Mail-Stöckchen

16. April 2007 um 00:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Das blaue Mädchen hat mir ein  Stöckchen zugeworfen, welches mir nur mal wieder verdeutlicht hat, was für ein schlechtes Gedächtnis ich doch habe. Aber so Details merkt man sich ja auch wirklich nicht. Ich guck trotzdem mal, was sich noch machen lässt

1. Wann hast du deine erste E-Mail geschrieben?
Da fängt es schon an… Ich hab nicht den blassesten Schimmer. Ich bin grad extra meine Backup-CDs nochmal durchgegangen, da kann ich aber erst Mail ab Dezember 2000 finden. Das klingt mir ein wenig spät. Ich schätze einfach mal so 1998-99

2. Wo?
Ich wette beim Carsten. Denn der war immer so ein Typ, der alles haben musste, was angesagt war. Und dazu gehörte auch dieses komische “Internet”, mit dem ich da irgendwie noch gar nix anfangen konnte. Ich wette der hat mich damals überredet und ich hab bei dem am Computer meine Mailadresse eingerichtet. Muss aber nicht sein. Mal ne Frage an den Vater, die das ganze evtl. erleichtern könnte: Seit wann haben wir daheim Internet?

3. Mit welchem Programm?
Mit nem Browser. War nämlich ne Hotmail-Adresse. Nein, da bin ich nicht stolz drauf, aber immerhin war schon ein “donvanone” vor dem @

4. An wen ging sie?
Na dann bestimmt an den Carsten, um das zu testen. Ich kannte bestimmt keinen anderen, der Internet hatte. Ich sollte den mal fragen, ob der sich an sowas erinnern kann…

5. Gibt es die damalige E-Mail-Adresse noch?
Ne, sonst hätte ich bestimmt noch nachprüfen können, wie meine erste Mail aussah, denn was das angeht bin ich ein ziemlicher Messie. Mails werden nicht gelöscht. Nie!
Am 16.10.2001 bin ich dann auf donvanone@donvanone.de umgestiegen, die aber nicht mehr funktioniert, da ich mit der sehr unvorsichtig umgegangen bin und die irgendwann vor lauter Spam geschlossen werden musste. Und da www.hallerbach.de schon belegt war (bemerkenswerter Weise nicht von der Gemeinde “Hallerbach” (gehört zu  Windhagen), irgendwer sollte denen mal sagen, dass die da uneinklagbares Anrecht auf die Domain haben. Oder gilt das für Gemeinden nicht?), kam ich dann irgendwann auf die geniale Idee, mir eine Mailadresse der Form vorname.n@chna.me zu holen. Und nein, auf  www.llerba.ch gibts nichts tolles zu sehen, braucht ihr also gar nicht erst probieren…

Grad noch ein wenig Bonusmaterial zur Gemeinde Hallerbach:

Don am Hallerbach-Ortsschild

Das Bild ist übrigens ziemlich genau (3 Tage weniger) 4 Jahre alt.

6. Verlief das alles problemlos, oder gibt’s da eine kleine Anekdote zu? (Für Korinthenkacker: Dann erzählt doch bitte hier mal die Geschichte… ;) )
Keine Anekdote, an die ich mich erinnern würde. Also dann bestimmt problemlos…

7. Wie viele E-Mail-Adressen hattest du seither?
Unendlich viele, Catch-All sei Dank. Wobei ich das dank des daraus resultierenden Spamberges mittlerweile verfluche, der Ausweg daraus wäre aber sehr aufwendig. Warum? Weil ich (schlau wie ich bin) mir überlegt hab, dass ich gerne wissen würde, wer denn da böserweise meine Mailadresse weitergibt und somit ein Fall für fette Beschimpfungen und nen Anwalt wäre und so überall, wo ich eine Mailadresse angeben muss eine wähle, aus der die Domain (bei der ich gerade die Adresse angebe) ersichtlich ist. Und dank catch-all kommen die dann auch alle bei mir an, ohne dass ich tausend Konten anlegen muss. Gebracht hat mir das noch nie was (ok, einmal hab ich dem ulmer Kino  Xinedome ne böse Mail geschrieben, weil Spam an “deren” Adresse ging, aber dann stellte sich das als Zufall raus, da auch andere catch-all-Mitmenschen davon betroffen waren, obwohl die die Adresse nie benutzt hatten), außer halt unmengen an Spam. Kann ich also nicht wirklich empfehlen…

8. Hast du schon mal E-Mails „gepoppt“?
Als Messie? Natürlich. Seit meiner donvanone.de-Adresse (mit Hotmail gibg das damals über Outlook (brrr) nicht). Irgendwann wurde ich dann dankenswerter Weise (danke  Fluffi) zu IMAP überredet. Und von da wandern dann regelmäßig die Mails wieder in den lokalen Ordner um archiviert zu werden.

9. Haben E-Mails in deinem Leben Briefe abgelöst? Oder hast du nie Briefe geschrieben?
Ich sammel alles! Und darum hab ich auf meiner Festplatte auch noch Briefe gefunden, die ich meiner Cousine Mitte 2000 geschrieben hab (ja, unpersönlich mit dem Computer, Schande über mich). Aber wahrscheinlich auch nur, weil die da noch keine Mailadresse hatte, später haben wir dann nämlich auch nur noch gemailt. Also sag ich mal: Ja.

10. Leitest du E-Mail-Kettenbriefe weiter?
Never! Es sei denn, man zählt Stöcken auch zu Kettenbriefen ;-)

11. Was würdest du gerne mit Spammern machen?
Na das Handwerk legen ;-)

So, ich werfe das Stöckchen mal nicht aktiv weiter, da ich selber erfahren durfte, wie sackschwer das doch ist.
Wer aber ein besseres Gedächtnis hat, der darf gerne zugreifen, tut euch keinen Zwang an!

Tags: , , , , , , , , , ,

Ähnliche Beiträge:

6 Kommentare »

RollerCoaster of Marriage: Walibi World

13. August 2006 um 18:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Walibi WorldSo, heute endlich der versprochene Bericht zum Junggesellenabschied letzte Woche Samstag. Es sollte nicht so ein nackte-Frauen-viel-Alkohol-und-lauter- peinliche-Sachen-Junggesellenabschied werden (schade,  diese Zaubershow wäre sicher ein Brüller geworden…), sondern mehr so eine Art nettes Beisammensein. Also haben wir uns nach langem hin und her entschieden, den Zukünftigen morgens gegen 7 Uhr ins Auto zu packen und mit ihm nach Holland in den Freizeitpark  “Walibi World” zu fahren. Das Wetter hatte uns vorher ein paar Sorgen gemacht, da sich der August ja zu einem ausgewachsenen November entwickelt hat, aber einmal angekommen hatten wir richtig Glück und die Sonne ließ sich fast den ganzen Tag blicken.

RollerCoaster of Marriage
Das größere Problem war dann, dass die Hauptperson (siehe oben) nicht achterbahnkompatibel ist (war uns leider unbekannt) und “Walibi World” früher mal  zu “Six Flags” gehörte und somit eher ein Achterbahnparadies als sonst was ist. Das Motto “RollerCoaster of Marriage” traf darum nicht 100%ig zu, Spaß hatten wir aber trotzdem.

Space Shot FreefalltowerSo gab es ja neben den Achterbahnen auch noch den Space-Shot-Freefalltower, den wir erstmal als “sicher nicht so prickelnd” einstuften, da er anders als die bisher erlebten nicht oben anhielt und einen dann fallen ließ, sondern nach oben schleuderte und es dann in einem Rutsch auch wieder runter ging. Das stellte sich dann aber doch als positiv, weil magenumdrehverstärkernd heraus. Auch Wildwasserbahn, komisches Dreh-Haus oder Rafting-Bahn waren nicht schlecht und für alle fahrbar. Die Rafting-Bahn war übrigens besser als die im Europapark, da das Boot aus vier Einzelkabinen bestand, die sich gegeneinander bewegen und so besser den Wellen anpassen können. Somit hat man einen höheren Durchrüttel- und auch Nasswerdfaktor.

El Rio Grande
So richtig nass wurde man aber auf einer anderen Attraktion, die ich vorher noch nie irgendwo anders gesehen hatte (auch nichts vergleichbares). Es ist eine Bahn, die langsam überm Wasser auf Schienen rumtuckert und an vielen Stellen vorbeikommt, wo Wasser von oben oder der Seite genau in den Wagen spritzt. Da man dann ja natürlich ganz schön nass werden würde, sollte man das verhindern. Dafür sind im Wagen 4 Wasserpistolen angebracht, die durch eine Kurbel Wasser von unten pumpt und auf entsprechende Ziele gerichtet werden müssen (das ist gar nicht so leicht, da das Kurbeln auch an der Pistole stattfindet und man so sehr gerne verzieht). Trifft man diese Ziele lange genug, so geht zum Beispiel der Wasservorhang aus, durch den man sonst durchgefahren wäre. Da das Zielen wie schon beschrieben nicht so leicht ist, würde man so immer noch ziemlich nass werden. Allerdings haben wir die Ziele meist Ziele sein lassen und haben uns auf die schlimmeren Nässequellen konzentriert. Zum einen wären da nämlich noch außenstehende Zuschauer, die die am Rand angebrachten Wasserpistolen nutzen und frech auf alle Wagen schießen, zum anderen wären da auch noch die anderen Wagen, die sich einen Dreck um die eigentliche Aufgabe scheren und einfach nur alles naß machen wollen, was nicht fliehen kann. Aber das ist einem eh egal, da man allein beim Anstehen an die Bahn schon so nass wird (man kann in der Warteschlange ja nicht fliehen, also ist man ein perfektes Ziel für vorbeifahrende Wagen), dass einen die paar Tropfen auch nicht mehr kümmern. Und wenn man dann am Ende der Fahrt abgekommen ist, dann kann man sich ja an den gerade wartenden Menschen rächen…
Wer meinen wirren Beschreibungen nicht folgen kann, der kann sich  hier übrigens auch ein Video anschauen.

Splash  Battle
Das spacige Teil unten rechts ist übrigens eine Trockenkammer, die einen für 2 Euro etwa 5-10 Minuten trockenföhnt. Falls die Sonne dann doch nicht ausreicht…

Der Park an sich ist übrigens sehr schön aufgebaut. Wie auch im Europark gibt es verschiedene Länder, die entsprechend dekoriert sind, allerdings kommt das hier nicht so schön rüber wie im Europapark. Statt dessen überwiegt deutlich die Natur. Egal wo man gerade im Park ist, um sich rum sieht man fast nur grün. Die Größe des Parks und die Menge der Besucher wird einem zu keinem Zeitpunkt wirklich bewusst, oft sieht man nichtmal sofort, wofür man eigentlich gerade ansteht. Fand ich sehr angenehm (ebenso wie die Tatsache, dass es keine einzige von diesem komischen Bahnen gibt, wo man mit so einem Wagen rumtuckert und um einen rum irgendwelche mechanischen Figuren stehen, die sich unter luftigen Geräuschen stupide bewegen und Atmosphäre schaffen sollen).

grünes Walibi World

SkydiverWer das ganze mal von oben sehen wollte, der konnte entweder das Riesenrad nutzen, oder aber (gegen Aufpreis) den Skydiver nutzen. Hier wurde man an einem Seil hochgezogen um dann aus ziemlicher Höhe fallengelassen zu werden und über den Park zu schwingen (okay, nicht den ganzen). Das haben wir uns dann aber doch gespart und das Geld lieber ind en Gehirnverwieser gesteckt. Gemeint ist hier dieses Zucker-Farbstoff-Eis-Gemisch, welches man zum Beispiel auch beim Burger-King bekommt. Davon konnte man sich aus etlichen Geschmacksrichtungen einen (gegen Ende) unpraktisch zu leerenden Behälter füllen und dies dann (bloß nicht zu schnell, wie man aufgefordert wurde) zu sich nehmen. An dieser Stelle kann ich dann mal eben auch noch (das Bild links ist so groß…) das größte Problem des Parkes ansprechen: Die Wespenplage. Ständig und überall wimmelte es nur so von Wespen. Ich selber bin da nicht so anfällig für, ich ignoriere einfach und werde auch ignoriert. Aber es gibt eben auch Leute, die sich davon sehr belästigt fühlen…

Gehirnvereiser

Und bevor wir dann (endlich) zu den Achterbahnen kommen, muss ich natürlich noch den Streichelzoo erwähnen, von dem ihr die wunderschöne Pute ja schon kennengelernt habt. Neben der Pute gab es aber auch noch diese beiden putzigen Tiere (was auch immer das für welche sind):

Streichelzoo
Und natürlich eine Menge Ziegen. Dumme Ziegen und auch schlaue Ziegen. Hier ist eine der schlaueren (das mit dem Kopf drehen habt ihr ja inzwischen gelernt. Vielleicht lerne ich es auch noch nur noch im Querformat Videos aufzunehmen…):

Jetzt aber zu den Achterbahnen. Von denen gab es insgesamt fünf komplett verschiedene:

Achterbahnen
Oben links ist eine Hängeachterbahn (die gleiche soll wohl auch im “Movie World” stehen), darunter eine große Holzachterbahn (die einzige, die der Noch-Junggeselle mitgefahren ist), unten links eine magnetbeschleunigte Achterbahn (hab ich noch nicht gesehen: Es gibt keinen Berg zum Schwung holen, sondern man wird aus dem Stand innerhalb von kürzester (gerader) Strecke super beschleunigt und startet sofort mal mit einem Looping), rechts oben eine “normale” Achterbahn (laaaaangweilig…) und unten rechts… ja unten recht…. unten rechts ist der pure Wahnsinn, den ich erstmal mit ein paar mehr Fotos darstellen muss:

la via volta
Das Konzept: Man wird erst rückwärts den Berg hochgezogen, fährt dann unwahrscheinlich schnell durch einen merkwürdigen Schraubenlooping, danach sofort wieder durch einen Looping und dann ist man schon auf dem Endberg angekommen. Da wird man dann nochmal hochgezogen und dann geht die ganze Sache rückwärts wieder zurück. Und in so einem Tempo rückwärts durch nen Looping ist escht der Hammer. Okay, nach dem zweiten Mal hat der Schädel dann ganz schön gebrummt und es war auch mal gut, aber das hatte sich wirklich gelohnt. Wow!

So, das wars nun aber endgültig (liest das eigentlich noch jemand), zum Abschluss noch ein Gruppenfoto und gut ist:

Gruppenbild

Ach, wem das doch noch nicht reicht: Hab noch zwei Bilder im Fotoalbum…

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Ähnliche Beiträge:

19 Kommentare »