Das Jahr geht zu Ende und so langsam lohnt es sich wieder, den TV anzuschalten. Wann?
Einmal am 18.12. um 20:15 auf Sat.1, wenn Wolfgang und Anneliese endlich wieder ihr Repertoire zum besten geben…
… und dann nochmal am 22.12. um 23:50 im ZDF (Frühinsbettgeher finden das sicher kurz danach in der Mediathek vom ZDF), wenn wieder der grandiose satirische Jahresrückblick über die Bildschirme flimmert.
Heute wird das Comedy-Highlight des letzten Jahres, “Fröhliche Weihnachten” mit Wolfgang und Anneliese, wiederholt. Wer es im letzten Jahr verpasst hat, sollte das unbedingt nachholen!
Leider wird es in diesem Jahr nur bei einer Konserve (immerhin mit 2 neuen Moderationen) bleiben, obwohl Anke Engelke z.B. hier in dem interessanten Interview schon von den Vorbereitungen erzählt hat und meinen Mund vor Speichel hat nur so fließen lassen. Dummerweise wurde sie dann aber immer schwangerer und eine Weihnachtsshow, in der nur Tine Wittler parodiert wird, wäre ja auch nichts gewesen. Naja, Schade.
Aber wie wäre es dann mit Frohe Ostern mit Wolfgang und Anneliese”? (hm, lese gerade: Die Weihnachtsshow 2009 ist fest, also doch noch ein ganzes Jahr länger warten…)
Heute Abend könnte es lustig werden: “Fröhliche Weihnachten” (Link anklicken, da gibts Bilder und Trailer. Sat.1-Gucker kennen die evtl schon, an mir ist das bisher aber vollkommen vorbeigegangen, zum Glück gibts das Fernsehlexikon), die Weihnachtsshow-Parodie auf Sat.1
Pastewka ist einer der wenigen guten deutschen Comedians und Engelke kann auch lustig sein (nur nicht in ner LateNight-Show). Ich hab den Festplattenrekorder auf jeden Fall mal programmiert…
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...