Feiertags-Impressionen

13. Juni 2011 um 15:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Am Wochenende hatten wir hohen Besuch von meinem Bruder mit Freundin. Und da ging es unter anderem nach Neu-Ulm ins Glacis (ein Teil der Ulmer Bundesfestung). Hier ein paar Fotos, manche davon, allerdings schon von vorletzter Woche, aber das braucht ja keiner wissen…

Irgendwie hatte sich dieser wunderschöne Fleck (mit Biergarten, diversen Spielplätzen, vielen schönen Grünanlagen und altem Gemäuer) die ganzen Jahre vor uns versteckt. Ok, den Biergarten kannte ich schon, aber irgendwie hab ich nie das ganze Gelände gesehen.

Aber ich bin mir sicher, dass wir da in Zukunft noch sehr oft sein werden und so nachholen, was wir bisher verpasst haben. Gerade mit Kind ist das ja das reinste Paradies…

Wir waren aber nicht nur im Glacis, sondern haben auch noch den Geocache um die Bundesfestung (bzw. die Wilhelmsburg) gemacht, den ich euch hier schon vorstellte.
Da hab ich dann auch fast die gleichen Bilder gemacht, wie vor 2 Jahren. Einzig die Bienen am Turm (die ihr in dem alten Beitrag auch schon seht) hatten diesmal noch schöneres Licht, so dass ihr sie hier nochmal zu sehen bekommt:

Und Essen gab es natürlich auch. Eine “abstrakte” Vorspeise und einen “durchgedrehten” Hauptgang (Jepp, wir haben endlich mal wieder ein Kochduell veranstaltet. Hier Teil 1 und hier Teil 2):

Und dann waren wir noch auf dem Münster.
Und da das Wetter sehr trübe war und ich mit der Kamera von da oben eh schon alles fotografiert hatte, was man nur fotografieren kann, hab ich die diesmal zum ersten Mal nicht mit hoch geschleppt. Ein großer Fehler!
Immerhin hatte mein Bruder sein iPhone mit dabei und konnte das Geschehen ansatzweise festhalten. Evtl. ist er ja so nett und stellt euch ein Foto hier in die Kommentare… (UPDATE: da isses auch schon)

Wie immer: Einige Fotos in höherer Auflösung im zugehörigen Flickr-Set (besonders für die platzende Seifenblase lohnenswert)

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Liebe Lautern-Fans, Nicht-Lautern-Fans und Fußball-Desinteressierte

02. September 2010 um 19:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich hab euch da was zu sagen. Einfach nur den für euch bestimmten Abschnitt lesen, den Rest könnt ihr ignorieren:

Liebe Lautern-Fans,
wie ihr sicher wisst, habt ihr einen neuen Mannschaftsbus. Aus Gründen des Bus-Sponsors wird der jetzt aber nur noch mit einem “n” geschrieben, was komisch genug ist. Aber egal. Der Bus soll ja eh einen eigenen Namen bekommen, den ihr bestimmen dürft. Nämlich hier.
Erstmal bin ich stolz auf euch, dass ihr bei den finalen 5 Vorschlägen kein “MAN” im Namen habt (so wie es beim HSV der Fall ist, wo das selbe Spiel abgezogen wird). jetzt gilt es nur noch, die richtige Wahl zu treffen. Momentan sieht es aus, als würde sich das Rennen zwischen dem “Höllenexpress” und der “Höllenkutsche” entscheiden. Und mal ganz ehrlich: Hört sich “Höllenexpress” nicht viel zu sehr nach einer Achterbahn im Phantasialand an? Genau.
Außerdem passt ein “Express” weder zum beschaulichen Kaiserslautern, noch zum Teufel selbst, der doch ganz sicher stilecht mit der Kutsche kommen würde, oder nicht? Allein, weil es viel mehr Eindruck macht. Ein König (hat da jemand “Rehagel” gesagt?) fährt ja auch nicht mit einem Express durch sein Land, sondern lässt sich in seiner Kutsche vom ganzen Volk ausgiebig bejubeln.
Außerdem bekommt der HSV (mangels guter Alternativen) ziemlich sicher schon einen “Express” (Rautenexpress). Und wie kreativ wär das bitte, wenn bei euch auch ein Express fahren würde?
Darum: Stimmt doch bitte alle mal für die Höllenkutsche. Dankeschön.

Liebe Nicht-Lautern-Fans,
vermutlich habt ihr davon noch nichts mitbekommen und es ist euch bestimmt auch egal, aber die Spieler vom 1. FC Kaiserslautern haben einen neuen Mannschaftsbus. Aus Gründen des Bus-Sponsors wird der jetzt aber nur noch mit einem “n” geschrieben, was komisch genug ist. Aber egal. Der Bus soll ja eh einen eigenen Namen bekommen, den ihr bestimmen dürft. Nämlich hier.
Momentan sieht es aus, als würde sich das Rennen zwischen dem “Höllenexpress” und der “Höllenkutsche” entscheiden. Und mal ganz ehrlich: Die Lauterer mögen zwar einen passablen Saisonstart hingelegt haben, aber wir wissen doch alle, wie das weitergeht. Und würden wir dann den Journalisten nicht einen großen Gefallen tun, wenn wir ihnen eine gute Vorlage gäben, indem wir den Mannschaftsbus eine “Kutsche” nennen?
Bei einem lahmen Spiel: “Die Spieler haben die Gemütlichkeit ihrer Kutsche nicht abgelegt”
Beim Trainerwechsel: “Die Pferde (oder der Kutscher?) der Kutsche musste(n) ausgetauscht werden”
Kurz vor Ende der Saison: “Die Kutsche liegt im Graben, wer kann den Karren jetzt noch aus dem Dreck ziehen?”
Darum: Stimmt doch bitte alle mal für die Höllenkutsche. Dankeschön.

Liebe Fußball-Desinteressierte,
stimmt doch mal bitte alle hier für die Höllenkutsche, da dass vermutlich (könnte auch noch sein, dass ein anderer diesen Namen vor ihm vorgeschlagen hat) der Vorschlag von meinem Bruder ist und der ganz gerne gewinnen würde.

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Don und der HSV

15. März 2009 um 15:50 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ein erstes Abfallprodukt der “Wo ich überall schon war”-Aktion ist, dass ich mal all die von mir im Stadion gesehenen HSV-Spiele zusammenschreibe. So kann ich dann endlich mal statistisch betrachten, ob ich für den HSV ein Glücks- oder Pechfall bin (SeHe scheint ja definitiv ein Unglücksbringer zu sein, auch wenn er das nicht zugeben will).

Hier also alle bisher von mir bisher bestätigten Stadionbesuche. In Frankfurt müsste ich den HSV auch schon gesehen habe (kann da bisher nur eine Eintrittskarte vom torlosen Zweitligaspiel Frankfurt – Lautern finden) und in Leverkusen meine ich auch schon gewesen zu sein. Naja, wie gesagt: Mein Datensammlungsprozess ist noch in vollem Gange…

Gegner HSV
DFB-Pokal
2005 Bayern München 1 0 n.V.
Heim
2004 Kaiserlautern 2 3
Auswärts
2007 Karlsruhe 1 1
2009 Karlsruhe 3 2
1998 Kaiserlautern 1 0
2004 Kaiserlautern 2 1
2005 Kaiserlautern 0 3
2007 Hannover 0 0
2005 Berlin 4 1
2006 Nürnberg 2 1
2003 Stuttgart 1 1
2005 Stuttgart 1 2
2006 Stuttgart 2 0
2000 Köln 4 2
2003 Köln 0 1
2006 Köln 0 1
1999 Bochum 2 0
2000 Bochum 0 4
2006 Bochum 2 1
2007 Bochum 2 1
6 Siege
3 Unentschieden
11 Niederlagen
30 25

Und bringe ich nun Glück oder Pech? Keine Ahnung, dazu fehlt mir der Vergleich. Die ewige Tabelle der Bundesliga kann ich nicht getrennt nach Heim- und Auswärtsspielen finden (die schlechte Quote “meiner” Spiele muss man ja auch daran messen, dass das fast alles Auswärtsspiele waren. Bei den Heimspielen habe ich eine Siegesquote von 100%, was dann ja eindeutig überdurchschnittlich ist…).
Auf fussballdaten.de kann man sich aber z.B. angucken, wie der HSV sich denn auf dem Betzeberg so geschlagen hat (9 Siege, 11 Unentschieden und 22 Niederlagen) und da passen meine Spiele (1 Sieg, 2 Niederlagen) ja einigermaßen rein. Der eine Sieg für den HSV war dann auch natürlich an einem Tag, an dem ich das Stadion nur mit Frau Bü besuchte und meinen kleinen Lautern-Fan-Bruder nicht dabei hatte. Der hat da ja sonst auch noch ein Wörtchen mitzureden…
Und in Köln ist meine Quote dann deutlich über dem Schnitt, was aber natürlich auch einfach daran liegen kann, dass Köln seine besten Zeiten schon lange hinter sich hat…

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Happy Birthday

23. Januar 2009 um 10:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Für meinen kleinen Bruder:

Mehr Videogeschenke gibts auf der Schmunzelpause

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18,60

27. Februar 2008 um 14:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ganz speziell nur für meinen kleinen Bruder, der ein halber  60er ist (hat er irgendwann mal eingeführt (behaupte ich mal so, er wird es sicher abstreiten), um als Lauterer immer einen Lieblingsverein in der ersten Liga zu haben, ist mit dem Konzept aber gnadenlos gescheitert…) und diese Situation in ähnlicher Weise (natürlich mit genau anderer Reaktion) auch schon erlebt hat.

Heute drück ich den  60ern dann aber auch die Daumen, sofern ich sie nicht beim  Hamburg-Spiel schon zerquetscht habe…

[via  Werbeblogger]

Update: Der erste Kommentar beim Werbeblogger hat es auch in sich:  Grünewalder Stadion rot weiß angemalt. Da will es jemand echt wissen…

UPDATE2: Ups, WordPress scheint nur Zahlen als Titel nicht zu mögen, der Artikel war in der Einzelansicht nicht aufrufbar. Jetzt geht es aber…

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Jubiläums-Marathon (III): 24 Jahre Ja-Brüder

23. Januar 2008 um 00:01 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

“Jajajaja wir sind die Ja-Brüder…”
(Jochen und Andreas Hallerbach)

Das heutige Jubiläum hat nur indirekt was mit DonsTag zu tun, ist dafür aber umso wichtiger: Mein kleiner Bruder wird heute nämlich 24 Jahre alt. Da gratuliere ich natürlich recht herzlich und bedanke mich für die 24 Jahre erstklassiger Bruderschaft.
Ohne dich wäre ich heute ein komplett anderer Mensch, was ja irgendwie ganz schön doof wäre. Also mach ungefähr so weiter wie bisher (in ein oder zwei Punkten solltest du vielleicht ein wenig umdenken, jetzt wo es in die eigene Wohnung geht), damit wir noch ganz oft unser Lied singen können…

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Dons Junggesellenabschied

11. September 2007 um 00:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Fahrt ins Ungewisse

Am Samstag war es also so weit. Während Frau Bü daheim ausnüchterte, durfte ich meinen Junggesellenabschied feiern. Der Termin war mir durch eine Verkettung diverser Umstände bekannt, wer denn alles kommen würde und was wir dann machen wurden, wusste ich aber nicht (okay, dass Alkohol eine nicht geringe Rolle spielen würde war natürlich klar…). Und so ging es dann auch gleich mal mit verbundenen Augen (schicke Augenbinde, oder nicht?) auf einen kleinen Roadtrip. Als das Navigationsgerät dann endlich ruhig gestellt werden konnte (jeder weiß, wie schwer es ist, einer Frau das Wort zu verbieten), hatte ich dann auch wirklich keine Ahnung mehr, wo wir denn nun waren (außer “auf der Straße”).

Und nachdem ich dann aus dem Auto navigiert wurde, um dann diverse Schranken und Schilder mitzunehmen, waren wir endlich am Ziel. Augenbinde ab und das erste was ich sehe war ein See und Leute in Badebekleidung. Hallo? bei dem Wetter schwimmen gehen, was ist das denn für ein Quatsch!?!? Dann erblickte ich die Neoprenanzüge an den Wänden und musste gleich mal an meinen Tauchkurs denken. Aber keiner der anderen taucht (meines Wissens), das kann es also eigentlich auch nicht sein. Und dann sind mir diese komischen blauen Dinger im See aufgefallen: Sprungschanzen…
So langsam wurde die Sache also klarer und mein Blick blieb glaube eine ziemlich lange Zeit so skeptisch, wie auf dem folgenden Bild oben rechts..

Wasserski

Denn eins war schnell klar: Ich bin natürlich der Erste von uns, der sich von diesem Ding ins Wasser befördern sollte. Und wer nur ein winziges Mal so eine ulkige Clip-Show im Fernsehen gesehen hat (oder auch YouTube, ist mir egal), der weiß, was Wasserski so alles zu bieten hat. Ich sollte den anderen also zu ihrer ersten Gaudi am Tag verhelfen, aber da haben die die Rechnung ohne den Don gemacht. Denn allein aus Protest hab ich gleich beim ersten Versuch eine komplette Runde geschafft, worauf ich dann doch ein wenig Stolz war…
Und natürlich gibts da auch nen Videobeweis (O-Ton Fluffi: “Willst du lieber ein Video oder Fotos von deinem ersten Sturz?”):

Das ganze haben wir dann 2 Stunden gemacht und hatten eine riesen Gaudi. Kann ich echt nur jedem empfehlen und ich war da sicher nicht das letzte Mal. War übrigens die  Wasserki- und Wakeboardseilbahn in Gundelfingen. Praktischerweise ist da gleich ein Kraftwerk nebendran, welches sein Kühlwasser in den See fließen lässt, wodurch wir eine Wassertemperatur von geschätzten 19 Grad hatten. Aber vor allem an den Füßen wurde es irgendwann dann doch ziemlich kalt und nach den zwei Stunden hat man dann auch deutlich gemerkt, dass die kräfte nachlassen und es ließ sich erahnen, dass der Muskelkater kommen würde. Dass er aber wirklich in jedem Körperteil spürbar sein wird, hätte ich nicht gedacht…

Klotz am Bein

Bevor es dann weiterging, wurde mir noch schnell ein Klotz ans bein gebunden, der zufälligerweise den gleichen Namen trug wie Frau Bü. Sachen gibts…
Dieser Klotz baute dann im Laufe des Abends eine ganz besondere Beziehung zu mir (und vor allem meinen Fersen) auf. Er half mir aber auch sehr gut bei der nachfolgenden (das lecker lecker lecker Steak-Essen lasse ich hier einfach mal aus, auch wenn es wirklich sehr sehr lecker war) Aufgabe: In Ulm Schnaps an durstige Passanten verkaufen und munter mit ihnen mittrinken (ich durfte mich dabei dankenswerterweise auf Ouzo beschränken, mit sauren Äpfeln, Pfläumlis und Waldmeister-Wodka-Plörre hätte ich das sicher nicht überstanden). Und so ein Block hilft da ganz schön, die Mitleidsnummer zu fahren. BurgerKing-Krone und DonsTag-Style-Junggesellen-T-Shirt (ohne Scherz in MS Paint zusammengebastelt, ich konnts kaum glauben…) haben dann ihr übriges getan.

Junggesellenabschied

Je später der Abend wurde, desto ausgedehnter wurden die Gespräche mit den Passanten. Da waren sehr spendable Schweizer, ein Radiomoderator, gefühlte 7 weitere Junggesellenabschiede und genau die richtige Frau für meinen kleinen Bruder…
Zur Belustigung meiner (inzwischen von 7 auf 8 Personen angewachsenen) Gruppe wurde ich von etwa 90% aller Passanten gefragt, ob ich denn nicht viel zu jung wäre. Auf die Frage, wie alt ich denn wäre kamen dann auch nur die unverschämtesten Antworten. Selbst mein auch nicht gerade alt-wirkende kleiner Bruder (3 Jahre jünger als ich) wurde von einer unabhängigen Supermarktverkäuferin (ich hatte den Schnaps zu gut verkauft, wir brauchten Nachschub) als älter eingeschätzt. Immerhin bestätigte sie, dass ich größer wäre, alles andere wäre auch ein Desaster gewesen.

Und was ich auch gelernt habe: Wenn deine “Freunde” frech werden und erzählen, ich würde nicht nur Schnaps verkaufen, sondern würde auch gerne ein Lied vorsingen, dann ist es nicht unbedingt die beste Idee, den Leuten zu erzählen, dass man noch zu nüchtern wäre und man diese Leistung erst in 2 Stunden erbringen könnte. Denn in Ulm nimmt man das wohl sehr genau. Und so haben die uns dann tatsächlich nach zwei Stunden wieder ganz woanders getroffen (ich wette da hat jemand heimlich Handy-Nummern ausgetauscht, das kann kein Zufall gewesen sein) und ich musste tatsächlich singen. Zum Glück war gerade einer der anderen Junggesellengruppen auch bei uns, so dass wir im Duett “We are the champions” trällern konnten. Davon gibts natürlich auch ein Video, aber das wollt ihr gar nicht hören und ohne den anderen Künstler zu fragen, darf ich das ja auch gar nicht veröffentlichen…
Ihr könnt oben auf dem Bild (ziemlich in der Mitte) aber einen Schnappsschuss bewundern. Den Gesang könnt ihr euch ja einfach vorstellen.

beinahe ein Gruppenfoto

Und so ging das dann immer weiter, irgendwann durfte ich dann auch endlich mal erleben, wie es im Irish aussieht, wenn dort keiner rauchen darf (sehr cool). Und dann verlassen mich irgendwann die Erinnerungen, daher endet hier auch mein Erfahrungsbericht…
Alles in allem ein sehr gelungener Abschied, der nicht besser hätte verlaufen können. Vielen Dank an alle beteiligten, hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Und mittlerweile bin ich glaub auch wieder 100%ig nüchtern…

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Geek-Stöckchen

30. April 2007 um 14:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ok, bevor das hier ungeahnte Ausmaße annimmt, werde ich jetzt mal das Geek-Stöckchen beantworten, das mir nicht  einmal, auch nicht  zweimal oder  dreimal, nein, gleich  viermal zugeworfen wurde.
Dann schau ich doch mal, an was ich mich da noch erinnern kann, ist ja bekanntermaßen nicht so meine Stärke:

Was war Deine erste “echte” PC-Hardware?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der erste COmputer der Familie gehört hat, ich aber irgendwie die Maus geschenkt bekommen habe. Und nicht irgendeine Maus, sondern die Dr. Genius Maus. Design in seiner schönsten Form. Oder so…

Dr.Genius Maus

Deine erste Anwendung welche Du benutzt hast?
Wahrscheinlich die Paint-ähnliche Anwendung, die bei der Dr. Genius Maus dabei war.

Dein erstes Spiel?
Hier wirds jetzt aufgrund des Familien-PCs sehr sehr schwer, da ich überhaupt nicht einordnen kann, was denn nun wem gehört hat. Darum beachte ich das “Dein” mal nicht so und tippe auf so eine lustige Text-Modus-Spiele-Sammlung, in der das Highlight aus einer Börsen-Simualtion bestand, an deren Anfang sicher jeder Spieler seine geheimen Spielunterlagen ausdrucken mussten (der Nadeldrucker hat viel zur Börsen-Atmosphäre beigetragen). Aber vorher hatten wir glaub auch so ein Pong-Spiel für den Fernseher, welches mein großer Bruder irgendwo vor dem Müll gerettet hat.

Hattest Du von Anfang an Spass an der Materie?
Klar, bei nem Computer haben die Augen schon immer gestrahlt. Und dann nach den Jahren, in denen man nur bei Freunden am C64 oder Amiga spielen konnte (sowas hatten wir nie daheim) endlich daheim auch mal so ne Kiste stehen zu haben, das war schon klasse.

Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter
Laut meinem Vater muss es wohl 2000 gewesen sein, als Anbieter würde ich mal stark auf die Telekom tippen…

Weiterwerfen? Nach so vielen Treffern, gibts da noch jemanden, der das Stöckchen noch nicht hatte? Einfach in den Kommentaren melden, dann werfe ich das persönlich weiter. Einfach liegen lassen ist ja verpöhnt ;-)

UPDATE: Und so werfe ich dieses Stöckchen also weiter an Sabine von der  Elternrunde.

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GTA IV meets Koyaanisqatsi

30. März 2007 um 20:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich habe seit Jahren nicht mehr wirklich was am Computer gespielt (hatte außer dem Gameboy auch nie ne Spielekonsole), wenn ich daheim bin, hab ich aber ab und an bei meinem Bruder ein paar Spiele angespielt. Mich konnte da nicht wirklich viel überzeugen, aber GTA San Andreas war schon klasse. (Die ersten beiden Teile fielen noch in meine Spielezeit, vor allem der erste…).
Heute Nacht wurde der Trailer zu GTA IV  veröffentlicht und der hat mich dann mal sofort überzeugt. Nicht nur wegen der durchaus nett anzusehenden Grafik, sondern vor allem, weil der Trailer dem gigantischen Film Koyaanisqatsi nachgeahmt ist und zudem noch die Originalmusik (Pruit Igoe von Philip Glas) verwendet:

Wer den Film (Koyaanisqatsi) noch nicht gesehen hat, sollte das unbedingt mal tun, ich hatte das Glück, ihn auch mal im Kino sehen zu können und hab die  DVD (zusammen mit Powaqqatsi) auch hier rumstehen und drück die fast jedem aufs Auge.
Auch die Simpsons hatten übrigens mal zwei Koyaanisqatsi-Parodien drin (eine jetzt letztens erst in einer der neuen Pro7-Folgen). Leider kann ich da auf YouTube nix zu finden (dafür hab ich  diese Wikipedia-Liste gefunden, wo überall schon Koyaanisqatsi seinen Einfluss gezeigt hat. Scrubs ist auch dabei…). Aber eins vom Original-Film kann ja nicht schaden (YouTube hat noch  viel mehr, einfach mal gucken, oder  Film kaufen):

Ach, und den Koyaanisqatsi-Trailer einfach noch hinterher:

EDIT: Hui, hab zumindest mal die Scrubs-Version gefunden. Die kam letztens auch erst auf Pro7, ist mir da spontan eingefallen…

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Heimspiel in Hannover

21. März 2007 um 23:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Lotto King KarlSo, nachdem ich nun die Zusammenfassung des Spiels  Hannover-HSV gesehen habe, kann ich mich ja auch mal zu diesem Ereignis unseres vollgepackten Wochenendes zuwenden. Für mich war es (wie ich aber erst später festgestellt habe) ein kleines Jubiläum, denn die AWD-Arena war das zehnte Stadion, in dem ich den HSV habe spielen sehen (vorher gabs schon Berlin, Bochum, Frankfurt, Hamburg, Kaiserslautern, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart). Und da ich erst einmal ein Spiel in Hamburg gesehen habe, war das also das zweite Heimspiel. Heimspiel? Naja, wenn “Hamburg meine Perle” gesungen wird und Lotto King Karl die Aufstellung der Hamburger vorliest, dann muss es doch ein Heimspiel sein, oder?

Von den tollen Luftballons, die man in dem Video (und auf dem folgenden Foto) sieht, haben wir in unserem Block leider nix abbekommen…

HSV in Hannover

Aber nun mal zum Spiel: Nur das Ergebnis (0:0) klingt nach Langeweile pur, aber das komplette Gegenteil war der Fall. Ein sehr unterhaltsames, abwechslungsreiches und überwiegend schnelles Spiel war geboten. Nur dank guter Torwartleistungen (vor allem von Enke. Pft!) und der unglaublichen Gabe der Hamburger Spieler (vor allem Olic), bei jedem zweiten (wenn nicht noch öfter) Pass im Abseits zu stehen. Leider haben sie die eine Situation nicht gezeigt, wo ich mir ziemlich sicher war, dass der Schiri daneben lag.

Und da es so ein 0:0 in Hannover vorher erst ein einziges Mal gab (1965/1966), haben Frau Bü und ich uns entschieden, das jeweils mit dem Kauf eines HSV-Schals zu zelebrieren. War für uns beide der erste Fan-Schal. Warum auch immer. Ich hab damit wahrscheinlich die Schalsammelwut meines kleinen Bruders kompensiert, der so ziemlich von jedem Verein mit Wollmanufakturzugang einen Schal besitzt…

HSV in Hannover

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