Also muss Unordnung ja die andere Hälfte sein…
Und diese Hälfte beherrsche ich dann doch schon ganz gut. Auch auf meinem Computer, so wird die Startleiste eigentlich nie gepflegt und der Desktop verwahrlost zwischen einer Neuinstallation und der nächsten doch ganz schön. Aber im Vergleich zu Manu (gut, dass der grad im Urlaub ist, da kann ich hier schön über ihn herziehen) ist mein Desktop echt superordentlich. Der scheint tatsächlich all seine Dokumente nur auf dem Desktop zu speichern, da man da ja so schnell drankommt. Irgendwann kommt dann auch die höchste Auflösung mit dem Datenansturm nicht mehr mit und so hat er sich jetzt einen zweiten Monitor angeschafft. Das kann aber auch nicht mehr lange gut gehen und außerdem findet sich Manu immer noch viel zu gut auf seinem Desktop zurecht. Das muss doch noch unübersichtlicher gehen, oder nicht?
Und ihr könnt euch denken, dass die Antwort nur “Ja” lauten kann, sonst hätte ich den ganzen Einleitungstext ja umsonst geschrieben. Findige Kanadier haben da eine ganz tolle Oberfläche entwickelt, die sich an dem eigenen Schreibtisch orientiert. Alle Dateien liegen als Icons (in 3D) quer über die Oberfläche verteilt und können wild umhergeworfen und gestapelt werden. Den Stapel (der nicht unbedingt fein säublerich sein muss, man kann ihn auch schön unordentlich gestalten und manche Objekte rausschauen lassen, oder drehen oder oder) kann man dann durchblättern, auffächern, sortieren, umstoßen oder sonstiges machen. Alle Objekte haben auch eine schöne Physik, so dass man alles mit einem geschickten Wurf eines möglich großen Icons durcheinanderwirbeln kann. Die ersten 5 Minuten zeigen, wie schön unübersichtlich das alles doch ist (vor allem, da zu, Beispiel alle pdf-Dateien gleich aussehen), dann wird es etwas praktischer, wenn aus den Icons dann Vorschaubilder oder Internetseiten werden, die man auch gerne mit Eselsohren versehen oder zerknüllen kann. Die Website bietet verschiedene Videomöglichkeiten an, wobei ich gerade nur die Youtube-Versionen (in schlechterer aber ausreichender Qualität) anschauen konnte, alle anderen waren nicht erreichbar. Das “Hip Hop-Kurzvideo” würde ich an eurer Stelle einfach unbesehen ignorieren und sofort das 7 Minuten-Video angucken. (via OhGizmo!)
Ordnung ist das halbe Leben…
21. Juni 2006 um 22:23 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackÄhnliche Beiträge:
Ab in den Müll?
17. Juni 2006 um 13:10 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackFür einen Informatikstudenten wie mich gibt es zwei Situationen im Leben, wo ich sofort “Ab in den Müll” denke. Zu einen, wenn ich den Kühlschrank öffne und der Geruch der Haltbarkeitsüberschreitung einem entgegenschwappt. Zum anderen der Austausch einer Computer-Variante. Dass das aber auch ganz anders gehen kann, sollen die beiden folgenden Links aufzeigen.
Kommen wir zuerst zu dem Kühlschrankproblem: Manche Nahrungsmittel halten in ihrem Glas oder der Konserve ja ewig. Sobald man es aber öffnet und dann halbvoll wieder in den Kühlschrank stellt, beginnt die Zeitbombe zu ticken. Dann ist mal gerne schon nach 3 Tagen Schluss mit lecker und der Pelz beginnt sich zu bilden. Nur wann sind diese drei Tage um? Das arme Studentenhirn hat ja wirklich genug zu tun, als sich auch noch solche Details zu merken. Abhilfe schafft da der “Timestrip“. Ein kleiner Aufkleber für eben solche Nahrungsmittel, der dank einer cleveren Flüssigkeit genau anzeigt, wie lange das Ding denn schon im Kühlschrank steht. (via coolest-gadgets.com)
Und nun zum Computerschrott: Dass man diesen nicht direkt auf den Müll werfen sollte, dürfte eigentlich jedem mittlerweile klar sein, so Computerschrottkunstwerke wie diese hier sind ja fast jedem bekannt.
Bei OhGizmo hab ich jetzt noch diesen netten Disketten-Ball gefunden, den ich noch nicht kannte und auch gar nicht mal so unhübsch finde. Ok, in unsere Wohnung würde er jetzt nicht passen, aber ich muss ja auch nicht alles haben…
Und wer mehr auf Schmuck steht, der sollte sich mal diese RAM-Ohrringe oder -Halskette angucken. Würde bestimmt zu dem von mir vor einiger Zeit vorgestellten Gürtel passen…
PS: Und wenn schon irgendwas in den Müll geworfen werden muss, dann doch bitte in den sprechenden Mülleimer…
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Update-Woche (III): Jetzt mal was ganz anderes! (II): Real-Life-Computerspiele
26. Mai 2006 um 08:00 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackDies ist ein Update zum Beitrag “Jetzt mal was ganz anderes! (II): Real-Life-Computerspiele“.
Ein neues Spiel zum selbermachen: Command & Conquer. Beziehungsweise die Tesla-Spule.

(via deineip.de)
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Jetzt mal was ganz anderes! (II): Real-Life-Computerspiele
12. Mai 2006 um 12:03 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackNicht wenige Kinder (und solch gebliebene) sitzen täglich stundenlang vor dem Computer und lassen sich in virtuelle Welten ziehen um dort Monster zu bekämpfen oder sonstige Sachen zu tun. Aber Computerspielen ist nicht alles und gerade bei dem schönen Wetter kann man doch wirklich mal raus gehen und sich dort vergnügen, eben mal “was ganz anderes” machen. Aber wie bringt man das einem solchen Problemfall bei? Am Besten fängt man ganz vorsichtig an und versucht halt, an der frischen Luft die geliebten Computerspiele in Natura nachzuspielen, damit der Übergang nicht ganz so extrem ist. Wie das geht? Nun, hier sind ein paar Beispiele (einige schon deutlich älter, aber ich wollte halt mal alles gesammelt haben):
Super Mario
Beim “Weblog eines pessimistischen Webdesigners” hab ich dieses Video gefunden, das die Aufführung eines Super-Mario-StückesLevels zeigt. Das ganze ist ziemlich gut gemacht, selbst die Pause-Funktion ist integriert. Es ist aber anzunehmen, dass ein computerverwöntes Kind nicht erst mühsam die ganzen Requisiten aus Pappe nachbauen will, darum schicke ich gleich noch ein zweites Video hinterher, dass gleich in der Natur spielt und mit weniger Requisiten auskommt (man springt halt nicht mehr auf Pappfiguren, sondern auf echte Mitspieler). An dieser Stelle muss aber gleich noch eine Warnung eingeschoben werden: Auf gadgetmania habe ich heute die Theorie gefunden, dass Mario eigentlich ein Kommunist ist. Warum? Das lässt sich ausführlich hier nachlesen. Klingt alles nicht sonderlich spannend und ich erwähne es auch nur, weil der darauf aufbauende Flash-Film vom kommunistischen Mario wirklich klasse ist und unbedingt angesehen werden sollte.

Pac Man
Fangen wir erst mal wieder mit der komplizierteren Variante an, die das nerdige Kind diesmal wegen der Einbindung toller Techniken (GPS, Handys etc.) diesmal sogar akzeptieren könnte. Man sucht sich hierfür einfach eine große Stadt mit Karo-Straßenstruktur (New York zum Beispiel) und versorgt die verkleideten Geister und den Pac Man mit einem GPS-Gerät (oder eben doch nur mit einem Handy). Dann wird wild auf dem vorher vereinbarten Spielfeld rumgelaufen und die Geister versuchen Pac Man zu fangen. Der sieht auf seinem Bildschirm aber die Positionen der Geister und ist somit leicht im Vorteil (hey, die anderen sind ja auch eindeutig in der Mehrzahl). Das Projekt nennt sich übrigens “Pac Manhattan” und wurde über SpOn zu mir gebracht.
Das man aber auch ohne den ganzen Technik-Kram Spaß haben kann, zeigen die folgenden Videos, in denen ein paar Leute einfach mit Pac Man- und Geister-Kostümen durch laufende Vorlesungen, Bibliotheken oder ähnliches rennen. Aber ob Pac Man nun wirklich das richtige für das Kind ist? Nach diesem Video bin ich mir da nicht mehr so sicher…
Tetris
Also zu einem Spiel, das weder kommunistisch, noch drogenabhängig ist: Tetris. Und wie bitte soll man das in echt nachspielen? Na für die ganz mutigen: Wie wäre es mit einer größeren Truppe Menschen und dann nem Fallschirmsprung? Sieht wirklich gut aus.
Aber auch hier gibt es wieder zig Varianten, wie man Tetris noch spielen kann. Einfach nur verkleidet durch die Stadt laufen ist ja mittlerweile langweilig. Wie wäre es dann mal mit Tetris aus Ritter-Sport-Schokolade? Oder gleich das bekannte Häuserfront-Tetris? Einfach mal der Fantasie freien Lauf lassen.

Quake und Counterstrike
Da Problem wird sein, den Computerspieler von heute mit den Spielen von gestern nach draußen zu locken. Darum wird anfangs wohl kein Weg daran vorbeiführen, doch einfach mal seine Lieblingsspiele nachzuspielen. Das einfachste wäre natürlich, den Kerl einfach zum Bund zu schicken, aber da wird er wohl schnell enttäuscht sein, da die Waffen gar nicht so tolle Effekte haben. Denn wenn man Quake richtig nachspielen würde, dann sähe es wohl so aus, wie in diesem Video. Aber so wird hoffentlich niemand seine Kinder spielen lassen… Dann doch lieber das vergleichsweise harmlose Counterstrike.

Also los jetzt: Raus an die frische Luft und weg vom Computer!
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20. Februar 2006 um 18:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Das muss ich unbedingt haben! Unbedingt. Wie schnell ich da meine Fotos durchsuchen könnte (sind immerhin mittlerweile über 30.000 und ich versuche gerade verschiedene Tag-nutzende-Datenbanken). Wobei mich die neue ct da etwas pessimistischer hat werden lassen, da da (ct 5/06 Seite 54) von einem Gestenerkennungspatent die Rede ist, welches genau auf das Video zutrifft. Mein Problem ist nun, dass es sich um ein Apple-Patent handelt…
Aber ich träume trotzdem weiter von dem Ding (an der Wand) kombiniert mit der Optimus-LED-Tastatur (aber nicht der Miniausgabe, die man mittlerweile kaufen kann, sondern der richtigen (die Ende 2006 wohl rauskommen soll. Also sagt meinem Weihnachtsmann Bescheid!!!!!)). (via Fluffi auf vtratsch)
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