Update: Die Lösung gibts jetzt in den Kommentaren. Werde mal das Kontaktformular von bahn.de nutzen, um mal nachzufragen, ob das denn wirklich so sein muss. Natürlich werde ich nur Satzbausteine zurückbekommen, aber immerhin habe ich so ein zweites Fehlersuchbild gefunden. So sieht das Kontaktformular bei mir im Firefox3 und im IE7 aus. Wer findet den Fehler?
Nein, hier gibt es jetzt keinen Link, denn das ist die Originalgröße…
Dir gefällt, was du hier liest? Dann zeig mir das, um mich weiter zu motivieren!
Entweder einfach durch einen "Gefällt mir"-Klick auf meiner Facebook-Seite, oder aber,
indem du bei deinem nächsten Amazon-Einkauf an mich denkst und über diesen Link einkaufst. Kostet dich keinen Cent mehr, aber ich krieg ne kleine Provision.
Und über Kommentare freue ich mich natürlich auch immer ganz dolle.... Dankeschön!
Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)
Nachdem ich bei Trigami jetzt 5 Anfragen (insgesamt ca. 450 Euro) abgelehnt habe, kam endlich mal wieder eine Anfrage, die hier ins Blog pass, denn vor allem in letzter Zeit hab ich euch hier ja ein paar kleine Online-Spiele mit Suchtfaktor vorgestellt (z.B. dieses und jenes). Und genau darum geht es hier auch: Ein kleines Online-Spiel, leider ganz ohne Suchtfaktor (es lohnt sich aber trotzdem weiterzulesen)…
Aber fangen wir mal ganz vorne an: Inspiration über drei Ecken war wohl Matt von “Where the hell ist Matt”. Wer es nicht kennt:
Dieses Video nahmen sich wohl (unter anderem) ein paar Freunde zum Vorbild, die mit dem Zug quer durch Europa reisten. Und dieses Video hat dann wiederum InterRailNet.com dazu bewegt, das Spiel “Raildance Express” zu entwickeln. Ziel des Spieles ist es, mit dem Zug möglichst weit durch Europa zu reisen und dabei mit möglichst vielen anderen Reisenden zu tanzen. Aktive Aufgabe des Spielers ist es dabei, von einem Punkt aus durch die Stadt zu laufen und im Bahnhof dann in den Zug zu steigen. Je eher man am Bahnhof ankommt, desto höher ist die Auswahl an Zügen, die einen zu verschiedenen Orten bringen (man sollte sich vorher auf der Europakarte angeschaut haben, wo man denn eigentlich hin will, denn doppelte Zielorte bringen nicht so viele Punkte und nicht überall warten viele Tänzer). Das ganze macht man dann 15 Runden (Tage) und schon ist das Spiel vorbei und man kann sich in die Highscore eintragen. Bis Ende September gibt es es wöchentlich für den Erstplatzierten ein InterRail-Ticket zu gewinnen, monatlich werden auch nochmal 4 verlost.
Und genau dieser Gewinn wird wohl der einzige Anreiz sein, das Spiel zu spielen, denn süchtig macht es nicht, Spaß auch nicht wirklich. Hauptproblem ist, dass es wirklich 15 Runden lang exakt das gleiche ist: Erst Pfeiltaste nach rechts um “Gas” zu geben und dann auf mit der Pfeiltaste nach oben auf Koffer springen um schneller zu werden (logisch, oder?). Am Bahnhof dann noch ducken, wenn man nicht in den Zug will und fertig. Klingt viel zu einfach, ist es auch. Und die Schwierigkeit nimmt auch nicht zu, es ist wirklich 15 Runden _exakt_ das gleiche. Einzige Ausnahme ist die Kulisse, die sich minimal dem Ort anpasst, an dem man sich gerade befindet, aber Bahnhof und Musik sind immer die gleichen. Hier hätte man meiner Meinung nach viel individueller die einzelnen Städte und Kulturen herausarbeiten müssen, denn schließlich will man doch die Spieler dazu bringen, gefälligst mit dem Zug durch Europa zu fahren. Also muss ich ihm auch zeigen, was es da denn so gibt. Durch das Spiel gewinnt man den Eindruck, dass es eh überall relativ gleich aussieht…
Hier springt nun aber glücklicherweise das zugehörige Blog ein, welches mich viel besser unterhalten hat als das eintönige Spiel. Denn hier werden z.B. YouTube-Videos von Reisegruppen gezeigt, die ihre Europa-mit-der-Bahn-Erlebnisse dokumentieren, oder nur zeigen, wie man sich während der Fahrt bei Laune hält. Auch Tipps zur Reservierung oder Hotelbuchungen kann man auf dem Blog finden. Und dadurch hab ich jetzt Lust gewonnen, auch mal so einen Urlaub zu machen (mein bisher einziges Erlebnis in diese Richtung war eine Zugfahrt zu einem zufällig bestimmten Ort, der mit nem Ferienticket angefahren werden konnte. Wir waren da noch nie und hatten keine Ahnung, was uns erwarten würde. Und das Schicksal meinte es verdammt gut mit uns, denn just an dem Wochenende hatte es da ein fettes Weinfest…).
Somit das Fazit am Ende: Das Spiel mag gut gemeint sein, ist aber ziemlich lasch und schafft bei weitem nicht die Reiselust so zu wecken, wie es das Blog tut. Und wer jetzt traurig ist, dass es gar kein Sucht-Spiel gab, der kann ja einfach mal hier klicken…
Was diese ominöse Zahlenfolge zu bedeuten hat? Ganz einfach: Das ist die zeitliche Abfolge der Anzahl der Personen, die fürs Riesenschnitzelessen eingeplant waren. Ursprünglich (ich berichtete), sollten Frau Bü und ich übers Wochenende Besuch von zwei sehr netten Freunden bekommen. Da eine davon aber spontan krank wurde, haben die abgesagt, da waren wir also nur noch zu zweit und haben uns sogleich auf die Suche nach Ersatz-Essern gemacht (kurz gab es mal die Idee, das hier auf DonsTag zu verlosen ;-) ), die dann in Conny und Manu auch rasch gefunden waren.
Am Freitag kam dann aber (ebenso spontan) doch noch die gesunde Hälfte des ursprünglich geplanten Besuches, verließ uns aber aufgrund einer unglaublich spontanen Verschlechterung des Gesundheitszustandes der anderen Person kurz vor dem Schnitzel-Essen wieder, so dass wir dann doch wieder nu zu viert waren. Bei Inishmore (wo sonst) hab ich sogar das passende (von der Message her) Video dazu gefunden:
Und so konnte er nicht mit ansehen, wie es dem Don endlich mal wieder gelungen ist, ein kleines Riesenschnitzel (also etwa 2 große Schnitzel) ohne Reste aufzuessen (ok, bei den Pommes (sollten so 3-4 normale Portionen sein) musste ich dann kurz vor Schluss doch noch passen, aber es ging danach ja noch unspontan aufs Ulmer Volksfest und da wollte ich nicht die tollen “Fahrgeschäfte” mit Riesenschnitzel und Pommes eindecken…
(ja ok, das Foto ist gestellt, aber so musste Frau Bü sich mit dem Fotoapparat nicht so konzentrieren…)
Unser Besuch hat dann immerhin noch Running Sushi (zumindest die beiden, die dabei waren sollten diesen Link anklicken und in dem dann erscheinenden Artikel wieder den ersten Link, denn an das Video konnten sich die beiden nicht mehr erinnern…), nen geselligen Wii-Abend und den Blautopf in Blaubeuren mitnehmen können. Und da ich das Video hier irgendwie im Blog unterbringen muss, gibts an dieser Stelle nochmal eine sehr gekonnte Überleitung: Der Besuch war übrigens ein sehr sehr guter Freund von mir (und baldiger Trauzeuge), mit dem ich seit dem Kindergarten die lustigsten Sachen erlebt. Ganz so krass wie diese Kinder waren wir allerdings nicht drauf:
So langsam ist ja wieder Sommerferienzeit und schon hört man die Schüler brüllen: “Nie wieder Schule!”. Stimmt natürlich für die meisten nicht, denn für die gehts ja nach den Ferien weiter. Für die, die mit der Schule fertig sind heißt es dann aber oft: “Nie wieder Lernen!!!!!!!”
Fand ich auch ganz toll, bis ich dann gemerkt hab, dass man im Studium ja auch lernen muss…
Und als das dann auch irgendwann vorbei war (lang, lang ists her) war ich dann so schlau, dass mir klar war “Nie wieder Lernen!” gibts nicht, denn ohne Lernen steht man im Beruf (vor allem als Informatiker) irgendwann ganz schön dumm da. Aber immerhin konnte ich “Nie wieder Prüfungen!!!!!” brüllen.
Nur ob das mal nicht gelogen war? Ab nächster Woche geht für Frau Bü und mich der Tauchkurs los, damit wir auf den Malediven in aller Ruhe die Schildkröten (und evtl. noch ein paar Fische und Korallen) begucken können. Und so sitze ich jetzt also wieder über einem Buch und lerne fleißig, um dann im Test alle (okay, 75% sind gefordert, aber wo bleibt da der Ehrgeiz?) Fragen richtig zu beantworten.
Und nebenher wird dann noch Spring, Hibernate, JSP und VoIP-Protokolle gelernt, alles noch nicht wirklich meine Fachgebiete…
Aber in den letzten Tagen hab ich dann noch ein paar Sachen gelernt:
Auch in Zeiten vor dem Streik (genauer gesagt am Freitag) darf man der Bahn NIE NIE NIE trauen. Mein Zug von Ulm nach Neuwied hatte mal wieder Verspätung, so dass meine Umsteigaktion in Koblenz mal wieder sehr gefährdet war. Dies wurde dann auch durch die freundliche Durchsage im Zug bestätigt: “Leider konnte der Zug BLABLA nicht warten, Fahrgäste in Richtung Neuwied, Köln nehmen bitte den BLABLA um 22:18). Der erste Schock: 22:18! Schließlich war es gerade mal 20:18. Ein Blick in den Reiseplan hat dann aber schnell bestätigt, dass ich nur bis 20:48 warten müsste. Aber auch das musste ich nicht, denn der Zug, der angeblich “leider” nicht mehr warten konnte war noch gar nicht da. Der hatte nämlich auch Verspätung. Erst 5, dann 10 und schließlich 15 Minuten, so dass ich nach meinem Spurt zum Gleich dort erstmal ewig verschnaufen durfte..
Der Support von Technorati ist klasse. Irgendwie dachte ich immer gelesen zu haben, dass die eh nie antworten und hab darum auch nie versucht die darauf hinzuweisen, dass die zwei meiner Beiträge als eigenständige Blogs führen, die bei jedem meiner Artikel in einen gegenseitigen Verlinkungswahn stürzen (Tag-Wolke sei Dank). Heute hab ich es dann doch mal probiert und 8 Stunden später wars dann korrigiert (zumindest einer der beiden, der hier ist noch da, aber ich mach da einfach nochmal Stress…). Wohoo!
Am 16.11.2006 ereignete sich auf der ICE-Strecke Ulm – Augsburg ein kaltblütiges Verbrechen. Nach einem harten Arbeitstag und einer langen Rückreise aus Aachen vergaß FrauBü beim Aussteigen ihren hochgeschätzten Geldbeutel im Behindertenabteil des Doppelzuges. Sie ahnte dabei nicht, dass in diesem Moment ihr Räuber zusteigen würde. Nur kurze Zeit nach dem faux pas wird er das verlassene Behindertenabteil betreten und ihren hochgeschätzten, schwarzen Geldbeutel an sich reißen und kidnappen. Als FrauBü den Verlust ihres hochgeschätzten, schwarzen Geldbeutels mit einer silbernen Schnalle für den externen Kleingeldbeutel bemerkt ist es bereits zu spät. Der ICE hat seinen Weg durch das werteverfallene Süddeutschland fortgesetzt. Alle Bemühungen, den hochgeschätzten, schwarzen Geldbeutel mit einer silbernen Schnalle für den externen Kleingeldbeutel und einem seitlich ausklappbarem Klarsichtfach in sichere Hände zu bringen sind vergeblich. Nach langen Funklochstrecken werden die Zugbegleiter auf den vermissten Wertgegenstand aufmerksam gemacht doch der hochgeschätzte, schwarze Geldbeutel mit einer silbernen Schnalle für den externen Kleingeldbeutel, einem seitlich ausklappbaren Klarsichtfach und einem Aufkleber auf der Innenseite mit der sinnfreien Ziffer „5“ kann in dem inzwischen vollbesetzten Behindertenabteil nicht gefunden werden. FrauBü ist am Boden zerstört, doch das freundliche Personal der Deutschen Bahn vermag sie auf die Endreinigung des ICEs zu vertrösten. Doch auch diese Hoffnung wird enttäuscht.
Erst einen Tag nach der grausamen Tat entkommt FrauBü der Lethargie des Schocks und sperrt ihre Kreditkarten und EC-Karten. Trotzig will sie aber keinen neuen Personalausweis bestellen und legt tapfer den morgendlichen Weg zu ihrem Arbeitsplatz zu Fuß zurück, auf dem sie einige zig Meter Höhenunterschied bewältigt ohne als vor Schweiß triefendes und stinkendes Kollegenschwein abgestempelt zu werden.
Drei Tage nach dem Verlust des hochgeschätzten, schwarzen Geldbeutels mit einer silbernen Schnalle für den externen Kleingeldbeutel, einem seitlich ausklappbarem Klarsichtfach, einem Aufkleber auf der Innenseite mit der sinnfreien Ziffer „5“ und einem Druckknopf erhebt sich ein Klingelton durch die traurige Heimstätte Bü – Ballerhach (Name zum Schutz der Person verfremdet) verheißungsvoll. Und tatsächlich, der hochgeschätzte, schwarze Geldbeutel mit einer silbernen Schnalle für den externen Kleingeldbeutel, einem seitlich ausklappbaren Klarsichtfach, einem Aufkleber auf der Innenseite mit der sinnfreien Ziffer „5“, einem Druckknopf und inzwischen vollkommen bargeldfrei ist in einem ICE auf der Strecke München – Ulm gefunden worden. Schon wenige Tage später sind FrauBü und ihr bargeldfreier Geldbeutel wieder vereint. „Hauptsache er ist wieder da!“ sagte FrauBü und wischt sich eine kleine Träne aus dem Auge. Wenigstens muss sie nun nicht mehr zur Arbeit laufen.
So, nach meinem Geburtstagswochenende (nochmal Danke für die Glückwünsche) daheim bei der Familie und einem Improtheater-Besuch gerade eben hab ich dann endlich mal wieder Zeit, euch hier in meinem Blog zu beehren. Momentan gehts hier ja eher ruhig zu und ab und an vergess ich dann auch noch irgendwas zu bloggen, was ja quasi unverzeihlich ist.
Aber dem habe ich nun diese Woche was entgegen zu setzen, bei DonsTag gibt es diese Woche nämlich die Verspätungswochen. Beginnen sollte diese Woche eigentlich in der Nacht von Sonntag auf Montag um 1:45, aber das hat sich jetzt etwas verspätet…
Zuerst aber einmal die berechtigte Frage: Verspätungswochen? Wie kommt man denn auf sowas?
Die Antwort ist ganz leicht: Ich war an meinem Geburtstagswochenende (nochmal Danke für die Glückwünsche) daheim bei der Familie und da bin ich mit der Deutschen Bahn hingekommen. Und auch wieder zurück. Immerhin.
Die Hinfahrt war schon ziemlich lustig, die Verspätung betrug lediglich 20 Minuten, was ja zu verkraften ist. Nicht allerdings für einen älteren Herren, der sich dann auch lautstark beim Schaffner beschwerte. Wie das denn sein könne, dass die Bahn immer und immer wieder irgendwelche Probleme hätte und alle Züge ständig zu spät seien. Man solle sich doch mal die Schweizer Bahn anschauen, die würde das auch wunderbar hinbekommen, das könne doch nicht sein. Der Schaffner hörte sich das ganze an, ohne allerdings irgendetwas dazu zu sagen. Auch die anderen Leute sagten nichts, nur der alte Mann stänkerte vor sich her (trifft es nicht ganz, er sprach nämlich so laut, dass das ganze Abteil ihn gut verstehen konnte).
Daraufhin kam dann der Knaller des Mannes. Er fände es erschreckend, dass die anderen Mitreisenden sich nicht beschweren würden, sondern alles einfach so hinnehmen würden, das wären ja Zustände wie damals bei den Nazis.
Ja, richtig gelesen. Wie bei den Nazis. Der Schaffner ließ sich nichts anmerken und ging einfach weiter, um andere Fahrkarten abzustempeln. Als der Mann dann seine gewagte Nazi-These wiederholte, mischten sich dann doch mal die Leute drumherum ein und meinten, dass das nun nicht wirklich zu vergleichen wäre, was der alte Mann (der die Nazis wahrscheinlich miterlebt hat) nicht einsehen wollte (Oder wollte er nur irgendwie geschickt das Gespräch auf diesebeiden kulturellen Ereignisse lenken?).
Ich hätte ja mal gerne miterlebt, wie der Mann sich dann auf der Rückfahrt (ich weiß nie, welche der Fahrten ich “Heimfahrt” nennen soll, gehen sie doch beide heimwärts…) angestellt hätte. Mein Vater hatte uns extra nach Koblenz gefahren, da die Verbindung Neuwied-Koblenz regelmäßig 10-20 Minuten Verspätung hat und der Puffer in Koblenz nur etwa 6 Minuten beträgt (bitte nicht nachprüfen, so ungefähr passt es). Und das ist schon ziemlich frustrierend, wenn man gerade in den Bahnhof einfährt und auf dem Gleis direkt gegenüber der Zug abfährt. Aber das sollte uns also erspart bleiben, wir starteten direkt in Koblenz. Dort auf dem Gleis angekommen gabs dann eine Kleine Überraschung: “60 Minuten später” teilte uns die Anzeigetafel mit. Juchu! Aus den 60 Minuten wurden dann 80 Minuten (Grund war wohl ein Stromausfall irgendwo, hat aber wohl nix mit dem Riesenausfall (von dem ich nix mitbekommen hab) zu tun, denn die Fahrt war am Sonntag) und bis Stuttgart pausierten wir die Pause dann immer mal wieder bis auf 90 Minuten hoch. Da hatten wir dann wieder einen mittelgroßen Aufenthalt (etwa ne halbe Stunde) und kamen dann schließlich mit so nem EuroNight-Orient-Express um 1:25 (statt 23:06) in Ulm an.
Schnell noch den Rest: Es gab einen Gutschein über 20% des Ticketpreises, dafür (wir hatten die Wahl) durften wir dann aber das Taxi nach Hause selbst bezahlen. Macht dann am Ende noch einen Reingewinn von etwa 5 Euro…
Und nun also diese Woche die “Verspätungswochen” bei DonsTag, in der ich nur Beiträge bringe, die etwas (oder auch etwas mehr) verspätet sind. Wenn ihr euch beschweren wollt: Die sind Schuld…
Diese Kofferbombensache ist irgendwie ziemlich an mir vorbeigegangen. Ich hatte das zwar mitbekommen und auch, dass der eine Koffer in Koblenz gefunden wurde, hab mich da aber nicht weiter für interessiert. Als ich gestern dann aber mit dem Zug von Neuwied in die Pfalz fuhr, hatte ich am Neuwieder Bahnhof ein wenig Zeit, mir die Fotos von den Koffern anzuschauen und auch das 50.000-Euro-Fahndungsfoto der Polizei (ganz schön artefaktiert und meiner Meinung nach nicht wirklich so “aussagekräftig” wie es hier steht). Das war dann auch der Moment, als ich realisiert hatte, dass das exakt die Regionalverbindung war, die ich immer (sagen wir so einmal im Monat) nutze, wenn ich mal wieder daheim bin.
Aber auch da hat mich das ganze noch kalt gelassen, das änderte sich dann in Koblenz, als ich am Gleis auf meinen Zug wartete und in einer Zeitschrift las. Denn plötzlich ließ mich schnelles Fußgeklapper (wie soll ich das nennen? Halt das Geräusch, welches ein Mann macht, wenn er schnell rennt) aufschauen, welches direkt vor mir anfing. Von dem Typ war nichts mehr zu sehen, nur ein einsamer Rollkoffer stand noch vor mir. Ich wartete einen Moment, dann wurds mir doch etwas mulmig und ich verließ meinen Platz um mal einen Aufseher zu kontaktieren. Das erledigte sich dann aber, als dieser Depp wieder zu seinem Koffer zurückgerannt kam. Hatte wohl nur irgendwas vergessen. Bin dann trotzdem mal ein gutes Stück weitergegangen, um nicht unbedingt bei dem Kerl in der Nähe zu sitzen. Aber auch daraus wurde nix, denn als ich dann auf einem schönen Platz saß, kam er wenige Minuten später auch in das Abteil uns setze sich schön in mein Blickfeld. Ich habe ihn dann natürlich (inklusive Koffer) nicht aus den Augen gelassen…
Also früher war Zugfahren deutlich entspannter und ich kann schon verstehen, wenn es in Zukunft öfter mal zu solchen Fehlalarmen kommen könnte. Nachdem mir dann auch aufgefallen ist, wie viele Leute an so nem Bahnhof doch mit Rollkoffer rumlaufen…
Und dass ich an diesem Wochenende (Donnerstag bis Montag) noch deutlich mehr erlebt habe, als diesen Pseudo-Terrorismus, werde ich euch dann in den nächsten Tagen häppchenweise darlegen. Sind allerdings ne Menge Fotos zu sichten und nachher spielt dann noch der HSV (oje, soll ich mir das wirklich antun?) und schlafen könnte ich auch endlich mal…
PS: Was soll ich eigentlich davon halten, dass Frau Bü einen Rollkoffer zum Geburtstag bekommen hat?
(Foto von hier, hab vergessen, es selbst zu fotografieren)
Da ich gerade vom Junggesellenabschied komme (ja, schon um 23 Uhr vorbei, hat aber auch schon um 6:30 angefangen. Und nein, es gab weder Alkohol noch nackte Frauen, der zukünftige hat sich einen gemütlichen Tag gewünscht, auch noch ohne peinliche Sachen… Mehr dazu aber erst nächste Woche) und danach beim Fotos durchgucken ein sehr interessantes Detail entdeckt habe, hab ich mir gedacht, mach ich doch zur Feier des 300. Beitrages (das ist dieser hier) und des 30.000 Besuchers (waah, geht das auf einmal schnell) ein kleines Bilderrätsel. Wer errät, wozu dieser Bildausschnitt gehört, bzw. was er darstellt, der wird von mir in einem Sonderbeitrag in höchsten Tönen gelobt. Wenn das mal nicht was ist. Ausgenommen von Gewinnspiel sind natürlich die jungen Männer, die heute mit mit unterwegs waren. Die konnten später im Auto zwar auch nicht erkennen, wo ich das wohl nur aufgenommen haben könnte, aber dann hab ich denen die Lösung verraten, was es nun doch zu einfach macht…
Aber für alle anderen, hier nun der Ausschnitt:
Und dann noch eine kleine Nebeninfo: Auf der Zugfahrt von Ulm nach Neuwied wollte ich eigentlich lernen, hatte dann aber eher wenig Lust und langweilte mich. Als mir dann die Kommentarworte von .markus durch den Kopf gingen, hab ich dann auf einmal einen kreativen Schub bekommen und drei mehr oder weniger gute (einer gefällt mir nicht so (das war der mit der Idee, die ich schon länger mit mir rumtrage), die anderen beiden sind glaub doch im oberen Mittelfeld anzusiedeln)) aufs Papier gebracht. Diese werden dann in den nächsten Tagen abgetippt und verschickt, so dass hier dann bald die etwas schlechter werdende “Tach, Post“-Reihe durch brandneues Material aufgepeppt wird. Hoffentlich kommen auch noch gute Antworten zurück…