Erfahrungen mit unserem DKB-Girokonto

24. Februar 2011 um 23:51 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

[Trigami-Review]

Ich hatte euch hier vor ca. 3,5 Jahren nach einer Bankempfehlung gefragt, gelandet bin ich dann, auch wegen euren Empfehlungen, bei der DKB.
Und da ja jetzt nicht jeder in solch einer tollen Lage ist, ein Blog zu haben, wo er Leute nach Bankempfehlungen fragen kann und dann auch noch so viele hilfreiche Antworten bekommt, ist es doch ganz praktisch, dass es Seiten wie topKonto.de gibt, auf denen Erfahrungsberichte zu Banken gesammelt werden und wo man sich dann ein gutes Bild von der aktuellen Bankenlage machen kann.

Aber um topKonto soll es hier jetzt primär gar nicht gehen, sondern eben um meine Erfahrungen mit meiner Bank, also der DKB.
Immerhin hatte ich ja jetzt 3,5 Jahre Zeit, mir das ganze mal genauer anzuschauen.

Also: Warum hab ich mich damals für die DKB entschieden?
Wer meinen oben verlinkten Empfehlungsgesuch liest, der wird sehen, dass ich die DKB schon vorher als möglichen Kandidaten im Hinterkopf hatte.
Hauptargument war hier für mich, dass ich mit der (kostenlosen) Visa-Karte weltweit gebührenfrei Geld abheben kann. Das ist schon eine deutliche Erleichterung. Meine erste Bank war eine, die in Deutschland schon gut vertreten ist, aber halt nicht an jeder Ecke. Für Auslandsreisen hieß das dann immer: So viel Bargeld einpacken, wie man vermutlich braucht, lieber noch ein wenig mehr. Und das ja sicher irgendwo verstecken.
Aber auch in der Heimat war es nicht immer leicht, denn je nachdem wo man gerade wohnt (als Student ist man ja doch öfter mal umgezogen) hat man da Glück oder Pech. Darum ging ich in der Studentenzeit dann zu einer anderen Bank über, die der Cash-Group angehört. Da hat man da tendenziell schonmal mehr Möglichkeiten, aber auch da kann man Pech haben und gerade solche Banken nicht in direkter Reichweite haben.
Und ich kann mich noch gut erinnern, wie Frau Bü und ich mal durch eine größere Stadt (Berlin? Hamburg?) geirrt sind und lauter Banken fanden, aber keine, die zur Cash-Group gehörte.
All das hat nun mit der DKB-Kreditkarte ein Ende. Ich gehe einfach zum nächstbesten Geldautomaten, checke, ob das Visa-Zeichen drauf ist (99% der Fälle) und heb mein Geld ab. Egal ob viel oder wenig: Ich zahl keine Gebühren.
Und ob Sri Lanka, Ägypten, Österreich oder sonstwo: Es hat immer ohne Probleme funktioniert.
Ok, bei der Sparkasse um die Ecke dürfen wir nicht abheben, da kostet es. Aber da das nicht die einzige Bank in der Nähe ist, ist das auch kein Problem. Das passiert einmal, dann achtet man immer auf das Visa-Zeichen…

Das zweite Hauptargument: Keine Gebühren.
Frau Bü und ich haben ein Gemeinschaftskonto und jeder von uns hat je eine EC-Karte (um bargeldlos zu bezahlen, Geld abheben würde Gebühren kosten) und eine Kreditkarte (zum Geld abheben). Alles kostenlos.
Dafür handelt es sich dann um eine reine Online-Bank, aber ich hab auch vorher eh alles nur online gemacht, was mit Banken zu tun hatte. Kontoauszüge sind digital eh viel besser zu handhaben.

Was sonst noch? Zinsen natürlich. Die waren damals auch ziemlich gut, momentan hab ich keinen Überblick, aber da die immer wieder ausgezeichnet werden, kann es so schlecht nicht sein,
Aktuell gibt es auf dem Internet-Konto (das ist das, auf welches man mit der EC-Karte zugreift) 0,5 % p.a. und auf dem Konto der DKB-VISA-Card 1,65 % p.a.
Da man auf das Geld auf dem Kreditkartenkonto jederzeit frei verfügen kann (also quasi ein Tagesgeldkonto, ist auch wirklich am nächsten Tag auf dem Internet-Konto), macht es Sinn, da einfach alles Geld hinzuschieben, was man gerade nicht auf dem “Internet-Konto” benötigt. Geht auch bequem mit Dauerauftrag. Und da dann nicht nur “Jeden Monat XX Euro rüberschieben”, sondern auch sowas wie “Immer zum 13. des Monats so viel Geld vom Internetkonto aufs Visa-Konto schieben, so dass auf dem Internetkonto noch XX Euro übrig sind”, was ganz praktisch ist, wenn man mal rausgefunden hat, wie viel Geld man im Monat braucht.

Viel mehr mache ich mit den Konten und der DKB dann auch schon gar nicht, ich kann also überhaupt nichts zum Service sagen, da ich den noch ne beansprucht habe.
Dinge wie Bausparverträge, Versicherungen, längerfristige Geldanlagen oder sonst so was mache ich nicht mit meiner Bank, sondern über einen unabhängigen Berater. Aber das ist ein anderes Thema.

Momentan gibt es laut topKonto.de verschiedene Prämien, wenn man sich für ein Konto der DKB entscheidet, wir haben damals keine bekommen, dafür aber die Person, die uns geworben hat. Würde ich jetzt jemanden werben, gäbe es da keine konkrete Sachprämie. sondern 15.000 DKB-Plus-Punkte aus dem Prämienprogramm. Diese Punkte bekommt man auch andauernd für irgendwelche Sachen, die man macht (bestimmte Umsätze für Einkäufe mit der VISA-Card, ein gewisses Guthaben auf den Konten, Abschluss von Festzinsanlagen und so weiter). Und die kann man dann in Prämien eintauschen.
Hab ich mich aber noch nicht wirklich mit auseinander gesetzt, ohne Kunden zu werben und größere Sachen abzuschließen, kommt man da aber auch nicht zu sonderlich vielen Punkten, so dass ich mir da auch gar keine Gedanken machen brauch…

So. Gibts auch noch negative Punkte? Nichts gravierendes.
Die EC-Karte ist so hässlich, dass die an Supermarktkassen von der Kassiererin gerne mal sehr ungläubig angeschaut wird, so nach dem Motto: “Ihren Fanclubausweis des Kleintierzuchtvereins nehmen wir aber nicht als Zahlungsmittel…”. es kam tatsächlich mal vor, dass ich denen erklären musste, dass das wirklich wirklich eine ganz normale EC-Karte ist…

Und dann ist das mit den Kontoauszügen noch etwas dämlich gelöst. Die bekommt man zwar online automatisch zugestellt, da sind die aber nicht dauerhaft gespeichert, sondern verschwinden nach einem Jahr wieder. Es sei denn, man markiert den Kontoauszug und “schiebt” ihn ins Archiv. Da bleibt er dann. Warum nicht einfach direkt ins Archiv legen? Oder mich entscheiden lassen, wo er per Default hingelegt werden soll.

Und an dieser Stelle mal ne Frage, die ich mir schon öfter gestellt habe: Warum ist es eigentlich so, dass man gerade bei den Webseiten, bei denen man ein besonders sicheres Passwort haben will, keine Sonderzeichen bei eben diesem benutzen darf? Ist zum Beispiel bei der DKB so, oder auch bei PayPal.
Trauen sich die Programmierer so wenig zu, das ganze so sicher zu bauen, dass man mit den Passwörtern keinen Scheiß anstellen kann?

Aber ok. Ihr merkt: Das Positive überwiegt deutlich, ich bin sehr zufrieden mit der DKB und würde die Entscheidung immer wieder so treffen.

Und damit endet dann auch mein DKB-Erfahrungsbericht und wir gehen nochmal zurück zu topKonto.de.

Dort gibt es nämlich momentan eine Amazon-Gutschein Aktio, bei der ihr genau das tun sollt, was ich hier auch getan habe, nämlich eure Erfahrungen mit eurer Bank mit anderen zu teilen. Als Dankeschön gibt es einen 10€-Amazon-Gutschein, wenn der Bericht auf topKonto.de veröffentlicht wird.

UPDATE: Neben den subjektiven Erfahrungsberichten gibt es auf topKonto.de auch noch einen rein objektiven Vergleich der Girokonten verschiedener Banken. Nachdem ich meinen Adblocker mal etwas gedrosselt habe, krieg ich den jetzt auch sogar angezeigt. Hier kriegt man nach einer kurzen Eingabe der prognostizierten Finanzbewegungen einen schnellen Überblick, welches Girokonto für einen das meiste Geld abwirft.
Und wer ist bei den Default-Angaben die Nummer 1? Genau: Die DKB.

Zwei wichtige Bücher in unserem Tauchurlaub

19. August 2008 um 00:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor unserem Urlaub haben wir uns bei Amazon auf gut Glück ein paar Bücher zum Tauchen im roten Meer gekauft und hatten gehofft, da gute Karten von den Tauchplätzen zu bekommen. War aber leider nicht so.

Tauchbücher

Zum Glück wurden wir dann aber gleich im Tauchshop bei unserer Tauchstation fündig und fanden das ultimative Buch für Tauchkarten in Sharm El Sheikh, Tiran, Ras Mohammed, Gubal und Dahab: Der  Sinai Diving Guide von  Geodia.
Jeder Tauchplatz (ok, das Hausriff vor unserer Nase nicht, aber da gabs eine Karte an der Tauchstation) ist ausführlich beschrieben. Wie man ihn am besten betaucht, was man da theoretisch mit etwas Glück alles sehen kann, wann die beste Tageszeit zum Tauchen ist, der Schwierigkeitsgrad, die typische Strömung und so weiter. Und natürlich eine Karte des Tauchplatzes. Beziehungsweise zwei, denn hinten gibts jede Karte nochmal zum ausklappen in Groß. Echt eine unabdingbare Anschaffung für alle, die planen in dem Gebiet zu tauchen.

Unser zweites wichtiges Buch (im gleichen Atemzug im Tauchshop gekauft) ist das handliche Fischbestimmungsbuch “Die Fische des roten Meeres MEMOFISH” (Amazon-Partnerlink). Ohne dieses schlaue Buch könnte ich euch hier jetzt nicht die ganzen Namen der Fische um die Ohren werfen.
Dieses Buch ist wie der Sinai-Tauchguide von Alberto Siliotti und sehr schön und übersichtlich aufgemacht. Die 102 Fische sind kurz beschrieben, die Merkmale hervorgehoben und Angaben zur typischen Größe, den üblichen Aufenthaltsorten am Riff und sonst noch mit wissenswerten Details versehen.

Leider sind da aber nur Fische drin, Nacktkiemer, Korallen, Schwämme, Seesterne und so weiter sucht man also vergeblich. Irgendwann (Frau Büs Geburtstag ist ja jetzt gerade wieder vorbei, die Chance ist also vertan) werden wir uns dann noch den Debelius (Amazon-Partnerlink) zulegen müssen, der die Fischbestimmungsbibel für das rote Meer schlechthin darstellt. Von der Aufmachung allerdings sehr trocken und bei weitem nicht so übersichtlich wie Memofish…

PS: Ich hoffe ihr habt den Unterwassercontent noch nicht satt. Für morgen hab ich schon wieder drei Artikel fertig, die schlagen hier dann über den Tag verteilt auf. Das hammermäßige Highlight ist da aber noch nicht dabei, kann sich aber nur noch um Tage handeln…

Lieblnk ist (noch) nicht mein Liebling

19. September 2007 um 23:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mit  Lieblnk haben  Robert und  Erik eine Plattform geschaffen, die momentan genau das richtige für mich ist: Eine Sammelstelle für wirklich gute Blogbeiträge, abseits von dem immer nervigeren A-Bloggertum und dem ständigen selbstrefferenziellen Bloggeschwafel. Ich will nicht 10.000 mal lesen, dass Blogscout seinen Dienst aufgegeben hat und wie schade das doch ist, weil man da doch so schön seine Schwänze vergleichen konnte und es jetzt ja gar keinen Sinn mehr macht zu Bloggen. Nein, ich hab auf das ganze Mainstreamgeblogge einfach keine Lust mehr, weder als Schreiber (man dürfte es hier an der Themenauswahl bemerkt haben), noch als Leser.
Und da klang diese Sammlung an “Blogperlen” genau richtig. Hier soll es nur so von “Feinschreibe” (wie es Alexander immer so schön in seinen Linksammlungen  nennt) wimmeln, also genau das, was Bloggen eigentlich so interessant macht, abseits von suchmaschinenoptimierten Einträgen oder Linkfishing-Peinlichkeiten.

Aber leider läuft das ganze noch nicht so ab, wie es wohl gedacht war, denn noch muss man auch hier nach den wirklichen “Perlen” suchen und sich dabei die Hände in Spamkacke dreckig machen. Woran das liegt? Ganz einfach daran, dass es verhältnismäßig zu viele “Pusher” gibt und zu wenige, die das Angebot sichten und bewerten. Hinzu kommt noch, dass die “Pusher” hauptsächlich die eigene Seite pushen wollen, wie man es von traffic-geilen Bloggern halt gewohnt ist. Schauen wir uns zum Beispiel mal 14 Lieblnker an, die die  meisten Beiträge eingestellt (“geperlt”) haben:

User eingestellte Beiträge Anzahl verschiedener Domains Mischung Votes Eigenvote- Quote
yens 22 21 0,95 222 9,91
ChaosZone 12 1 0,08 12 100
SantaCruze 12 2 0,17 12 100
pierro 10 10 1 18 55,56
DocProc 9 1 0,11 10 90
robinhood 9 9 1 285 3,16
CIO-Blogger 8 4 0,5 11 72,73
JOM 8 1 0,125 12 66,67
wortgefecht 8 1 0,125 25 32
dimido 8 1 0,125 8 100
penzonator 8 1 0,125 8 100
florian 8 2 0,25 10 80
B4lr0g 8 7 0,875 8 100
pamaxx 8 1 0,125 9 88,89

Was man in der dritten Spalte (“Mischung” = Anzahl Domains / Anzahl Beiträge. Je höher also der Wert, desto ausgewogener ist die Mischung) sieht: 8 der 14 Top-Lnker haben sich auf eine einzelne (in den meisten Fällen eindeutig die eigene) Domain festgelegt und präsentieren keinerlei Fremdlinks. Bei denen, die zwei Domains präsentieren, handelt es sich übrigens jeweils bei beiden Domains um den gleichen Inhaber, also auch 100%ige Eigenwerber. Noch bedenklicher ist, dass 11 der 14 Lnker mehr Beiträge eingestellt haben, als sie andere Perlen bewertet haben. Es geht ihnen also nicht wirklich um eine gute Sammlung an sehr guten Blogbeiträgen, sondern lediglich um das promoten der eigenen Seite.
Erfreulichste Ausnahme ist “ yens“, der genau so Beiträge einstellt, wie ich sie da gerne sehen würde. Kann also nur empfehlen, sich mal bei ihm im  Profil umzugucken (bei  Sumbitted und  Voted), um sich ein Bild davon zu machen, wie ich mir das optimale Lieblnk vorstelle.

Von den Top-Postern nun zu den  Top-Votern. Da sieht die gleiche Tabelle so aus:

User eingestellte Beiträge Anzahl verschiedener Domains Mischung Votes Eigenvote- Quote
robinhood 9 9 1 288 3,125
yens 22 21 0,95 222 9,91
Petra 3 3 1 132 2,27
el-flojo 2 2 1 60 3,33
weekender 4 2 0,5 98 4,08
OptimaPrime 7 1 0,143 92 7,61
Jan 0 0 50 0
.markus 1 1 1 42 2,38
Zapp 3 3 1 18 16,67
U9TA 6 1 0,167 44 13,64
Hardware- Experte 0 0 34 0

(Wer sich über die komische Sortierung wundert: Das ist ein Lieblnk-Bug, ich hab da nach “Votes” geordnet…)

Es fällt auf: Wer viel abstimmt, der stellt eher weniger Links selber ein, dafür sind diese dann meist aber bunt gemischt.
Außerdem gibt es nicht wirklich viele Benutzer, die aktiv an der Bewertung der Perlen teilhaben, nach dem kleinen Spitzenfeld sinkt die Vote-Zahl schnell bis auf ca. 10 runter. Klar ist mir der Begriff des “Longtail” bekannt, aber der zieht hier nicht. Die Zahlen in den Tabellen stammen von gestern (oder war es vorgestern?), da wollte ich eigentlich auch noch das Durchschnittsalter der Beiträge ermitteln, die es dank genügend guter Bewertungen auf die Startseite geschafft haben. Denn da sah es gestern ganz ganz schlecht aus, ein Großteil der “heißen Perlen” war schon über 30 tage alt, auf der Startseite gab es nie viel Bewegung. Die (Voting-)Aktivität war einfach zu niedrig. Könnte daran liegen, dass das Sytsem scheinbar nicht ganz fehlerfrei ist und es bei einigen Nutzern aufgrund eines nicht behandelten Ajax-Fehlers nicht möglich ist, Bewertungen abzugeben.
Über Nacht wurde dann mal der Versuch gestartet, anonyme Bewertungen zuzulassen, um so die “Anmelde-Hürde” abzuschaffen, die auch ein Grund für die mangelnde Aktivität sein konnte. Das hat aber überhaupt nicht funktioniert, einzig die Spammer haben davon profitiert und so zieren seit heute morgen etliche “merkwürdige” Seiten die Startseite. Mittlerweile muss man sich wieder anmelden um Stimmen abzugeben…

Was man hier jetzt nicht sieht, weils sonst zu unübersichtlich geworden wäre: Die “Voter” sind auch diejenigen, die sich an Diskussionen beteiligen, wohingegen sich die “Poster” da zurückhalten. Alles außer Links reinstellen wäre ja auch zu viel der Arbeit…
Wie könnte man das verbessern? Zum Beispiel auf die Harte Tour: Poster dürfen nicht nur immer Beiträge eines einzigen Blogs einstellen, sondern müssen eine bestimmte Quote einhalten. Und nur wer auch andere Beiträge bewertet, darf immer mehr Beiträge einstellen. Oder man bringt die Idee besser in die einzelnen Köpfe rein (wollte Robert ja  mal machen, ist aber irgendwie nix draus geworden…). Oder man sperrt einfach Nutzer/Domains, die sich zu penetrant präsentieren. A-Blogger werden ja auch gesperrt (finde ich gut), technisch also kein Problem.

Lieblnk Stats
Aber ohne Nutzer kann das auch nix werden und wenn man sich die  Besucher-Entwicklung mal anguckt, wird klar, dass hier ein wenig mehr Werbung gemacht werden muss, denn da sieht es nach einen sehr guten Start nicht mehr wirklich berauschend aus. Gerade einmal 100 Besucher am Tag waren in den letzten Wochen zu verbuchen, in den letzten beiden Tagen ging es nochmal ein wenig bergauf, irgendwo scheint da jemand getrommelt zu haben. Könnte an dem (in meinen Augen zu euphorischen)  Beitrag von Erik liegen. Der will da jetzt wohl etwas aktiver werden, nachdem die Admins sich bisher sehr zurückhielten und die Nutzer einfach mal machen ließen.
Ich bin gespannt, ob sich Lieblnk noch steigern kann, würde mich freuen, wenn das eine gute Anlaufstelle wird.
Also: Alle mal schnell  rüber, einen sehr guten Beitrag einstellen und mindestens 10 Beiträge bewerten. Klar? Super!

Zwo, Eins, Risiko!

31. August 2007 um 14:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich hab ein neues Lieblingsblog: Wortvogel – 100% Torsten Dewi.
Torsten ist hauptberuflicher Autor und hat unter anderem “Lotta in Love” erfunden und geschrieben. Hab ich nie gesehen und fand die Werbung schon extrem nervig, aber trotzdem hat er es geschafft, mich mit eben genau diesem Thema zu ködern. Denn in einer fünfteiligen Reihe ( 1, 2, 3, 4, 5) hat er dem Leser einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht. beginnend bei der Entstehung der Idee bis hin zur Absetzung der Serie. Wer also schon immer mal wissen wollte, wie so etwas abläuft, was für lustige Spielchen es da zwischen den Beteiligten gibt und wer sich alles überall einmischt, der sollte das unbedingt lesen. Ist auch super geschrieben, sollte von einem Autoren aber auch zu erwarten sein…

Und weil der Blick hinter die Kulissen so gut ankam, hat er gleich ne neue Reihe gestartet, die seine Erlebnisse schildern, als er einmal Kandidat bei “Risiko” war. Zur Erinnerung:

Drei Teile sind schon veröffentlicht ( 1, 2, 3), mehr werden noch folgen. Und wenn sich das Video oben anguckt, stellt man fest, dass nur er sich nicht an die “erst auf den Buzzer hauen, wenn die Frage zu Ende gestellt wurde”-Bitte gehalten hat…
Anekdote am Rande: Ich hab mal mit wem in einer Fußball-Mannschaft gespielt (bzw. er hat gespielt und ich saß auf der Bank), der da die 15.000 DM abgestaubt hat. Thema: Fußball-Weltmeisterschaften. War aber auch ein Freak auf dem Gebiet…

Welche Kamera?

21. August 2007 um 17:52 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mal ne Frage an meine vielwissende Leserschaft: Ich bin auf der Suche nach einer Zweit-Kompaktkamera, die vor allem auch unter Wasser eingesetzt werden soll (erstmal nur ein normales Gehäuse drumrum (gibt es für meine bisherige Kamera nicht, dann kann man ja immer noch  ausbauen). In Verzasca wurde mir da die “Ixus 900 TI” empfohlen, nach ein paar Recherchen hab ich dann noch die “Ixus 850 IS” und die “Ixus 950 IS” in die engere Wahl genommen. Hat jemand schon Erfahrungen mit einer der Kameras gemacht und mag mir diese in den Kommentaren kundtun? Andere Empfehlungen werden natürlich auch genommen.

Meine Erst-Kompaktkamera ist die “Pentax Optio 555″. Die hatte ich mir damals wegen dem 5-fach-Zoom, dem guten makro-Modus und der manuellen Belichtungs- und Blendeinstellungen geholt. Leider hat sie sich aber in den bereichen “Video” und “Aufnahmen in leicht dunkleren Zimmern” als schrecklich rausgestellt, die Zweitkamera sollte also auf jeden Fall in diesen Punkten gut sein, bei den Stärken der Pentax kann sie ruhig schwächer sein, da kann ich dann ja munter wechseln. Zudem ist mir die Pentax zu dick, um sie immer in der Tasche zu haben, was dünneres wäre also gut. (Hier mal ein  Vergleich der 4 Kameras)

Momentan tendiere ich zur 950, da sie (wie das “IS” andeutet) im Gegensatz zur (teureren) 900er einen Bildstabilisator hat. Im Videobereich liegt die 900er zwar mit einer maximalen Auflösung von 1024×768 über den anderen beiden (640×480), im Vergleich zu meinen Pentax-Videos (320×240), die zudem ne grotten Qualität haben, was bei den Ixus wohl nicht der Fall sein soll, ist die 950er aber schon ein Quantenprung. Da verzichte ich lieber auf die Videoauflösung (Videos macht man eh nicht soo oft) und achte doch noch ein wenig auf Zoom und Makro, bei denen jeweils die 950er vorne liegt. Die Auflösung ist für mich kein Argument, ich bin der Meinung, dass man für den normalen Gebrauch keine 10 Megapixel braucht. Mit meinen 5 Megapixeln hat bisher auch alles (auch größere Ausdrucke für Kalender) sehr gut ausgesehen. Werde dann bei der Ixus die Pixelzahl sehr wahrscheinlich auch drosseln, um den Smart-Zoom einsetzen zu können.

Und wenn ich mich so durch diverse Testberichte lese, scheint die 950er auch die besten Bilder von den dreien zu machen (gefolgt von der 850er, die irgendwie überall nur Mittelmaß ist, Pro- und Contra-Argumente konnte ich immer nur bei den beiden anderen finden…).
Also: Wer hat nen Rat für mich? Und wer kann mir sagen, ob die 950er eine Akku-Anzeige hat? Die 900er hat die nämlich nicht, da erfährt man erst spät, dass der Akku sehr bald (wohl nach ca. 10 Fotos) leer ist…

Filmempfehlung: Ghost in the Shell

24. Juli 2007 um 23:57 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

Wie der Don ja schon erwähnt hat kommt am Mittwoch dem 25. Juli 2007 um 22.25 Uhr  Ghost in the Shell auf 3sat.
Ich kann nur dazu raten den anzusehen!

Ich würde diesen sehr empfehlenswerten Film als atmosphärischen, philiosophisch angehauchten, gut gezeichneten Cyberpunk-Anime bezeichnen. Vom Inhalt will ich gar nicht viel verraten, aber ich habe Ghost in the Shell immer wieder gern angesehen, allein schon wegen dem Soundtrack der super zum Film passt. Auch der Nachfolgefilm Ghost in the Shell: Innocence ist sehenswert. Von der Serie Ghost in the Shell: Stand Alone Complex hab ich bisher nur Teile gesehen, die zwar gut, aber nicht so interessant wie die beiden Filme sind. Einen zur Serie gehörigen Film namens Ghost in the Shell: S.A.C. Solid State Society gibts auch noch, den kenne ich aber (noch) nicht.

Die paar folgenden Bilder aus den verschiedenen Filmen sollten einen guten Eindruck des zu erwartenden Stils geben:

2507_ghost01_n.jpg

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ghost-in-the-shell.jpg

ghost-in-the-shell-pic3.jpg
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ghostshel4.jpg

© ZDF/Hisao Shirai; M. Shirow; Kodansha Ltd.; Bandai Visual Co. Ltd.

Ghost in the Shell ( Wikipedia: 攻殻機動隊, Kōkaku Kidōtai, i.e. Mobile Armored Riot Police) hat ausnahmsweise mal in der Übersetzung den besseren Namen als im Original. Wer den Film öfters ansieht wird eine kleine Szene entdecken, die in Matrix eins zu eins samt Perspektive und Schnitt übernommen wurde … Einen kleinen Wermutstropfen gibt es leider auch noch: … den komischen Cyporg mit Super-Tipp-Händen anstatt einer direkten Datenverbindung.

Für die, die den Film im Fernsehen verpasst haben:

Ich bevorzuge Originalton mit Untertiteln, da das einfach viel besser gesprochen ist und authentischer klingt.