Heute ist der23. und mein Bruder hat Geburtstag. Da gibts doch mal ein ganz großes “Herzlichen Glückwunsch!“. Wobei, ein wenig mulmig ist mir ja schon, weil die Zahl 23 ja eigentlich die der Illuminati ist. Aber ich hab ja nur einen kleinen Teil des Datums betrachtet. Das komplette Datum ist ja der 23.1.1984. Und wenn ich jetzt alle bisher unverbrauchten Zahlen (also nicht die 23) addiere, was ergibt das dann? Mal schauen: 1+1+9+8+4=23. Oje..
Das hätte mir ja auch mal vorher auffallen können, dass da irgendwas nicht stimmt. Aber da ich 2 Brüder hatte, konnte ich mich da auf so Details nie konzentrieren. Ihr fragt euch jetzt: 2 Brüder? Also 3 Jungs? Und ehe ich antworten kann, entdecke ich schon die nächste 23. Ich sollte vorsichtiger tippen. Mal eben nochmal den bisherigen Text durchgehen. Die Überschrift… zähl ich da etwa… ja, ich zähle exakt 23 Zeichen (wenn man beim fettgedruckten “Herzlichen Glückwunsch!” übrigens das Leer- und Ausrufezeichen mitzählt kommt man auch auf 23). Heieiei. Und wenn ich mal eben überschlage, wie viele Tage mein Bruder nun alt ist, so komme ich auf satte 8401. Ziehe ich davon sein Alter in Monaten (276) ab komme ich auf 8125. Ziehe ich aber doch lieber die Anzahl an Tagen ab, die ich älter bin als mein Bruder (das sind 1175), so komme ich auf 7226. Die Quersumme davon ist 17. Und wie war nochmal die andere Zahl? Achja 8125. Quersumme 16. Und 17+16 macht schon wieder 23 [Der Schritt von der 16+17 zur 23 ist wohl nicht für alle Leser ersichtlich, darum gibts in den Kommentaren eine ausführliche Herleitung]. Einfach unglaublich…
Aber vielleicht habe ich ja nur die falschen Tage genommen. Müssen ja keine Erdenjahre sein. Wir wäre es mit Plutotagen? Gut wäre das, da ist er nämlich 896 Tage alt. Quersumme? Natürlich 23. Da wundert es auch nicht, dass der Durchmesser des Zwerplaneten 2300 Kilometer beträgt, oder?
Aber langsam sollte es reichen, ich verlinke speziell für meinen Bruder nur schnell diese 23 gute Gründe ein Bier zu trinken. Wobei er sicher schon mehr kennt. Ist ja alt genug. Wie alt? Könnt ihr aus dem oben genannten Datum ja schnell ausrechnen. Müsst ihr aber nicht. Ihr kommt sicher auch so drauf…
PS: Ja, ich hab heute wieder bis 22 Uhr (Mist, hätte ich doch mal ne Stunde länger geschafft) Diplomarbeit geschrieben. Danach ist das Hirn so zermatscht, dass nix gescheiteres rauskommen kann…
PPS: Hier noch der Trailer zum amerikanischen “23“-Film, der am 15.03. in deutschen Kinos startet. Nen Trailer zum deutschen Film konnte ich nicht finden…
So, auch wenn meine “Keine Zeit”-Phase noch bis Sonntag andauert (Fluffi meckert schon), fange ich doch mal langsam an, die letzte Woche aufzuarbeiten. Angefangen hat alles mit dem Kurzbesuch meines Bruders. Mit dessen Auto ging es dann nach Hause und während der Fahrt konnte ich dann diese tollen Bilder von einem ähnlich tollen Himmel machen:
Diese beiden Bilder gibts auch ingrößer im Fotoalbum (die anderen auch):
Da ich ich in dem Auto ganz schön verrenken musste, um Fotos zu machen, hab ich die Kamera ab und an auch verkehrt rum gehalten. Beim Durchschauen hab ich mich dann gewundert, was dass denn nur für eine Spiegelung im See sein könnte…
Die Wolken haben sich fast über den ganzen Himmel erstreckt und sich immer wieder schön verformt. Anfangs waren die Krisel noch ganz ganz fein, fast wie ein Fingerabdruck im Himmel (das unten ist ein Detailausschnitt aus dem oberen Bild):
Und nun zur Hölle. Und da ich lange nicht mehr mit meinen grimmepreisverdächtigen Überleitungen glänzen konnte, biete ich euch hier gleich ein paar an:
Mein Bruder ist übrigens wie ich ein großer Fan von scharfem Essen. Als ich das letzte Mal (vor diesem Mal, also eigentlich das vorletzte Mal) zuhause war, hat er mir seine neueste Errungenschaft vorgestellt: Die “Vicious Vampire”-Sauce von pepperworld.com. Auf der Schärfeskala von 1 (lasch) bis 10 (extremst ungesund scharf) lag die Sauce auf einer glatten 10. Ob ich mal probieren wolle? Klar wollte ich, wo ist der Löffel? Löffel gab es nicht statt dessen nur einen Zahnstocher, der wenige Millimeter in die Sauce getunkt wurde. Und da ich meinen Bruder kenne war klar: Oha! Und was soll ich sagen: Jawohl, das Zeug war wirklich verdammt scharf. Er hat mir dann auch geschildert, wie man damit denn Speisen würzen könne: Kabelbinder (nicht fragen) in die Sauce tunken, Kabelbinder in die Speise tunken, Kabelbinder mit Sauce (ja nicht abstreifen) wegwerfen. Fertig ist das scharfe Essen…
Diese Variante könnte man dann zum Beispiel auch bei Brunch “Hölle” anwenden, das ich natürlich sofort probieren musste, da es so schön scharf aussah.
An dem Tag, als mein Bruder zu Besuch kam gabs bei mir zum Mittagessen noch ein halbes Hähnchen vom Vortag (wir kaufen immer drei, weils so schön günstig ist und man dann auch was für den nächsten Tag hat). Und obwohl ich kein Fan von Curry bin (ich mag auch keine Würste, nur Currywurste sind lecker. Versteht das einer?) hab ich mir ein Curry-Hähnchen mit Reis gemacht. Das gabs zuhause (bei Mutti) auch immer und das erste Mal, als ich das dann für mich allein gemacht hab, hab ich frohen Mutes das Curry weggelassen. War aber irgendwie dann doch unlecker und seit dem ist immer Curry dabei. Aber auch eine ordentliche Brise Chilipulver, welches sich in der mit Abstand größten Gewürz-Dose in unserer Küche befindet. Man kann eigentlich jedes Essen mit Chilipulver (und frisch gemahlenem bunten Pfeffer) veredeln. Zum Beispiel auch das Brunch “Hölle”, welches ich natürlich sofort probieren musste, da es so schön scharf aussah.
Diese Fotos wären sicher auch wunderbar für die neue limitierte Brunch “Himmel”-Variante, die ich allerdings noch nicht probiert hab, da sich “Schnittlauch Buttermilch” nicht wirklich so lecker anhört. Die zugehörige Brunch “Hölle”-Variante hingegen hat mich mit ihrem scharfen Äußeren so angesprochen, dass ich sie vorgestern unbedingt kaufen musste.
Leider hat sich das ganze dann aber als lumpiger Verpackungsdesign-Trick herausgestellt, denn das Hauptaugenmerk beim Geschmack liegt deutlich auf Tomate und dann erst auf Chili. Und die Kombination “süße Tomate” und “scharfer Chili” gepaart mit Brunch passt irgendwie ganz und gar nicht. Muss wohl dringend nachgewürzt werden…
Kurzkritik: Drei Darsteller aus von mir gerne gesehenen Serien konnten nicht darüber wegtäuschen, dass die Story sehr dünn ist, die Kombination aus realen Aufnahmen und Animationen überaus grottig (das habe ich schon vor vielen Jahren viel besser gesehen) und Gargamel extrem nervig. Ist halt doch ein Kinderfilm und als solcher wird er vermutlich auch gut funktionieren. Mehr aber auch nicht... (auf englisch gesehen)