Der “Muss ich sehen”-Effekt

24. Mai 2007 um 00:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nachdem ich den Trailer von “300″ gesehen hatte war klar, dass ich den Film sehen muss. Und nachdem ich jetzt  beim Popkulturjunkie ein Foto vom “Joker” im neuen Batman-Film gesehen habe steht fest: Den MUSS ich sehen! Führt gar kein Weg dran vorbei. Der letzte Batman-Film war ja schon mal sehr geil (ich bin überhaupt kein Superheldenfilm-Gernmöger und weigere mich konsequent in so Filme reinzugehen, aber ein düsterer Batman ist was ganz anderes. Die alten Batman-Filme hab ich auch nicht gesehen, nur den ganz ganz alten zur Fernsehserie (vor allem durch den noch witzigeren Audikommentar der beiden gealterten Superhelden-Darsteller eine  Pflicht-DVD)), aber das hier sieht noch ne Ladung fantastischer aus. Ich krieg mich kaum ein. Und damit ihr auch mitreden könnt, hier das Bild. Als Vergleich mal noch den 1966er-Joker und Jack Nicholson:

Joker

Wie soll ich das nur bis zum 31. Juli 2008 (das  sagt zumindest imdb) aushalten?

PS: Wer ihn nicht erkennt: Der neue Joker ist Heath Ledger, besser bekannt als schwuler Cowboy aus Brokeback Mountain.

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Bei dem schönen Wetter: Ab ins Kino

27. März 2006 um 15:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hm… wie fang ich da jetzt an?
Genau, erstmal rede ich mich raus: Gestern war ja endlich mal wunderschönes Wetter und so haben Frau Bü und ich, nachdem wir die richtige Wahl getroffen haben (und ich sehe es als meinen persönlichen Verdienst an, dass der Oettinger nicht die absolute Mehrheit geschafft hat), einen einstündigen Spaziergang durch einen uns sehr nahe gelegenen, aber dennoch absolut unbekannten Teil Ulms gemacht. Hier unsere gelaufene Strecke und ein rasch hinmontiertes Höhenprofil, so ungefähr zumindest… (anklicken für Großansicht)
WahlspaziergangWahlspaziergang Höhenprofil

Leider hatte ich meinen Fotoapparat nicht dabei, denn der Ausblick war wirklich unglaublich (sogar die Alpen haben sich mal wieder gezeigt), aber wir haben uns schon vorgenommen diesen Ausflug nochmal zu wiederholen und auch auszuweiten und dann gibts auch Bilder). Und wer jetzt meint, dass es mit der einen Strecke schon getan war, der irrt sich, denn auch zur Wahlparty bei Daniel sind wir zu Fuß hin (und auch wieder zurück). Und so (und jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema) können wir es uns heute ruhig erlauben, das gute Wetter mal ein gutes Wetter sein zu lassen und das Kino gleich zweimal zu besuchen.
Es stehen “Inside Man” und “V wie Vendetta” an. Ersteren fand ich vom Trailer her ziemlich interessant, zweiteren wollte ich erst nicht sehen, hab mich dann aber doch überzeugen lassen (wie am Freitag mit “Underworld Evolution”, ein riesiger Fehler…). Was mich jetzt ein bisserl verwirrt: Über TotalBlogal bin ich auf die Seite Criticker gestoßen, bei dem man all seine gesehenen Filme bewerten soll (auf einer Skala von 1-100, was nicht wirklich leicht ist…) und dann anhand der Bewertungen anderer Menschen zu anderen Filmen gesagt bekommt, wie man den wohl findet (der sogenannte PSI-Wert, für “Probable Score Indicator”). Ich habe jetzt 78 Filme bewertet (bitte nicht dran rummeckern, sondern lieber selber bewerten und mir in den Kommentaren den Benutzernamen hinterlassen, damit ich vergleichen kann) und muss sagen, dass er bei den Filmen, die ich bewertet habe, vorher immer einen ziemlich treffenden Wert vorgeschlagen hat (wobei ich immer 10-20 Punkte mehr vergeben habe, aber die Tendenz war fast immer richtig). Und was mich nun verwirrt (um das endlich mal wieder aufzugreifen) ist, dass da jetzt “V wie Vendetta” deutlich besser (75, also mit meinem Punktezuschlag etwa im Bereich von “Love Actually”, “Caché”, “Brokeback Mountain” (endlich auch in der 30-Sekunden-Bunny-Version) oder “Panic Room”) als “Inside Man” (schlappe 57 Punkte, also etwa so “gut” wie “Flightplan”, “Star Wars: Episode 3″ oder “Whisky”).
Ich bin jetzt sehr gespannt, ob das auch wirklich hinkommt und werde an dieser Stelle natürlich davon berichten.

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Ach du Schande…

22. März 2006 um 00:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Dolly PartonIch hab an dieser Stelle ja von unserer langen Oscar-Party-Nacht erzählt. Damals haben wir uns köstlich über die nominierten Songs amüsiert, da war ja echt einer schlechter als der andere (wir haben uns gegenseitig für unsere Tipps ausgelacht, irgendwie war jeder absoluter Negativfavorit). Besonders Dolly Parton löste bei uns diverse Emotionen aus, was hauptsächlich optisch bedingt war. Eieiei…
Warum heißen so Leute eigentlich immer Dolly?
Naja, gestern saß ich dann in “Transamerica” (wirklich nicht schlecht, evtl. sogar besser als “Brokeback Mountain”, bei dem ich aber sehr auf den zweiten Teil gespannt bin. Das wird wohl mehr was für Männer, wenn ich mir das Plakat mit dem Cast so angucke… *sabber*) und blieb natürlich (wie sich das gehört) auch noch während des Abspanns sitzen. Zumal die Abspannmusik gar nicht schlecht war, wie auch Frau Bü bemerkte. Als sie dann meinte, dass ihr das Lied irgendwie bekannt vorkäme und wir uns vor Augen hielten, dass wir gerade in “Transamerica” sitzen… ojeojeoje…
Ich bringe es kaum über die Lippen, aber ja: Auf einmal hat mir das Lied von Dolly Parton gefallen. Vielleicht weil ich sie nicht gesehen habe…

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Brokeback Vorentscheid

14. März 2006 um 00:54 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, jetzt hab ich es endlich geschafft, mir “Brokeback Mountain” anzusehen, fand ihn auch ganz nett, aber nicht wirklich überragend. Trotzdem besser als “L.A. Crash“, der mir eindeutig zu viel auf dem Rassismus-Thema rumritt (jetzt verkneif ich mir wohl lieber irgendwelche Witze, bezüglich der Dinge, auf denen in “Brokeback Mountain” rumgeritten wurde…)
Eigentlich soll es in diesem Beitrag auch nicht wirklich um den Film gehen, er dient nur als Einleitung zu meinem total verspäteten Kommentar zum GrandPrix-Vorentscheid. Wann bitte ist diese Veranstaltung eigentlich zu einem Schwulen-Event geworden? Nicht das ich was dagegen hätte, es war nur noch nie so deutlich wie in diesem Jahr. Moderiert wurde der Vorentscheid von Thomas Hermanns, als männliche Gäste gab es Georg Uecker, Dirk Bach (anfangs in Frauenkleidern) und Hape Kerkeling. Kein einziger Hetenmann, und das im ZDF bei einer Volksmusiksendung (sowas solls doch sein, oder? Zumindest hieß es doch mal so), dazu aber noch Lucy (Ex-No-Angel, lesbisch), als Showact die transsexuelle Gewinnerin von Israel und “Joy Fleming” (bei der ich mir jetzt nicht als erster die Frage stelle, ob die denn auch lesbisch ist). Und dass dann passend zu “Brokeback Mountain” auch noch die Country-Cowboys “Texas Lightning” gewonnen haben (und nicht der komische Indianer) wundert mich dann auch nicht mehr…
Ich weiß auch nicht, warum ich mir das überhaupt angeguckt habe (doch, wegen Dittsche und Ingo), ich weiß aber, warum ich mir dann den Eurovision-Songcontest auch angucken werde. Nämlich wegen Lordi:
Lordi
Ne tolle Pyroshow scheinen sie ja (ausgehend von der Website) schonmal zu haben. Und wer weiß, vielleicht geht der Trend ja weg von den Trommeln (letztes Jahr), hin zu Monsterfratzen… Ich bin gespannt…
Äh… jetzt fällt mir auch wieder ein, warum ich was über Schwule schreiben wollte, aber irgendwie krieg ich das in den Text nicht mehr rein, darum erwähn ich es einfach hier am Ende nochmal:
Der katholische Nachrichtendienst hat anlässlich des oben genannten Schuwlencowboyfilmes ein Interview mit dem sehr liberalen (*hust*) Psychologen Gerard van den Aardweg geführt. Und was der da alles so verzapfen darf ist echt unglaublich!

 

idea: Welche Wirkung haben solche Filme auf junge Leute?
Aardweg: Die Jugendlichen werden mit einem neuen Argument der Homosexuellen-Lobby konfrontiert, das besagt: „Schwul sein ist vielleicht auch etwas für Dich, denn richtige Männer praktizieren das auch.“ Es wird die Verwirrung, die ohnehin schon unter jungen Männern und Frauen herrscht, noch vergrößern.

idea: Warum sollte man homosexuelle Praxis nicht einfach akzeptieren?
Aardweg: Weil sie meiner Erkenntnis nach eine neurotische Störung ist. Sie ist nicht angeboren, nicht vererbt. Das wird immer nur behauptet, weil man damit Kritiker zum Verstummen bringen will. Wenn einer anders veranlagt ist, muß man ihm doch dieselben Rechte geben wie den Heterosexuellen. Aber mit dieser Position hilft man den Homosexuellen nicht. Anstatt an der Beseitigung der Störung zu arbeiten, bestärkt man sie in ihrem Persönlichkeitsdefekt.

und auch

 

idea: Läßt sich der Trend zur Homosexualisierung der Gesellschaft umkehren?
Aardweg: Das weiß ich nicht. Da selbst Kirchen zum Teil gleichgeschlechtliche Paare segnen, anstatt den Betroffenen aus ihrer Homosexualität herauszuhelfen, gibt es momentan wenige gesellschaftlich relevante Gruppen, die sich diesem Trend entgegenstellen. Wenn man den Kampf allerdings nicht beginnt, hat man schon verloren. Vordringlichste Aufgabe ist meiner Ansicht nach, die Unwahrheiten und unhaltbaren Behauptungen der Homosexuellen-Bewegung öffentlich zu entlarven und über die wahren Hintergründe von Homosexualität zu informieren.

Fragt sich, ob die Störung bei ihn noch zu beseitigen ist, oder ob es dafür schon zu spät ist. “Gott” sei Dank bin ich aus der Kirche ausgetreten

via inishmoreblog (Lordi)
via eye said it before (Aardweg)

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