Frühstücksspeck aus der Mikrowelle

24. Februar 2016 um 00:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, bevor ich euch von den vielen leckeren Sachen vorschwärme, die ich dank der Popcornmaschine in den letzten Wochen so gegessen habe, gibts hier noch einen megapraktischen Küchentipp (den ich mal vor Jahren von Ro und Ke überliefert bekommen habe).

Und zwar geht es um den allseits beliebten Frühstücksspeck:

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Eins der Highlight eines ausgiebigen Wochenendfrühstücks. Aber eben auch mit Aufwand verbunden, den ich mir Morgens ungerne mache (erst Recht, wenn die Kinder mal wieder viel früher wach waren, als sie es unter der Woche tun). Und dann riecht auch noch das ganze Haus tagelang nach Speck (ok, das ist jetzt nicht unbedingt was schlechtes), von den Klamotten, die mit feinen Fettspritzern übersät sind ganz zu schweigen.

Aber hey, da kommt nun der Tipp ins Spiel. Denn mit diesem, verkürzt sich der Aufwand auf etwa eine halbe Minute, es gibt kein spritzendes Fett und die Geruchsbelästigung hält sich auch in Grenzen.

Das einzige was man braucht: Einen Teller, zwei Blätter Küchenpapier und eine Mikrowelle.

Ein Küchenpapier auf den Teller legen, da den Speck drauf verteilen, dann das zweite Küchenpapier obendrauf (ich lass die beiden immer zusammen und klappe dann zu) und ab damit für 2-3 Minuten (je nach Speck, muss man am Anfang halt immer mal wieder schauen, bis man die perfekte Zeit raus hat) bei 600-800 Watt in die Mikrowelle.
Schon fertig!

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Wie man an dem plötzlich transparenten Küchenpapier sieht, geht da auch ordentlich Fett raus, so dass man sich einreden kann, einen Diät-Speck zu essen ;-)

Und was der Speck nun mit der Popcornmaschine zu tun hat, erzähl ich euch dann nach der nächsten Maus im nächsten Beitrag!

Selbstgemachtes Popcorn, so lecker wie im Kino

22. Februar 2016 um 08:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Das ist nämlich so: Ich habe in der Studienzeit ja mal ein paar Jahre in zwei kleinen, sehr beschaulichen Kinos gearbeitet. So klein und beschaulich, dass man da alleine alles gleichzeitig gemacht hat: Karten verkaufen, Film einlegen, Film starten, Getränke und Süßzeug verkaufen und Popcorn machen. Man kann also sagen: Ich war mal ein beruflich ein Popcorn-Macher und somit ein selbsternannter Experte auf dem Gebiet.
Außerdem arbeite ich seit etlichen Jahren in einem Büro, vor dessen Fenster direkt ein Kino liegt, welches mir immer mal wieder sehr intensive Popcorn-Gerüche in die Nase treibt. Ich kenne mich also auch beruflich sehr gut mit dem Geruch von echtem Kino-Popcorn aus.

Und dann ist es auch so: Seit wir Kinder haben, haben die Kinobesuche rapide abgenommen (und wenn, wie in wenigen Tagen mit Deadpool, dann nicht immer gemeinsam). Daher haben wir uns dann ein kleines muggeliges Heimkino ins Haus gepflanzt (hier kann ich leider nix verlinken. “Irgendwann” blogge ich da auch mal noch drüber). Und da braucht es natürlich auch Popcorn!

Bisher hatten wir das immer klassisch im Kochtopf gemacht. Danach ein wenig Zucker drüber gerieselt und fertig.

Das Ergebnis: Kochtopf-Pocorn (das gerne mal feucht wurde, wenn das Kondenswasser vom Deckel versehentlich rein getropft ist), ab und zu mal anbrannte und immer lose Zuckerkristalle rumrieseln ließ.
War ok, aber eben meilenweit von “echtem Kino-Popcorn” entfernt.

Und als ich dann im Sommer auf einer Hochzeit mit Film-Thematik war und es da eine echte Kino-Popcorn-Maschine gab, die Popcorn zauberte, das leckerer (weil frischer) als im Kino war, war meine schon länger angedachte Idee beschlossene Sache: Ich brauche eine Popcorn-Maschine.
Aber nicht so eine Heißluft-Irgendwas-Maschine, sondern so eine wie im Kino, nur in kleiner:

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So eine mit nem heißen Top, wo fleißig gerührt wird und das Popcorn dann schön nach unten in den Auffangbehälter fällt.

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Und zu Weihnachten konnte ich dann die “Rosenstein & Söhne Profi-Popcorn-Maschine” (Amazon-Partnerlink) mein Eigen nennen.

Und jetzt?

Ich wusste noch, dass die Butter im Kino keine normale Butter war, sondern deutlich gelber. Da ich nix finden konnte, versuchte ich es einfach mal mit Butterschmalz, der kam optisch hin. Dazu dann normalen Popcorn-Mais und normalen Zucker. Und dann: Lecker Popcorn. Der Zucker war schön um das Popcorn karamellisiert und nix krümelte.
Aber Kino-Popcorn? Nö, das nicht.
Der Schmalz schmeckte deutlich hervor und vom Geruch auch nix, was an den Original-Geruch rankommt.

Also hab ich schnell bei dem Bräutigam der ausschlaggebenden Hochzeit nachgefragt und einen Link zu diesem Shop bekommen (kein Partnerlink und auch sonst keine bezahlte Werbung, ich schreibe das alles aus freien Stücken, weil ich es (vor allem den Folgebeitrag) so toll finde).
Und da gibt es dann erstmal die “echte” Popcorn-Butter. Und die ist tatsächlich gelb, aber nur, weil da Beta-Carotin als Farbstoff drin ist. Der sorgt dafür, dass das Popcorn schön golden wird. Geschmacklich ist es aber eigentlich egal, normale Butter schmeckt nahezu identisch, rein optisch macht es aber schon einen Unterschied:

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Mit Kokosfett (wird oft wegen der Hitze-Unempfindlichkeit empfohlen) habe ich optisch dann irgendwie kaum einen Unterschied wahrnehmen können (warum auch immer, Kokosfett hat ja gar keine Farbe) und auch geschmacklich war es nahezu identisch. Werde hier also wohl beim Kokosfett bleiben, da braucht man keine Spezialbutter bestellen.

Die entscheidende Zutat ist aber der Caramel-Aromazucker. Schon als ich die Tüte aufmachte wusste ich: Ja, das isses. So riecht Kino-Popcorn. Und so schmeckt es dann auch. Wow!

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Das ist von dem Kochtopf-Popcorn wirklich meilenweit entfernt. Wobei es natürlich nur der Zucker ist, das könnte man mit dem Top also vermutlich auch ungefähr hinbekommen (wenn man dann den Zucker auch nicht drüber streut, sondern das gepoppte Korn dann nochmal in der Pfanne in nem Zucker-Butter-Gemisch verrührt).

Stilechter ist aber natürlich die Maschine und anbrennen tut da auch so schnell nix.
Selbst die Reinigung ist ein Klacke. Ist das Popcorn fertig, kippe ich ein wenig Wasser in den Topf, dann gehts mit dem Popcorn ins Heimkino und ich lass die Maschine einfach so stehen. Später dann nur den Topf rausholen, den Deckel mit den zwei Flügelmuttern abschrauben, bei Verwendung von Zucker ein bisserl schrubben und fertig.
Lässt man die Maschine öfter hintereinander laufen (ich hatte es jetzt dreimal in direkter Folge, das Popcorn war beim dritten Mal noch genauso wie beim Ersten), steigt allerdings die Schrubbarbeit, wenn man nicht zwischendurch sauber macht.

Noch weniger Arbeit ist es natürlich, wenn man keinen Zucker verwendet. Denn auch salziges Popcorn schmeckt ja sehr gut. Das hatte ich vorher mit der Maschine auch mal probiert, einfach mit normalem Haushalts-Salz. Hatte aber irgendwie aus irgendeinem Grund nicht so wirklich funktioniert, das Popcorn kam oben nicht raus, sondern hing fest zusammen und bremste den Rührer aus.
Woran auch immer es lag, kann ich nicht sagen.

In dem Shop hab ich dann gleich noch Pudersalz bestellt, das “klumpt nicht” und “löst sich völlig auf”. Und genau so ist es. Lecker, lecker, lecker.

Und mit den richtigen Boxen, kriegt man dann das Mais, den Zucker, das Salz und die Löffel bequem in der Maschine gelagert:

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Wer also gerne mal Popcorn macht, oder gerne mal öfter Popcorn machen würde: Kauft euch mal die richtigen Zutaten. Und warum nicht auch die Maschine? Ich will sie nicht mehr hergeben, ehrlich!

Und gibts bei uns jetzt jeden Abend leckeres Caramel-Popcorn wie im Kino?
Nein, tatsächlich gab es das schon am Samstag wieder das erste Mal seit über einem Monat (obwohl es sooooo lecker ist…). Aber das heißt nicht, dass die Maschine darum nicht andauernd lief.
Ha!
Es wird nämlich noch viel besser.
Aber das erzähl ich euch ein anderes Mal…

“Sweet Treat Sunday”: Holunderblüten im Bierteig

14. Juni 2015 um 11:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, ich melde mich mal wieder kurz aus der Versenkung, um mal wieder beim “Sweet Treat Sunday” von elf19 mit zu machen (das dort letzte Woche vorgestellte Erdbeer Fruchtleder wartet übrigens hier gerade im Backofen auf seine Fertigstellung. Bin ich mal sehr gespannt!).
Letztens gab es nämlich erstmalig Holunderblüten im Bierteig bei uns. Noch dazu mit Holunderblüten aus dem eigenen Garten…

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Und da ich ja nicht backen und fotografieren gleichzeitig kann, hat Sohnvanone das ganze mit seinem Fotoapparat dokumentiert. Da es so ein sturzsicherer Kinderfotoapparat ist (nachdem sich meine alte Digicam bei ihm irgendwann als nicht so sturzsicher rausgestellt hat und dann keine Lust mehr hatte), bitte ich die mangelnde Qualität zu entschuldigen ;-)

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Erstmal Holunderblüten pflücken und dann “säubern” (ich habe erst gewaschen, Frau Bü meinte dann aber, ich solle nur schütteln. Macht einfach was ihr wollt).

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Dann 125g Mehl, 1 Prise Salz und ne halbe 0,33er-Flasche Bier (wir haben alkoholfreies genommen) verrühren. Dazu dann 1/2 EL Öl und ein Eigelb mischen. Dann noch ein Eiweiß schaumig schlagen und unterrühren.

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Jetzt die Blüte durch den Bierteig ziehen, in heißes Frittierfett halten (bis es gold wird, geht recht schnell) und am Ende mit Puderzucker bestäuben.

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Beim Essen dann die grünen Stiele abmachen, die könnten evtl. giftig sein (das Internet ist mir hier leider keine Hilfe). Die dünnen Stile haben wir dran gelassen und leben alle noch.

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Und lecker wars zudem auch noch, hätte nicht gedacht, dass das so holundrig schmeckt…

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So, und jetzt alle nochmal schnell bei Ke gucken, was man aus Holunderblüten noch so machen kann.

“Sweet Treat Sunday”: Zwei einfache Ideen zum Kindergeburtstag

14. September 2014 um 21:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Wie versprochen mache ich diese Woche da weiter, wo ich beim letzten Sweet Treat Sunday aufgehört habe, nämlich bei Sohnvanones Kindergeburtstag. Neben dem Geburtstagskuchen gab es nämlich noch ein kleines Buffet (die Feier fand im Garten statt, da war Sauerei egal und wir wollten keinen “So, jetzt gibts Essen”-Zwang, sondern ein “jeder nimmt sich, wenn er Lust und Hunger hat”, was ziemlich gut funktioniert hat). Und damit da auch die gesunden Sachen gegessen werden, habe ich die Bananen nach Pinterest-Vorbild einfach mal ein wenig mit einer Traube und nem Edding gepimpt:

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Leider stehen die von alleine nicht wirklich gut (und nur, wenn sich die feuchte Banane auf ner glatten Oberfläche durch ein von mir nicht näher benanntes physialisches Phänomen festhält) und so mussten sie dann “im Wasserbecken” (mit blauer Folie ausgelegt) serviert werden.

Und dann gab es noch diese Madeleines, die wir mit drei verschiedenen Saucen (Schokolade, Erdbeere und Vanille) und lauter Süßperlen-Zeug zum munteren Dippen und kombinieren (wer errechnet die Anzahl aller möglichen Geschmackskombinationen?) anboten. Ein Hit sag ich euch!

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Das größte Problem war noch, einen geeigneten Tisch zu finden. Er sollte die richtige Höhe (/für Kinder eben) haben, aber es sollte auch nicht zu schade sein, wenn er dreckig wird, von unten Wasser zieht oder irgendwann doch vom Regen weggeschwemmt wird.

Nach einem Streifzug durch die Garage (in der gerade der Keller und Speicher-Inhale zwischengelagert werden musste) fand ich dann die perfekte Lösung.
Einen großen Pappkarton, der mit rotem Packpapier verkleidet wurde (doppelseitiges Klebeband sag ich nur) und anschließend noch mit zwei zufälligerweise exakt passenden Regalbrettern belegt wurde (und auch hier wieder: Danke, doppelseitiges Klebeband!). Sah super aus und hätte komplett zerstört werden dürfen:

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Und nun weiter zu elf19, wo wieder was leckeres geboten wird. Leider diesen Sonntag noch nicht ganz so viel, also gebt euch nen Ruck und macht doch einfach auch mal mit. Tut auch gar nicht weh…

“Sweet Treat Sunday”: Erdbeereis-Biskuit-Rolle

31. August 2014 um 01:13 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, macht euch auf eine abstruse und immer wieder abschweifende Einleitung gefasst. Schließlich habe ich seit etlichen Jahren nicht mehr bei einer “Linkparty” mitgemacht, da muss ich mich erst eingrooven…

Die auf diesem Blog als “Ke” bekannte elf19-Dame (elf19 könnte den Stammlesern noch ein Begriff sein, denn ursprünglich war das mal ein Blog von Ro und Ke, was ich denen durch ein “Woosh” mal mal noch paralleler gemacht habe (inzwischen “woosht” es dort aber nicht mehr und Ke hat das Blog unter alleine Kontrolle genommen und in ein Hausfrau-Bastel-Näh-Koch-Reise-Blog verwandelt)) (ohoh, noch im ersten Satz und schon zwei schließende Klammern hintereinander, das kann ja noch heiter werden… Ich fange einfach nochmal von vorne an:)

Die auf diesem Blog als “Ke” bekannte elf19-Dame hat nun endlich einmal (nachdem sie es mir schon lange angekündigt hatte und ich auch ein paar Namensvorschläge in den Raum geworfen habe, die sich aber gegen “Sweet Treat Sunday” nicht durchsetzen konnten) (verdammt, der Satz will einfach nicht zu Ende gehen) zu ihrer “Sweet Treat Sunday”-Linkparade aufgerufen, wo man sonntäglich eben seine süßen Wochend-Köstlichkeiten präsentieren soll.

Und weil das ganze dann auch Pinterest nach Monaten sortiert gesammelt werden soll, tue ich mal so, als hätten wir jetzt wirklich noch August und nicht schon Spätherbst und präsentiere ich euch hier eine etwas ältere Köstlichkeit, die ich aber extra aufgehoben habe, da ich eben von der geplanten Linkparade schon länger wusste (und da ich nicht wöchentlich was sweetes mache, kann man da ja mal ein wenig vorrätig halten).

Jetzt spült das dann vermutlich hunderte bis tausende verrückte andere Hausfrauen auf meinen Blog (hallo zusammen!) und ich muss mal ganz kurz darauf verweisen, dass ich trotz meiner breiten Themenfächerung durchaus auch schon im Küchenumfeld mein Unwesen getrieben habe. Da gibt es zum Beispiel meine Reihe “Küchentipps von Don und Frau Bü” in der Ke auch zweimal höchstpersönlich einen Auftritt hatte (Kochduell Nr. 1 und Kochduell Nr. 2 (wo ich die von Ke und mir erfundenen “Des Puffers Kern”-Kreation nur wärmstens empfehlen kann, das hat sich bei uns im Haus zu einem immer mal wieder gemachtem Stammgericht entwickelt) und wo auch der Beitrag “Rezepte, die das Leben schreibt: Marshmallows selber machen” zu finden ist, der zu einem meiner Lieblingsbeiträge auf diesem Blog zählt und erfreulicherweise gleichzeitig auch der meistgelesene ist (über 35.000 Leser und auch nach 6 Jahren immer noch immer wieder Kommentare). Und das, obwohl (bzw. weil) einfach alles schief gehen wollte, bzw. einfach nur chaotisch war.

Und so wird dann auch mein erster “Sweet Treat Sunday”-Eintrag einer, bei dem ich mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden war und wo es noch einiges an Optimierungspotential gibt. Klassischer “Pinterest Fail” (die ja bekanntlich sehr erheiternd sein können, hier einmal eine beispielhafte Pinnwand, bei der ich mich teilweise wegschmeißen könnte (z.B bei diesen beiden Weihnachtsfotos), aber auch an eigene Fails erinnert werde (diese Schneemänner habe ich auch mal komplett versemmelt, Bilder gibt es glücklicherweise keine) oder meine Zukunft sehe (diese Karottenchips wollte ich auch immer mal ausprobieren)), wobei das bei mir diesmal noch einigermaßen harmlos ist.

Was es werden sollte: Eine Biskuit-Rolle, mit selbst gemachtem Eis (Erdbeer-Minz mit Schokostückchen) gefüllt und den Teig von außen dazu noch mit Erdbeeren bemalt.

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So ein Rezept findet man natürlich nirgends (nur Inspirationen an diversen Stellen), so dass ich den Biskuit-Teig von der einen Stelle, das Erdbeer-Eis von einer anderen (die Schokolade habe ich dann einfach selber ergänzt) und die Anleitung zum Biskuit-Teig-vor-dem-backen-bemalen von woanders geholt habe. Dabei hätte ich doch seit der Marshmallow-Geschichte wissen müssen, dass das nie eine gute Idee ist…

Hinzu kam dann noch, dass die Kinder (ja, liebe Hausfrauen, ich bin auch noch Vater, auch da kann ich euch gleich noch nen Link anbieten, nämlich meine Vaterlektionen. Hier mal wahllos auf Lektion Nr.3 verlinkt, die zeigt, dass Männer es in dem Geschäft gar nicht so leicht haben) zu der Zeit nicht sonderlich kooperativ waren und ich so nicht unbedingt die notwendige Konzentration und Geduld hatte.
Das wirkte sich vor allem auf die Biskuit-Bemalung aus, denn die sollte immer mal ne Weile im Gefrierfach fest werden. Da ließ ich die “Weile” aber immer kürzer werden und die tropischen Temperaturen (es war Mitte Juni, da war es hier tatsächlich einmal Sommer) arbeiteten dann eh noch gegen mich.

Darum war am Ende von der schön filigranen Arbeit nicht mehr all zu viel zu sehen, erkennen konnte man die Erdbeeren aber glücklicherweise doch noch:

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Ich hätte da auch noch die Vogelperspektive im Angebot:

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Und dann war das Eis-Rezept auch noch eher für den Sofort-Verzehr gedacht, was wiederum nicht meinem Plan entsprach (Frau Bü war gerade ein paar Tage auf Geschäftsreise und dies sollte eine Überraschung für die Heimkehr werden). Und so wurde die Rolle dann zu einem steinharten Eisblock:

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Zusammen mit dem schön weichen Biskuit (interessant, dass der gar nicht hart wird, wenn er gefroren ist), war dann dann doch eher eine merkwürdige Konsistenz-Kombination…

Naja, ein wenig lecker war es trotzdem und dem bemalten Biskuit-Boden gebe ich sicher nochmal eine zweite Chance. Dann aber ohne Kinder und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Und vielleicht habe ich ja auch den ein oder anderen inspiriert, es einfach besser nachzumachen. Sollte durchaus möglich sein ;-)

PS: Inzwischen ist mir dann auch eingefallen, dass ich ja seit Weihnachten das Buch “Ben and Jerry’s Homemade Ice Cream and Dessert” besitze (da ich eben mal verstärkt selber Eis machen wollte (erst Recht, wo der Garten doch jetzt genug Material hergibt) und ich seit meinem USA-Besuch in der Kindheit ein Fan der beiden bin (“ich hätte gerne ein Schokoladeneis” – “Welches denn unserer dreitausend verschiedenen Sorten?” – “Äh… keine Ahnung, seit wann gibt es da Unterschiede?” – “Hier, probier doch mal so 200 verschiedene Sorten, bis du dich dann entschieden hast” . “…”) (oder so in der Art, ist ja jetzt auch schon wieder fast 20 Jahre her). Und dieses Buch kann ich euch jetzt nur wärmstens ans Herz legen (huch, gerade sehe ich, dass es das ja auch in der deutschen Fassung gibt. Warum seh ich das erst jetzt und ärgere mich mit dämlichen Cup-Umrechnungen rum und googele komische Zusaten!? Ich empfehle also dann wohl lieber doch die deutsche Ausgabe), denn da stehen nicht nur tolle Rezepte drin (mit 3 verschiedenen Basismassen, wovon ich bisher nur dir cremigste probiert habe, die dann auch noch nach einer Woche im Gefrierfach die richtige Eis-Konsistenz hatte und weder zu einem Eisblock wurde, noch Eiskristalle bildete), sondern auch lustige Anekdoten der beiden Eisladengründer (erst mal als langer Einleitungsblock, dann aber auch zu ausgewählten Rezepten bzw. Eissorten).

Hier ein Banane-Erdbeer-Eis (ist nicht ganz geglückt, da hätte mehr Zucker reingemusst, falsche Cup-Umrechnung, wie ich später merkte) und das absolut unbedingt dringenst zu empfehlende “Oreo Mint”, welches wirklich wie aus der Eisdiele schmeckt und für mich als Minz-Fan einfach nur ein Traum ist:

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Anders als beim obigen Minz-Eis-Rezept kommt der Geschmack hier übrigens per Minzöl ins Eis, wobei ich da eine Mischung aus 1/3 japanischen Minzöl (dachte bisher, das sei nur dazu gut, sich bei Erkältungen damit einzureiben) und 2/3 Pfefferminzöl (jenes, welches man in die DUftöl-Lämpchen gibt) als perfekt ausgemacht habe. Pur schmecken übrigens beide Minzöle nicht, falls es euch interessiert…

Und da Ke dieses Eis auch schon bei mir verköstigen durfte, kann sie ja kurz bestätigen, dass es wirklich lecker ist ;-)

PPS: Bei “Pinterest-Fails” und “Ke” fällt mir noch Ke’s Waffelmuffins ein, die bei mir dann nicht wirklich so gelingen wollten, aber auch “gefailed” noch sehr lustig waren. Zum Glück gibt es in dem Beitrag von mir dann aber auch noch geglückte Nachahmungen (und Eigenkreationen). Nicht, dass ich hier am Ende als vollkommen unfähig dastehe…
Und apropos: Eben dieser Beitrag ist vom 3. Geburtstag von Sohnvanone. Der vierte ist nun schon einige Monate her und auch Tochtanones Geburtstag wurde hier nicht gewürdigt (und der ist nun bald schon ein Jahr her). Ihr dürft euch also bei den nächsten “Sweet Treat Sundays” ein wenig auf Geburtstagskuchen und sonstige Geburtstags-Ess-Dinge (inkl. geglückten Pinterest-Nachahmungen) einstellen.

Und nun alle bei Ke vorbeischauen, die passenderweise (total unabgesprochen, ich schwöre) in ihrem “Sweet Treat Sunday”-Beitrag ein Rezept vorstellt in dem sie Marshmallows selber macht.
Da tauchen dann im Laufe der Zeit auch die Beiträge der weiteren Teilnehmer auf.

PPPS: Mit Marshmallows hab ich da ja auch noch was rumliegen, was total lecker ist (aber auch nicht 100%ig geklappt hat):

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Es handelt sich um die “Bananen nach Forster-Art” aus “Weber’s Grill Bibel”, die ja wohl jeder daheim haben sollte. Einfach mal einen einigermaßen warmen Tag abwarten, Seite 270 aufschlagen und nachgrillen. Sehr sehr lecker, auch wenn man den Teigboden ignorieren muss, weil er komplett verbrannt ist…

PPPPS: Puh, schon wieder viel zu spät, warum kann ich mich auch nicht einfach mal kürzer fassen? Auf Gegenlesen wird zugunsten von Schlaf verzichtet (man denke nur an die Löcher im Gehirn), ich hoffe, ihr könnt mir das nachsehen und habt trotzdem einigermaßen verstanden, was ich euch sagen wollte…

Trennungsschmerz in der KiTa

06. Oktober 2011 um 20:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Sohnvanone geht jetzt seit etwa einem Monat in die KiTa und eigentlich klappt das auch alles fantastisch.
Nur heute hat das mit der Trennung am Morgen nicht ganz so geklappt. Da wurde wurde lautstark protestiert, sich heulend auf den Boden geworfen (natürlich um dann dort mit Händen und Füßen auf den Boden einzustrampeln), sich mit den Füßen am Türrahmen abgestemmt, um nicht hindurch zu müssen, getreten, gebissen und gespuckt. Alles nur, damit der Papa nicht geht.
Irgendwann taten sich dann die Betreuer zusammen, jeder packte einen von uns und ein anderer versuchte uns mit einem Besen voneinander zu trennen (Hebelwirkung und so).
Irgendwann hatten sie es dann geschafft und ich musste klein beigeben und meinen Protest erfolglos beenden.
Dabei wollte ich doch nur zum Frühstück bleiben, weil es so lecker nach frischen Waffeln roch…

Best “damn burger” in town (die da Ulm wäre)

11. Juli 2011 um 12:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor etwa zwei Wochen hat in Ulm der Bio-Burger-Laden “Damn Burger” eröffnet. Vor 3 Tagen hab ich davon erfahren und vor 2 Tagen haben wir ihn dann direkt mal getestet.
Schließlich will sich doch keinen “The best damn burger in town” entgehen lassen.

Und, wie war er nun? Sehr sehr lecker!
Vor allem die in Zusammenarbeit mit Bio-Bäckern selbst kreierten „Buns“ (Semmeln) (siehe ausführlicheren Bericht in der Augsburger Allgemeinen) waren mal eine deutliche Verbesserung gegenüber den normalen FastFood-Ketten-Matschteilen.

“Fast Food” ist “Damn Burger” übrigens (noch) nicht, denn ein ordentlicher Workflow scheint sich da noch nicht eingestellt zu haben (aber hey, sie machen das ja erst seit zwei Wochen), so dass wir eine ganze Weile auf unser Essen warten mussten. Und auch, dass die Pommes schon kalt waren (die haben wohl auf den Burger gewartet…) und das (leckere!) Fleisch noch einen leicht rosa Touch hatte (außen dafür kross), zähle ich mal noch als Kinderkrankheiten. Es kann also nur noch besser werden.

Preislich fand ich das jetzt auch nicht so schlimm, wie ich nach dem oben verlinkten Artikel befürchtet hätte. Vor allem als Menü ist da zu den gängigen Ketten jetzt kein riesen Unterschied mehr.
Wir werden auf jeden Fall nochmal wieder kommen (auch wenn wir eher nicht nach der Zielgruppe aussehen, dafür waren wir zu alt und zu unhipp…), um zu sehen, wie sie sich machen, wie wohl die anderen Saucen schmecken und natürlich auch die Frozen Joghurts.

Ach: Auf der Facebook-Seite schreiben sie jetzt was von “99% Bio” . Auf einer älteren Version des Logos stand statt “Bio Funk Food Since 2011″ mal noch “100% Bio …”, das wurde jetzt an manchen Stellen im stylisch (aber noch unfertig) eingerichteten Restaurant übermalt (auf dem Lampenlogo im zweiten Bild steht es noch drauf). Was wohl dieses eine Prozent ist?

Feiertags-Impressionen

13. Juni 2011 um 15:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Am Wochenende hatten wir hohen Besuch von meinem Bruder mit Freundin. Und da ging es unter anderem nach Neu-Ulm ins Glacis (ein Teil der Ulmer Bundesfestung). Hier ein paar Fotos, manche davon, allerdings schon von vorletzter Woche, aber das braucht ja keiner wissen…

Irgendwie hatte sich dieser wunderschöne Fleck (mit Biergarten, diversen Spielplätzen, vielen schönen Grünanlagen und altem Gemäuer) die ganzen Jahre vor uns versteckt. Ok, den Biergarten kannte ich schon, aber irgendwie hab ich nie das ganze Gelände gesehen.

Aber ich bin mir sicher, dass wir da in Zukunft noch sehr oft sein werden und so nachholen, was wir bisher verpasst haben. Gerade mit Kind ist das ja das reinste Paradies…

Wir waren aber nicht nur im Glacis, sondern haben auch noch den Geocache um die Bundesfestung (bzw. die Wilhelmsburg) gemacht, den ich euch hier schon vorstellte.
Da hab ich dann auch fast die gleichen Bilder gemacht, wie vor 2 Jahren. Einzig die Bienen am Turm (die ihr in dem alten Beitrag auch schon seht) hatten diesmal noch schöneres Licht, so dass ihr sie hier nochmal zu sehen bekommt:

Und Essen gab es natürlich auch. Eine “abstrakte” Vorspeise und einen “durchgedrehten” Hauptgang (Jepp, wir haben endlich mal wieder ein Kochduell veranstaltet. Hier Teil 1 und hier Teil 2):

Und dann waren wir noch auf dem Münster.
Und da das Wetter sehr trübe war und ich mit der Kamera von da oben eh schon alles fotografiert hatte, was man nur fotografieren kann, hab ich die diesmal zum ersten Mal nicht mit hoch geschleppt. Ein großer Fehler!
Immerhin hatte mein Bruder sein iPhone mit dabei und konnte das Geschehen ansatzweise festhalten. Evtl. ist er ja so nett und stellt euch ein Foto hier in die Kommentare… (UPDATE: da isses auch schon)

Wie immer: Einige Fotos in höherer Auflösung im zugehörigen Flickr-Set (besonders für die platzende Seifenblase lohnenswert)

AngemEssen ins Wochenende: “Tartelettes mit Lachs und Mangosalsa” und “Asiatischer Hähnchensalat mit Papaya”

21. März 2011 um 13:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heute komme ich endlich mal dazu, euch vom Essen des vorletzten Wochenendes zu berichten.
Wir haben uns diesmal mal von unserem aktuellen Dauerbrennerkochbuch abgewandt und nochmal auf ältere zurückgegriffen.

Das Hauptgericht war dann “Tartelettes mit Lachs und Mangosalsa” aus unserem Ex-Lieblingsbuch:

Lachs und Mangosalsa waren sehr lecker, das Tartelette war aber zu trocken und hat irgendwie nicht gepasst, so dass wir da am Ende nur rausgelöffelt haben. War zum Glück noch genug Füllung übrig, so dass wir nicht verhungern mussten.

Davor gab es noch eine Vorspeise aus dem Geschwisterbuch “Stilvoll anrichten”, welches dort “Asiatischer Hähnchensalat mit Papaya” hieß. Da wir aber noch Mango übrig hatten, haben wir die Papaya einfach durch Mango ersetzt.

Und die Frühlingszwiebeln durch Schnittlauch, die Erdnusskerne durch … äh.. Pinienkerne (??), die Pfefferminze durch Zitronenmelisse, die Chilischote durch Cayennepfeffer und die “helle Sojasauce” durch “normale Sojasauce”. War trotzdem sehr lecker, das Anrichten hat aber nicht so wirklich funktioniert, das nächste Mal kommt der einfach in eine Salatschüssel…

Gestern gabs dann auch nochmal schickes Essen, nämlich nochmal den “Süßen Sushi mit Kokosreis und Früchten”, da wir Besuch hatten, gleich in etwas größeren Mengen:

Immer noch lecker ;-)

AngemEssen ins Wochenende: “Süße Sushi mit Kokosreis und Früchten”, “Millefeuille von Apfel, Forelle und roter Bete” und “Rote Bete-Crêpe-Röllchen”

28. Februar 2011 um 00:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So langsam könnte der GU-Verlag mal ein wenig Geld überweisen, denn heute stelle ich euch schon wieder 3 Rezepte aus dem Buch “Einfach beeindruckend” vor. Und so langsam komme ich zu dem Gefühl, dass dieses Buch mittlerweile das Tartelettes-Buch als “unser bestes Kochbuch” abgelöst hat.

Was ihr da oben auf dem Bild seht, sind “Süße Sushi mit Kokosreis und Früchten”. Und eigentlich müsste das “unglaublich leckeres süßes Sushi mit Kokosreis und Früchten” heißen. Denn genau das war es: Unglaublich lecker! Ok, das Anrichten war doch mit ganz schön Fitzelarbeit verbunden, aber so ist das bei Sushi nunmal. Könnte man aber auch sein lassen und dann einfach nur “unglaublich leckeren Kokosreis und Früchten” haben.
Oh, wie lecker.
Am leckersten übrigens mit Äpfeln, die im Buch gar nicht drin waren, aber ich musste Saisonbedingt improvisieren und hatte damit glücklicherweise Erfolg. Aber auch mit Orange ist es sehr lecker. Und mit Pflaume…
Hier mal ein paar Detailfotos:

Blieb natürlich ganz viel Obst übrig, dazu noch lecker “Schoko-Crêpes” (die “Nori-Algenblätter”) und ein wenig Reis. Nicht nett angerichtet, aber immer noch sehr lecker…

Davor gab es dann noch “Millefeuille von Apfel, Forelle Makrele und roter Bete” (eigentlich als Vorspeise im Buch, wir haben es aber einfach mal als kleine Hauptspeise hergenommen):

Auch eine sehr leckere und dann auch noch sehr schnell und einfach zubereitet.

Das war gestern. Heute hatten wir dann noch rote Bete übrig. Und Makrele. Und alles, was man für Crêpes braucht.
Und auch da wusste das Buch eine Lösung: “Rote Bete-Crêpe-Röllchen”

Dazu gab es dann noch den restlichen Fisch (das in der Rolle ist Meerrettich (Äh, bitte? Meine Firefox-Rechtschreibkorrektur kennt das Wort “Meerrettich” nicht und schlägt “Mehrrettich” vor. Was geht ab?), also eh optimal zu Fisch passend). Eigentlich auch als Vorspeise gedacht und von uns wieder als vollwertiges Abendessen missbraucht. Was aber doch eher suboptimal ist. Denn so viel kann man davon nicht essen, sonst geht es gegen einen (obwohl es lecker ist) und irgendwie macht es nicht satt. Ok, man muss nur genügend reinstopfen, aber befriedigend ist es nicht. Als Vorspeise, oder noch besser zum Brunch aber optimal. Und auch sehr leicht zuzubereiten.

Ach, ich liebe lecker schönes Essen am Wochenende…