
Dieses Wochenende wurde das im Titel genannte Jubiläum eröffnet, was allerlei Aktionen rund um die im gesamten Stadtgebiet verteile Bundesfestung zur Folge hatte (mehr Details auf www.diebundesfestung.de).
Und so schnappte ich mir zwei tapfere Begleiter, um mit meinem Garmin-Gerät auch endlich mal einen Geocache zu heben:

Denn eben zu diesem Jubiläum wurden solche extra in und um die Bundesfestung versteckt, wir entschieden uns (welch weise Wahl) für den Cache “Zitadelle”.
Und so ging es dann rund um die Wilhelmsburg, wo wir dann auf auf den vor wenigen Tagen eröffneten Festungsweg stießen. Merkwürdigerweise gibt es von diesem Weg keinen Plan auf der Webseite, hat man aber erstmal eine der 32 Informationstafeln gefunden (die auf den ca. 12,5 Kilometern verteilt sind), braucht man dann ja nur den Schildern folgen. Und manche der Infotafeln haben dann sogar Flyer, mit einer Kate des Weges.

Und obwohl es die Festung jetzt schon 150 Jahr gibt und ich von der Zeit ja doch immerhin schon ca. 7,5 Jahre in Ulm verbracht habe, hab ich die Wilhelmsburg bisher noch nie aus der Nähe gesehen (immerhin eine sehr empfehlenswerte Führung durch das Fort Oberer Kuhberg hab ich vor einiger Zeit mal gemacht). Das wäre nun also endlich nachgeholt und den Festungsweg werde ich dann auch mal (sicher stückweise) abwandern. Fotogen ist sie ja, die Festungsanlage…

Zum Cache selbst, will (darf?) ich nicht viel schreiben, außer, dass das Finale (über 10 Etappen mussten wir Hinweise sammeln, um dann zum letzten Punkt gelangen zu können) wirklich unglaublich war. Dort wartet ja in der Regel ein Behältnis, in dem sich ein Logbuch und evtl. noch kleinere Sachen zum Austauschen befinden. Die Behältnisse gibt es in klein (z.B. Filmdosen) und größer (Tupperdosen). Dieses hier war Kategorie “groß”, was ich nur unterschreiben kann. Für alle, die mit Geocaching nichts zu tun haben, es nie machen wollen, oder wenn dann nicht in Ulm, also alle, denen die diese Schnitzeljagd nie machen wollen und sich also keinen Spaß verderben lassen, hier mal ein Foto vom Ziel.
Abends ging es dann noch den Stummfilm “Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens” (eine Dracula-Adaption) mit Live-Musik. Wobei ich es glaub lieber “stumm” vorgezogen hatte, denn die extra für diesen Abend komponierte Musik war nicht wirklich nach meinem Geschmack. Die Instrumentauswahl aus Theremin, Trautonium, Camera Musicale (das in dem Video ist auch der Musiker, der an dem Abend da war) zeigt schon, das das ganze sehr experimentell war. Dazu kam noch Duduk, Flöte und Saxophon, sowie eine Sopran-Sängerin, die dem Theremin in Sachen “Rumgejaule” starke Konkurrenz gemacht hat. Auch fiel es mir öfter schwer, den Zusammenhang zwischen Musik und Film zu erkennen. Aber okay, man muss ja alles mal gesehen und gehört haben. Kann ich jetzt also auch abhaken.
Eigentlich wollte ich das auch mal kurz auf Video festhalten, um meine Kritik zu untermalen, dummerweise war die Kamera aber auf Zeitraffer eingestellt, so dass ich nun doch keinen Ton habe. Hätte ich aber eh nicht veröffentlichen dürfen…

Zumindest im Vorprogramm gab es aber sehr schöne Musik von vier Saxophonisten (siehe Foto), da war es dann gar nicht so schlecht, dass die Sonne sich etwas Zeit mit dem untergehen gelassen hatte…
Wie immer gibt es auch hier ein Flickr-Album zu.
Ja, mir braucht man nur ein Paket mit lauter Werbezeug schicken und schon blogge ich drüber (sehr zur Würgereizentwicklung bei einem anderen Don). Vor allem, wenn es die netten
So, ihr habt euch ganz schön gedulden müssen, aber da ich ja auch noch arbeiten muss, ging es nicht früher. Und für eine ausführliche Beschreibung unserer Expedition ist auch noch keine Zeit, da es gleich schon wieder in die S-Klasse geht, um ein paar Aufnahmen zu machen um dann mit neuen Daten an der Diplomarbeit weiterzuarbeiten. Darum jetzt nur die Kurzfassung: Wir haben 45 Minuten gebraucht, um den Cache dann ziemlich genau an der Stelle zu finden (um genau zu sein: Manu hat ihn gefunden), an der wir angefangen haben zu suchen (zwischendurch hatten wir das Gebiet mal ganz schön ausgedehnt..), hätte nicht mehr viel gefehlt und wir hätten aufgegeben…
Aber da euch die Erlebnisse wahrscheinlich eh nur zweitrangig interessieren (wen sie doch sehr interessieren: 

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