Eine belgische Kartoffel – Das Surrealistische Wurfholz

08. Juli 2007 um 11:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Liliana hat mich mit einem sehr interessanten Stöckchen beworfen (und schleimt sich somit  mal wieder richtig beim Lehrer ein, um an Ende ja eine gute Note zu bekommen):

1 – Nehmen wir an du stehst auf einem Feld. Links neben dir eine Kuh, rechts ein kleiner grüner Außerirdischer mit einer Todesstrahlenkanone. Welche der beiden Plagen würdest du lieber reiten wollen?

Nicht wirklich schwer, oder? Gehen wir doch mal die beiden Möglichkeiten durch: Entweder ich setze mich auf diese lahme, störrische und stinkende Kuh und versuche mit ihr vor dem todesstrahlschwingenden Außerirdischen zu fliehen. Oder aber, ich setze mich auf den Außerirdischen und gehe mit ihm auf Kuhjagd bis die Steaks nur so durch die Luft fliegen. Ganz klar: Ich will Steaks!

2 – Wir schnitzen zwei Schlüssel aus guatemaltesischen Hartholz, welche anschließend von taubstummen Maori unter Wasser zu Gold geklöppelt werden. Würdest du damit lieber eine Tür zu unermesslichen Reichtümern, oder eine Tür zum ewigen Glück aufschließen?

Na wenn das “ewige Glück” hält was es verspricht, dann muss ich nach dem Öffnen dieser Tür doch nur jede Woche Lotto spielen und schon hab ich beides, oder nicht? Von dem Geld würde ich dann natürlich den armen Maori angemessen entlohnen. Und so lange Konzerte geben, bis der Hunger in der dritten Welt und die Klimakatastrophe gestoppt sind. Und dann kann ich mich langsam den Konzerten gegen Todesstrahlenkanonen widmen.

3 – Treffen sich zwei Kosmonauten. Beide Grün. In Bezug zur aktuellen quantenmechanischen Gegebenheit, welche Farbe hat deine Unterhose?

Da kann ich mit etwa 90%iger Sicherheit “blau” als Antwort geben (zumindest als eine Farbkomponente), ich bin da sehr festgefahren in meinem Stil…

4 – Rem Ten Gnu Go

[] Ebenso.

[] Könnte besser sein.

[] Es ist schon Abend, werter Herr.

[X] Schau doch, all die schönen Kamele Schildkröten!

5 – Zwei Schweine sitzen auf einer Bank. Das eine trägt ein rosa Kleidchen, das andere hält eine Atombombe in der Hand. Was würdest du sie fragen?

Ob sie irgendwo eine Kuh gesehen haben, da mein Steak-Vorrat schon wieder erschöpft ist. Sollten sie nicht antworten wollen, wird mein kleiner außerirdischer Freund (er nennt sich übrigens selbst Hrrrrrrtsch) ihnen kurz demonstrieren, wie das Kräfteverhältnis zwischen Todesstrahlenkanone und Atombombe aussieht. Und dann gibts eben erstmal ne Zeit lang Schnitzel…

6 – Du sitzt an einer Bushaltestelle. Ein Bus mit der Nummer 42 hält und ein Radfahrer mit zwei Playboy-Models steigt aus. Was tust du?

[x] – Ich werde die Gesetzte der Physik außerkraftsetzen und einen Cheeseburger erschaffen, von dem selbst Gott Magenschmerzen bekommen wird.

[] – Nichts, denn ich träume nur.

[] – Den Radfahrer mit Tampons bewerfen, bis er blutet.

7 – Es ist Zeit. Wofür?

Zeit für Frage Nummer 8.

8 – Wenn 1×1 39 ist, dann ist 37 x 1,5 wieviel?

Tja, da hilft mir jetzt mein Mathe-Leistungskurs und mein supidupi Mathe-Vordiplom. Die Antwort ist natürlich 12. Wer anderer Meinung ist, soll das mit Hrrrrrrtsch klären. Wir haben nämlich wieder Hunger…

9 – Salvador Dalí ist

[] Ein Genie!

[] Ein Wahnsinniger!

[x] Beides!

[] Ein Ei, das sich in die Morgensonne verwandelt und glücklich auf uns hernieder lächelt.

[x] … (selber was schreiben): Schon seit Ewigkeiten einer meiner Lieblingskünstler und hat mit seinen Bildern schon öfter meine Zimmer und Taschenkalender bereichert.

10 – 38 wild gewordene Spartaner rennen, wie vom Ochsen gejagt, durch deinen Vorgarten und werfen hierbei mit Blindschleichen um sich. Auf welchen deiner Blogposts würde diese Beschreibung am besten zutreffen?

Viel zu einfach: Der hier.
(Anmerkung: 10-38 = -28. Wovor habe ich also Angst?)

11 – Ich, derjenige der diesen Stock erhalten hat, bin … ähm …

[] war

[] sein

[] Kreuzschlitzschraubenzieher

[] Endoplasmatisches Retikulum

[] ohne weitere Umschweife gebe ich zu, dass ich (selber was schreiben)

[X] etwas das …. (selber was schreiben) Hrrrrrrtsch auf seiner Heimreise im Handgepäck verstauen wird.

— belasten mit diesen seltsamen Wurfholz möchte ich —

 René (mal wieder),  Ghost Dog,  Schnitzel (ich erwarte eine zeichnerische Umsetzung),  Kittyluka und  Rozana.

Make Love Not War

13. Juni 2007 um 22:01 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Kann man das wirklich ernst nehmen? Angeblich hat man im Pentagon mal darüber nachgedacht, eine sehr raffinierte Bombe zu entwickeln, es dann aber wieder verworfen (wahrscheinlich in Amerika ethisch weniger vertretbar als 10 Atombomben…):

 

The Ohio Air Force lab proposed that a bomb be developed that contained a chemical that would cause enemy soldiers to become gay, and to have their units break down because all their soldiers became irresistibly attractive to one another

[ Quelle, via  Ghost Dog]

Zugfahren ist auch nicht mehr wie früher

22. August 2006 um 20:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Rollkoffer-FlugzettelDiese Kofferbombensache ist irgendwie ziemlich an mir vorbeigegangen. Ich hatte das zwar mitbekommen und auch, dass der eine Koffer in Koblenz gefunden wurde, hab mich da aber nicht weiter für interessiert. Als ich gestern dann aber mit dem Zug von Neuwied in die Pfalz fuhr, hatte ich am Neuwieder Bahnhof ein wenig Zeit, mir die Fotos von den Koffern anzuschauen und auch das 50.000-Euro-Fahndungsfoto der Polizei (ganz schön artefaktiert und meiner Meinung nach nicht wirklich so “aussagekräftig” wie es  hier steht). Das war dann auch der Moment, als ich realisiert hatte, dass das exakt die Regionalverbindung war, die ich immer (sagen wir so einmal im Monat) nutze, wenn ich mal wieder daheim bin.
Aber auch da hat mich das ganze noch kalt gelassen, das änderte sich dann in Koblenz, als ich am Gleis auf meinen Zug wartete und in einer Zeitschrift las. Denn plötzlich ließ mich schnelles Fußgeklapper (wie soll ich das nennen? Halt das Geräusch, welches ein Mann macht, wenn er schnell rennt) aufschauen, welches direkt vor mir anfing. Von dem Typ war nichts mehr zu sehen, nur ein einsamer Rollkoffer stand noch vor mir. Ich wartete einen Moment, dann wurds mir doch etwas mulmig und ich verließ meinen Platz um mal einen Aufseher zu kontaktieren. Das erledigte sich dann aber, als dieser Depp wieder zu seinem Koffer zurückgerannt kam. Hatte wohl nur irgendwas vergessen. Bin dann trotzdem mal ein gutes Stück weitergegangen, um nicht unbedingt bei dem Kerl in der Nähe zu sitzen. Aber auch daraus wurde nix, denn als ich dann auf einem schönen Platz saß, kam er wenige Minuten später auch in das Abteil uns setze sich schön in mein Blickfeld. Ich habe ihn dann natürlich (inklusive Koffer) nicht aus den Augen gelassen…
Also früher war Zugfahren deutlich entspannter und ich kann schon verstehen, wenn es in Zukunft öfter mal zu  solchen Fehlalarmen kommen könnte. Nachdem mir dann auch aufgefallen ist, wie viele Leute an so nem Bahnhof doch mit Rollkoffer rumlaufen…
Und dass ich an diesem Wochenende (Donnerstag bis Montag) noch deutlich mehr erlebt habe, als diesen Pseudo-Terrorismus, werde ich euch dann in den nächsten Tagen häppchenweise darlegen. Sind allerdings ne Menge Fotos zu sichten und nachher spielt dann noch der HSV (oje, soll ich mir das wirklich antun?) und schlafen könnte ich auch endlich mal…
PS: Was soll ich eigentlich davon halten, dass Frau Bü einen Rollkoffer zum Geburtstag bekommen hat?
(Foto von  hier, hab vergessen, es selbst zu fotografieren)