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Stimmung!

11. Dezember 2010 um 21:24 von donvanone

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Um mal diesen Beitrag von vor 2 Jahren fortzusetzen…

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Silvester 08 – Der krönende Jahresabschluss

02. Januar 2009 um 17:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Silvester

So, wo fange ich an? Am Besten mal geh ich nochmal zurück zur Besichtigung unserer neuen Wohnung. Denn schon als wir da die Aussicht von unserem Balkon über Ulm (und um Ulm herum, ist echt so) gesehen hatten, war klar, dass Silvester 2008 bei uns gefeiert wird. Da fällt mir auf, dass ich die hier auf de, Blog noch gar nicht erwähnt hatte. Okay, hier ist sie:

Panorama

Gibts natürlich auch in groß. Und bei gutem Wetter, können wir ganz hinten sogar die Alpen erkennen (sehr deutlich sogar, aber das kennt ihr ja schon, war von Daimler oben ja nicht anders. Besser zu sehen aber noch auf dem  Münsterblickpanorama, das Manu hier mal vorgestellt hat).
Und bei der Einweihungsparty im April waren dann auch unsere 8 Gäste schon informiert. So früh wusste ich noch nie, wo ich Silvester feier…

Für das Thema “krönender Jahresabschluss” muss man dann nicht so weit zurückgehen, das kam einfach beim Suchen nach passender Silvester-Deko kurz vor Weihnachten. Da war nicht wirklich viel vernünftiges zu finden, dafür um so mehr Kronen. Also erdachten wir uns schnell einen Bezug zwischen Kronen und Silvester und schon war das Thema fertig. Vor allem, da der geplante Nachtisch dazu einfach perfekt passte. Für den müssen wir jetzt dann wieder ein wenig weiter zurück, nämlich bis in den August zu unserem Tauchurlaub. Da war es es uns tagsüber über Wasser einfach zu heiß, so dass wir zwischendurch in unserem Hotelzimmer vor dem Fernseher verschnaufen mussten. Und da gab es dann bei  “Unter Volldampf” die  “Dom Schokolade a la Wolfgangka”, die einfach nur lecker aussah. Kaum wieder in Deutschland (2 Tage danach) haben wir das ganze dann auch gleich mal ausprobiert und waren dann auch vom Geschmack begeistert. Also: Bloß nicht drüber bloggen, soll ja schließlich geheim bleiben…

Der Probenachtisch sah damals so aus (man beachte die Krone):

Dom Schokolade a la Wolfgangka
(Vom Original-Silvesternachtisch hab ich irgendwie kein vernünftiges Bild gemacht, später kommts hier noch in klein, aber auf dem Foto sieht das Probeteil einfach leckerer aus…)

Einen Tipp für den, der es selber nachmachen will (was ich nur empfehlen kann): Die Mengenangabe in dem Rezept ist utopisch! Die Zutaten für 4 Personen reichen dicke für 8 Leute. Dicke! Wir hatten das irgendwie wieder vergessen (der Probenachtisch war ja schon so lange her) und hatten dann daher (mit der Menge für 8 Personen) trotzdem 10 so riesige Döme wie auf dem Foto oben (statt einem Dom in der Größe der Kaffeetasse daneben). Und selbst ohne ein opulentes Raclette davor, ist so ein großer Dom nur von geübten Essern zu schaffen. Schließlich sind in so einem einzigen Dom dann eine Tafel Schokolade, ein halber Becher Sahne und 2 Eier.

Wenn man vom Tauchurlaub jetzt nochmal etwa einen Monat zurück geht, kommt man zu einem weiteren Punkt, der schon sehr früh feststand: Ich hatte Ke nämlich versprochen, ihr spätestens Silvester Marshmallows zu machen (die leckeren, mit dem einfachen Puderzucker-Wasser-Gelatine-Rezept). Und da ich vorher irgendwie nicht dazu kam, war das also auch unumgänglich. Hat diesmal auch ganz ohne Probleme geklappt (sogar in weiß!) und geschmeckt haben sie auch. Noch leckerer waren sie allerdings (das haben wir dann erst gestern festgestellt, als alle Gäste schon weg waren und wir den Affenplaneten betrachteten), nachdem man sie mit dem Flambierfeuerzeug ein wenig bearbeitet hatte. So mit lecker Karamellkruste und flüssiger Matsche drunter. Wow!

Da man aber nicht nur von Nachtisch und Marshmallows leben kann, gabs dann auch noch das schon erwähnte Raclette und eine Vorspeisenplatte, zu der Frau Bü sehr leckere Lachs- und Olivencreme zauberte. Meine Aufgabe war es, die Cocktails als Häppchen zu servieren. Details dazu gibt es später in einem separaten Beitrag, hier gehen wir jetzt nur mal die Schritte zurück. Nämlich erst einmal zu meinem allerersten Blogbeitrag, in dem ich schon mein Interesse an molekularer Küche bekundete. Und dann gehen wir zu meinem Geburtstag in diesem Jahr, zu dem mir RoKe nicht nur die Bacon Mints schenkten, sondern (damals nur geheimnistuerisch erwähnt, da auch das eine Überraschung für Silvester werden sollte) auch ein Set um Molekular-Cocktails herzustellen. Aber wie gesagt: Dazu später mehr, das würde hier jetzt den Rahmen sprengen.

Jetzt erstmal ein paar Eindrücke vom Essen und der Kronen-Tischdekoration:

Silvester

Wie man sieht, gab auch das traditionelle Bleigießen, für Gummibärchenorakel und Dinner for One war irgendwie keine Zeit mehr, was aber nicht wirklich schlimm war. Viel toller waren da eh die persönlichen Jahresrückblicke, die die Gäste in je 15 Minuten vortragen durften. Schließlich waren darunter auch  welche, die das letzte Jahr komplett durch Abwesenheit glänzten und da will man ja (mal abgesehen von den Blogbeiträgen) auch auf den aktuellen Stand gebracht werden. Und so gab es dann Videos, Fotos (Analog wie Digital) und auch Zeichnungen zu sehen.
Ich bedanke mich jetzt noch schnell bei meinen Gästen, die natürlich auch viel zu dem gelungenen Abend (und der Nacht) beigetragen haben und bin dann hier jetzt auch mal fertig…

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01. Dezember 2008 um 16:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Hochzeit Martin und Doris

08. Juni 2008 um 18:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Tischkärtchen

Gestern waren Frau Bü endlich mal wieder auf einer Hochzeit eingeladen (fürs nächste Jahr sind wir noch nicht gebucht, also strengt euch an…) und wurden gleich mal mit diesen superfeinen Tischkärtchen begrüßt.
Was man nur erahnen kann: Von oben gesehen haben sie dir Form eines Herzens. Sehr sehr schick!

Gefeiert wurde im Europapark, wo dann auch der heutige Tag noch geplant war (Achterbahnen und so, die kamen bei der Hochzeitsfeier für uns natürlich nicht zum Einsatz), aber aus diversen Gründen sind wir dann doch nicht hingegangen, sondern gleich wieder zurück nach Ulm gefahren. Gute Entscheidung, irgendwie bin ich todmüde und völlig motivationslos und liege hier nur faul auf der Couch und gucke Fußball. Aber evtl. wird der Europapark ja nächste Woche mit Ro nachgeholt, mal schauen…

War aber insgesamt eine schöne Hochzeit, mit sehr sehr leckerem Essen und der mir unbekannten Tradition, das Brautpaar “auszutanzen”. Fand ich sehr nett, ein stimmungsvoller Abschluss. Konnte dazu auf die schnelle nix im Netz finden. geht so: Das Brautpaar tanzt alleine auf der Tanzfläche, die Gäste stehen drumrum und rücken dem Brautpaar im Halbkreis immer näher auf die Pelle, um diese so in Richtung Ausgang zu drängen. Zum Abschluss nochmal winken und fertig.

Zu unseren Programmpunkten sag ich hier mal gar nichts, da die sehr gut ankamen und ich mit gut vorstellen kann, die auf einer der nächsten Hochzeiten aus der Verwandschaft (ich hab da so 2 Paare im Auge, mal sehen wer schneller ist) zu wiederholen. Dann irgendwann mehr dazu ;-)

PS: Keine gute Idee. Die auf den Tisch platzierte Einwegkamera irgendwann unachtsam unter der tropfenden Kerze liegen zu lassen…

Kerzen und Einwegkameras

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Not macht erfinderisch

15. Mai 2008 um 21:28 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Regal-Triptychon

Hinter meinem Schreibtisch blickte mich bisher immer nur eine langweilige weiße Wand an. Das hätte eigentlich schon seit längerem nicht mehr so sein sollen, denn nach langem hin und her hatte ich endlich Regale gefunden, die in mein “Konzept” passten. Aber wie ich hier schonmal berichtete (hinter dem Link kann man auch gut das “Konzept” sehen) kamen die bei mir ganz schön zerdeppert an (musste die übers Internet bestellen, da es sie in dem dazugehörigen Geschäft nicht mehr gab).
Nun hatte ich die Wahl: Die Teile zurückschicken, oder improvisieren. Ich hab mich dann für zweiteres entscheiden, da ich mir sicher war, dass ich die zumindest bei dem Laden nicht in unzerdeppert bekommen würde, dafür war dann aber auch der Preis unschlagbar (für 4 so Regalwürfel hab ich 20 Euro gezahlt, woanders zahlt man oft das doppelte für nur ein einziges).

Also hab ich mir dann letztens rotes Gewebeband gekauft und fleißig geklebt:

Regal vorher/nachher

Und so sehen die dann an der Wand aus:

Regale hängen

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was da denn nun rein oder drauf soll. Provisorisch ist es schonmal befüllt, aber da ist noch Potential nach oben. Das Süßigkeiten kackende Rentier macht sich aber ziemlich gut, hab ich so das Gefühl:

Rentier im Regal

Damit wäre mein Zimmer dann jetzt von der Grundausstattung endlich fertig, jetzt kommt nur noch der übliche Evolutionsprozess, der alle Plätze immer mehr mit Kruscht zuwachsen lassen wird.
Und nächste Woche Dienstag kommt dann auch für unsere Küche der große Tag. Bin ja mal gespannt…

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Wie man unglaublich leckere Pizza selber machen kann

15. April 2007 um 21:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

PizzaIch hatte euch ja von dem super Sushi-Essen erzählt, zu dem Frau Bü und ich eingeladen wurden. Und am Mittwoch kamen wir dann endlich dazu, uns gebührend zu revanchieren und haben unsere beiden Fast-Nachbarn zum Pizza-essen eingeladen.

Und nun ist das ja so: Tiefkühlpizza schmeckt ziemlich kacke (kam bei mir fast nie auf den Tisch), selbstgemachte Pizza im Ofen ist auch nicht unbedingt das wahre und ne bestellte Pizza ist meistens super. Aber warum? Ganz einfach: Weil die selbstgemachte Pizza im Backofen nicht so schön knusprig wird.

Don am AlfredoAber da gibt es eine Abhilfe, von der ich euch schonmal kurz in nem Stöckchen berichtet hatte: Der Pizzaofen Alfredo. Das ist ein kleiner handlicher Steinofen, der exakt eine Pizza aufnehmen kann und diese in 4 Minuten in einen unbeschreiblichen Gaumengenuss verwandelt. Das Ergebnis ist besser als vom Lieferservice (und immer so belegt, wie man das auch will) und kommt verdächtig Nahe an die “echte” Pizza aus dem Restaurant.
Und das unglaubliche (ich konnte es anfangs wirklich nicht glauben: Das Teil gibt es bei Amazon für unter 70 Euro. Und davon ist das Teil wirklich jeden Cent wert. Wer gerne Pizza isst, der sollte das Teil wirklich wirklich kaufen, ihr werdet es nicht bereuen.

Im Neuzustand ist die Steinplatte übrigens schön weiß, wie ihr auf dem Foto seht, wird die (schon nach der ersten Benutzung) ziemlich schwarz und bleibt dann auch so, da man die Platte nur sauberkratzen darf. Wasser ist verboten. Warum? Jetzt kommt der Brüller: Weil es dann zu Verfärbungen kommen könnte. Sehr witzig…
Für alle, die vom Kauf immer noch nicht überzeugt sind (ich sollte Homeshopping betreiben): Neben Pizza kann man darin auch noch andere Sachen machen, die Steinplatte lässt sich durch eine Bratpfanne ersetzen, in der man dann z.B. Gemüse oder Fleisch grillen kann.

Aber genug von der Werbung, nochmal zurück zu dem Revanche-Essen. Neben der lecker Pizza (ach, wie sehr doch Eigenlob stinkt) gab es auch noch diese Tischdeko (Gemeinschaftsarbeit Bü/Don):

Tischdeko

An dieser Stelle an Dankeschön an meine Mutter, die mir die Idee mit der Nudeldeko gegeben hat. Das in der Vase in der Tischmitte sind z.B. angekochte Spaghetti, deren oberes Ende dann um einen Kochlöffel gewickelt wurde und so im Backofen (die Zeit war knapp) wieder getrocknet wurden. Auch die Namen auf den Tellern sind so entstanden (allerdings mit dem Fön getrocknet, da direkt auf dem Teller “geschrieben”). Mehr (Detail-)Fotos von der Deko gibts  auf Flickr.

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Halloweenparty-Tipps – Teil 4

30. Oktober 2006 um 00:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, gerade noch rechtzeitig kommt hier der vierte und letzte Teil der Halloween-Party-Tipps-Reihe (Links zu den ersten drei Teilen gibt es ganz unten). Da ich nun schon öfters gefragt wurde: Nein, auch nach dem 31.10. wird es keinen fünften Teil geben, da Frau Bü und ich beschlossen haben, dass man aufhören muss wenn es am Schönsten ist. 2005 war also unsere vorerst letzte Halloween-Party, dafür gibt es dann übers Jahr verstreut andere Themenpartys (wie zum Beispiel die Oscar-Party, oder auch die Good-Taste-Party). Da ist man dann auch themenmäßig nicht so festgezerrt und die ganze Wohnung auf den Kopf stellen kann man ja immer noch (wir haben da schon wieder ein paar Ideen, die ziemlich krass werden könnten, aber das darf ich hier natürlich nicht verraten, die Gäste lesen ja mit…)

Hexenwald

Das Thema: Hexenwald
Nachdem wir uns im Vorjahr fast ausschließlich mit dem Essen beschäftigt hatten, haben wir uns in dem Jahr wieder ausgiebiger mit der Dekoration auseinandergesetzt. Grabsteine und Co waren schon ausgiebig verbraucht, also musste eine neue Idee her. Und nachdem ich Frau Bü dann endlich überredet hatte, dass ein Hexenwald halloweentauglicher als ein Dschungel wäre, stand es also fest.

Die Deko
Und bevor ich hier jetzt auf die Deko eingehe, erst mal ein paar Bilder vom Aufbau und ganz unten dann vom fertigen Wohnzimmer (wehe irgendwer macht Witze über Kleidung oder Frisur. Das ist halt mein Arbeitsoutfit…):

Deko

Das Wohnzimmer wurde mal wieder komplett leer geräumt (geht jedes Jahr schneller. Dieses Jahr wurde allerdings dank der neuen Couchgarnitur etwas enger in der Abstellkammer im Schlafzimmer, aber es ging gerade noch so. Ein Glück hatten wir noch nicht das komplett neue Zimmer…) und (mal wieder) untenrum gut abgeklebt.
War die Deko in den letzten Jahren teuer eingekauft (siehe Teil 2), so wollten wir diesmal etwas sparen und setzten auf “do it yourself”: Aus dem Wohnzimmertisch, Teilen des Steckregales aus der Küche und viel Pappe wurde in die eine Zimmerecke ein Hexenhaus gebaut, welches mit entsprechender Tapete auf “echt” getrimmt wurde. So Steintapete bekommt man eigentlich in fast jedem Tapetenladen, für das Dach haben wir lange überlegt und auch die freundliche Angestellte konnte nicht helfen. Hat aber interessant geguckt, als wir fragten, welche Tapete denn einem Hexenhausdach am ähnlichsten käme. Achja, der ursprüngliche Plan war übrigens, das Hexenhaus auch zu Teilen essbar zu machen (hatten extra riesige Waffeln für das Dach gekauft (die haben wir immer noch hier, fragt also danach, wenn ihr mal wieder da seid und Hunger habt), das ganze dann aber doch wieder verworfen.
Zu dem Hexenhaus gehörte dann noch ein Kessel und ein Rabe, den wir aus Karnickelszaun, Kleister und Zeitung zusammenbastelten (da halfen dann meine Erfahrungen vom Kirmeskronenbau oder der Pulp-Fiction-Party aus der Vor-Frau-Bü-Zeit). Und da das Hexenhaus innen ja auch nicht zu leer sein sollte, gabs da zum einen in den in dieser Zimmerecke angebrachten Spielregalen Süßkram und Alkoholika, die jeweils nach Farben sortiert wurden. Zum anderen gab es noch einen kleinen Ofen, in dem spezielle Flammen-Glühbirnen vor sich hinflackerten.
HexeIn die zweite Zimmerecke kam dann natürlich noch die Hexe. Sie bestand aus einem Stuhl, auf dem mein Schneidertorso (hab ich mal vom Sperrmüll gerettet, nur zur Deko, ich schneidere nicht) Platz nehmen durfte. Dieser Konstruktion haben wir dann ein Karnevalskostüm aus meiner Jugend angezogen, ein Kissen als Buckel reingestopft, die Arme wieder aus Karnickelsdraht gefüllt und obenauf eine Hexenmaske. Später (auf dem Bild nicht zu erkennen) hat sie dann noch nen Kleinen Korb mit Kräutern in die Hand bekommen. Und dreimal dürft ihr raten, was die Hexe da für Augen unter der Maske hat. Wer nicht drauf kommt sollte sich Teil 2 und Teil 3 nochmal anschauen (nein, nicht die Litschis).
Und um aus dem Wohnzimmer jetzt auch wirklich einen Wald zu machen, haben wir uns drei Plastik-Weihnachtsbäume und noch ein paar echte Zypressen gekauft. Diese im ganzen Wohnzimmer verteilt und dann den Boden mit 210 Liter Rindenmulch aufgefüllt.
Besonders viel Spaß hatten wir beim Aufbau der Weihnachtsbäume, welches wir natürlich mit der entsprechenden Musik zelebrierten. Hier ein Video dazu. Diesmal wollte ich euch das “Kopf drehen” nicht mehr zumuten (es gab beim letzten Mal ja ein paar Beschwerden) und so habe ich da Video vor dem Hochladen gedreht. Da Youtube aber zu dumm ist, da links und rechts einfach nen schwarzen Balken hinzumachen, ist das Bild jetzt ins Breitformat gedehnt und Frau Bü sieht etwas unförmig aus. Also müsst ihr jetzt (statt Kopfdrehen) eure Augen etwas zusammenquetschen, okay?)

Das Essen
SchlammbowleFast alles Essen wurde in der undekorierten Küche aufgebaut (war glaub ich ein Fehler, da es so zeitweise zu einer Küchenparty kam), nur die Schlammbowle bildete eine Ausnahme, sie wurde in dem Hexenkessel serviert. Schlammbowle sollte eigentlich bekannt sein, zur Sicherheit aber hier mal ein  Link zu verschiedenen Rezepten (weiß nicht mehr, wie genau wir die gemacht hatten, aber auf jeden Fall mit Kirschen, die gehören für mich in jede gute Schlammbowle).
Hexen auf ScheiterhaufenNatürlich (Traditionen müssen ja aufrecht erhalten bleiben) gab es auch bei dieser Party wieder Bockwürstchen. Nur die Finger-Nummer wurde nach 3 Jahren dann doch etwas langweilig und so haben wir uns was neues überlegt und sind dem Thema “Hexe” treu geblieben. Heraus kam die Hexe auf dem Scheiterhaufen. Leider hat das aufrechtstellen überhaupt nicht geklappt (vor allem der Scheiterhaufen aus Salzstangen wollte nicht halten, die Hexe hätten wir zum stehen bekommen) und so lag das ganze dann halt auf dem Teller. Um genau zu sein lag da ein Brötchen, in dem zwei Würstchen als Arme und Beine steckten (für die Vegetarierin waren es Essiggurken), eine Essiggurke als Kopf, eine komische Chipsart als Hexenmütze und Salzstangen und so Knabber-Pommes als Scheiterhaufen bzw. Feuer.
Blätterteig-TaschenAußerdem gab es dann noch gefüllte Blätterteigtaschen. Gefüllt waren sie mit Hackfleisch, Brunch, Tomaten etc. (und natürlich auch einer vegetarischen Variante). Halloweenesk wurde es dann durch die Hinzugabe von massig Lebensmittelfarbe, was manchen Menschen (nein, ich nenne keine Namen) den Verzehr dieser Speisen mächtig erschwerte (auch wenn man es natürlich nicht geschmeckt hat). Interessant war dann in den darauffolgenden Tagen zu sehen, dass die Farbe im Körper wohl nicht abgebaut wird… (ist ein Constantin-Thema. Wenn du willst, können wir das in der Mittagspause ja weiter ausführen…)

Die Verkleidung
In diesem Jahr war ich von unseren Gästen überaus überrascht. So ziemlich jeder kam in toller Verkleidung und machte diese Halloweenparty somit zu der stimmigsten von allen. Hier ein paar Impressionen:

Verkleidung

Besonders witzig war, dass es zwei verschiedene “Verletzten-Fraktionen” gab, die dann auf der Party angeregt diskutierten, welches Lebensmittel sich als Blutatrappe am besten eignete (Conny, was war nochmal das Ergebnis?).
Und auch in diesem Jahr hatten die Gäste wieder den Auftrag, für Programmpunkte zu sorgen und so gab es unter anderem ein Geisterkegeln mit einem schwingenden Kürbis:

Spiele
Ich selbst hatte ein Haggle (Regeln siehe  hier ganz unten) vorbereitet, in dem nicht mit farbigen Karten, sondern mit Hexen-Zutaten gehandelt wurde. Leider waren die Tütchen um die Meeresfrüchte nicht ganz dicht, so dass das ganze doch etwas eklig wurde, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.

Der Aufwand
Natürlich war der Aufwand dieses Mal wieder höher, der Hexenwald hat 2 Tage gebraucht (Achtung: Kleister braucht ganz schön zum trocknen), aber das Abbauen ist weit weniger aufwändig, als man sich das vorstellt. Und da uns das eher selten geglaubt wurde, hab ich in diesem Jahr den Abbau mal im Zeitraffer aufgenommen, die ganze Aktion hat gerade einmal 2,5 Stunden gedauert (okay, es gab auch noch die Küche und das ganze Geschirr, aber das ist eine andere Sache):

Und bevor hier Beschwerden aufkommen: Die Zypressen und der Rindenmulch wurden natürlich nicht weggeworfen, sondern dankenswerterweise von Conny und Manu in den Garten aufgenommen. Nur die Weihnachtsbäume stehen noch im Keller, da sie niemand haben wollte. Auch nicht als  “Sex im Freien”-Starterset

Ach, liebe Kinder. bitte nur nachmachen, wenn die Eltern einverstanden sind. Oder wollt ihr  sowas bald mit euren Namen in der Zeitung lesen? (via  DeineIP)

Alle Folgen auf einen Blick:

1. Default-Party
Teil 1: Default-Party

2. Stroh und Friedhof
Teil 2: Stroh

3. Klaustrophobie und Leichenschmaus
Teil 3: Klaustrophobie ud Leichenschmaus

4. Im Hexenwald
Teil 4: Im Hexenwald

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Halloweenparty-Tipps – Teil 3

23. Oktober 2006 um 23:35 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nach der Zwangs- und Wunschpause geht es nun weiter mit der Halloween-Reihe (Ich gehe davon aus, dass ihr Teil 1 und Teil 2 schon gelesen habt, wenn nicht solltet ihr das zuerst mal tun, ich werde öfters darauf verweisen). Diesmal ist die Deko um einiges schlichter als im Jahr davor, dafür haben wir versucht, das Essen als eine Einheit zu präsentieren und nicht als Sammlung lustiger Ideen.

Leichenschmaus

Das Thema: Klaustrophobie und Leichenschmaus
Nachdem im letzten Jahr alles nur im Wohnzimmer stattfand, sollten diesmal sowohl das Wohnzimmer als auch die Küche einbezogen werden, wobei diese thematisch nicht zusammenpassen mussten. Wir entschieden uns im Wohnzimmer für eine klaustrophobische Variante und die Küche sollte das Thema des letzten Jahres aufgreifen und das Buffet bereithalten.

Die Deko
Wohnzimmer
Das Wohnzimmer wurde komplett leer geräumt (diese Tradition hat übrigens den Vorteil, dass zumindest einmal im Jahr das Zimmer bis in die letzte Ecke sauber gemacht wird) und mit schwarzen Müllsäcken abgeklebt. Dabei wurde die Decke mit einer waghalsigen Seilkonstruktion auf etwa einen Meter abgesenkt, so dass eine Stehparty unmöglich gemacht wurde. Auch die Fenster wurden abgeklebt, so das zu der Enge auch noch die Dunkelheit kam (ich glaube irgendwo oberhalb der Abdeckung gab es eine schwache Lampe, die die Dunkelheit einen Tick undunkler gemacht hat, aber es war schon dunkel, auch wenn das nicht auf allen Fotos so aussieht, aber die wurden eben mit Blitz gemacht. Das rechts unten übrigens mit Infrarotmodus). Im Raum selbst gab es dann außer einem (auch abgeklebten) Tisch kein weitere Mobiliar (ok, noch der Schreibtisch mit Computer (ah… der war die Lichtquelle, ich erinnere mich) und das an der Wand festgeschraubte Regal, aber die waren außerhalb des begehbaren kleinen Raumes) und so blieb den Gästen nichts anders übrig, als auf dem eher unbequemen Boden zu sitzen. Da hat man sich die Strohballen vom Vorjahr hergewünscht, aber es war ja unser Ziel, eine eher unangenehme Atmosphäre zu schaffen.

In der Küche

In der Küche wurde dann der Friedhof aus dem letzten Jahr wieder aufgegriffen. Da ragte damals ja schon eine Hand aus dem Grab, in diesem Jahr ist es dem Wesen wohl geklungen, sich ganz aus der Erde zu graben uns aus dem Küchenfenster zu fliehen. Nicht jedoch, ohne vorher noch einem armen unschuldigen Menschen das Leben zu nehmen. Die Polizei war schon vor Ort um den Tatort zu untersuchen, was die Partygäste aber nicht daran hinderte, sich an der Leiche zu verköstigen. Doch dazu im nächsten Abschnitt mehr.
Vorher sei noch angemerkt, dass auch das Badezimmer diesmal in die Party mit einbezogen wurde, da dort eine Polizeiakte hing, in der jeder (man hat da ja ab und an mal Zeit) seine Theorie über den Mordfall aufschreiben konnte. Die beste Ermittlung wurde dann am Ende (oder war es am nächsten Tag?) prämiert.

Das Essen
PuddingDas einzige, was nicht ins Konzept gepasst hat, ist dieser Schokoladenpudding, der mit der schon bekannten Lakritzschneckenspinne und Fliegen aus Rosinen und Mandelblättern garniert wurde. Alle anderen Speisen bildeten als Ganzes die Leiche, die nun im Detail beschrieben wird.

Fangen wir mit der oberen Körperhälfte an:

Leiche oben

Die Augen (Litschi-Olive, das Gehirn (Blumenkohl) und die Finger (Würstchen) sind aus den ersten Teilen noch bekannt, neu sind die Haare und Armknochen aus Knabbergebäck, die Lippen und Nippel (das sind umgedrehte Pilze) aus der Gummibärchen-Abteilung, Nase und Ohren aus Marzipan (selbst geformt, sowas kann man nicht kaufen…) und die Achselhaare und Augenbrauen aus Lakritze. Außerdem haben wir da noch die Lungenflügel aus  Baiser, das Herz, welches ein mit gefärbtem Zucker überzogener Apfel ist (die kamen gar nicht weg), die Rippen aus normalem Plätzchenteig (war ein Rezept von  Fluffi, ein “Kniescheibenrezept” aus einem Halloweenbuch, Details kann ich leider keine bieten), die Baguette-Wirbelsäule und den Dickdarm aus Fleischwurst.
Kommen wir nun zur unteren Körperhälfte:

Leiche unten

Auch hier kamen ein paar Baguettes (als Fußknochen) zum Einsatz, da Baguettes ja immer gebraucht werden, zum Beispiel um ihn mit dem bekannten Hackfleisch-Fuß zu beschmieren. Oder aber mit einer Scheibe vom Leberkäse, der (wortstammmäßig) als Leber diente. Der Dünndarm sah tatsächlich eklig aus, es handelt sich um gefüllte Cannellonis. Die Nieren sind auch aus Marzipan, dann hätten wir da noch eine Gurke mit zwei getrockneten Feigen und Lakritze sowie einem kleinen Fläschchen mit einer Probe aus mit Wasser angereichterem Puderzucker, was eine klebrig weiße Konsistenz ergibt, die gewisse Assoziationen freisetzt. Beckenknochem und Kniescheiben sind wieder mit dem Kniescheibenrezept hergestellt, ebenso wie das Erbrochene, hier wurde nur noch etwas Lebensmittelfarbe hinzugegeben.
Das ganze wurde natürlich nicht direkt auf den Boden gelegt, sondern auf eine saubere Tapezierfolie. Und nebendran auf dem Tisch gab es dann noch ein paar Reste, die nicht untergebracht werden konnten, damit auch niemand hungern muss.

Die Verkleidung
Kostüm Frau BüDa die Kostüme im letzten Jahr nicht die billigsten waren, haben wir sie einfach noch einmal eingesetzt, Frau Bü hat sich von mir dann noch ne Falsche Haarspray geborgt (ja, die Frisur hält alleine dadurch, da sind keine Klammern oder sonstwas drin) und etwas experimentiert.
Auch die Gäste kamen stärker verkleidet (noch nichts im Vergleich mit dem nächsten Jahr), was aber dank des sehr dunklen Partyraumes nicht immer aufgefallen ist ;-)
Was ich hier noch erwähnen will (hat nix mit Verkleidung zu tun, aber ich will keinen neuen Punkt erfinden) ist der Punkt, dass wir diesmal die Gäste gebeten haben, doch bitte für Programmpunkte zu sorgen. Das hat recht gut geklappt und so kam da zum Beispiel dieses thematisch passende Murmelspiel heraus (bei dem schwachen Licht besonders anspruchsvoll):

Murmelspiel

Der Aufwand
Wie man sich denken kann, hat die Wohnzimmerdekoration diesmal nicht ganz so lange gedauert (vor allem das Abreißen ging sehr sehr schnell), das Anrichten der Leiche dagegen hat wieder fast einen ganzen Tag eingenommen. Trotzdem war das eine verhältnismäßig unaufwändige Party, zudem wir sie diesmal nicht (wie sonst) zu zweit organisiert hatten, sondern  Fluffi mit im Team war.

Alle Folgen auf einen Blick:

1. Default-Party
Teil 1: Default-Party

2. Stroh und Friedhof
Teil 2: Stroh

3. Klaustrophobie und Leichenschmaus
Teil 3: Klaustrophobie ud Leichenschmaus
4. Im Hexenwald
Teil 4: Im Hexenwald

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Halloweenparty-Tipps – Teil 2

12. Oktober 2006 um 23:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Und weiter gehts in der Halloweenparty-Reihe, es sind ja nur noch 2,5 Wochen und ihr wollt die Tipps ja sicher rechtzeitig haben. Nach dem etwas langweiligeren Teil 1, geht es heute vor allem kulinarisch hoch her.

Essen komplett

Das Thema: Fieses Essen auf modrigem Friedhof
Wobei das mit dem “Friedhof” auch nicht ganz so ernst zu nehmen ist, ein wirkliches Deko-Konzept gab es nicht. Aber zumindest haben wir das ganze in diesem Jahr (2003) etwas professioneller angegangen und uns nicht in einem Supermarkt ausgestattet, sondern auf  www.horror-shop.de/, wo es von  traditionellem Kitsch, bis zu  richtig fiesen Sachen (oder auch  Särgen) einfach alles gibt.

Die Deko
Deko
Was zuallererst auffällt ist, dass das Wohnzimmer ziemlich leer geräumt wurde (nein, nicht ganz leer, soweit ging des dann erst im nächsten Jahr) und die (damals eh nicht ganz so bequeme) Sitzmöglichkeit durch einen noblen Ersatz in Form von Strohballen ersetzt wurde. Die haben wir erst ewig in Baumärkten etc. gesucht und dann schlussendlich auf einem Bauernhof (naheliegend, oder?) günstig (kann mich nicht mehr an Details erinnern) bekommen. Kleiner Tipp am Rande: Wenn man das Auto gescheit mit Folie abdeckt, dann erspart man sich eine Menge Arbeit. Hätten wir eigentlich auch vorher drauf kommen können ;-)
Der Eimer Wasser steht da eigentlich nur, um Frau Bü zu beruhigen. Der hatte ich verschwiegen, dass so ein Eimer nicht wirklich hilft, wenn man ein Strohballen brennt…
In die noch freie Ecke des Zimmers wurde dann eine Grabstelle gebaut (für die extra die Backsteine gekauft wurden, die sich Jahre später noch als sehr nützlich erweisen sollten).  Grabstein,  Arm und das  komische Gestrüpp sind aus dem oben verlinkten Shop. Im ganzen Zimmer wurden dann noch ein paar Detailelemente verstreut, wie den netten Totenkopfkerzenhalter (links auf dem Tisch, auch aus dem Shop, aber jetzt scheinbar nicht mehr erhältlich), einem Strick, an dem sich lebensunlustige Gäste (hier ist es  Fluffi) kurzzeitig erhängen konnten (nein, der Mega-Haken ist da nicht extra dafür angebracht worden, der gehörte zu meiner Hängematte) und als absolute Krönung: Ein  Moder-Duftwässerchen. Manche Gäste sagten im nächsten Jahr zur Party nur unter der Bedingung zu, dass es diesmal kein Modergeruch in der Wohnung geben dürfte. Einige klagten am nächsten Tag über Übelkeit, was aber gut und gerne auch an dem nächsten Punkt gelegen haben könnte:

Das Essen
Wie schon geschrieben: Auf diesen Punkt haben wir in dem Jahr das Hauptaugenmerk gelegt. An dieser Stelle in Kurzform die Rezepte zum Nachmachen:
FußVor allem unsere Vegetarierin hat sich hier ziemlich gegruselt, aber auch die anderen hatten Respekt vor rohem Hackfleisch. Ich selber hab da aber nicht so das Problem mit (FLEISCH!!!) und so kam der Fuß auch im übernächsten Jahr wieder auf den Tisch die Speisekarte. Einfach lecker Hackfleisch (bitte nur Rind, das Schwein sollte man nicht roh essen) lecker würzen und in Fußform bringen (ist wie töpfern…). Zehennägel und Beinknochen sind aus Zwiebel und das Blut ist Ketchup. Dazu am Besten noch Brötchen reichen. Übriggebliebene Reste kurz anbraten und dann am nächsten Tag essen.

GehirnDas Gehirn ist dann das passende Gegenstück für die Vegetarier und erklärt sich eigentlich von selbst: Blumenkohl ganz in den Topf geben und weich kochen, dann auf vorsichtig (zerbricht leicht) auf ein Tablett legen und in der Mitte leicht trennen. Mit Soße schmeckt es besser und mit OP-ähnlichem Besteck sieht es gruseliger aus…

BlutbreiNach den Maden im Wackelpudding hier wieder was aus der Kategorie “sieht eklig aus und schmeckt auch so”: Der Blutbrei. Man nimmt eine Banane, schneidet sie in kleine Stückchen und legt sie in eine Schüssel. Dann nimmt man eine Gabel und zerquetschst das Ganze bis es aussieht wie Babybrei. Dazu den Saft von 2 Blutorangen geben und 100g Haferflocken dazurühren. Dekokekse reinzustecken ist keine so gute Idee, da die nur aufweichen und das ganze auch nicht besser machen…

AllerleiNeben den schon bekannten Litschi-Oliven-Augen und den (nur oben auf dem Gesamtbild zu sehenden) Wurstfingern gab es dann noch verführerische Kackhaufen (Mousse au chocolat geschickt hingespritzt), Fliegenpilze (Eier, Tomaten und Mayonaise. Auch nur oben zu sehen) und die lustigen Krabbelkäfer links auf dem Bild. Diese bestehen aus zwei Crackern, zwischen denen sich eine lecker Frischkäsekräuterfüllung (mit grüner Lebensmittelfarbe versetzt) befindet. Dann noch Salzstangenbeinchen dran und mit der Lebensmittelfarbe zwei Augen malen – fertig. Drumherum (kann man nicht so erkennen) wuseln Spinnen, die aus Lakritzschneckenschnüren zusammengeknotet wurden.

eiskaltes HändchenUnd da man auch was trinken muss, gab es noch eine Blutbowle:
2 Liter Traubensaft mit 2 Flaschen Martini Bianco oder weißem Rum (ca. 1,4 Liter) und 2 Bechern Tequila (ca. 0,4 Liter) vermischen und mit Gelantine andicken (das hat bei uns nie wirklich funktioniert, auch als wir deutlich mehr als die angegebenen 4 Blätter reingemischt haben). Dann noch nachsüßen und mit Zitronensaftkonzentrat abschmecken. Schmeckt sehr gut und wirkt auch (wie man an den Zutaten sicher erkennen kann…). Dekoriert wurde das ganze mit dem eiskalten Händchen, welches cohu auch schon in den Kommentaren erwähnte: Einfach einen (ungepuderten!) Gummihandschuh mit Wasser füllen und in die Tiefkühltruhe legen. Der Handschuh lässt sich dann sehr leicht anziehen, man muss aber trotzdem aufpassen, dass die Finger nicht abbrechen. Unbedingt eine Hand auf Reserve bereit halten.

Die Verkleidung
Verkleidung
Auch hier haben wir in dem oben genannten Shop  zugeschlagen. Meine  Maske aus Foamlatex zum festkleben, die super professionell sein soll, sich den Gesichtszügen anpasst und unter der man auch nicht schwitzt hat zwar diese Versprechen alle relativ gut gehalten, hat aber unwahrscheinlich gejuckt und darum nur den ersten Teil der Party an meinem Gesicht verbracht.
Don macht AugenUnd natürlich konnte ich es mir auch in diesem Jahr nicht verkneifen, mit Augen rumzuspielen, dieses mal war es kein Glasauge, sondern so glitschige Augen zum Essen (schmecken übrigens deutlich besser als die ekligen Litschi-Oliven-Dinger…)
Die anderen Gäste waren verkleidungsmäßig noch etwas zurückhaltend (wir haben ja verschwiegen, dass es in diesem Jahr etwas “überdimensionierter” wird, in den nächsten Jahren wurde das dann aber immer besser, da man dann ja wusste, auf was man sich einlässt.

Der Aufwand
Da ganze Essen herzurichten hat schon einen ganzen Tag verbraucht, die Deko hatten wir schon am Tag vorher fertig. Da wir das ganze Zimmer schön ordentlich abgeklebt hatten, was das aufräumen dann schnell gemacht, die Strohballen wurden auf dem Wertstoffhof entsorgt und die Deko im Keller für das nächste Jahr verstaut.
Nochmal zu den Strohballen: Entgegen den Befürchtungen des Bauern waren sie überaus stabil und sogar ziemlich bequem. Auch wenn Manus Schlafanfall (während “Life of Brian”, dem Halloweenklassiker schlechthin) nicht wirklich den Anschein macht:

Nicht zu empfehlen

Nicht zu empfehlen ist es übrigens, Schweineherzen und -pfoten in Einmachgläser mit lebensmittelgefärbtem Wasser zu geben und als Deko auszustellen. Das sieht zwar verdammt cool aus, setzt am nächsten Tag beim “auspacken” allerdings alle Würgereflexe in Bewegung. Oder einfach mit dem Glas wegwerfen und nie nie nie wieder aufmachen…

Alle Folgen auf einen Blick:

1. Default-Party
Teil 1: Default-Party

2. Stroh und Friedhof
Teil 2: Stroh
3. Klaustrophobie und Leichenschmaus
Teil 3: Klaustrophobie ud Leichenschmaus

4. Im Hexenwald
Teil 4: Im Hexenwald

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Halloweenparty-Tipps – Teil 1

10. Oktober 2006 um 21:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nicht mehr lange und es ist Halloween. Die ersten Google-Sucher kommen schon auf meine Seite und gieren nach Partytipps, die ich hier ja schon versprochen hatte. Heute geht es also los, der erste Teil ist allerdings ziemlich unspannend, da ich chronologisch anfange und unsere erste Party im Jahre 2002 noch sehr unausgereift war und auf dem Kitsch basierte, den die normalen Läden so hergeben. Man sollte diese Folge dekomäßig also eher als ein “wie man es besser nicht macht” (oder von mir auch auch “wie man es machen kann, wenn man nicht so einen Aufwand betreiben will”) ansehen. Essensmäßig kann man schon ein wenig wenig Potential erkennen, das wird aber auch noch deutlich besser. Wie gesagt: Das war der Anfang. Wir waren jung und hatten keine Ahnung…

Pumpkin

Das Thema: Wir machen mal ne Halloween-Party
Um genau zu sein: Außer Halloween hatte diese Party kein Thema, das war so schon was besonderes…

Die Deko
Deko: PuppeNeben dem Pflicht-Kürbis (der nach der zweiten Party allerdings ausgestoßen wurde. Aber wenn man will, kann man mit so einem Teil  ne  ganze  Menge  anstellen) gibt es noch eine kitschige Girlande, Spinnweben im ganzen Zimmer verteilt (nein, sieht nicht echt aus), weiteren Dekokürbisse, gruselige rote Kerzen, Halloween-Tischdeko-Zeugs und realitätsfremde Platikspinnen und -mäuse.
Halt so, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Gruselstimmung kommt da keine auf (da half auch die Horrormusik im Hintergrund nicht), Partystimmung ist aber durchaus möglich.

Das Essen
Wirklich viel gab es damals nicht, aber die Gästeliste war auch noch kleiner als in den Jahren danach. Zum satt werden gab es Wiener Würstchen, die mit einem Messer bearbeitet und Mandelblättchen dekoriert wurden, so dass sie den Wurstfingern eines Default-Informatikers zum verwechseln ähnlich sahen. Der Ekelfaktor sollte mit den Augen im Glas erhöht werden. Hierzu wurden Litschis mit Oliven gefüllt, was manch einem wirklich geschmeckt haben soll…
Der Maden-Glibber fand da dann tatsächlich viel weniger Abnehmer (durfte ich dann später alleine alle machen): Ein Glas mit grünem Wackelpudding füllen, da dann Reis rein (die Maden) und andere komische Sachen (z.B. so Gummi-Würmer, die dann schön matschig werden..).

Essen
Und wenn einem dann nichts “gruseliges” mehr einfällt (einfach die nächsten Teile abwarten, da kommt noch einiges), kann man das “normale” Essen ja einfach mit etwas “gruseligem” (z.B. einer dieser “schauderhaften” Plastikspinnen) dekorieren.

Die Verkleidung
Verkleidung (wenn man es so nennen kann...)Der Großteil war unverkleidet, eine hochtoupierte Frisur oder ein schwarz angemalter Zahn waren schon fast alle Highlights. Ich selbst hatte überhaupt nichts zu bieten und konnte lediglich mit dem Glasauge meines Opas Boden gut machen.

Der Aufwand
Gering. Das Zimmer ist in ner halben Stunde dekoriert und das Essen ist auch schnell gemacht. Wenn man also ganz spontan ne Party machen will, dann ist das hier genau das richtige (alle “Zutaten” findet man dann auch noch in jedem x-beliebigen Supermarkt.

Alle Folgen auf einen Blick:

1. Default-Party
Teil 1: Default-Party
2. Stroh und Friedhof
Teil 2: Stroh

3. Klaustrophobie und Leichenschmaus
Teil 3: Klaustrophobie ud Leichenschmaus

4. Im Hexenwald
Teil 4: Im Hexenwald

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