Immer noch kalt und schön

08. Januar 2017 um 23:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, nachdem ich also vorgestern ganz alleine mit der Kamera am vereisten Teich war, überkam mich das schlechte Gewissen und ich bin gestern dann nochmal zusammen mit den Kindern hin. Und natürlich auch wieder mit der Kamera.

Und da hab ich dann auch mal nachgeholt, so richtige Detailfotos von den interessanten Eiskristallen auf der Eisfläche zu schießen. Das hatte ich am Tag davor vor lauter Sonnenuntergang ganz vergessen…

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Den Kindern hats auch sehr gefallen und ich musste schon sehr arg aufgrund meiner immer weiter einfrierenden Finger jammern, bis wir endlich wieder nach Hause gehen durften…

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Gefrierende Seifenblasen

18. Januar 2016 um 09:17 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hier in Ulm haben wir gerade -10°C und da wird es dann wohl Zeit, den Schneemann mal Schneeman sein zu lassen und sich anderen Dingen zuzuwenden, die man bei so Temperaturen hinbekommen könnte.

Diese faszinierenden Aufnahmen (ich empfehle Vollbildmodus) sind auf jeden Fall bei -15°C entstanden, ist also nicht mehr so weit hin:

Hier steht, dass bei schon ab 1°C funktioniert und bei den tollen Fotos da, muss ich das nun wirklich auch ausprobieren. Dummerweise komme ich erst Mittwoch oder Donnerstag dazu, da soll das Wetter also bitte noch ne Weile halten…

Und diese Farb-Eis-Kugeln wollte ich ja schon vor Jahren mal ausprobiert haben…

“Sweet Treat Sunday”: Erdbeereis-Biskuit-Rolle

31. August 2014 um 01:13 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, macht euch auf eine abstruse und immer wieder abschweifende Einleitung gefasst. Schließlich habe ich seit etlichen Jahren nicht mehr bei einer “Linkparty” mitgemacht, da muss ich mich erst eingrooven…

Die auf diesem Blog als “Ke” bekannte elf19-Dame (elf19 könnte den Stammlesern noch ein Begriff sein, denn ursprünglich war das mal ein Blog von Ro und Ke, was ich denen durch ein “Woosh” mal mal noch paralleler gemacht habe (inzwischen “woosht” es dort aber nicht mehr und Ke hat das Blog unter alleine Kontrolle genommen und in ein Hausfrau-Bastel-Näh-Koch-Reise-Blog verwandelt)) (ohoh, noch im ersten Satz und schon zwei schließende Klammern hintereinander, das kann ja noch heiter werden… Ich fange einfach nochmal von vorne an:)

Die auf diesem Blog als “Ke” bekannte elf19-Dame hat nun endlich einmal (nachdem sie es mir schon lange angekündigt hatte und ich auch ein paar Namensvorschläge in den Raum geworfen habe, die sich aber gegen “Sweet Treat Sunday” nicht durchsetzen konnten) (verdammt, der Satz will einfach nicht zu Ende gehen) zu ihrer “Sweet Treat Sunday”-Linkparade aufgerufen, wo man sonntäglich eben seine süßen Wochend-Köstlichkeiten präsentieren soll.

Und weil das ganze dann auch Pinterest nach Monaten sortiert gesammelt werden soll, tue ich mal so, als hätten wir jetzt wirklich noch August und nicht schon Spätherbst und präsentiere ich euch hier eine etwas ältere Köstlichkeit, die ich aber extra aufgehoben habe, da ich eben von der geplanten Linkparade schon länger wusste (und da ich nicht wöchentlich was sweetes mache, kann man da ja mal ein wenig vorrätig halten).

Jetzt spült das dann vermutlich hunderte bis tausende verrückte andere Hausfrauen auf meinen Blog (hallo zusammen!) und ich muss mal ganz kurz darauf verweisen, dass ich trotz meiner breiten Themenfächerung durchaus auch schon im Küchenumfeld mein Unwesen getrieben habe. Da gibt es zum Beispiel meine Reihe “Küchentipps von Don und Frau Bü” in der Ke auch zweimal höchstpersönlich einen Auftritt hatte (Kochduell Nr. 1 und Kochduell Nr. 2 (wo ich die von Ke und mir erfundenen “Des Puffers Kern”-Kreation nur wärmstens empfehlen kann, das hat sich bei uns im Haus zu einem immer mal wieder gemachtem Stammgericht entwickelt) und wo auch der Beitrag “Rezepte, die das Leben schreibt: Marshmallows selber machen” zu finden ist, der zu einem meiner Lieblingsbeiträge auf diesem Blog zählt und erfreulicherweise gleichzeitig auch der meistgelesene ist (über 35.000 Leser und auch nach 6 Jahren immer noch immer wieder Kommentare). Und das, obwohl (bzw. weil) einfach alles schief gehen wollte, bzw. einfach nur chaotisch war.

Und so wird dann auch mein erster “Sweet Treat Sunday”-Eintrag einer, bei dem ich mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden war und wo es noch einiges an Optimierungspotential gibt. Klassischer “Pinterest Fail” (die ja bekanntlich sehr erheiternd sein können, hier einmal eine beispielhafte Pinnwand, bei der ich mich teilweise wegschmeißen könnte (z.B bei diesen beiden Weihnachtsfotos), aber auch an eigene Fails erinnert werde (diese Schneemänner habe ich auch mal komplett versemmelt, Bilder gibt es glücklicherweise keine) oder meine Zukunft sehe (diese Karottenchips wollte ich auch immer mal ausprobieren)), wobei das bei mir diesmal noch einigermaßen harmlos ist.

Was es werden sollte: Eine Biskuit-Rolle, mit selbst gemachtem Eis (Erdbeer-Minz mit Schokostückchen) gefüllt und den Teig von außen dazu noch mit Erdbeeren bemalt.

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So ein Rezept findet man natürlich nirgends (nur Inspirationen an diversen Stellen), so dass ich den Biskuit-Teig von der einen Stelle, das Erdbeer-Eis von einer anderen (die Schokolade habe ich dann einfach selber ergänzt) und die Anleitung zum Biskuit-Teig-vor-dem-backen-bemalen von woanders geholt habe. Dabei hätte ich doch seit der Marshmallow-Geschichte wissen müssen, dass das nie eine gute Idee ist…

Hinzu kam dann noch, dass die Kinder (ja, liebe Hausfrauen, ich bin auch noch Vater, auch da kann ich euch gleich noch nen Link anbieten, nämlich meine Vaterlektionen. Hier mal wahllos auf Lektion Nr.3 verlinkt, die zeigt, dass Männer es in dem Geschäft gar nicht so leicht haben) zu der Zeit nicht sonderlich kooperativ waren und ich so nicht unbedingt die notwendige Konzentration und Geduld hatte.
Das wirkte sich vor allem auf die Biskuit-Bemalung aus, denn die sollte immer mal ne Weile im Gefrierfach fest werden. Da ließ ich die “Weile” aber immer kürzer werden und die tropischen Temperaturen (es war Mitte Juni, da war es hier tatsächlich einmal Sommer) arbeiteten dann eh noch gegen mich.

Darum war am Ende von der schön filigranen Arbeit nicht mehr all zu viel zu sehen, erkennen konnte man die Erdbeeren aber glücklicherweise doch noch:

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Ich hätte da auch noch die Vogelperspektive im Angebot:

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Und dann war das Eis-Rezept auch noch eher für den Sofort-Verzehr gedacht, was wiederum nicht meinem Plan entsprach (Frau Bü war gerade ein paar Tage auf Geschäftsreise und dies sollte eine Überraschung für die Heimkehr werden). Und so wurde die Rolle dann zu einem steinharten Eisblock:

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Zusammen mit dem schön weichen Biskuit (interessant, dass der gar nicht hart wird, wenn er gefroren ist), war dann dann doch eher eine merkwürdige Konsistenz-Kombination…

Naja, ein wenig lecker war es trotzdem und dem bemalten Biskuit-Boden gebe ich sicher nochmal eine zweite Chance. Dann aber ohne Kinder und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Und vielleicht habe ich ja auch den ein oder anderen inspiriert, es einfach besser nachzumachen. Sollte durchaus möglich sein ;-)

PS: Inzwischen ist mir dann auch eingefallen, dass ich ja seit Weihnachten das Buch “Ben and Jerry’s Homemade Ice Cream and Dessert” besitze (da ich eben mal verstärkt selber Eis machen wollte (erst Recht, wo der Garten doch jetzt genug Material hergibt) und ich seit meinem USA-Besuch in der Kindheit ein Fan der beiden bin (“ich hätte gerne ein Schokoladeneis” – “Welches denn unserer dreitausend verschiedenen Sorten?” – “Äh… keine Ahnung, seit wann gibt es da Unterschiede?” – “Hier, probier doch mal so 200 verschiedene Sorten, bis du dich dann entschieden hast” . “…”) (oder so in der Art, ist ja jetzt auch schon wieder fast 20 Jahre her). Und dieses Buch kann ich euch jetzt nur wärmstens ans Herz legen (huch, gerade sehe ich, dass es das ja auch in der deutschen Fassung gibt. Warum seh ich das erst jetzt und ärgere mich mit dämlichen Cup-Umrechnungen rum und googele komische Zusaten!? Ich empfehle also dann wohl lieber doch die deutsche Ausgabe), denn da stehen nicht nur tolle Rezepte drin (mit 3 verschiedenen Basismassen, wovon ich bisher nur dir cremigste probiert habe, die dann auch noch nach einer Woche im Gefrierfach die richtige Eis-Konsistenz hatte und weder zu einem Eisblock wurde, noch Eiskristalle bildete), sondern auch lustige Anekdoten der beiden Eisladengründer (erst mal als langer Einleitungsblock, dann aber auch zu ausgewählten Rezepten bzw. Eissorten).

Hier ein Banane-Erdbeer-Eis (ist nicht ganz geglückt, da hätte mehr Zucker reingemusst, falsche Cup-Umrechnung, wie ich später merkte) und das absolut unbedingt dringenst zu empfehlende “Oreo Mint”, welches wirklich wie aus der Eisdiele schmeckt und für mich als Minz-Fan einfach nur ein Traum ist:

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Anders als beim obigen Minz-Eis-Rezept kommt der Geschmack hier übrigens per Minzöl ins Eis, wobei ich da eine Mischung aus 1/3 japanischen Minzöl (dachte bisher, das sei nur dazu gut, sich bei Erkältungen damit einzureiben) und 2/3 Pfefferminzöl (jenes, welches man in die DUftöl-Lämpchen gibt) als perfekt ausgemacht habe. Pur schmecken übrigens beide Minzöle nicht, falls es euch interessiert…

Und da Ke dieses Eis auch schon bei mir verköstigen durfte, kann sie ja kurz bestätigen, dass es wirklich lecker ist ;-)

PPS: Bei “Pinterest-Fails” und “Ke” fällt mir noch Ke’s Waffelmuffins ein, die bei mir dann nicht wirklich so gelingen wollten, aber auch “gefailed” noch sehr lustig waren. Zum Glück gibt es in dem Beitrag von mir dann aber auch noch geglückte Nachahmungen (und Eigenkreationen). Nicht, dass ich hier am Ende als vollkommen unfähig dastehe…
Und apropos: Eben dieser Beitrag ist vom 3. Geburtstag von Sohnvanone. Der vierte ist nun schon einige Monate her und auch Tochtanones Geburtstag wurde hier nicht gewürdigt (und der ist nun bald schon ein Jahr her). Ihr dürft euch also bei den nächsten “Sweet Treat Sundays” ein wenig auf Geburtstagskuchen und sonstige Geburtstags-Ess-Dinge (inkl. geglückten Pinterest-Nachahmungen) einstellen.

Und nun alle bei Ke vorbeischauen, die passenderweise (total unabgesprochen, ich schwöre) in ihrem “Sweet Treat Sunday”-Beitrag ein Rezept vorstellt in dem sie Marshmallows selber macht.
Da tauchen dann im Laufe der Zeit auch die Beiträge der weiteren Teilnehmer auf.

PPPS: Mit Marshmallows hab ich da ja auch noch was rumliegen, was total lecker ist (aber auch nicht 100%ig geklappt hat):

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Es handelt sich um die “Bananen nach Forster-Art” aus “Weber’s Grill Bibel”, die ja wohl jeder daheim haben sollte. Einfach mal einen einigermaßen warmen Tag abwarten, Seite 270 aufschlagen und nachgrillen. Sehr sehr lecker, auch wenn man den Teigboden ignorieren muss, weil er komplett verbrannt ist…

PPPPS: Puh, schon wieder viel zu spät, warum kann ich mich auch nicht einfach mal kürzer fassen? Auf Gegenlesen wird zugunsten von Schlaf verzichtet (man denke nur an die Löcher im Gehirn), ich hoffe, ihr könnt mir das nachsehen und habt trotzdem einigermaßen verstanden, was ich euch sagen wollte…

Foto der Woche: Bunter Schnee

28. Februar 2013 um 10:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Letzte Woche war ich auf der jQuery Europe 2013 in Wien. Dazu aber ein anderes mal mehr, ich bin noch in der Aufbereitungsphase (darum, und weil ich mich die Fragen diesmal eh nicht reizen, ist der Media Monday diese Woche ausgefallen).

Aber zumindest ein Foto der Woche kann ich euch ja schonmal zeigen:

Zu sehen ist ein wenig Schnee (aufgenommen an dem Freitag, der zwischen dem “gar kein Schnee”-Donnerstag und dem “ach du Scheiße, wo bitte kommt denn auf einmal sooo viel Schnee her”-Samstag lag) vor dem “Steffl”, der von der Dom-Beleuchtung was abbekam.

Und weil die Wiener so ein höfliches Volk sind, hab ich verdammt lange gebraucht, bis ich es geschafft hab, da auch mal (wie gleich zu sehen) Menschen mit drauf zu bekommen. Mit der Kamera am Anschlag machten alle Leute einen weiten Bogen um meine Motiv-Zone. Also musste ich die Kamera inaktiv halten, warten bis jemand ankam und dann so spät die Kamera zücken, dass die keine Chance mehr haben, panisch ein paar Seitschritte zu machen, um mir ja nicht das Bild zu zerstören…

Demnächst dann auch der beleuchtete Steffl (auf dem Schnee hat das aber deutlich mehr hergemacht), das Schneechaos, die Konferenz und mehr.

Fremde Fotos der Woche:
Wie bleiben beim Thema “Schnee und Eis”. Da hätten wir einmal die klassischen Schneekristalle, dann einen sexy Eisberg, Schnee, der schmelzenderweise eingefroren ist, sowie ein Video das zeigt, dass die Aussage, dass man im Winter doch den Außenwasserhahn abdrehen sollte und bloß keinen mit Wasser gefüllten Wasserschlauch im Garten liegen lässt, nur von absoluten Spaßbremsen kommen kann:

Inspiration der Woche:
Rostende Feuerhydranten mögen an sich ja schon ein interessantes Motiv angeben. Wenn man die dann aber auch noch etwas nachbearbeitet und in Planeten verwandelt, wird es einfach nur “Wow!”
Hier ein Beispiel mir Vorher und Nachher und hier noch eine Reihe mehr solcher Planeten [via langweileDich.net]

DonsTags Video-Adventstürchen Nr.11 – Eis essen? Mach ich doch im Schlaf…

11. Dezember 2011 um 08:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Dieses Jahr gibts jeden Tag ein (nicht immer wirklich neues) Video hinter dem DonsTag-Adventskalender-Türchen. Unkommentiert, sofern ich das schaffe. Oder sagen wir: Nur kurz kommentiert, das geht leichter…
Es gibt ein sehr lustiges Video von Sohnvanone, wo er beim Essen einschläft. Das werdet ihr aber nie zu Gesicht bekommen, es sei denn, er stellt es irgendwann mal auf sein eigenes Blog (sollte ich mir die Domain sohnvanone.de sichern?).
Aber dieser Junge, der nicht nur beim Eis essen eingeschlafen ist, sondern auch im Schlaf noch weiter Eis ist, ist doch eine angemessene Entschädigung, oder?

News aus Ulm

17. Januar 2010 um 23:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
  • Letztens hat Co angerufen und gefragt, ob es uns denn gut gehen würde, ihr Vater hätte da so Nachrichten aus Ulm gehört. Für alle, die sich auch Sorgen machen: Ja, es geht uns gut. Wir waren zwischen Weihnachten und Silvester auch fast gar nicht in Ulm und erst Recht nicht am Bahnhof (gut, dass wir das Auto gekauft haben, sonst wären wir in der Zeit sicher am Bahnhof gewesen), wo vermutlich eventuell der Auslöser der Legionärskrankeitswelle herkommt. Mehr Infos hier und hier.
  • Letztes Jahr hatte ich mich über den Mittelalter-Markt in Ulm beschwert. Die Hauptmängel waren die schlechte, unpassende Lage und der überteuerte Preis.
    Am Freitag hatte ich dann eine Dame von den Organisatoren am Telefon (da sie gerne Fotos von mir auf ihrer Webseite (die wohl gerade neu gestaltet wird) und evtl. auch im Flyer nutzen will), die mir dann mitteilte, dass man aus den Fehlern gelernt habe und in diesem Jahr alles besser wird. Der Ort wird dann (7.-9. Mai, ein Zeitraum, in dem ich wohl verhindert sein werde) das schöne Kloster Wiblingen (ich berichtete, zudem auch das aktuelle Digitalender-Blatt) sein, was von der Atmosphäre ein riesen Sprung ist. Und da man da den Markt (im Kloster-Innenhof) vom Turnier (auf der Wiese) trennt, gibt es auch separate Eintrittskarten, wodurch es billiger wird, wenn man nur auf den Markt will und am Turnier eh kein Interesse hat.
    Und da die Einnahmen an den “Förderkreis für tumor – und leukämiekranke Kinder Ulm e.V.” gehen, will ich wegen leicht überteuerter Preise auch nicht meckern (letztes Jahr haben die wohl dank des Sturms nicht wirklich was rausholen können), hab denen im Gegenteil meine Fotos umsonst überlassen.
  • Heute hats gewaltig getaut, die Sonne hat sich sogar mal kurz zeigen lassen (aber nur sehr kurz, leider nicht heute Nachmittag, sonst hätte ich euch ein paar Fotos vom Narrensprung (alemannischer Fastnets-Umzug) mitgebracht, so hatte ich dann aber doch keine Motivation hinzugehen…) und das Thermometer auf 10 Grad (ja, plus!) steigen lassen (ok, es hing nicht im Schatten, aber egal).
    Passend dazu mal ein paar ältere Bilder von einer Outdoor-Kerze, die auf unserem Balkon steht (ja, hätte ich auch reinholen können, genau wie die Balkon-Möbel, aber das passt schon…). Hier hatte sie auf irgendeine Art, die mir unbekannt ist, einen Eiszapfen abbekommen:
  • eiszapfen_in_kerze

    Und hier dann ein paar Tage später, unter einer dicken (die wurde noch dicker, ist jetzt aber wieder komplett weg) Schneedecke:

    schnee_auf_kerze

    Pute auf Eis

    02. Februar 2009 um 10:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Gestern haben Frau Bü und ich zum ersten Mal ein großes Tier komplett zubereitet. Denn schließlich hatten wir Ro zu seinem Geburtstag damals einen Gutschein über ein Vogel-Essen (hatten uns da noch nicht auf Pute oder Gans festgelegt) geschenkt. An Weihnachten hatten wir dafür unseren Eltern besonders aufmerksam über die Schulter geschaut, als die auch ein solches Tier zubereiteten und so waren wir dann gestern optimal vorbereitet.

    Und was soll ich mehr sagen als: Ui, war das lecker. Haben wir wirklich gut gemacht (auch wenn sich die Pute halb selbst zerlegt hat, hätte wohl doch nicht ganz so lange im Ofen schmoren müssen…)

    pute

    Nach dem Essen bin ich dann mit RoKe und Lu noch ein wenig spazieren gegangen. Die beiden wollten wollten von mir mal eine Route gezeigt bekommen, die ich hier im Blog irgendwann mal vage erwähnt hatte (Fotos liegen immer noch im 2blog-Ordner…). Das ganze stellte sich dann aber um einiges abenteuerlicher heraus, als ich es vermutet hätte (meine Hauptsorge war ja, dass ich den Weg selber nicht mehr finden würde).
    Denn aus irgendeinem uns nicht so ganz erklärlichen Grund, war der komplette Schotterweg (der ca. 50% des Spaziergangs ausmachte) mit einer zentimeterdicken Eisdecke überdeckt. Sowas hab ich echt noch nicht gesehen. Kommt auf den Fotos leider nicht so richtig rüber, aber ihr könnt euch das ja vorstellen.

    vereister_weg

    Mehr Text und Fotos (vor allem von mir, wir ich verzweifelt versuche, den Kinderwagen mit Lu den vereisten Berg hochzuschieben, was auf den Fotos glücklicherweise nicht annähernd so unbeholfen rüberkommt, wie es tatsächlich war (Lu hat davon schlafenderweise übrigens gar nichts mitbekommen, auch wenn der Wagen manchmal ganz schön ins Schaukeln kam…) . Bin ja froh, dass Ro da kein Video gemacht hat…) gibts übrigens drüben bei RoKe.

    Silvester 08 – Der krönende Jahresabschluss

    02. Januar 2009 um 17:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Silvester

    So, wo fange ich an? Am Besten mal geh ich nochmal zurück zur Besichtigung unserer neuen Wohnung. Denn schon als wir da die Aussicht von unserem Balkon über Ulm (und um Ulm herum, ist echt so) gesehen hatten, war klar, dass Silvester 2008 bei uns gefeiert wird. Da fällt mir auf, dass ich die hier auf de, Blog noch gar nicht erwähnt hatte. Okay, hier ist sie:

    Panorama

    Gibts natürlich auch in groß. Und bei gutem Wetter, können wir ganz hinten sogar die Alpen erkennen (sehr deutlich sogar, aber das kennt ihr ja schon, war von Daimler oben ja nicht anders. Besser zu sehen aber noch auf dem  Münsterblickpanorama, das Manu hier mal vorgestellt hat).
    Und bei der Einweihungsparty im April waren dann auch unsere 8 Gäste schon informiert. So früh wusste ich noch nie, wo ich Silvester feier…

    Für das Thema “krönender Jahresabschluss” muss man dann nicht so weit zurückgehen, das kam einfach beim Suchen nach passender Silvester-Deko kurz vor Weihnachten. Da war nicht wirklich viel vernünftiges zu finden, dafür um so mehr Kronen. Also erdachten wir uns schnell einen Bezug zwischen Kronen und Silvester und schon war das Thema fertig. Vor allem, da der geplante Nachtisch dazu einfach perfekt passte. Für den müssen wir jetzt dann wieder ein wenig weiter zurück, nämlich bis in den August zu unserem Tauchurlaub. Da war es es uns tagsüber über Wasser einfach zu heiß, so dass wir zwischendurch in unserem Hotelzimmer vor dem Fernseher verschnaufen mussten. Und da gab es dann bei  “Unter Volldampf” die  “Dom Schokolade a la Wolfgangka”, die einfach nur lecker aussah. Kaum wieder in Deutschland (2 Tage danach) haben wir das ganze dann auch gleich mal ausprobiert und waren dann auch vom Geschmack begeistert. Also: Bloß nicht drüber bloggen, soll ja schließlich geheim bleiben…

    Der Probenachtisch sah damals so aus (man beachte die Krone):

    Dom Schokolade a la Wolfgangka
    (Vom Original-Silvesternachtisch hab ich irgendwie kein vernünftiges Bild gemacht, später kommts hier noch in klein, aber auf dem Foto sieht das Probeteil einfach leckerer aus…)

    Einen Tipp für den, der es selber nachmachen will (was ich nur empfehlen kann): Die Mengenangabe in dem Rezept ist utopisch! Die Zutaten für 4 Personen reichen dicke für 8 Leute. Dicke! Wir hatten das irgendwie wieder vergessen (der Probenachtisch war ja schon so lange her) und hatten dann daher (mit der Menge für 8 Personen) trotzdem 10 so riesige Döme wie auf dem Foto oben (statt einem Dom in der Größe der Kaffeetasse daneben). Und selbst ohne ein opulentes Raclette davor, ist so ein großer Dom nur von geübten Essern zu schaffen. Schließlich sind in so einem einzigen Dom dann eine Tafel Schokolade, ein halber Becher Sahne und 2 Eier.

    Wenn man vom Tauchurlaub jetzt nochmal etwa einen Monat zurück geht, kommt man zu einem weiteren Punkt, der schon sehr früh feststand: Ich hatte Ke nämlich versprochen, ihr spätestens Silvester Marshmallows zu machen (die leckeren, mit dem einfachen Puderzucker-Wasser-Gelatine-Rezept). Und da ich vorher irgendwie nicht dazu kam, war das also auch unumgänglich. Hat diesmal auch ganz ohne Probleme geklappt (sogar in weiß!) und geschmeckt haben sie auch. Noch leckerer waren sie allerdings (das haben wir dann erst gestern festgestellt, als alle Gäste schon weg waren und wir den Affenplaneten betrachteten), nachdem man sie mit dem Flambierfeuerzeug ein wenig bearbeitet hatte. So mit lecker Karamellkruste und flüssiger Matsche drunter. Wow!

    Da man aber nicht nur von Nachtisch und Marshmallows leben kann, gabs dann auch noch das schon erwähnte Raclette und eine Vorspeisenplatte, zu der Frau Bü sehr leckere Lachs- und Olivencreme zauberte. Meine Aufgabe war es, die Cocktails als Häppchen zu servieren. Details dazu gibt es später in einem separaten Beitrag, hier gehen wir jetzt nur mal die Schritte zurück. Nämlich erst einmal zu meinem allerersten Blogbeitrag, in dem ich schon mein Interesse an molekularer Küche bekundete. Und dann gehen wir zu meinem Geburtstag in diesem Jahr, zu dem mir RoKe nicht nur die Bacon Mints schenkten, sondern (damals nur geheimnistuerisch erwähnt, da auch das eine Überraschung für Silvester werden sollte) auch ein Set um Molekular-Cocktails herzustellen. Aber wie gesagt: Dazu später mehr, das würde hier jetzt den Rahmen sprengen.

    Jetzt erstmal ein paar Eindrücke vom Essen und der Kronen-Tischdekoration:

    Silvester

    Wie man sieht, gab auch das traditionelle Bleigießen, für Gummibärchenorakel und Dinner for One war irgendwie keine Zeit mehr, was aber nicht wirklich schlimm war. Viel toller waren da eh die persönlichen Jahresrückblicke, die die Gäste in je 15 Minuten vortragen durften. Schließlich waren darunter auch  welche, die das letzte Jahr komplett durch Abwesenheit glänzten und da will man ja (mal abgesehen von den Blogbeiträgen) auch auf den aktuellen Stand gebracht werden. Und so gab es dann Videos, Fotos (Analog wie Digital) und auch Zeichnungen zu sehen.
    Ich bedanke mich jetzt noch schnell bei meinen Gästen, die natürlich auch viel zu dem gelungenen Abend (und der Nacht) beigetragen haben und bin dann hier jetzt auch mal fertig…

    Eiskaltes Lächeln

    27. Februar 2008 um 12:52 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Demnächst bin ich auf einen 50. Geburtstag eingeladen und wenn das Wetter mitspielt, könnte es da ja richtig schön warm werden. Da müssen die Getränke dann natürlich gekühlt werden. Zum Beispiel mit diesen stilechten  “frozen smile” Eiswürfeln, passend zum Anlass:

    Frozen Smiles

    Und jetzt hoff ich mal, dass ich nicht spontan noch ausgeladen werde…

    Unsaubere Rechnung

    15. Februar 2008 um 15:46 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

    Es gibt doch so viele kluge Leute hier im Blog: Wie groß müßte ein Eisblock sein, der 24 Stunden zum Auftauen braucht, wenn die Zimmertur geschätzte 20 °C beträgt? Grund dieser Frage ist: wir dürfen unsere neue WunschWaschmaschine nicht vor morgen nutzen, da sie im Lager stand und erst noch auftauen muss. Ich befürchte der Eisblock ist größer als die Waschmaschine selbst….