Nach der ersten Nacht in Barcelona, erleuchtet von einem übergroßen SONY Schriftzug auf dem Dach eines benachbarten Hotels, erwacht ein neuer schöner Tag. Zunächst wollte ich mich auf eine kleine Joggingrunde durch die Stadt begeben, allerdings war die Zeit ein bisschen knapp und meine Angst mich zu verlaufen und nicht rechtzeitig geduscht zu meinem Vortrag zu kommen zu groß. Gerade aber das Duschen sollte noch zu einem Problem werden. Es hat wirklich eeeeeewig gedauert, bis warmes Wasser kam. Ich hatte schon fast all meine Hoffnungen aufgegeben, als es endlich lauwarm (und später brühend heiß) aus der Leitung sprudelte…
Naja, irgendwann war ich dann doch sauber und begutachtete zuerst einmal das Frühstücksbüfett. Was mir ein bisschen spanisch vorkam (*hihi*) waren die kleinen Spießchen beim Obst. Die Antwort auf meine imaginäre Frage stand ganz plötzlich braun, glänzend, blubbernd vor mir: ein Schokoladenbrunnen!! Kein Wunder, dass die sich erlauben können die Fitness-Studio Preise so hoch zu machen (10€ am Tag!).


Doch nun zum wichtigsten: der Workshop, mein Vortrag! Noch während der erste Teilnehmer sein Thema vorgestellt hat kamen mir Demmys Worte wieder in den Sinn. So hat er mir doch folgendes mit auf den Weg gegeben: „Das schöne an den Konferenzen ist, dass man lernt sich selbst besser einzuschätzen, weil die meisten Vorträge einfach nur schlecht sind.“ Gut so krass würde ich mein Resümee jetzt nach dem Workshop nicht formulieren aber aus der Rolle des Zuhörers fällt einem doch schon das ein oder andere auf. Z.B. wurde ein Vortrag komplett von den Folien abgelesen und ein anderer Vortrag, so könnte ich schwören, wurde auf Italienisch gehalten. Aber das weit größere Problem war, dass die Themen für mich inhaltlich nicht interessant waren. Nachdem ich einen ganzen Workshop alleine ausfüllen durfte (nur ein Beitrag für den TCoB Workshop, zählt das eigentlich wirklich????) und der Rest der Zeit von den anderen Workshops gefüllt wurde waren die anderen Vorträge doch ein bisschen zu fachfremd für mich. Ich schätze dieses Urteil wird noch über so manche Vorträge in den nächsten Tagen ergehen.
Kleine Notiz zum Mittagessen: LECKER!!! Spinat mit Trockenfrüchten!! Warum ist mir das bisher nicht eingefallen?
Nach dem diese erste Hürde nun genommen ist traf ich mich mit einer Kollegin im Hotel um ein par Casas unsicher zu machen, die ein Künstler namens Gaudi entworfen und gebaut hat. Leider war der Eintrittspreis im ersten Haus mit 16.50€ sehr hoch und wir entschieden uns nicht hinein zugehen. Dafür besuchten wir dann ein zweites Haus des Künstlers, das wir als gerade noch erschwinglich fanden (9.50€) aber ich fand das nicht so spannend. Das erste wäre sicher netter gewesen.. aber als armer (Hot)dok (*ich muss immernoch grinsen*).





Danach sind wir dann quer durch die Stadt zurück zu unseren Hotels spaziert und nach einer erneuten Trennung, habe ich mich erneut auf die Nahrungsuche begeben und dabei erstmalig unter den streikenden Lastwagenfahrern gelitten. Wasser (vorallem keine Ahnung 1 und 2) waren überall aus! Also bin ich mit Fanta und keine Ahnung 3 gefrustet zu meiner Lieblingsbäckerei gegangen und tada! Meine Lieblingsbäckerei hatte (neben meinem Abendessen) sogar noch keine Ahnung 1 und 2 vorrätig! Nachdem ich allerdings schon einen stolzen Getränkevorrat von 6 Litern, korrigiere 5 Litern hatte, habe ich dummerweise nur eine Flasche gekauft. Naja, ist ja nur ein paar Gehminuten vom Hotel entfernt. Ich hol mir einfach Nachschub. (den hab ich mir essens technisch sehr früh geholt, aber ich muss ja nicht alle meine Kalorienrationen auf die Nase binden ;)

Jetzt wird noch ein bisschen entspannt bei DVD und ein paar Leckereien…. und morgen sehen wir dann weiter… ich muss unbedingt meinen zweiten Vortrag noch “rund” bekommen und in unter 16 Minuten (nämlich exakt 15) schaffen…. aber bis Samstag ist es ja noch so lange hin ;)
*ich freu mich*
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