Es gibt ja einige Menschen, die sich daran stören, dass man für die super-toll-modernen 3D-Filme immer noch eine extra Brille braucht. Gerade für Brillenträger eine dumme Sache.
Wie gut, dass es da die Franzosen gibt, denn kein anderer kann auf solch eine geniale Lösung kommen:
Und wo wir schon beim Thema Augen sind: Über Nerdcore bin ich auf diese krassen Augen-Super-Makro-Aufnahmen gekommen, die einem erstmal zeigen, wie “3D”-so eine Pupille wirklich ist. Und irgendwie find ich das ziemlich eklig…
Gestern Nacht bin ich zu unsagbar früher Zeit ins Bett gegangen. Irgendwie mach ich das seit den Flitterwochen ständig. Liegts an der Zeitverschiebung, oder daran, dass ich jetzt verheiratet und somit langweilig geworden bin? Egal, auf jeden Fall ging ich also zu einer Zeit ins Bett, zu der selbst Frau Bü noch nicht schlief. Und auf einmal war da dieses merkwürdige Geräusch:
“Klack, klack”.
Und wieder:
“Klack, klack”.
Sehr merkwürdig. Gerade, als ich die Quelle ausmachen konnte, beschwerte sich auch schon Frau Bü über die Lärmbelästigung.
Und was wars? Mein rechtes Auge! Jedes Zwinkern (ja, wenn man schlafen will, sollte man die Augen zu machen, egal) meines rechten Auges machte ein unglaublich lautes Geräusch, wie es man es sonst nur von der Maus kennt.
Heute morgen war dann zum Glück alles wieder normal. Sonst hätte ich mir wohl einen Elefanten als Haustier zulegen müssen. Wär aber auch nicht so schlimm gewesen, denn seit den Flitterwochen hab ich auch nen Elefanten-Führerschein…
So, nachdem ich vom phæno und dem Fußballspiel ja schon berichtet habe, fehlt von dem Wochenende jetzt noch die Autostadt in Wolfsburg und die CeBIT.
Die Autostadt hat uns nicht so ganz überzeugt, was aber hauptsächlich an dem schlechten (Nieselregen) Wetter und der Tasache liegen könnte, dass wir beide nicht wirklich so Auto-interessiert sind. Ich seh das bei Autos so ähnlich wie bei Handys: Sie sollen sich bewegen bzw. man soll mit ihnen telefonieren können und fertig. So leicht ich mich für technischen Schnickschnack begeistern lasse: Bei den beiden Gerätschaften lässt mich das alles ganz schön kalt.
Bei gutem Wetter hätte uns das schöne Gelände der Autostadt sicher milder gestimmt, aber so… Man geht also von einem Haus zum anderen (Audi-Haus, Skoda-Haus etc.) und lässt sich überraschen, was es da denn nun wieder gibt. Denn “Autos” trifft es nur selten, es geht viel mehr um “Emotionen”. Naja…
Das ganze Gelände war übrigens mit den verschiedensten Ostereiern (ungefähr menschenhoch) bestückt, mit denen ich im nächsten Monat noch ein kleines Ostergewinnspiel veranstalten werde. Ihr dürft also gespannt sein. Hier schonmal ein Ei als Vorgeschmack:
Die CeBIT war da schon um einiges spannender. War mein erster Besuch und daher wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet. Hab mir das eher so vorgestellt, dass ich mir lustige technische Spielereien angucke, mich irgendwann langweile und dann in der Konsolenecke lande, um endlich mal die Wii zu testen. Dann entdeckte ich aber die Vorträge. Während ich mir also Photoshop Lightroom präsentieren ließ, klingelte mein Handy und Frau Bü (die sich über Outsourcing-Inder informieren ließ) wollte wissen, ob mir der Name “Robert Basic” etwas sagen würde? Klar tat es das und so beschloss ich dann ganz schnell, mir auch so ein (zunächst missachtete, da als “das interessiert mich eh nicht”-Zeug abgestempelt) Programm-Heft zuzulegen.
Als ich dann überpünktlich (20 Minuten vor Vortragsbeginn, ein kleiner Plausch kann ja nie schaden) an der ausgewiesenen Stelle eintraf, war Robert schon in vollem Gange (pft!). Das Thema hieß “Weblogging und Content Management: Zwei unterschiedliche Welten”. War jetzt nix, was ich noch nicht gehört hätte, aber es ist halt schon ein Unterschied, ob man Robert nur liest oder auch mal hört. Danach wollte ich den kurzen Plausch dann nachholen, außer einem Händeschütteln passierte dann aber aufgrund mysteriöser Ereignisse nicht mehr viel. Dafür hab ich dann die EKM-Blog-Bettina kennengelernt, das hats entschädigt. Auch wenn Bettina mich tatsächlich auf dem falschen Fuß erwischt hat…
Da der verschwundene Robert mir nun keine Tipps mehr geben konnte, welche Vorträge sich für Blogger denn noch lohnen würden, musste ich das Programm selber durchstöbern und fand noch ein paar Vorträge, die sich dann als mehr oder weniger interessant rausstellten. Nebenher noch ein wenig über Photoshop CS3 gestaunt (sehr krass, was man da alles viel einfacher machen kann) und auch noch ein paar Tricks gelernt, die auch in älteren Versionen klappen.
Was ich nicht gemacht habe (und darüber bin ich sehr stolz): große Tüten gesammelt, in denen dann wieder andere große Tüten untergebracht werden können (oder auch mal ne Frisbee, wohoo!). Außer den Tüten (und Äpfeln bzw. Bonbons) hab ich auch nur sehr wenig gesehen, was man hätte mitnehmen können. Ausnahme bildet der Grafikkartenhersteller Sapphire, aber da hätte ich lieber nicht gesehen, wie die Teile verschenkt werden. Denn irgendwie war es nur peinlich, wie sich die Menschen da zum Affen gemacht haben, um an irgendeinen Quatsch zu kommen:
Ach ja, tolle technische Spielereien hab ich dann doch noch gesehen. Zum Beispiel diesen Monitor, der für den Betrachter aus “zweiter Reihe” nicht wirklich zu gebrauchen war. Ein Raster vor dem Bildschirm bewirkt, dass man je nach Guck-Perspektive unterschiedliche Bilder sieht. Aus den meisten Perspektiven sieht man die dann bunt gemischt. Sitzt man aber direkt vor dem Bildschirm (wie Frau Bü auf dem Foto), dann nehmen zwei integrierte Kameras den Betrachter auf und Detektieren die Augenposition. Zu diesen Augenpositionen werden nun die Bilder berechnet und für den Betrachter erscheint nun ein superklares 3D-Bild (hier gibts mehr Infos, die schreiben da allerdings nur von einer Kamera, evtl. also ein anderer Bildschirm…). Und wenn man dann ein 3D-Video eines Motorradfahres ganz ohne 3D-Brille sieht, oder das Menü durch Fingerfuchteln in der Luft (da schweben nun mal die 3D-Tasten rum) bedient, dann ist das schon ein ungewöhnliches Erlebnis…
Nachdem ich schon die “schönen Dinge” gebloggt habe, sind nun die “weniger schönen Dinge dran”. Diesmal starte ich mit einem Link, auf den diese Kategorie nicht 100%ig passt, besser wäre “total abartig eklige Dinge” (also nur anklicken, wenn man etwas gefestigt ist).
Gefunden bei meiner Blog-Neuentdeckung, bei der ich den Erfolg nicht ganz nachvollziehen kann und die schon wieder ab-abonniert ist…
Klar kann man jetzt sagen: Ach, das ist doch nur ein Auge, was soll an einem Auge denn eklig sein? Aber ich bin halt einer, der nicht sagt: “Der Mensch ist Gottes schönste Schöpfung” (würde ich eh nie sagen, bin ja aus der Kirche ausgetreten). Ich denke, dass der Mensch auch ganz schön “unschön” sein kann.
Und wer einmal eine Skulptur von Ron Mueck gesehen hat (ich kam im Zuge eines Kunst-LK-Ausfluges mal in den Genuss), der wird mir wahrscheinlich zustimmen. “Schön” ist nämlich was anders… (Aber damit wir uns nicht falsch verstehen: Das Kunstwerk an sich finde ich schon klasse. Nicht “schön”, aber faszinierend und unglaublich detailliert ausgeführt. Echt krass)
Und das auch die Psyche des Menschen nicht immer “schön” ist, sollte auch bekannt sein. Wie sonst kommt man auf die Idee, Miniaturfiguren von “Opfern” bzw. “panischen Menschen” herzustellen?
Dass es um meine Psyche auch nicht viel besser steht zeigt übrigens die Tatsache, dass ich gerade überlege, ob ich mir dieses oder jenes “Spielzeug” zulegen soll, oder ob ich evtl. doch keinen Spielpartner finde und es daher sein lasse. Welcher meiner mitlesenden Spielkameraden wäre denn prinzipiell interessiert? Falls ihr euch nicht öffentlich outen wollt: gerne auch per Mail antworten …
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...