Da das neue Jahr ja schon 4 Montage auf dem Buckel hat wurde es endlich mal zeit die guten Vorsätze umzusetzen.
Vorsatz 1: Nicht das ganze Wochenende verschlafen sondern auch mal rausgehen
Wenn man die ganze Woche über so „richtig hart arbeitet“, dann hat man sich am Wochenende doch echt eine Pause verdient. Bei dem Wetter gibt es sowieso keinen wirklich triftigen Grund ins Freie zu gehen. Kann man doch auch samstags Scrubs schaun oder Charmed oder Greys Anatomy oder…. Aber bevor man zu Hause versauert und einstaubt will man doch auch irgendwann mal raus und was erleben, schließlich sind wir jung und dynamisch und die Jugend von Gestern…deshalb raus aus dem Sofa rein ins Vergnügen!
Vorsatz 2: Selber kochen statt Tiefkühlfraß
Nachdem der don und ich uns über Wochen und Monate am Wochenende von „Resten“, Tiefkühlfraß und Fast Food ernährt haben wird es zeit für eine neue Ära. Schließlich ist man ja bald Ehefrau. Da sollte man schon ein kleines Basiswissen über zu erwartende Pflichten sammeln (vor allem nachdem mich mein Kollege letztes darüber aufgeklärt hat, welche körperlichen Pflichten in der Ehe zu erwarten sind). Mit meinen Lieblingskochbüchern „Die köstliche Verführung des Mannes für Anfänger“ bzw. „Liebe geht durch den Magen I/XV“ soll die Verwandlung gelingen.
Ich bin ein bisschen ehrgeizig (oder auch faul) und will daher zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (gut, zum Schneiderlein reicht es also noch nicht, aber ich hab auch nie behauptet tapfer zu sein) und so hatte ich mir schon unter Woche das Ziel gesetzt samstags den Ulmer Wochenmarkt zu besuchen, die köstlichsten Köstlichkeiten zu kaufen und anschließend den hungrigen Magen meines don zu besänftigen.
Zum Glück hat der Ulmer Markt samstags bis 13 Uhr geöffnet, denn mit allen Gewohnheiten muss man ja nicht gleich brechen und so konnte ich wenigsten lange ausschlafen (ja ich, nicht wir, denn don meint ja früh aufstehen würde seiner DA gut tun). Nachdem der don und ich dann (also nachdem ich ausgeschlafen hatte) erstmal die Kochbücher studiert haben, nichts Passendes fanden und schließlich improvisierten ging es schon mit dem Bus in Richtung Ulmer Innenstadt.
Der don ist sogar ganz freiwillig mitgekommen (das war bestimmt nicht gut für seine DA) und ich hab ihn auch gewähren lassen (als gute Hausfrau brauche ich ja keine Hilfe, aber jemand der die Tüten trägt und sich sonst nicht einmischt ist mir dann doch gerne willkommen). Auf dem Weg zum Markt sind wir dann schon nach dem Ausstieg an der Theater- Haltestelle in den Strudel der Marktkäufer hineingezogen worden. Meine einzige Erinnerung an diesen schwebelosen Zustand sind Körbe. Braune, unpraktische, geflochtene Körbe. Hunderte, Tausende überall Körbe aus denen Lauchstangen rausschauen. Grauenvoll. *verdräng*
Der Ulmer Wochenmarkt umfasst so ziemlich den ganzen Münsterplatz. In einzelnen Zelten gibt es dann Stände mit Blumen, Gemüse, Obst, Nudeln, Fleisch, Eier, Käse und Wurst. Es gibt also alles was das Herz begehrt. Die Stände unterscheiden sich kaum. Es gibt richtige Gemüse-Viertel und Eier/Nudel-Viertel auf dem Markt. Und alle bieten dasselbe an. Mal sind die Bohnen größer mal der Fenchel kleiner. Auch hat der ein oder andere Stand dann mal ausgefallenere Zutaten wir Mangold oder Zitronengras. Im ersten Gemüseladen sind wir schon sehr fündig geworden, aber wer wird denn alles beim erst besten kaufen? Was wir uns aber nicht haben entgehen lassen war es gleich 200gr. leckere Steinpilze zu kaufen (der Mann, der nur Tüten tragen und sich nicht einmischen sollte hat sich eingemischt. Um ihn ruhig zu stellen hab ich ihm erlaubt die Pilze für das Essen auszusuchen, schließlich gab es eine Riesen Auswahl an Pilzen und was macht es? Er sucht sich Pilze aus ohne auf das Preisschild zu achten knapp 10 Euro hab ich für die Sch* Pilze bezahlt!!!!).
Insgesamt war der Einkauf ein halbes Desaster. Im Käse vergriffen (da stand mild drauf verdammt, was verstehen denn Schwaben unter mild??), Nudeln gekauft, die im Topf auf das 4 fache ihrer Originalgröße gewachsen sind, und insgesamt viel zu viel bezahlt. Wer auf dem Markt einkauft muss Geld zum Fressen haben. (100 gr. Litschees für 6 Euro? Welcher Kronprinz hat die denn gegossen?)
Mein Fazit ist, auf dem Markt einkaufen macht Spass, man bekommt alles was man für ein kulinarisches Wochenende braucht und kann anschließend noch in der Stadt shoppen oder Käffchen trinken gehen. Aber dieser Spass hat eben seinen Preis. Ich will einfach nicht glauben, dass Bio 10 mal besser schmeckt und 10 mal so gesund ist wie Discounter-billig Ware, die nur ein Zehntel kostet. Oder ist hier das ausschlaggebende Argument, dass man die Umgebung wirtschaftlich fördert?
So, eine Quadrologie geht zu Ende, die Frage nach der Euro-Einführung wird endlich geklärt. Ein kurzer Rückblick:
Gestern musste mein Sparschwein mal wieder dran glauben. Und mit “dran glauben” meine ich auch “dran glauben”. Rückblick: Ich habe lange gesucht, dann vor ein paar Jahren aber endlich in so einem Ramschladen ein Sparschwein ohne Verschluss gefunden. Denn seit ich Tick, Trick und Track in den lustigen Taschenbüchern auf dem Bordstein ihr Sparschwein zerhämmern gesehen habe (oje, was ist das für ein Satzbau?), war die Nachahmung dieser Tat einer meiner Kindheitsträume (oh, da muss ich schnell noch was loswerden, denn den kommenden Donnerstag werden Frau Bü und ich auch nutzen, um einen weiteren Punkt meiner “Was ich noch tun muss, bevor ich ins Gras beiße”-Liste abzuarbeiten: Das Rutschen auf einer
Gefüllt wurde das Schweinderl dann regelmäßig mit Kleingeld aus dem Geldbeutel, oder mit ausländischen Euro-Münzen, die mir meine Oma und meine Großtante daheim immer zustecken, weil ich die ja sammel (ok, mir fehlt eigentlich nur noch ein “2-Cent-Stück” (Land hab ich grad vergessen)), aber man kann die ja auch “anders nutzen”, wie ich dann von den beiden immer zu hören bekomme. Und wo sie Recht haben…) (An dieser Stelle nochmal einen Einschub. Etwa eine Woche, nachdem ich für einen Kommentar in 

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