So, so langsam will ich mal versuchen, mich hier auf DonsTag auch mal wieder zu Wort zu melden.
Und was wäre da ein passenderer Einstieg, als der Kurzfilm “Son of a Don” von Herbert James Winterstern, in dem eben gezeigt wird, wie das so ist, ein Sohn vom Don zu sein. Soll sich Sohnvanone mal nicht beschweren, ich hätte ihn nicht frühzeitig darüber aufgeklärt…
In der Rolle des Don übrigens Carlo Rota, mir hauptsächlich bekannt als Morris O’Brian, dem Mann von Chloe O’Brian aus 24.
Bei dem Foto kam übrigens nur sehr wenig Photoshop zum Einsatz. Nur der Hintergrund wurde ausgetauscht und eine Hemdfalte angepasst, das wars schon. Manchmal muss man es ja nicht unnötig kompliziert machen…
Nach dem Stadtteiltrinken in Söflingen und dann im im Fischerviertel war gestern die Ulmer Oststadt dran. Stadtteiltrinken? Das war so:
Man sucht sich einen Stadtteil aus und besucht dort so viele Kneipen wie möglich. In jeder Kneipe muss jeder ein kleines Bier trinken [...], auf einem Fragebogen die Kneipe anhand diverser Kriterien (Tempo, Geschmack (des Biers), Aussehen (des Personals), Atmosphäre etc.) bewerten und dann auch gleich weiterziehen zur nächsten Kneipe. Sollte dem Anführer das Lokal gar nicht zusagen, so verkündet er dies an Anfang und das Bier muss ex getrunken werden. Eine Kneipe auslassen geht mal gar nicht!
Insgesamt haben wir 13 Kneipen geschafft, wirklich umgehauen hat mich davon aber keine, liegen aber eh viel zu weit draußen. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Wirte ganz schön um uns gekämpft haben, denn so viele Schnapsrunden auf Haus hatten wir glaub noch nie. Satte 5 Kneipen spendierten uns eine Runde, der Knaller war das “Zeitblomstüble” relativ am Anfang, in der der Wirt uns einfach mal zwei Schnapsflaschen auf den Tisch stellte. Und zum Weißwurstessen hätte der uns heute auch noch eingeladen, aber irgendwie war das dann doch nicht unser Fall…
Apropos “Fall”: Als einer von unserer Gruppe gegen Ende irgendwie dumm an einen Minikühlschrank auf dem Tresen kam, war ich ziemlich beeindruckt, wie gut der “Slowmotion-Modus” in meinem Kopf funktioniert. Hab selten einen Kühlschrank so langsam runterfallen und dabei ein paar Gläser mitnehmen sehen. Der Geschäftsführer fand das ganze nicht wirklich so lustig, aber wofür ist man denn versichert…
(Ja, es gab auch mal wieder Shisha)
Neben einem sehr netten Gespräch mit einem tunesischen Kneipengast und später mit einer Bedienung hab ich mich dann auch noch als Innenraumausstatter versucht. Denn der arme Teppich, der draußen in der Eisekälte auf denn Müllabtransport wartete, hat in die Kneipe einfach viel zu gut reingepasst:
Würd ja gern mal wissen, ob und wann der Wirt das merkt. Und ob es ihm auch so gut gefällt. Müsste man einfach nochmal stichprobenartig vorbeigucken. Anspi, was ist mit dir, du wohnst doch da um die Ecke…
Gestern Nacht bin ich zu unsagbar früher Zeit ins Bett gegangen. Irgendwie mach ich das seit den Flitterwochen ständig. Liegts an der Zeitverschiebung, oder daran, dass ich jetzt verheiratet und somit langweilig geworden bin? Egal, auf jeden Fall ging ich also zu einer Zeit ins Bett, zu der selbst Frau Bü noch nicht schlief. Und auf einmal war da dieses merkwürdige Geräusch:
“Klack, klack”.
Und wieder:
“Klack, klack”.
Sehr merkwürdig. Gerade, als ich die Quelle ausmachen konnte, beschwerte sich auch schon Frau Bü über die Lärmbelästigung.
Und was wars? Mein rechtes Auge! Jedes Zwinkern (ja, wenn man schlafen will, sollte man die Augen zu machen, egal) meines rechten Auges machte ein unglaublich lautes Geräusch, wie es man es sonst nur von der Maus kennt.
Heute morgen war dann zum Glück alles wieder normal. Sonst hätte ich mir wohl einen Elefanten als Haustier zulegen müssen. Wär aber auch nicht so schlimm gewesen, denn seit den Flitterwochen hab ich auch nen Elefanten-Führerschein…
Weil das Simpsons-movie gerade aktuell ist und es immer wieder mal Spass macht Figuren zu basteln:
(@Don&FrauBü: Ich hoffe ich hab euch einigermaßen getroffen, ansonsten müsst ihr das halt ausbessern.)
Der arme Don wird von Frauen mit Stöckchen beworfen. Kittyluka und Rozana (die es nur auf mich und Namensvetter abgesehen hat)
waren beide der Ansicht, dass ich doch auch mal dieses 8er-Stöckchen beantworten sollte, nachdem es die gesamte restliche Blogosphere schon in der Hand hatte. Also schnell mal abgewischt und los:
1. Handy: Ich habe heute meine erste MMS bekommen. Und ich bin begeistert, dass mein Handy sowas auch kann, denn auch wenn ich sonst gerne technischen Schickschnack habe: Ein Handy ist für mich nur zum telefonieren da (und auch nur dann, wenn es sein muss), für sonst nix. Und so nenne ich immer noch ein Siemens C60 mein Eigen..
2. Fernsehserien: Man mag es sich kaum vorstellen, aber der TV-Junkie Don ist sehr wählerisch was seine Serien angeht und hat einer ganzen Menge Kult-Serien nur die kalte Schulter gezeigt. Von den folgenden Serien hab ich (bewußt) keine einzige (komplette) Folge gesehen (ganz vermeiden ließ es sich nie): A-Team, Knight Rider (in der Grundschule trug ich aber ungeachtet dieser Tatsache ein lila Fan-Shirt und erschlich mir so die ganze Beliebtheit), Buffy (inkl. Charmed, Angel und was da so alles dazu gehört), Star Trek (in allen erdenklichen Varianten), Transformers oder auch He-Man. Bei He-Man bedauere ich es jetzt nachdem ich gelernt habe, was ich damals alles hätte lernen können:
Meine sture Verweigerung mancher Werke beschränkt sich übrigens nicht nur auf Serien, sondern auch auf andere Bereiche. So hab ich zum Beispiel noch keinen einzigen Harry Potter gelesen oder angesehen. Diese unerklärliche Sucht nach dem Zauberlehrling, denen sich offensichtlich auch ganz normale und gesunde Menschen nicht entziehen kann, macht mir einfach viel zu viel Angst. Irgendwas stimmt da nicht…
3. Musik (I): Als Kind habe ich Blockföte (wie wohl jeder) und Akkordeon gespielt. So ab der 7. Klasse dann aber nix mehr…
4. Familienplanung: Ich kriege mal drei Kinder. Und das werden alles Söhne. Auch wenn Frau Bü sich noch sträubt, aber ich denke die wöchentliche Dosis “Männer allein daheim” (vor allem diese eine Diva) wird sie auch noch überzeugen:
Eine eigene Studie, die ich immer mal wieder in Gesprächen durchführe, hat übrigens ergeben, dass ziemlich alle Leute so viele Kinder haben wollen, wie sie selber in der Familie waren. Am überraschensten finde ich übrigens, dass fast alle Einzelkinder auch nur ein Kind wollen…
5. Schäuble: Wenn Wolfgang Schäuble mich ein wenig überwachen würde, würde er mir sicher irgendeinen Orden verleihen, da ich dem Staat einiges an Arbeit erspare. Denn ich kümmere mich höchstpersönlich um meine eigene Vorratsspeicherung der Daten. Alle Mails seit dem letzten Plattencrash sind gespeichert, die Gewichtszunahme der Meerschweine ist akribisch dokumentiert, die gespielten Spiele aller Spieleabende inklusive der Gewinner und der erzielten Punkte finden sich in einer (nicht mehr ganz aktuellen) (online-)Datenbank. Alle Postkarten, die jemals an mich geschickt worden sind (relativ) ordentlich verstaut, gleich neben ungezählten Eintrittskarten zu allen möglichen Sachen.
Mein Drang zur Datensammlung wird auch dadurch ersichtlich, dass ich nen Account bei Blogscout hatte, bevor ich mir nen Namen für das Ding überlegt hatte (darum ist meine ID bei Blogscout auch nicht donstag, sondern donsblog).
6. Musik (II): Für eine ganz spezielle Freundin (damals noch Frau Mü) hab ich mal eine CD aufgenommen, die sich “donvanone singt welthits” nennt. Diese CD ist prallgefüllt mit midi-Liedern, die ich in schrägmöglichster Weise besungen hatte. Wenn diese CD den Amerikanern in die Hände fallen würde, würden die Foltermethoden ganz neue Dimensionen erreichen. (Seid froh, dass ich aus urheberrechtlichen Gründen keine Samples hochladen darf…)
7. eigene Motivation: Sachen die ich mal angefangen habe werden leider viel zu oft nicht fertiggestellt, weil schon die nächste Idee da ist
Ich würde diesen sehr empfehlenswerten Film als atmosphärischen, philiosophisch angehauchten, gut gezeichneten Cyberpunk-Anime bezeichnen. Vom Inhalt will ich gar nicht viel verraten, aber ich habe Ghost in the Shell immer wieder gern angesehen, allein schon wegen dem Soundtrack der super zum Film passt. Auch der Nachfolgefilm Ghost in the Shell: Innocence ist sehenswert. Von der Serie Ghost in the Shell: Stand Alone Complex hab ich bisher nur Teile gesehen, die zwar gut, aber nicht so interessant wie die beiden Filme sind. Einen zur Serie gehörigen Film namens Ghost in the Shell: S.A.C. Solid State Society gibts auch noch, den kenne ich aber (noch) nicht.
Die paar folgenden Bilder aus den verschiedenen Filmen sollten einen guten Eindruck des zu erwartenden Stils geben:
Ghost in the Shell (Wikipedia: 攻殻機動隊, Kōkaku Kidōtai, i.e. Mobile Armored Riot Police) hat ausnahmsweise mal in der Übersetzung den besseren Namen als im Original. Wer den Film öfters ansieht wird eine kleine Szene entdecken, die in Matrix eins zu eins samt Perspektive und Schnitt übernommen wurde … Einen kleinen Wermutstropfen gibt es leider auch noch: … den komischen Cyporg mit Super-Tipp-Händen anstatt einer direkten Datenverbindung.
Für die, die den Film im Fernsehen verpasst haben:
Ich bevorzuge Originalton mit Untertiteln, da das einfach viel besser gesprochen ist und authentischer klingt.
Keine 4 Monate mehr, dann wird Frau Bü das “Bü” nur noch hier im Blog tragen und eine echte Frau Vanone (oder so…) sein. Und auch wenn man da bisher noch nicht so viel hier gelesen hat: Wir haben schon ganz schön dran gearbeitet. Ort, Essen, Kleidung, Musik und Einladungen (dazu ein anderes mal mehr) sind schon erledigt, d.h. so viel kann gar nicht mehr schief gehen (okay, noch besteht die Gefahr, dass jemand verdurstet, aber das sollte schnell behoben sein).
Und seit heute sind die Flitterwochen auch gebucht. Und damit ihr mal seht, wofür die Werbeeinnahmen von DonsTag genutzt werden (jaja, wäre schön wenn die ausreichen würden, aber dann dürften wir erst in ein paar Jahren in Flitterwochen fliegen…), hier ein paar Eindrücke:
Was sind Blogs eigentlich? Was ist die Blogospäre? Wie ist es so in Klein-Bloggersdorf?
Ich hab hier ja ne ganz interessante Position als Auswechselspieler bzw. Gastblogger … von der Bank sieht man manchmal mehr als mitten im Spiel, aber man hat auch mehr Einblick als die Zuschauer. Ich werde einfach mal ein bischen was dazu schreiben …
DonsTag fing ganz klein an und Don hat eher persönliche Artikel geschrieben. Als DonsTag dann langsam bekannter wurde haben sich auch die Themen geändert. Für die vielen neuen Leser (z.B. durch den Stöckentracker), von denen viele auch ein eigenes Blog haben, haben sich die Themen mehr in Richtung “Web und Blogs” verschoben. Und dann gab es dann sogar Gastblogger: Frau Bü schreibt eher persönliche Geschichten und ich eher unpersönlich aber trotzdem subjektiv. Nun will Don ja anscheinend parallel wieder etwas persönlicheres starten.
Man kann insgesamt ein paar ganz unterschiedliche Blogstile ausmachen. Ein einzelnes Blog ist aber trotzdem meist eine Kombination von mehreren Stilen und auch die einzelnen Stile sind nicht klar abgegrenzt.
Persönliche Weblogs beschäftigen sich meist mit dem näheren Umfeld des Bloggers und sind wohl die dem Webtagebuch ähnlichste Blogform. Die meisten Leser stammen selbst aus dem direkten Umfeld des Bloggers.
Blog Community Blogs beschäftigen sich mit der Blogosphäre, anderen Blogs und Bloggern und knüpfen ein dichtes Netz. Es besteht eine gewisse Ähnlichkeit zu anderen Communities, allerdings ist alles dezentral verwaltet und jedes Mitglied kümmert sich selbst um seinen Teil des Netzwerks. In diesen Blogs gibt es viele Aktionen innerhalb der Community wie z.B. Stöckchen und viele nur innerhalb der Community interessante Themen. Es gibt sogar Rankings innerhalb dieser Community und auch Vernetzungsübersichten.
In Weblinksammlungsblogs finden sich primär Links und kleine Beiträge zu anderen Webinhalten. Oft handelt es sich bei den verlinkten Inhalten um bunt gemischte Unterhaltung: Videos, Gadgets, News und vieles andere. Meist kristallisieren sich ein paar bevorzugte Themen heraus.
Themenblogs haben sich stark auf ein bestimmtes Thema fokussiert. Die Themen sind beliebig, z.B. New Economy, Hundezucht, Web Engineering, Kochen, Politik, Werbung, News, Bildbearbeitung. Die Professionalität der Inhalte unterscheidet sich von Blog zu Blog stark.
Gemeinsam ist den Blogs normalerweise eine gewisse Regelmäßigkeit der Updates. Von Foren unterscheiden sie sich durch die Fokussierung auf wenige Autoren pro Einzelblog, in der Summe ist die Bloggosphäre aber einem Forum sehr ähnlich. Viele Blogs kombinieren inzwischen wieder zeitweise konstante Inhalte wie auf normalen Webseiten mit den variablen Logs (bzw. News). Manchmal wird Blogsoftware auch nur als Content Management System für eine eher statische Seite benutzt.
DonsTag wurde manchmal als Panorama Blog bezeichnet … ein Rundblick mit etwas von allem.
Kurzkritik: Aus der Kategorie: Wir arbeiten Klassiker ab. Netter Agentenfilm, der aber halt schon so oft kopiert wurde, dass er heute vermutlich nicht mehr so stark ist wie früher. Aber egal. Ein guter Film. Lustigste Szene: Eve Kendall (Eva Marie Saint) sagt, sie sei 26, wonach sie eindeutig nicht aussieht...