Wochenendausflug nach Bayern

17. August 2009 um 01:14 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Freitag und Samstag haben wir CoMa in München besucht, wo es sie nach ihrem Australien-Jahr hinverschlagen hat. Irgendwie verschlägt es da ja fast jeden hin, mit dem wir mal studiert haben…

Als wir Fluffi und Caro besucht hatten, war das Deutsche Museum unser Unterhaltungsprogramm (da wollte ich ja schon immer mal rein), dieses Mal haben wir uns dann der Stadt München ein wenig mehr gewidmet. Und wie kann man das besser tun (vor allem, wenn die Gastgeber sich selbst noch über München informieren müssen), als mit einer Stadtführung. Die gibts zum Glück nicht nur in “trocken und langweilig”, sondern auch in toll. In Hamburg hatten Frau Bü und ich schonmal eine Nachtwächter-Führung mitgemacht, aber an das, was “Weis(s)er Stadtvogel” geboten hat, kam das nicht wirklich ran. Denn bei unserer “Henker, Huren, Hexen”-Tour wurde der durchaus auch unterhaltsame Vortrag der Führerin immer mal wieder durch zwei von irgendwo auftauchende Schauspieler unterbrochen, die Szenen aus dem gegebenen Kontext vorspielten. Dabei wurden wir Zuschauer gerne auch mal eingebunden, aber auf eine nicht störende, sondern unterhaltsame, gute Art und Weise. Wirklich eine klasse Sache, kann ich nur empfehlen und ich gehe stark davon aus, dass das nicht unsere letzte Stadtführung dieser Art war. Allein in München gibt es ja noch viele weitere solcher Touren zu ganz unterschiedlichen Themen.

stadtfuehrung

Am nächsten Tag ging es dann zuerst zum Starnberger See, wo wir uns dann doch gegen eine Schiffsrundfahrt entschieden, als wir das Minischiff und die Maxi-Menschenmassen dann vor uns sahen. Statt dessen ging es gleich weiter zum Ammersee, wo wir uns zu viert dann ein etwas kleineres Ruderboot mieteten und eine kleine Runde drehten. Zum Glück gab es zum Boot noch schicke Sonnenhüte dazu, ohne die wären wir bei dem Wetter wohl verbrutzelt…

ammersee

Hier sieht man die kleine Schlaufe, die wir gefahren sind (die blaue Linie):


Ammersee + Andechs auf einer größeren Karte anzeigen

Die rote Linie zeigt dann unsere nächste Etappe an: Ein anständiger Fußmarsch hoch zum Kloster Andechs, wo wir uns dann das stärkende Essen (natürlich mit erfrischendem Bier) verdient hatten.

andechs

Zurück nahmen wir dann eine andere Route (grüne Linie), die etwas länger, dafür aber gleichmäßiger und flacher war (damit dann im Gegensatz zur roten auch Fahrradgeeignet).
Alles in allem ein sehr sehr schönes und mindestens genauso anstrengendes Wochenende, bei dem der Sonntag dann zum Glück zur Erholung (und zur Fotobearbeitung) wieder frei war…

Mehr Fotos gibts wie immer im zugehörigen Flickr-Album.

Ich verteile Links

08. Mai 2008 um 21:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
  • Da hätte ich zum Beispiel einen Link extra für Frau Bü, die mich gerade mal wieder allein zuhause gelassen hat, da sie fechten ist. Zuhause steht der Degen immer nur unnütz in der Ecke, da der Fechtpartner fehlt, ich hab da aber was gefunden, wie sie ihre Fähigkeiten auch hier nützlich einsetzen kann:  Am Grill!
  • Für die Vulkanliebhaberin Madonha hab ich dann  hier ein paar nette Bilder von einem Vulkanausbruch, bei dem sich irgendwie durch die statische Aufladung der Aschepartikel in der Staubwolke ein unglaubliches Gewitter erzeugt hat. Sehr krass…
  • Für Ro und Manu, die sich von meinen ersten Eindrücken von GTA nicht wirklich überzeugen lassen konnte, hier  etwas mehr Lektüre. Ich komm nicht dazu, kann aber nur zustimmen. Macht wirklich Spaß, muss man einfach mal selber machen. Ro, wann kommst du vorbei?
  • Dann hier ein Bewerbungsvideo für Klaus Allofs, falls Tim Wiese mal verhindert (z.B. Ireenanstalt) ist und Ersatz gesucht wird:  Rüstü Recber hätte wohl Interesse. Und damit der arme Tim nicht denkt, er hätte keine Freunde: Die hier  spielen alle das gleiche Spiel wie du (nein, das was du spielst nennt man nicht Fußball, auch wenn der Fuß eine große Rolle spielt). Und alle, die weniger an Kung Fu, als an Fußball interessiert sind, empfehle ich  Kerlon. Ich würde ihn zwar auch richtig hassen, wenn er gegen den HSV spielen würde, aber immerhin tut er keinem (außer sich selbst, weil seine Gegenspieler sich nicht gerne verarschen lassen) weh…
  • Für  CoMa hab ich dann auch noch was. Die versuche ja gerade irgendwie, ein Jahr die Zeit in Australien totzuschlagen. Falls euch mal langweilig wird: Conny bekommt einen Rechen und darf den Strand durchkämmen und Manu darf mit seinen PiccozZ-Teilen obendrüber fliegen und Fotos machen.  Sieht echt cool aus.
  • Für alle Programmierer:  How to Shoot Yourself in the Foot in Any Programming Language. Ich spreche ja nun nicht wirklich alle Sprachen, aber bei denen, die ich kenne, hab ich mich schon kringelig gelacht… Vor allem bei C++ (You accidentally create a dozen clones of yourself and shoot them all in the foot. Providing emergency medical assistance is impossible since you can’t tell which are bitwise copies and which are just pointing at others and saying, “That’s me, over there.”) musste ich zutiefst nicken, da ich genau dieses Problem auch immer habe und daher froh bin, damit auf der Arbeit nichts zu tun zu haben.
  • Und für alle, für die jetzt so gar nichts dabei war und die diesen Beitrag als absolute Zeitverschwendung empfunden haben. Das hier ist absolute Zeitverschwendung:  Autofahren in GoogleMaps. Ob ich mal stoppen soll, wie schnell ich von Ulm nach Neuwied (ca. 400km) komme? Könnte einige Zeit in Anspruch nehmen, wartet nicht auf mich…
  • Es greift weiter um sich: Noch mehr Blogger im Freundeskreis

    01. Januar 2008 um 17:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie man andere mit der Bloggerei anstecken kann und sie dann auch Freude dran gewinnen, das Blog zu nutzen, um sich mitzuteilen, andere auf dem Laufenden zu halten oder einfach mal was loszuwerden.

    Bei Conny und Manu (Manu ist hier als Co-Blogger schon öfter in Erscheinung getreten und Conny ist zumindest den Schlüsselkindern auch bekannt) gab es einen ganz klaren Grund, das bloggen anzufangen: Sie sind seit Weihnachten für (erstmal?) ein Jahr in Australien und wollen Familie und Freunde an ihren Erlebnissen teilhaben. Da das aber doch eher eine private Sache ist, verzichte ich hier mal auf einen Link. Wer die beiden kennt und gerne auch sehen und lesen will, was die beiden da so erleben, der kann die (oder mich) ja nach der Adresse fragen, falls er sie noch nicht kennt…

    Die zweiten Neublogger sind Roke (die sowohl als Roke, als auch als Ro bzw. Ke hier in den Kommentaren des öfteren mal auftauchen). Ro war mein Diplomarbeitsbetreuer und mittlerweile ist daraus eine richtig gute Freundschaft geworden. Und nachdem ich ihn lange genug bequatscht habe (war echt nicht einfach), hat er sich nun endlich doch dazu durchringen können, auch  ein Blog aufzumachen. Da geben dann Ro und Ke gemeinsam den Ton an, was in Zukunft noch durch eine ziemlich coole Idee verstärkt werden soll. Da muss ich mich aber mit denen noch zusammensetzen und ein wenig unter die Arme greifen, aber dann wird das ganz ganz toll.
    Aber das mit den schönen Texten und tollen Bildern kriegen die auch alleine schon ganz gut hin, auch wenn mir  manche Bilder etwas  bekannt vorkommen
    Ich wünsche den Vieren viel Spaß und Erfolg (wie auch immer der persönlich definiert ist) mit dem Blog und hoffe, dass ich da noch lange was von habe!

    Zwiespältiges Gesicht der Initiative IT-Fitness

    12. August 2007 um 21:08 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

    Heute abend, irgendwo im TV (war wohl RTL oder Pro7), in den “Nachrichten” wurde diese  Studie bezüglich der IT-Fitness von Lehrlingen erwähnt und dann der Link zu einem  IT-Fitness Test der Studienersteller gegeben. Neugierig wie wir sind haben Conny und ich den Test dann ausprobiert … zuersteinmal war der Server überlastet, aber das kann ja nach einem Fernsehhinweis vorkommen, dann gings doch zur Anmeldung weiter. Da erfährt man dann auch, dass man mehrfach am Test teilnehmen kann, um seine Chancen beim Gewinnspiel zu erhöhen. Nachdem ich das simple Captcha gesehen habe war mein erster Gedanke: wenn da mal nicht einer einen Bot drauf ansetzt, zu gewinnen ist ja immerhin ein Laptop. Ok, dann einfach mal ein paar unverfängliche Daten eingetragen und Captcha gelöst, die Antwort ist aber jedes mal
    “Der Eingegebene Code
    ist falsch”. Uli bekam nach Abschalten der Cookies einen möglichen Grund gezeigt:
    “Microsoft OLE DB Provider for SQL Server Fehler “80040e14′
    Falsche Syntax in der Nähe von ‘=’.
    /start.asp, line 20″
    Sehr vertrauenserweckend bei einem IT-Fitnesstest. Ich hab einfach mal den IE statt dem FireFox verwendet (nachdem die Initiative von Microsoft gesponsort wird naheliegend) und prompt hats funktioniert, bei Conny gings auch im FireFox. Da ging es dann aber erst richtig los mit solch relevanten Fragen wie:

     

    Welche Eingabe führt zur Website der Firma Microsoft:

    www.microsoft.com
    microsoft
    www.msn
    http://www.microsoft.com/

    oder

     

    Nach wievielen Arten kann man in Excel Inhalte sortieren:

    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8

    und andere auf die allerneueste Version der Microsoft Office Produkte ausgerichtete Fragen in den Bereichen E-mail und Office. Die allgemeineren Fragen waren ganz OK, aber auch recht Microsoft spezifisch (“Was ist ein PocketPC?”).

    Na super, wenn die Studie auf einem ähnlichen Test basiert, dann ist die ja wirklich aussagekräftig …

    Irgendwie hat es mich dann interessiert, was da dahinter steckt. Auf der  Internet-Seite der Initiative IT-Fitness findet sich z.B. dieser Schnipsel:

     

    Damit in Zukunft mehr Menschen fit für den Umgang mit IT im Berufsalltag werden, hat Microsoft gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Politik die Initiative IT-Fitness ins Leben gerufen. Dabei ist IT-Fitness die deutsche Umsetzung des europäischen Programms „Skills for Employability“, das Microsoft-Gründer Bill Gates im Januar 2006 gemeinsam mit der EU-Kommission und weiteren Partnern aus der Industrie angeregt hat. Das Programm hat sich zum Ziel gesetzt, in der EU bis 2010 die Beschäftigungschancen von 20 Millionen Bürgern mit passenden Schulungsangeboten zu erhöhen.

    Ansich ja lobenswert und gut, gerade wo Deutschland ja manchmal noch etwas entwicklungsbedürftig im Bereich der IT-Nutzung durch die breite Masse und die Führungsspitzen ist. Aber das dann so zu ner Werbeveranstaltung für Microsoft zu machen … Mal sehen, was die anderen Partner (u.A. auch die Bundesagentur für Arbeit und eine EU-Kommission) so abliefern und ob sie genug Durchblick haben um zu erkennen, dass die abgefragten Kenntnisse nur so am Rande mit IT-Fitness zu tun haben und eher in Richtung plumpe Werbung gehen. Es gibt ja auch andere Software für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und E-mail als Microsoft Office.
    Und Ok, Schulungen durch Microsoft sind zwar sicherlich total uneigennützig … aber immer noch besser als gar keine Schulungen.

    Hier noch ein Screenshot zur Ergänzung:
    itfit.png

    4-2-4-5-4

    15. Juli 2007 um 22:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Was diese ominöse Zahlenfolge zu bedeuten hat? Ganz einfach: Das ist die zeitliche Abfolge der Anzahl der Personen, die fürs Riesenschnitzelessen eingeplant waren. Ursprünglich (ich berichtete), sollten Frau Bü und ich übers Wochenende Besuch von zwei sehr netten Freunden bekommen. Da eine davon aber spontan krank wurde, haben die abgesagt, da waren wir also nur noch zu zweit und haben uns sogleich auf die Suche nach Ersatz-Essern gemacht (kurz gab es mal die Idee, das hier auf DonsTag zu verlosen ;-) ), die dann in Conny und Manu auch rasch gefunden waren.
    Am Freitag kam dann aber (ebenso spontan) doch noch die gesunde Hälfte des ursprünglich geplanten Besuches, verließ uns aber aufgrund einer unglaublich spontanen Verschlechterung des Gesundheitszustandes der anderen Person kurz vor dem Schnitzel-Essen wieder, so dass wir dann doch wieder nu zu viert waren.
     Bei Inishmore (wo sonst) hab ich sogar das passende (von der Message her) Video dazu gefunden:

    Und so konnte er nicht mit ansehen, wie es dem Don endlich mal wieder gelungen ist, ein kleines Riesenschnitzel (also etwa 2 große Schnitzel) ohne Reste aufzuessen (ok, bei den Pommes (sollten so 3-4 normale Portionen sein) musste ich dann kurz vor Schluss doch noch passen, aber es ging danach ja noch unspontan aufs Ulmer Volksfest und da wollte ich nicht die tollen “Fahrgeschäfte” mit Riesenschnitzel und Pommes eindecken…

    Ulmer Volksfest

    (ja ok, das Foto ist gestellt, aber so musste Frau Bü sich mit dem Fotoapparat nicht so konzentrieren…)

    Unser Besuch hat dann immerhin noch Running Sushi (zumindest die beiden, die dabei waren sollten diesen Link anklicken und in dem dann erscheinenden Artikel wieder den ersten Link, denn an das Video konnten sich die beiden nicht mehr erinnern…), nen geselligen Wii-Abend und den  Blautopf in Blaubeuren mitnehmen können. Und da ich das Video hier irgendwie im Blog unterbringen muss, gibts an dieser Stelle nochmal eine sehr gekonnte Überleitung: Der Besuch war übrigens ein sehr sehr guter Freund von mir (und baldiger Trauzeuge), mit dem ich seit dem Kindergarten die lustigsten Sachen erlebt. Ganz so krass wie diese Kinder waren wir allerdings nicht drauf:

    (via  jovelstefan)

    Buchempfehlung: Neverwhere

    11. Mai 2007 um 00:15 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

    Neverwhere Neverwhere von Neil Gaiman ist etwas düstere Fantasy, die eine mitreißende und ungewöhnliche Parallelwelt in London aufbaut. Die Stimmung, die Charaktere und die aufgebaute Welt sind etwas ungewöhnlicher als in klassischen Fantasygeschichten, wobei aber trotzdem vertraute mystische Ideen miteingewoben wurden. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen. Rückblickend denke ich allerdings, dass es ein paar Ungereimtheiten im Plot gibt.

    Aufmerksam wurde auf Neil Gaiman durch  Enno in #eressea. Als ich dann bemerkt habe, dass Neil Gaiman sogar ein Buch (Good Omens) mit Terry Pratchett zusammen geschrieben hat, war ich mir recht sicher, dass das was für mich sein könnte. Und prompt bekam ich dann auch bald darauf von Conny ein Buch geschenkt! Danke!

    Wer mehr über Neverwhere wissen will kann sich ja  auf Wikipedia ein wenig umsehen. und wer sich das Buch selbst zulegen will kann es hier gleich Neverwhere bei Amazon bestellen. Wer keine Fantasy mag kann sich dann ja Life of Pi mal näher ansehen.

    Asia-Kochkurs (I): Frühlingsrollen Shanghai

    03. Mai 2007 um 00:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Asia-Kochkurs

    Vor langer langer Zeit hatte Conny mal Geburtstag (ok, das hat die jedes Jahr, ich gebs zu) und bekam von Frau Bü und mir dazu einen Gutschein für einen asiatischen Kochkurs. Und weil das alleine ja doof ist, haben wir dem Manu (der hat auch ab und an Geburtstag) auch noch sowas geschenkt und unsere Teilnahme da dann gleich noch als Bedingung mit drangeknüpft. Und am letzten Wochenende war es dann endlich so weit: Wir hatten einen Termin gefunden.

    Das gabs zu EssenLeider weiß ich den Namen von dem Asia-Shop gerade nicht, aber den reiche ich mit freundlicher Hilfe irgendeines Mitkoches sicher nach. Er liegt auf jeden Fall genau  hier. Und was kriegt man dann da: Jeden Samstag gibt es einen Kochkurs für vier Personen, in dem dann jeweils vier Gerichte plus Vor- und Nachspeise gekocht werden. Ganz wichtig dabei: Tupperdosen mitbringen! Denn jedes der vier Gerichte ist etwa für 4 Personen ausgelegt, da bleibt also massig (!) übrig. Frau Bü und (hauptsächlich) ich haben und bis heute noch an den Resten gelabt, ein kleiner Teil liegt auch noch im Gefrierschrank…
    Was es nicht gibt sind Text-Versionen der Rezepte. Die darf man selber mitschreiben, wobei nie die Rede von irgendwelchen Mengen ist, aber das sieht man ja und kann sich dann versuchend as alles zu merken. Oder man macht eben (schlau wie Conny ist) “Vorher”-Fotos. Und da irgendwer diese Schmierblätter dann noch fein abtippen muss und ich ja eh gerade als arbeitssuchender Tunichgut nix zu tun habe, ist mir diese Ehre zuteil geworden. Und genau aus diesem Grund werdet ihr dann von dem Kochkurs dann auch noch was haben, da das dann halt alles hier auf dem Blog passiert.

    Los geht es mit der Vorspeise: Den Frühlingsrollen.
    Hier gibts leider kein “Vorher”-Foto, daher auch keine Mengenangaben (darf gerne jemand nachreichen, ich bin in so Schätzungen mehr als miserabel). Auf dem Foto ganz oben sieht man aber ganz rechts die fertige Hackfleisch-Mischung. Dieser Batzen hat übrigens für etwa 80 Frühlingsröllchen gereicht, also durchaus eine akzeptable Menge für eine Vorspeise für 4 Personen ;-)

    Frühlingsröllchen

    Um nun zu diesem Batzen zu kommen, werden folgende Zutaten durch den Reißwolf gedreht:

  • Schweinefleisch (also dann Hackfleisch)
  • eine Karotte
  • Petersilie
  • (mit Wasser) eingeweichtes Weißbrot
  • Sellerie
  • Koriandergrün
  • Schnittlauch
  • Das ganze wird dann schön vermengt, dazu noch ein Ei, Sesamöl und Kartoffelmehl.
    Und jetzt kommt die Handarbeit: Frühlingsrollenfertigteig (Thy Spring Roll Pastry) in Dreiecke schneiden, dann auf den mittleren Bereich der Hypotenuse eine Wurst von der Fleisch-Paste geben (spritzen, oder mit Löffeln) und die beiden anliegenden Ecken nach innen klappen. Dann von der Hypotenuse aus alles schön einrollen, das letzte Stück dabei mit verquirltem Ei ankleben.
    Dann nur noch in heißes Öl (vorzugsweise Soja- oder Erdnussöl, die Reste haben Frau Bü und ich allerdings in Sonnenblumen- und Walnussöl gemacht und das hat auch geschmeckt) geben und schön knusprig werden lassen. Perfekt.

    Noch besser schmeckt es, wenn man die Fleischpaste über Nacht einziehen lässt und dann erst die Röllchen macht.

    Wocheneinkauf

    26. Januar 2007 um 23:14 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

    Vor kurzem gab es ja mal ein paar Bilder mit dem Wocheneinkauf von Familien aus unterschiedlichen Teilen der Welt. Die dort in den Kommentaren angedeutete Quelle in der Zeit konnte ich leider nicht finden, dafür hatte aber Conny heute nach dem Wocheneinkauf die Idee ein Bild von unserer Beute zu machen:

    Tisch mit Essen

    Das Bild gibt einen ganz guten Eindruck von unserer Ernährung, nur ein bischen Fleisch (das dann morgen beim Metzger gekauft wird) und die Schokoladenvorräte fehlen. Außerdem gab es diesmal keine schwarzen Oliven + weißen Bohnen in Tomate + Tsatsiki vom Griechen.

    Und: Ja, ich gebe zu, man hätte sich mehr Mühe beim Freistellen geben können, aber ich war schon etwas müde … Und Conny hat sicher nichts dagegen wenn jemand eine Kamera für Sie übrig hat, die Alte alte Kamera macht in letzter Zeit immer leicht unscharfe Bilder.

    Toller Tisch

    03. Januar 2007 um 21:44 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

    Der passende Tisch zu Dons tollem Wasserhahn:

    toller tisch
    Von  Eero Aarnio. All rights by  ADELTA.
    (entdeckt von Conny)

    BTW: ist solch ein “Zitat” eines Bildes ok, oder was muss ich sonst noch machen um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein?

    Zimmerhelikopter und microdrones

    03. Januar 2007 um 21:29 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

    Der letzte Bericht vom Zimmerhelikopter PiccoZ liegt ja jetzt ein schon ein wenig zurück … das liegt daran, dass nach einem Absturz irgendwie der IR-Empfang gestört ist und nur noch sporadisch und ganz aus der Nähe auf Steuersignale reagiert. Den Zimmerheli werde ich auf jeden Fall irgendwann in nächster Zeit nochmal genauer untersuchen um den Fehler zu finden und eventuell zu reparieren.

    HelimodDie letzten Modifikationen am Heli haben sich allerdings bewährt: erhöhter Auftrieb und damit auch längere Flugzeit durch mit Tesa vergrößerte Rotorblätter. Der zusätzliche Drall wird durch eine einseitige Flügelerweiterung kompensiert und in Vortrieb umgewandelt.

    xtwinturbo2Zu Weihnachten gab es dann von Conny noch einen X-TWIN turbo als Ergänzung (sie selbst hatte auch so viel Spass am Heli, dass sie von mir einen X-TWIN sports bekommen hat). Der sports fliegt (wie schon bei Jack und Daniel beobachtet) sehr gutmütig so wie er aus der Schachtel kommt, der turbo pumpt sehr (auf-ab-auf-ab-u.s.w.). Deshalb bekam er dann auch bald zum Test ein Gewicht an der Schnauze verpasst … dooferweise einen Nagel, der sich beim nächsten Absturz dann in den LiPo-Akku, der direkt in der Schnauze liegt, gebohrt hat. Jetzt bin ich auf der Suche nach einem Einzellen LiPo-Akku 3,7V >10C >130mAh <5g (im Original ist es ein Fullriver 452026P).

    MicrodroneDie ganzen ferngesteuerten Flugdinger haben dann auch wieder mein Interesse an automatischen Steuerungsystemen und auch Dronen geweckt … und prompt stolpere ich bei SpOn heute über einen  Artikel dazu. Dort wird die  md4-200 vorgestellt, eine kommerziell (für ca. 10000€) vertriebene Drone mit 200g Nutzlast, optional mit Videokamera und fernübertragenen Videobild. Das interessanteste an dem Ding ist das Steuerungssystem, angeblich kann es selbst Höhe und Position halten und sogar GPS-Wegpunkte auf direktem Weg anfliegen. Hier gibt es beim Hersteller  microdrones einen etwas ausführlicheren  Artikel aus der Zeitschrift ROTOR.

    Dabei fällt mir mal wieder auf, dass das Shadowrun Universum (Rollenspiel und Bücher) eine ansatzweise plausible und realistische  Dystopie darstellt, wenn man den Fantasy-Anteil weglässt. Auch halbautonome Dronen spielen in Shadowrun eine Nebenrolle. Vor einiger Zeit gab es sogar in der c’t eine interessante Story dazu: Thorsten Küper: Parasiten ( c’t 16/2004, S. 206 – 209 und  c’t 17/2004, S. 204 – 208).