Chuck Bartowsky ist ein Computer-Nerd, der es nicht weiter als bis an die IT-SUpport-Station (“Nerd Herd”) eines großen Supermarktes (“Buy More”) geschafft hat. Doch als er auf einmal sämtliche Geheimnisse von CIA und NSA in sein Gehirn “gebrannt” bekommt, ändert sich alles. Denn dieses Wissen ist natürlich höchst brisant und da es nur in seinem Kopf vorhanden ist (und da auch nicht direkt abgerufen werden kann, das Wissen “flasht” immer vor seinen Augen, wenn er Personen oder Gegenstände sieht, die in seinem Kopf gespeichert sind), bedarf es eines besonderen Schutzes von Chuck. Dieser kommt in Form der überaus hübschen und für einen Nerd eigentlich unerreichbaren CIA-Agentin Sarah Walker (was natürlich zu einer romantischen Spannung führt) und des dauergrunzenden NSA-Agenten John Casey, der von einem Baldwin gespielt wird, der aber nichts mit der schrecklichen Familie zu tun hat.
Da das Wissen in Chucks Kopf äußerst praktisch ist, wird er von den beiden immer wieder zu Einsätzen mitgenommen, bei denen er als nicht spionagetauglichem Nerd-Depp nicht immer die beste Figur macht und daher oft im Auto warten soll, was aber meist nicht wirklich gut geht.
Wir haben hier also eine nette Mischung aus Nerd-Serie (IT Crowd, Big Bang Theroy) und der klassischen Spionage-Agenten-Serie (Alias).
Wie lang ist ein Handlungsstrang?
Jede Folge gibt es einen neuen Fall zu lösen, wobei es bei all den Fällen ein übergeordnetes Ziel gibt: Die böse Fulcrum-Organisation zerstören. Außerdem soll das Wissen (ich nenn es mal beim Namen: Intersect) wieder neu aufgebaut werden, um das Chuck-Problem loszuwerden. Und auch die Beziehung zwischen Chuck und Sarah ist natürlich ein übergreifender Strang, wie auch die Arbeit im Buy More. Verpasst man aber mal eine Folge, sollte man kaum Probleme haben, wieder reinzufinden.
Wie gefällts?
Besser als ich dachte. Auch besser, als ich nach der ersten Staffel dachte. Nach der hatten wir nämlich mit der Big Bang Theory angefangen und beim Wechsel zurück zu Chuck dachte ich dann kurz: “Och nö, das ist doch irgendwie öde”. Aber nein, getäuscht, nach 2 Folgen (die erste Folge der zweiten Staffel war doof) war ich wieder gefangen und fest im Chuck-Bann. Ist halt mit Big Bang nicht wirklich zu vergleichen. Und nach dem Finale der zweiten Staffel, kann ich kaum erwarten, dass es endlich weitergeht.
Hier der “Wie gefällts?”-Graph über die bisher gesehenen Staffeln
(50 Punkte = besser gehts nicht, 0 Punkte = grottig):
Wie hoch ist der Suchtfaktor?
Hoch, aber aufgrund der relativ abgeschlossenen Episoden nicht so hoch wie z.B. bei Lost, den guten 24-Staffeln.
Worum gehts in den einzelnen Staffeln?
Hm, ich glaub zwischen den ersten beiden Staffeln gibt es keine all zu großen Unterschiede. Staffel 3 dürfte aber einige neue Aspekte einbringen, auf die ich mich schon sehr freue. Gut, dass sich die Fans so mobilisiert haben, denn eigentlich hätte es eine dritte Staffel nicht geben sollen, wenn es nach dem Sender gegangen wäre…
Wie wärs mal mit ein paar Videos?
Aber klar doch. Wie immer, zuerst das Intro, das hier auch mal wieder sehr nett anzusehen ist (das ist jetzt das von der ersten Staffel, in dem von der zweiten sind zwar mehr Charaktere zu sehen, da ist bei allen Videos, die ich finden konnte das einbetten aber deaktiviert…):
Und dann einfach mal noch drei Trailer:
Deutsch oder englisch oder egal?
Allein das der Freund von Chucks Schwester (mit der Chuck zusammenwohnt) von “Captain Awesome” in “Captain Abgefahren” wurde, reicht für mich, um “englisch!” zu sagen. Denn was die da noch alles mehr verbockt haben, will ich gar nicht wissen…
Da gibts bestimmt Partnerlinks zu Amazon DVD-Boxen (oder besser Blu-ray), oder?
Mehr Infos zu dem Panel (ich hoffe, dass bald mehr Videos auftauchen, auch zu Lost konnte ich bisher nur in textueller Form finden (sobald ich das komplett gesehen bzw. gehört habe, reden wir hier drüber, ok?), ich seh schon, irgendwann muss ich da echt selber mal hinfahren…) gibts hier.
UPDATE: Aha, der YouTube-User PaperParasol hat schonmal den “Big Bang Theory”-Panel hochgeladen. Perfekt. Ein Zuschauer hat doch glatt ein wenig DNA von Jim Parson bekommen, so dass seine Schwester ihn sich klonen kann…
UPDATE II: Mach ich hier einfach mal ne Sammlung von interessanten Serien-Panels auf. Hier also der 8-teilige Mitschnitt vom Dexter-Panel (Warum guckt Jennifer Carpenter (Dexters Schwester) eigentlich so verstört in der Gegend rum? Und warum sitzt sie nicht neben ihrem “Bruder”, wo sie doch im wahren Leben (mittlerweile) dessen Ehefrau ist, was mich irgendwie ganz schön verstört hat, als ich es erfahren habe…)
UPDATE III: Hier das Lost-Panel in vier Teilen: 1, 2, 3, 4
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...