Klischee-Blogger

17. Juli 2008 um 13:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Am Dienstag durfte ich von meinem Arbeitgeber aus bei einem großen ulmer Unternehmen (ich nenn mal noch keinen Namen) einen Workshop übers Bloggen halten, da dort seit kurzem auch ein Blog eingesetzt wird und dieses noch großes Verbesserungspotential hat. Darum hab ich also erstmal erklärt, was überhaupt Blogs so sind, wie sie aufgebaut sind und so weiter. Und da man das ja auch anschaulich machen will, hab ich mir dann das Zielpublikum Weblog ausgesucht, um mal zu zeigen, was alles in der Sidebar stecken kann (der hat da ja fast (Flickr fehlt mal mindestens) alles drin).
Und wie es der Zufall so wollte, konnte ich dann auf der Startseite mit den ersten drei Artikeln auch noch gleich alle Blogger-Klischees belegen:

- Blogger  verlinken gerne und viel (Ausnahmen bestätigen die Regel: http://blog bar.de/archi v/20 0 8/07/17/es-ge ht-auc h-ohne -links/ ;-)
- Blogger sind selbstreferenziell und  bloggen gerne auch mal über das “übers Bloggen bloggen”
-  Katzencontent

Danke, Alexander, warst mir eine große Hilfe ;-)

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Der 1000. Beitrag – ein selbstkritischer Rückblick

06. Januar 2008 um 01:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Dies ist also nun der 1000. Beitrag (Roke hats richtig erkannt) und da DonsTag auch bald (Ende des Monats) zwei Jahre alt wird, finde ich, ist das genau der richtige Zeitpunkt, um mal kritisch auf die letzten 999 Beiträge zurückzublicken.
Vom Bloganfänger, der seine Familie und Freunde auf dem laufenden halten wollte, über den zufälligen Eintritt in die Blogcharts, deren Folgen für mein Geblogge hier (das ist das, worum es hier eigentlich gehen soll: Wie so blöde Charts einem unbewusst das Geblogge verpfuschen und man seine Ziele aus den Augen verliert. Ich werde schonungslos ehrlich sein und euch mal einen Einblick in meine Motivationen geben) und die aktuelle Situation (mit der ich wieder zufrieden bin, da ich mich von Charts, Besucherzahlen etc. wieder komplett gelöst habe).
Wird ein längerer Text, aber es lohnt sich (sag ich mal so, hab den weiteren Teil ja jetzt noch nicht geschrieben, aber wenn ich meine Gedanken einigermaßen strukturiert hinbekommen sollte, dürfte es nicht so schlecht werden…

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BLOGS?

06. März 2007 um 21:00 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

BLOGS?Was sind Blogs eigentlich? Was ist die Blogospäre? Wie ist es so in Klein-Bloggersdorf?

Ich hab hier ja ne ganz interessante Position als Auswechselspieler bzw. Gastblogger … von der Bank sieht man manchmal mehr als mitten im Spiel, aber man hat auch mehr Einblick als die Zuschauer. Ich werde einfach mal ein bischen was dazu schreiben …

DonsTag fing ganz klein an und Don hat eher persönliche Artikel geschrieben. Als DonsTag dann langsam bekannter wurde haben sich auch die Themen geändert. Für die vielen neuen Leser (z.B. durch den Stöckentracker), von denen viele auch ein eigenes Blog haben, haben sich die Themen mehr in Richtung “Web und Blogs” verschoben. Und dann gab es dann sogar Gastblogger: Frau Bü schreibt eher persönliche Geschichten und ich eher unpersönlich aber trotzdem subjektiv. Nun will Don ja anscheinend parallel wieder etwas persönlicheres starten.

Man kann insgesamt ein paar ganz unterschiedliche Blogstile ausmachen. Ein einzelnes Blog ist aber trotzdem meist eine Kombination von mehreren Stilen und auch die einzelnen Stile sind nicht klar abgegrenzt.

Persönliche Weblogs beschäftigen sich meist mit dem näheren Umfeld des Bloggers und sind wohl die dem Webtagebuch ähnlichste Blogform. Die meisten Leser stammen selbst aus dem direkten Umfeld des Bloggers.

Blog Community Blogs beschäftigen sich mit der Blogosphäre, anderen Blogs und Bloggern und knüpfen ein dichtes Netz. Es besteht eine gewisse Ähnlichkeit zu anderen Communities, allerdings ist alles dezentral verwaltet und jedes Mitglied kümmert sich selbst um seinen Teil des Netzwerks. In diesen Blogs gibt es viele Aktionen innerhalb der Community wie z.B. Stöckchen und viele nur innerhalb der Community interessante Themen. Es gibt sogar Rankings innerhalb dieser Community und auch Vernetzungsübersichten.

In Weblinksammlungsblogs finden sich primär Links und kleine Beiträge zu anderen Webinhalten. Oft handelt es sich bei den verlinkten Inhalten um bunt gemischte Unterhaltung: Videos, Gadgets, News und vieles andere. Meist kristallisieren sich ein paar bevorzugte Themen heraus.

Themenblogs haben sich stark auf ein bestimmtes Thema fokussiert. Die Themen sind beliebig, z.B. New Economy, Hundezucht, Web Engineering, Kochen, Politik, Werbung, News, Bildbearbeitung. Die Professionalität der Inhalte unterscheidet sich von Blog zu Blog stark.

Gemeinsam ist den Blogs normalerweise eine gewisse Regelmäßigkeit der Updates. Von Foren unterscheiden sie sich durch die Fokussierung auf wenige Autoren pro Einzelblog, in der Summe ist die Bloggosphäre aber einem Forum sehr ähnlich. Viele Blogs kombinieren inzwischen wieder zeitweise konstante Inhalte wie auf normalen Webseiten mit den variablen Logs (bzw. News). Manchmal wird Blogsoftware auch nur als Content Management System für eine eher statische Seite benutzt.

DonsTag wurde manchmal als Panorama Blog bezeichnet … ein Rundblick mit etwas von allem.

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Blogs + Werbung + DonAlphonso

03. März 2007 um 13:08 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

Momentan verursacht  DonAlphonso ja mal wieder ein bischen Wirbel in der Blogospäre … Viel Lärm um nichts?

Prinzipiell finde ich es gut wenn jemand die Dinge kritisch hinterfragt wie DonAlphonso. Und dann auch aktiv wird gegen Mißstände. Und es gibt durchaus einige Artikel von ihm, die ich gut finde. Was mir aber immer wieder auffällt ist sein manchmal fast schon fanatischer Eifer.
Ich kenne DonAlphoso nicht. Aber es scheint so, als hätte er ein klares Bild davon, wie das Web und seine Blogosphäre aussehen sollten. Das Problem, das ich dabei sehe ist die Vielfalt, die er damit einschränkt. DonAlphoso ist Journalist und Buchautor. Er ist scheinbar der Meinung, dass jedes Blog eine journalistische Arbeit zu sein hat. Zumindest legt das die Beschreibung des Buchs “BLOGS!” nahe.
Aber viele Blogs sind einfach nur von Amateuren betriebene persönliche Veröffentlichungsplattformen. Für manche interessiert sich niemand, manche treffen den Geschmack von vielen Lesern. Nicht alles was man liest muss hohe Literatur sein, auch seichte Unterhaltung hat ihre Daseinsberechtigung. Erlaubt ist, was gefällt (solange gewisse Regeln eingehalten werden). Nicht jeder der mal ein paar Leser mehr hat muss auf einmal professionell bloggen. Jeder darf auf seinem privaten Blog auch mal was ausprobieren … auch z.B. Werbung. Den Lesern sollte man zumindest so viel Mündigkeit zutrauen, dass sie selbst entscheiden was sie lesen. Wenn jemand seine Werbung dezent plaziert und kennzeichnet, dann wirkt sich das ganz von selbst positiv auf seine Glaubwürdigkeit bei den Lesern aus. Aber auch einer, der mögliche Probleme aufzeigt hat seinen Platz. Man kann selten erwarten, dass jeder Nutzer einer Plattform weiß, was alles im Hintergrund abläuft.

Was mir auch aufgefallen ist … wieso verkaufen  Rebellen ohne Markt eigentlich Bücher? Ich denke auch Nischen sind Märkte. Nur eben nicht der Mainstreammarkt. Auch bei Rebellen geht es um ein angemessenes Verhältnis zwischen Finanzierung und Rebellion … Naja, man muss aber auch nicht plötzlich alles ändern wenn man mal Erfolg hat.

Was ich damit sagen will: Ich denke DonAlphoso macht es sich zu einfach und malt manches zu Schwarz-Weiß. Aber genau damit kann man natürlich die Leute leichter aufmerksam machen und “überzeugen”. Wie in Werbung und Politik geht es leider auch im Journalismus zuviel um plakative Auftritte.

BTW: Hier wäre ein toller Gegner aus der Medienlandschaft … Alle die von Rundfunkgebühren leben und dafür meist trotzdem nur billige Inhalte samt Werbung abliefern (Es geht mal wieder um das Augenmaß, diesmal bei den Rundfunkgebühren). Und es gibt auch wieder üble Auswüchse der Abzockerei:  Der WDR ist vor Gericht damit gescheitert, von Supermärkten Rundfunkgebühren einzukassieren, die im Non-Food-Bereich verpackte Radios und Fernseher anbieten.

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DTdoT: donvanone lässt alle ran

06. Februar 2007 um 18:18 von DonsTag der offenen Tür | Kommentar abgeben | Trackback

Dieser Beitrag gehört zur Reihe “DonsTag der offenen Tür” und wurde von Filzo verfasst. Darum gibt er nicht unbedingt die Meinung von donvanone wieder.

Na, was ist denn das für ein Sauladen hier? Nur weil der Chef keinen Bock hat lässt er andere für sich schreiben um weiterhin in den deutschen Blogcharts (in die ich, wenn ich groß bin, auch mal reinkomme) zu bleiben?! Wahrscheinlich fährt der werte Herr ‘Ich-bin-A-Blogger’ eine S-Klasse (mit vergoldeten Zündkerzen) während unsereins noch Fußgänger ist…

Aber weil wir alle so gut drauf sind (is’ ja bald Karneval, ne?) wollen wir mal Gnade vor Recht ergehen lassen und Herrn Studis Blog nicht vollkommen zum (klo)tabula rasa werden lassen, deswegen will ich hier auch mal eine Schmiererei hinterlassen… Das ganze mache ich natürlich vollkommen uneigennützig (damit bloß niemand denkt ich will Werbung für meinen Blog, filzo.de machen, sowas würde ich nie tun). Wisst ihr, mit den Bloggern ist das wie mit Punkbands – sobald sie im Trend sind sind sie vollkommen untrue. Und das will ich ja nicht werden. Dabei bin ich kein Punk. Und auch kein Blogger. Eigentlich. Alles was ich schreibe geht direkt von /dev/urandom in’s Netz.

So soll mein dadaistisch-unsinniger mit Sinn erfüllter Text denn auch ein Ende finden, denn sobald ich mehr als ~ PI*10 Zeilen schreibe explodiert mein Gehirn. Konstruktionsfehler. Danke, donvanone.

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