Schneckensirup

18. Juli 2008 um 13:54 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

(Foto:  thiemadotcom)

Ich muss mal eben einem Kommentar etwas mehr Aufmerksamkeit schenken, der auf meinen Halskratzbeitrag kam. Denn dort wird das Wunderheilmittel “Schneckensirup” und seine Zubereitung beschrieben. Und das um die Mittagszeit… *würg*

 

Schneckensirup!
Seine Zubereitung ist ganz einfach. Die bekannten roten Waldschnecken legt man schichtweise in ein Glas. Darüber folgt eine Schicht Zucker, dann wieder eine Schicht Schnecken und abwechselnd eine Schicht Zucker. Die Menge des Zuckers darf das Gewicht der Schnecken nicht unterschreiten, sondern etwas überschreiten. Der Zucker, am besten ist der Rohrzucker, löst die Schnecken nahezu auf. Man lässt das Ganze bis zum zweiten Tag stehen und gibt es dann durch ein Sieb. Der langsam durchlaufende Sirup wird mit 30 Prozent Alkohol versehen und ist so haltbar und gebrauchsfähig. Die Rückstände im Sieb wirft man weg. Von diesem Sirup, der ähnlich ist wie ein Likör, nimmt man morgens nüchtern einen Esslöffel voll ein. In schweren Fällen kann ein Likörglaeschen voll eingenommen werden. Der Erfolg ist derart auffallend, dass selbst Ärzte nach der Einnahme dieses Mittels vor einem Rätsel standen. – Andere Befürworter dieses Sirups empfehlen ihn auch gegen Keuchhusten, gegen Bronchitis und Krampfhusten. Auf diese Weise kann man schleimlösende, schmerzlindernde Stoffe zu Heilzwecken risikolos verwenden, wobei uns selbst Gartenschädlinge noch besonders nützlich sein können.

Musst Du aber nicht selbst machen, gibts auch fertig in der Apotheke :)

(Kommentar vom Aufklärer, der Text  kommt wohl ursprünglich aus A. Vogel : “Der kleine Doktor” Verlag A. Vogel, Teufen, Switzerland, pages 599 to 600)

In der  Artikelbeschreibung in einer Online-Apotheke heißt es dazu:

 

Wegen seines angenehmen Geschmacks wird Schneckensirup erfahrungsgemäß von Kindern und Erwachsenen in gleicher Weise gern genommen und allgemein gut vertragen.

Puh…
Das mag zwar stimmen, aber um das rauszufinden, muss diese Matsche ja erst mal in meinen Mund kommen. Und ich glaube, dass genau dieser Punkt ein Problem darstellen könnte. Igitt, igitt, igitt, mir zieht sich alles zusammen. Auf der anderen Seite hab ich aber auch so eine vorlaute Stimme im Hinterkopf, die das ja schon mal gerne ausprobieren würde. Natürlich erst die Apothekenversion. Und wenn es hilft, kann Madonha mit der Produktion anfangen, die hat im Garten ja eh immer zu viele Schnecken…

Bei ciao gibts übrigens auch einen  Erfahrungsbericht (zur Apothekenversion), wo es angeblich auch sehr lecker schmeckt…

Naja, gerade gehts mir auf jeden Fall spontan wieder ziemlich gut, ich glaub ich brauch erstmal keine Medizin. Gibts in Ägypten eigentlich Schnecken?

Tags: , , , ,

Ähnliche Beiträge:

8 Kommentare »

Unser Höhenangst-Bewältigungs-Urlaub 2009

07. Mai 2008 um 00:17 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nach dem entspannenden Tauchurlaub 2008 tun wir im nächsten Jahr was gegen die Höhenangst der Frau Bü und fahren hier hin:

Okay, tun wir nicht, war ein Scherz. Denn da würde ich mich ja noch hintrauen. Meine Höhenangst, die vor allem dann zu Tage tritt, wenn der begehbare Untergrund alles andere als vertrauenserweckend ist, muss ja auch kuriert werden. Darum fahren wir natürlich hier hin:

Wobei ich da auch nochmal mit Frau Bü drüber sprechen müsste…

[erstes Video via  Ghost Dog, zweites Video via  Inishmore]

Und wenn wir das dann heile überstanden haben, gönnen wir uns den Luxus und übernachten in einem toten Kamel (vorsicht, eklig):

[auch wieder via  Ghost Dog]

Tags: , , , , , , ,

Ähnliche Beiträge:

7 Kommentare »

Ab-ar-tig!

28. Mai 2007 um 21:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
 

Eine todkranke Niederländerin will kommende Woche in einer TV-Show ihre Niere verschenken. Drei Kranke bewerben sich um das Organ. Die Zuschauer: Sie stimmen per SMS ab, wem die Frau die Niere nach ihrem Tod spenden soll.

 weiterlesen bei SpOn

Tags: , , , ,

Ähnliche Beiträge:

10 Kommentare »

Die letzten 3 Wochen in Links (I): Weniger schöne Dinge

14. September 2006 um 19:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nachdem ich schon die “schönen Dinge” gebloggt habe, sind nun die “weniger schönen Dinge dran”. Diesmal starte ich mit einem  Link, auf den diese Kategorie nicht 100%ig passt, besser wäre “total abartig eklige Dinge” (also nur anklicken, wenn man etwas gefestigt ist).
Gefunden bei meiner  Blog-Neuentdeckung, bei der ich den Erfolg nicht ganz nachvollziehen kann und die schon wieder ab-abonniert ist…

Klar kann man jetzt sagen: Ach, das ist doch nur ein Auge, was soll an einem Auge denn eklig sein? Aber ich bin halt einer, der nicht sagt: “Der Mensch ist Gottes schönste Schöpfung” (würde ich eh nie sagen, bin ja aus der Kirche ausgetreten). Ich denke, dass der Mensch auch ganz schön “unschön” sein kann.
Und wer einmal eine  Skulptur von Ron Mueck gesehen hat (ich kam im Zuge eines Kunst-LK-Ausfluges mal in den Genuss), der wird mir wahrscheinlich zustimmen. “Schön” ist nämlich was anders… (Aber damit wir uns nicht falsch verstehen: Das Kunstwerk an sich finde ich schon klasse. Nicht “schön”, aber faszinierend und unglaublich detailliert ausgeführt. Echt krass)

Und das auch die Psyche des Menschen nicht immer “schön” ist, sollte auch bekannt sein. Wie sonst kommt man auf die Idee,  Miniaturfiguren von “Opfern” bzw. “panischen Menschen” herzustellen?

Dass es um meine Psyche auch nicht viel besser steht zeigt übrigens die Tatsache, dass ich gerade überlege, ob ich mir  dieses oder  jenes “Spielzeug” zulegen soll, oder ob ich evtl. doch keinen Spielpartner finde und es daher sein lasse. Welcher meiner mitlesenden Spielkameraden wäre denn prinzipiell interessiert? Falls ihr euch nicht öffentlich outen wollt: gerne auch per Mail antworten …

Tags: , , , , , , , ,

Ähnliche Beiträge:

3 Kommentare »