
Die letzten Nabada-Fotos gab es hier auf DonsTag 2006. Warum auch immer. Dort könnt ihr aber zumindest nachlesen, was “Nabada” überhaupt sein soll, heute gibt es hier nur eine Reihe Fotos (nach dem Klick auf “Mehr”) und dieses Video:

Die letzten Nabada-Fotos gab es hier auf DonsTag 2006. Warum auch immer. Dort könnt ihr aber zumindest nachlesen, was “Nabada” überhaupt sein soll, heute gibt es hier nur eine Reihe Fotos (nach dem Klick auf “Mehr”) und dieses Video:
Was soll ich viel Text schreiben, außer vielleicht: Jedes Jahr am Schwörwochenende treiben in Ulm lauter kleine Teelichter die Donau runter, nachdem sie von fleißigen Helfern aus den Booten (Ulmer Schachtel) ins Wasser gelassen wurden. Das ganze nennt sich dann Lichterserenade. Nächstes Jahr brauch ich dann wohl ein Stativ, denn im Alter wird man ja nur noch zittriger…

Vom Feuerwerk konnten wir von unseren Plätzen nicht wirklich viel sehen.
Mehr (und größere, in diesem Fall dann also auch unschärfere…) Bilder gibts im zugehörigen Flickr-Album.


Blick vom Donauturm. Hab bei der Nachbearbeitung ein wenig zu stark an den Reglern gedreht und jetzt sieht es irgendwie genauso aus, wie die Postkarten aus den 70er Jahren (oder so), die man bei der Oma auf dem Speicher findet.
Hier fällt mir jetzt auch erst die unterschiedliche Färbung der beiden Donau-Kanäle auf…
So, weiter gehts mit Tag 2 des Wien-Urlaubes, hier zunächst die Tour mit wichtigen Etappen als Bildern:
Wien – Tag 2 auf einer größeren Karte anzeigen
Los ging es in der Wiener Staatsoper, die nur an diesem Tag bei der “10 Uhr”-Führung auch einen Gang auf die Bühne versprach. Und diese Führung kann ich nur jedem empfehlen, das sah da nicht nur alles äußert riesig und prunkvoll aus, es gab auch noch etliche unglaubliche Informationen. Z.B., dass dort wegen der täglich wechselnden Vorstellungen und der Proben für Stücke weiter vorausliegender Tage zweimal am Tag die Kulisse komplett ab- und aufgebaut wird, wobei die in schöne kleine Teile zerlegt werden muss, da sie nicht in der Oper, sondern 3km entfernt gelagert werden muss. Oder aber, dass die Oper im Jahr so viel Strom wie eine 30.000-Einwohner-Stadt verbraucht und daher 2 eigene Kraftwerke hat.
Aber allein für den imposanten Eindruck, den der Zuschauerraum bietet, hat sich das schon gelohnt. Ok, das hätte man auch billiger haben können, denn täglich werden da Stehplatzkarten für 3 Euro verkauft. Dabei muss man dann aber nicht nur während der mehrstündigen Oper Stehvermögen beweisen, sondern auch davor beim mehrstündigen Anstehen an der Kasse. Das war dann irgendwie nichts für uns, aber irgendwann kommen wir sicher mit einer Sitzplatzkarte wieder…

Jeder Sitz hat übrigens (sieht man unten rechts) ein kleines Display, auf dem man sich den gerade gesungenen Text in verschiedenen Sprachen anzeigen lassen kann.
Weiter ging es dann mit einem kurzen Abstecher zum Nachmarkt, um zu prüfen, ob der am Feiertag wohl zu hat (hatte er) und dann zur Karlskirche, die zu der Zeit aber auch zu hatte. Das Wien-Museum hatte dann immerhin offen, hat uns aber nicht interessiert.
Also direkt weiter zum Stadtpark, in dem man dann endlich auch mal den Fluss sieht, der der Stadt Wien den Namen gegeben hat:

Von da ging es dann ausnahmsweise mit der U-Bahn weiter, was aber nicht verhindern konnte, dass dieser Tag mit fast 20km Laufweg der längste Marsch des Urlaubs wurde. Neben schmerzenden Füßen kamen da dann immer mehr auch Rückenschmerzen dazu. Man wird alt..
Naja, mit der U-Bahn ging es dann auf jeden Fall zur alten Donau, wo sich der gesamte obere Strandbereich (über 1km) als abgesperrtes Strandbad herausstellte, so dass wir da außer einen grünen Hecke nicht wirklich viel zu sehen bekamen. Ich kann daher Nachahmern nur empfehlen, durch den Donaupark zum Donauturm zu gehen, da wird dem Auge (wir wir dann von oben vorm Turm aus sehen konnten) mehr geboten.
Das Café am Fuße des Turmes kann ich übrigens nur empfehlen, das ist preislich tatsächlich in Ordnung und die Torten waren sehr sehr lecker (ich glaub die besten des Urlaubs, Frau Bü sieht es aber nur auf Platz 2). Hier hab ich dann auch in einer herumliegenden Zeitung von der UEFA-CUp-FInal-Niederlage von Bremen erfahren. Da läuft es sich dich gleich viel beschwingter weiter…
Vom Turm aus planten wir dann auch die weitere Route, kurz hinter dem Turm ging es über die Brücke auf die Donauinsel, die eine gigantische Grünanlage mit Strand auf beiden Seiten darstellt und (wie auch schon das Strandbad und sicher auch die in der Nähe gelegene Schwimmbad-Insel “Gänsehäufel“) von Menschen rege befüllt war (Feiertag und gutes Wetter, klar).

Von da dann die Skyline der UNO-City bewundern und über die Reichsbrücke weiter zum Prater, wo wir und die Fahrt auf dem Riesenrad natürlich nicht haben nehmen lassen, von den restlichen Achterbahnen und so hielten wir uns aber fern, es musste ja weitergehen.

Hinter dem kleinen “Volksprater” liegt der große “eigentliche” Prater, der sich wieder als riesige Grünfläche mit unendlich vielen Menschen (meist leicht bekleidet und auf Handtüchern liegend) herausstellte. An mangelnden Naherholungsgebieten kann sich ein Wiener ganz sicher nicht beklagen, das ist echt mehr als vorbildlich. Untermalt wurde das ganze dann noch von rhythmischen Samba-Trommelern. Sehr schön.
Aber dann irgendwann auch wieder vorbei und schwups, standen wir auch schon vor dem Hundertwasserhaus. Gegenüber in der “Hundertwasser Village” konnte man dann auch eine Toilette im Hundertwasser-Stil bewundern, was jetzt aber nicht der Riesenbrüller ist. Da lohnt sich das KunstHausWien dann mehr, welches auch im Hundertwasser-Stil gehalten ist und eben auch seine Bilder ausstellt. Sehr schick, auch wenn der Typ mit in dem dort gezeigten Video doch irgendwie sehr strange vorkam…

So, in der “restliche Bilder”-Collage gibts dann jetzt auch noch ein paar Bilder von der Karlskirche, mehr dazu aber an einem anderen Tag, als die dann auch mal offen hatte als wir da waren. Außerdem ein Blick in das Schaufenster der Hofzuckerbäckerei Demel und das vom Seifenladen Lush, der sicher auch was für Ke wäre…

Abens gab es im Hinterholz (sehr netter Biergarten) dann nochmal ein kulinarisches Highlight. Und damit meine ich nicht mein Wiener Schnitzel (musste einmal im Urlaub ja sein), sondern Frau Büs “Alt Wiener Tafelspitz” mit Cremespinat, Rösti und Apfelkren. Für alle Nicht-Bayern und Nicht-Österreicher: “Kren” ist Meerrettich. Und Apfelkren dann eben Apfelkompott mit Meerrettich (Hier gibts Rezepte). Die Kimbo klingt irgendwie gewagt, aber geschmacklich war es echt perfekt, eine sehr empfehlenswerte Kombination, wird von uns sicher noch nachgekocht. Lecker, lecker, lecker

Mehr Bilder in hoher Auflösung wie immer im zugehörigen Flickr-Set.
(Dazu mal kurz meine Strategie: Die Fotos auf der Google-Karte sind mehr ortsbeschreibende Fotos, also “da waren wir”, die Fotos hier im Blog sind dann dazu da, das im Text beschriebene zu bebildern und auf Flickr gibts dann nur die “schönsten” Bilder, also nicht die typischen Urlaubsschnappschüsse, sondern besonderere Aufnahmen. Es kann also Fotos geben, die nur in einem der drei Orte zu finden sind, es gint aber auch Überschneidungen)
Letzte Woche haben wir mit meinen Eltern (die waren von der Einweihungsparty noch übrig geblieben) den neu angebauten Teil des Ulmer Aquariums besucht. “Damals”, als wie den Tauchschein gemacht haben, war in unserem Kurs auch einer vom Aquarium, der jetzt in den neuen Becken rumtauchen darf, um die Scheiben schön sauber zu halten. Musste also schon was größeres sein. Und das war es dann auch:

Ein großes, schön gemachtes Tunnelaquarium mit Dekoration und Fischen wie in der hier regelmäßig vorbeikommenden Donau. Bedeutet natürlich auch, dass es da keine knallbunten Fische gibt und die Artenvielfalt jetzt auch eher übersichtlich ist, aber ausgefallene Fische kommen ja später noch im alten Bereich (der jetzt durch das tolle neue Aquarium noch runtergekommener aussieht). Aber ist die Artenvielfalt wirklich so klein gewesen? Die Menge der Fische war auf jeden Fall groß. Nur was waren das für Fische? Keinen blassen Schimmer. Denn für Beschilderung fehlte das Geld. Nein, das ist kein Scherz, den man so macht, wenn in einem neuen Aquarium noch die Schilder fehlen. Hier fehlt tatsächlich das Geld für die Schilder. Immerhin hats für die Fische noch gereicht.
Und auch mein persönlicher Höhepunkt war noch da und aktiv wie noch nie zuvor: Jonathan, das Hängebauchschwein. Hach…
Und auch dieses Wochenende haben wir wieder am ulmer Kulturleben teilgenommen. Wäre auch sehr sträflich gewesen, bei solch einem fantastischen Wetter wie am Sonntag, eine solch gaumenfreundliche Veranstaltung wie den “Kleinbrauer Markt” zu ignorieren. Außerdem gab da ja Jazz. Wohoo! Ich verlinke einfach nochmal die Südwestpresse für nähere Informationen, mach ich ja viel zu selten, da darf man das auch ruhig zweimal in einem Beitrag machen…

Und so haben wir dank der bunten Bierprobiererei den Eisess-Plan wieder verworfen (sonst wären wir bestimmt noch Roke begegnet, die den Tag ziemlich ähnlich verbracht haben). Abschließend noch lecker Grillen auf dem Balkon und dann zum Tagesabschluss noch ins Kino (dazu gleich mehr). Ein perfekter Sonntag…
PS: @Jochen: Gute Nachricht, wir haben jetzt auch zwei Weizengläser daheim, siehe Foto. 0,1 reicht doch, oder?
Dieses Wochenende war endlich mal ein Wochenende, wie man es sich vorstellt und war auch mal dringend nötig.
Angefangen hat alles mit einem reichhaltigen Frühstück im Freien.

Natürlich durften auch die Meerschweinchen nicht fehlen…

Danach ging es dann noch zum 5. Internationalen Donaufest. Das ganze Ufergelände war mal wieder mit bunten Flaggen bestückt und es gab reichlich Musik, Essen und handgemachte Sachen aus allen möglichen Ländern, die auch an der Donau liegen. Hier einfach mal ein paar Fotos:





Auf dem Heimweg (wo ein lecker Abendessen und ein weniger guter DVD-Film auf uns wartete), haben wir dann schnell noch einen Blick in das (relativ) neue riesige Parkhaus unter Ulm geworfen und waren durchaus begeistert. Denn die dort gefundenen Grundmauern des alten und überschütteten Ulms sind dort im Fahrstuhlbereich immer noch zu bewundern und schön ins Gesamtkonzept integriert.

Heute gibts dann nochmal nen schönen Spaziergang und lecker Essen im “Paradies”. Und morgen kann man dann auch mal wieder arbeiten gehen, nach so viel Erholung. Das nächste Wochenende ist es ja nicht mehr weit…