Wie auch im letzte Jahr, hab ich es mir auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, denKleinbrauer Markt zu besuchen, der gestern und heute in Ulm stattfand (nur wenige Tage nach dem “Tag des Deutschen Bieres“). Dieses Jahr war ich allerdings nicht in Begleitung von Frau Bü, sondern Von RoKe und Lu.
Und wo wir im letzten Jahr noch zu zweit gerade einmal gemeinsam 6 Biere getestet haben, waren es dann heute alleine 8 (je 0,1 Liter, mit einer 0,2-Ausnahme). Ziel für nächstes Jahr ist es dann, von jeder Brauerei (deren sind es 12) eins zu probieren, evtl. sollte man dann aber wieder etwas früher anfangen…

Und da ihr euch mich sicher fragt: Nun Don, wie hat denn das Bier nun geschmeckt, hab ich da eine Bilderstrecke für euch angefertigt, bei der mein Gesichtsausdruck euch über den jeweiligen Geschmack Auskunft gibt (danke an Ro fürs fotografieren). Wobei ich hier dazu sagen muss, dass der “schmeckt nicht”-Faktor sehr subjektiv ist und nicht unbedingt was mit den Brauereien zu tun hat, sondern mit der Tatsache, dass ich nicht überall ein Helles bekommen habe, sondern ab und an nur ein Märzen, und einmal (Adlerbräu, man erkennt es gleich) ein Haferbier probiert habe, welches nicht wirklich mit meinen Geschmacksknospen korrespondierte. Die sind nämlich mehr auf Kölsch als auf Weizen-, Stark oder sonst so ein Bier geeicht.

Wir geben weiter zu den Staumeldungen: Die umfangreiche Unterhaltungsarbeiten auf der A8 in Fahrtrichtung Ulm zwischen der Anschlussstelle Mühlhausen und der Anschlussstelle Merklingen, die am Samstag zur Vollsperrung dieses Bereiches führten, dauerten doch länger als wie angekündigt 22 Uhr. Ich kann aus investigativem Selbstversuch berichten, dass man noch bis 23:30 im Stau stehen konnte, bis es endlich einigermaßen zügig voran ging…
(Immerhin haben sie noch kurz vor unserer Ankunft an der Umleitung über Landstraße die Tore aufgemacht, sonst wäre unsere Fahrt nochmal deutlich länger geworden…)





Insgesamt haben wir 13 Kneipen geschafft, wirklich umgehauen hat mich davon aber keine, liegen aber eh viel zu weit draußen. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Wirte ganz schön um uns gekämpft haben, denn so viele Schnapsrunden auf Haus hatten wir glaub noch nie. Satte 5 Kneipen spendierten uns eine Runde, der Knaller war das “Zeitblomstüble” relativ am Anfang, in der der Wirt uns einfach mal zwei Schnapsflaschen auf den Tisch stellte. Und zum Weißwurstessen hätte der uns heute auch noch eingeladen, aber irgendwie war das dann doch nicht unser Fall…



Nein: Meine Hand brennt nicht






Auch wenn das Bild etwas anders suggeriert: Die Bayern sind nicht mit einem blauen Auge davongekommen, sondern hatten an dem Wochenende gegen Wolfsburg verloren. Das brachte dem Mann in grün übrigens eine Menge Schulterklopfen und standing ovations ein. Echt jetzt…
Dieses Foto habe nicht ich geschossen, also nicht schimpfen. In Wahrheit hat das nämlich eine Frau gemacht (ich nenne keine Namen), wahrscheinlich um sich irgendwelche Modetipps zu holen oder so…
Natürlich hatten wir auch gleich in der Früh schon mit dem Bier angefangen (nicht so wie andere Lederhosenträdger, die erstmal mit Spezi gestartet haben) und so hatte ich am frühen Nachmittag mit meinen 3,5 Litern dann auch wirklich genug, auch wenn die angestrebte 4-Liter-Marke nicht erreicht wurde. Aber man soll es ja auch nicht übertreiben…
Fluffi war gerade in den “Wechseljahren” zwischen Studium und richtiger Arbeit und darum mal kurz für ein paar Tage nicht versichert. Darum war kein Getanze auf dem Tisch, sondern sicheres Zuschauen von unten angesagt.
Irgendwie hat mich das halbe Händel nicht gesättigt…
Dieser junge Mann in gelb hat mit seinem wilden Rumgehampel ziemlich genervt und wurde dann irgendwann glücklicherweise aus dem Zelt verwiesen. Den genauen Grund weiß ich nicht, war aber auch nicht so wichtig…
War gar nicht so leicht, ein farbig passendes Herz mit einigermaßen passablem Text zu finden…

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