Wer hätte gedacht, dass in der Welt so ein großes Interesse an meinen Geburtstagsgeschenken besteht? ;-)
Hatte euch ja das “pop-up book of phobias” gezeigt (bedankt euch bei René, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass das ganze mehr verdient hat als nur einen Nebensatz) und schwupdiwupp, ging das auch schon in der Welt herum. Ich habs unter anderem auf japanischen, amerikanischen, spanischen und russischen Seiten gesehen, bei Tweets dann noch mehr, selbst auf dem großen amerikanischen Blog Neatorama war es zu finden (da jemand das Video bei VideoSift hinzugefügt hat, wo es mit “Is there a name for a fear of watching someone slowly turn the pages of a book with one hand without talking?” den lustigsten Kommentar zum Video gab).
Mein Vimeo-Video wurde bis jetzt über 17.000 mal angesehen, auf YouTube (wo es irgendwer auch hochgeladen hat) nochmal über 25.000 mal. Und das in nichtmal einer Woche…
Ich sehe also: Ihr wollt mehr von meinen Geschenken sehen, darum hier nun eine Kleinigkeit, die ich zu dem Popup-Buch dazu bekam. Wieder ohne dabei zu sprechen, dafür aber beidhändig, ich entwickel mich ja auch weiter:
So, und jetzt überleg ich mir, welches Geschenk als nächstes drankommt. Ob ich das Buch “Nur der HSV” mal (einhändig) durchblättern soll?
PS: Huch, ganz vergessen: Es handelt sich um “Snake in a box - An action cut-out by Robert Race”, d.h. ich habs selber zusammengebaut:
Ich hatte als Kind mal ein ganzes Buch mit solchen Bastelbögen drin, hab aus dem aber leider viel zu wenig gebastelt (ich glaub nur ein paar Wölfe (oder waren es so ägyptische was-auch-immer-Tiere), die Rasen gemäht haben), das Buch müsste aber noch irgendwo rumliegen. Hab es beim Zimmer-ausräumen nur leider nicht gefunden. Madonha?
Was ich aber noch habe, ist ein cooles MC-Escher-Bastelbuch, das könnte ich hier auch irgendwann mal vorstellen…
UPDATE: Ach, in dem Zusammenhang könnte ich ja mal auf diese Seite von Canon verweisen, wo es allerlei solcher Bastel-Action-Sachen zum kostenlosen Runterladen gibt. Zum Beispiel diese Kuh:
Oder auch dieses Sumo-Spiel. Hm, ich glaub ich werd bald noch weniger Zeit zum Bloggen haben…
UPDATE (II): Gerade mal die Kuh genauer angeschaut und auf ihr einen Werbelink entdeckt. Der führt nach hier, wo es noch mehr Bastelbögen zum runterladen gibt. Allerdings selten kostenlos, da gibt es nur ein paar wenige.
Nein, ich bin nicht wie andere Mädchen Frauen. Ich kann nicht mit Spiegeln umgehen (das verdreht gespiegelte ist für meinen Verstand nicht handhabbar). Ich mag Rucksäcke lieber als Handtaschen. Habe ganz spät die Haarbürste zu einem Alltagsgegenstand gemacht. Ich habe große scheu vor Telefonen (bzw. Telefonaten) (ob das traumatisch ist? weil mein Vater früher mal Telefon-Doktor war??? glaube ich etwa, das Telefone mir meinen Vater wegnehmen? *Runter von der roten Couch*).
Ich kann nicht basteln/dekorieren. Meine Hand-Augen Koordination ist unglaublich schlecht. Wenn ich mit einer Schere ansetze, dann bleibt nicht viel übrig. Meist habe ich auch gar keinen “Geschmack” was das Basteln angeht. Jedenfalls gefällt es mir NIE danach.
Bei unserem wöchentlichen Frauenabend stand letztens aber Schmuck basteln auf dem Programm. Teil 1 der Serie ist: Ein märchenhafter Taschenbaumler !
Vielleicht erkennt ihr ja alle märchenhaften Anspielungen! Mir jedenfalls gefällt er sehr gut! Endlich ist mir - dank fachmännischer Anleitung und Hilfe - mal was geglückt!! Dan-Ke!
Ich bin immer noch dabei, meine ganzen 2blog-Sachen abzuarbeiten und hab mir extra dafür die neue “Ein Thema - viele Links”-Reihe ausgedacht. Der Name spricht für sich, denke ich…
Den Anfang macht das Thema “Kinder”, da gerade um mich rum ständig irgendwer schwanger ist (nein, Frau Bü ist nicht schwanger, es sind wirklich immer die anderen).
Bevor man aber mal ein Kind haben kann, muss man (bzw. Frau) bekanntlich erstmal schwanger sein. Ich hab das Gefühl, dass das nicht unbedingt die lustigste Zeit im Leben einer Frau ist (vom Leben des Mannes sprechen wir hier einfach mal gar nicht), aber je öfter mir das folgende Video (via smileblue) so angucke (und ich kann es mir sehr sehr oft ansehen), desto schwerer wird es mir fallen, beim Anblick von Babybäuchen nicht laut loszulachen und von der Bauchinhaberin ein Pfeifen zu verlangen. So lustig:
[eingebundes video putt, einfach auf den link vorher klickern]
Aber jede Schwangerschaft geht mal zu Ende und dann fängt der eigentliche Spaß ja erst an. Nicht nur für einen selbst, sondern z.B. auch für alle, die während eines Fluges von München nach Sidney in Hörweite des Neugeborenen sitzen. Aber zumindest die Leute, die auch in Sichtweite sitzen, wird man bestimmt mit diesem “Congratulations you get to sit near me”-Shirt ruhig stellen können, denn wer kann da dann noch meckern?
Vielleicht höchstens dann, wenn das Baby gerade Fieber hat und noch ununterbrochener rumschreit, als es das handelsübliche Lungenvolumen hergeben würde. Also sicherheitshalber vor dem Flug nochmal Fieber messen. Das ist aber auch so eine Sache, denn so Fieberthermometer haben glaube ich noch nie ein Lächeln auf das Gesicht eines Kindes gezaubert. Ich denke, da würde auch ein Thermometer in Spongebob-Optik helfen, welches nach getaner Arbeit die Spongebob-Titelmelodie vorspielt. Ich denke, das wird mittelfristig eher den Spaß an Spongebob nehmen… Viel mehr Potential sehe ich da in dem Schnuller-Thermometer, das ist echt mal eine gute Idee, die das Temperaturmessen sicher leichter macht.
Damit das Kind nicht nur ein Hemd anhat, wenn es gerade Flugzeug fliegt, sollte man ruhig ein paar mehr Strampler kaufen. Zum Beispiel bei Babyrocker (via Sichelputzer), wo es z.B. einen “Abi 2026″-Strampler gibt.
Allerdings: Dieser Strampler verpflichtet. Denn wie steht man denn da, wenn die Freunde des Kindes nach dessen abgebrochendem Hauptschulbesuch das Fotoalbum in die Hände bekommen? geht gar nicht. Also muss man schon früh dafür sorgen, dass das Kind auch was in der Birne hat. Und so schwer ist das auch gar nicht. Um das Alphabet zu lernen, nimmt man z.B. nicht die üblichen “A wie Apfel”, “B wie Ball”, “C wie Clown”-Karten, sondern macht die ganze Sache etwas anspruchsvoller:
Das komplette “Nerd ABC” gibts hier (20$ sollte einem die Bildung seins Kindes ja wohl wert sein, oder nicht?), via OhGizmo.
Und wenn man dem Kind dann noch dieses Bier-Puzzle-Gehirntraingsingens in die Hand drückt, kann man später seinen Freunden mit gutem gewissen das Fotoalbum überlassen, da kann dann eigentlich nichts mehr schief gehen (außer das Kind wird Alkoholiker).
Das (also das Fotoalbum angucken, nicht das Alkoholproblem des Kindes) dürfte vor allem dann lustig werden, wenn man da solch schaurig-lustige Bilder drin hat, wie sie hier gemacht wurden: Einfach mal den Babykopf mit dem des Vaters austauschen (via Inishmore). Ich finds saulustig und bin mir sicher, dass ich das irgendwann mal ausprobieren werde, müssen nichtmal meine Kinder sein ;-)
Man sollte manche Sachen ja eh erst einmal mit fremden Kindern ausprobieren, damit man bei den eigenen dann nichts mehr falsch macht. Zum Beispiel, wie man denn nun dem Kind die haare wäscht, ohne dass es gleich anfängt rumzuheulen, weil Schaum in die Augen gekommen ist. Eine meiner schwangeren Freundeskreisteilnehmer hat da wohl in einer Fachzeitschrift (oder auch einem Buch) gelesen, dass man ein Poster an die Decke hängen solle, damit das Kind schön nach oben guckt. Ich selber bin ja (zumindest bei Oma) mit der “Handtuch auf die Augen”-Methode groß geworden. Immer erfolgreich war das aber auch nicht. Vielleicht hat dieses Platikteil (via coolest gadgets) ja eine höhere Tränenverhinderungsquote…
Sollte es aber doch mal zu Tränen kommen, so sind die meistens (behaupte ich einfach mal) schnell weg, wenn man dem Kind bunte Stifte und ein Blatt Papier in die Hand drückt. Denn dann ist es abgelenkt und total damit beschäftigt, seine abgedrehten Phantasien aufs Papier zu bekommen. Als Elternteil sitzt man dann davor und überlegt sich, was einem das Kind wohl damit schon wieder sagen will. Wie gut, dass es Menschen gibt, die einem helfen wollen und die obskuren Striche aus Kinderhänden in echte Fotos verwandeln (via uarrr, der momentan mit dem Kinder-Zeugungsprozess Quote macht, aber sowas von…). Heraus kommt dann zum Beispiel sowas:
Aber da man ja umweltbewusst leben will und gerne Papier sparen würde und weil das Kind ja auch schon in früher Phase alle möglichen physikalischen Phänomene kennen soll, empfehle ich, das Kind einfach vor den PC zu setzen, damit es da malen kann. Aber nicht etwa in Paint, sondern in diesem kleinen Spielchen, in dem man im Level Elemente malen muss, die dank Schwerkraft und Hebelwirkungszeug lustig mit einer Kugel interagieren, die dadurch bitte zum Ziel gebracht werden soll (via BasicThinking). Auch für Eltern was schönes, ich hab da schon die merkwürdigsten Dinge zusammengebautmalt, macht echt Spaß…
Und wenn man dann so viel Papier gespart hat, kann man davon dann doch wieder was benutzen, denn man soll es ja auch nicht übertreiben. Ich würde es dann aber eher zum Basteln als zum Malen benutzen. Sehr coole (kostenpflichtige) Bastelanleitungen für interaktive Pappsachen findet man hier und hier. Ich hatte als Kind auch mal so ein Bastelbuch (das muss auch irgendwo noch sein. Etwa sogar in der Kiste mit Mal- und Bastelzeug, die ich letztens mit nach Ulm genommen habe?) und war wirklich schwer begeistert. Es war jetzt nicht soo schwer, dass man es als Kind nicht hätte basteln können, dafür war der Effekt am Ende aber wirklich genial. Seht selbst:
Und wenn das Kind dann ein Bastelguru geworden ist, kann es sich ja auch mal an solchen Arbeiten versuchen.
Bis es aber so weit ist, soll es erstmal ein wenig mit Lego spielen, denn auch damit kann man sehr schöne Dinge machen (via Nerdcore).
Und womit man auch schöne Sachen machen kann, sind Puppen. Ja, ruhig auch, wenn man Jungs hat. Solange es zugeht, wie in diesem urkomischen Video (via pl0g.de), kann ich das voll und ganz unterstützen. Ein Kracher:
So lernt das Kind endlich mal, wie es ist, ein nerviges, dauerfragendes Kind zu haben. Wobei, zu viel sollte ein Kind auch nicht lernen, denn es sollte nie schlauer werden als die Erziehungsberechtigten. Nicht, dass es irgendwann den Opa austrickst, wie in dieser auf belauscht.de gefundenen Anekdote:
Die Tochter (4 Jahre) eines Freundes war nicht artig und hat deshalb Fernsehverbot. Sie geht zu Opa zum Spielen.
Enkelin: “Opa, lass uns was spielen.” Opa: “Was möchtest du denn spielen ?” Enkelin: “Vater, Mutter, Kind…. Ich bin die Mutter - du das Kind!” Die Kleine nimmt die Fernbedienung vom Tisch. Enkelin: “Ich mach Dir jetzt erst mal einen schönen Kinderfilm an…!”
Puh, alle Links abgearbeitet und sogar überall einigermaßen passende Überleitungen hinbekommen. Ich bin stolz auf mich…
Kurze Frage: So mit weiteren Themen weitermachen, oder einfach nur Linklisten hinklatschen? Oder gar nix von beidem?
Örks…
Das ist ja, wie wenn man von Office 2003 auf Office 2007 wechselt…
Aber ok, ich werde mich da sicher auch dran gewöhnen. Irgendwann.
Auf DonsTag ist aber noch alles beim alten, da hab ich ja letztens erst wild geupdatet.
Nein, die 2.5er Version hab ich ganz neu aufgesetzt, um diese Idee umzusetzen. Sieht auch schon ganz gut aus. Dank diesem Plugin kann man Texte in Beiträge schrieben, die nur für bestimmte User zu sehen sein sollen. Also eigentlich genau das, was ich wollte.
Den Kommentarfeed hab ich einfach mal gekillt (noch händisch die zugehörige Datei umbenannt, das muss noch sauberer gehen. Zum Beispiel, indem ich dieses Plugin so anpasse, dass es nur beim Kommentarfeed passt), jetzt fehlt nur noch, dass man auch Kommentare in verschiedene Sichtbarkeitsstufen einteilen kann. Dann das Thema basteln und schon kanns losgehen. Kann sich also nur noch um Monate handeln.
Aber hey: Irgendwie macht es fast mehr Spaß, Wordpressblogs aufzusetzen, ordentlich dran rumzupimpen und lustige Sachen auszuprobieren, als dann damit auch zu bloggen (siehe mein verwaistes Spieleblog). Darum bin ich auch immer froh, wenn mich irgendwer (wie RoKe oder CoMa) um Hilfe fragt und ich denen dann am Blog rumbasteln darf.
Nachdem ihr gestern (bzw. heute Nacht) sehen durftet, wie der Don entstanden ist, dürft ihr heute mitverfolgen, wie Frau Bü in meinen Händen aus Fimo nachgebaut wurde.
Wobei das nicht ganz stimmt: Denn am Anfang lag der Fimo-Batzen noch in den Händen der Frau Bü. Bis ich dann entnervt ein halb fertiges Gesicht in die Hand gedrückt bekam und daran dann weiterarbeitete.
Besonders problematisch war hier das Kleid, welches ja schön natürlich fallen sollte, was mit läbberigem Fimo nicht wirklich leicht ist. Also habe ich erstmal ein Unterkleid härten lassen, auf dem dann das richtige Kleid aufliegen konnte. So war das am Anfang allerdings nicht geplant und so wurde Frau Büs Taille aufgrund der vielen Kleidschichten immer breiter. Da ich aber die harte Arbeit, die Frau Bü in ihre Figur investiert hatte, würdigen musste, griff ich zum Skalpell und imitierte eine Fettabsaugung (nein, die fand in der Realität natürlich nicht statt). Das hatte dann allerdings zur Folge, dass die eh schon breiten Schultern auf einmal noch breiter wurden, was ich mir dann auch immer wieder und von allen Seiten anhören durfte…
Wer sich jetzt fragt, wie ich den als Ehemann denn bitte das Kleid so detailliert formen konnte, dem sei gesagt, dass wir auf manche Traditionen gepfiffen haben und ich beim Kleidkauf tatsächlich dabei war. Bei Vollendung der Figur kannte ich aber nur vage Beschreibungen der Frisur und des Blumenstraußes, weswegen die nicht optimal getroffen sind. Und auch, dass kurz vor knapp die Rosen an den hinteren Armträgern noch entfernt wurden, konnte ich nicht mehr berücksichtigen. Dafür ist dann aber der Schmuck wieder eine 1:1-Kopie, was mir irgendwie besonders viel Spaß gemacht hat. Bin ewig durch den Bastelladen geschlendert, und hab überall nach verwertbarem Material gesucht…
Was aufgrund der umständlichen Kleidbastelei nicht mehr ging: Eigentlich sollte Frau Bü unter dem Kleid Schwimmflossen tragen, um auf die kommenden Flitterwochen anzuspielen. Hätte man dann nur gesehen, wenn man unter die Figur geguckt hätte. Und da die Figur jetzt auf einer Platte klebt, ist es auch sehr gut, dass ich mir die Arbeit nicht mehr gemacht habe…
Ja, die Hochzeit ist jetzt schon über zwei Monate her und alles was ihr hier bisher davon gesehen habt, sind die Hochzeitstortenfiguren und ein paar Bilder von den Flitterwochen. Wird Zeit, dass sich das ändert und darum machen wir jetzt mal den Weg vom einfachen Fimoklotz zum Don in Hochzeitsmontur. Frau Bü kommt erst in den nächsten Tagen, die Fotos von deren Figurbasteleien liegen wohl (hoffentlich) auf meinem Arbeitsrechner. Und dann gibts auch ein gemeinsames Foto, für alle Fans da draußen ;-)
Bei beiden Figuren hab ich zuerst mit dem Kopf gestartet, dann nen Rumpf drangebaut, der anschließend Stück für Stück angezogen wurde (nach jedem Minischritt kam die Figur in den Backofen, damit ich mir nicht wieder versehentlich alles kaputt drücke). Die Arme kamen erst ganz am Schluss dran, was nicht unbedingt empfehlenswert ist, denn so kam Frau Bü dann zu ihrem breiten Schwimmerkreuz (sieht man dann in Teil II).
Die Bandage um meine Brust kam übrigens daher, dass mein Oberkörper irgendwie arg nach hinten geneigt war, als ich die Beine fertig hatte, darum hab ich mich da einfach schnell durchgebrochen und dann in neuem Winkel wieder zusammengebacken. Das Bein ist dann allerdings unabsichtlich abgebrochen. Hinweis an alle Leidensgenossen: Uhu Zweikomponentenkleber hält auch nach mehrmaligem Backen noch, färbt sich dann allerdings gelb. Ist aber nicht schlimm, lässt sich ja übermalen…
Was man sonst noch so sieht: Mein Modellierwerkzeug, den ersten Test-Kopf, zwei Brillen aus Fimo (die finale Brille ist allerdings dann aus Draht und Plastikscheiben) und einen kleinen Fehler: Ich trage die Manchettenknöpfe in der Fimoversion nämlich merkwürdigerweise über dem Anzug…