Ich bin jetzt 30. Bin ich alt? Nein!

04. November 2010 um 00:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

30_jahre

Als ich noch im Kindergarten war, gab es da ein Mädchen in meiner Gruppe, das ganz nett war. Ich hab ich aber (fast) nie getraut, sie anzusprechen, da sie einfach viel zu alt für mich war. Immerhin war sie schon 5!

Und kaum war man in der Grundschule, waren die Kindergartenkinder natürlich noch Babys und “alt” waren die aus der vierten Klasse. Glaub ich. Wobei… da war ja mein Bruder drin. Und der war selten “alt”. Also waren wohl eher die alt, die auf eine höhere Schule gewechselt sind.

Aber auch als man diesen Schritt erreicht hatte, war man nicht alt, sondern immer noch genauso wie vorher. Jetzt gab es am Gymnasium die “Älteren”, aber auch die “Alten” (ab 11. Klasse), die einen eigenen Schulhof hatten (auf dem geraucht werden durfte und über den man vor und nach der Schule andächtig drüber musste).

Als ich dann da ankam, gab es glaub nur noch eine kleine Ecke, in der geraucht werden durfte. Aber alt war ich immer noch nicht. Dafür kamen irgendwie immer jüngere Kinder aufs Gymnasium. Das war doch früher nicht so…

Und auf einmal hatte man dann auch einen Führerschein. Und durfte Auto fahren. Was früher nur die alten Menschen durften. Dann durften es auch einmal auch “normal-alte” wie ich. Als “alt” definierte ich dann glaub Leute ab 37.

Im Studium (Zivi überspringe ich mal, da hatte ich es wirklich mit alten Menschen zu tun) waren dann die Grenzen zwischen den “normal-alten” und den “älteren” und “jüngeren” aufgehoben, da man da ja nicht so wirklich trennen konnte. Sieht man zum Beispiel daran, dass ich mit Ro nun meinen ehemaligen Diplomarbeitsbetreuer als Freund habe. Und auch wenn ich ihn gerne als “alt” bezeichne: Eigentlich ist er “normal-alt”, so wie ich.
Aber das Mädchen aus dem Kindergarten, das mir damals mit 5 zu alt war, ist auch jetzt noch “älter”. Einmal “älter”, immer “älter”.
Genau wie mein “kleiner” Bruder immer “jung” bleiben wird. Jünger, als andere, die vermutlich in Wahrheit deutlich jünger sind, die ich aber in einem “normal-alt”-Umfeld kennengelernt habe.

Und bin ich jetzt alt? Nein, bin ich nicht. Auch wenn ehemalige Klassenkameraden nun als Lehrer auf meiner alten Schule unterrichten und ich mich bei Klassenfotos von aktuellen Abiturjahrgängen unweigerlich frage, wann denn bitte das Abi mit 13 eingeführt wurde. Das sind ja noch kleine Kinder! Und die fahren auch schon Auto!!!

Halten wir fest: Alt sind immer die, die älter sind als man selbst, wobei der Abstand immer weiter wächst. Wer ist jetzt alt? Meine Eltern nicht. Die sind zwar auch schon bald 60 und mittlerweile Großeltern (was ja nochmal älter macht), aber die sind für mich immer noch so alt, wie sie es für mich als kleines Kind waren (also die meiste Zeit, also dann, wenn ich meine Eltern nicht als “alt” bezeichnet habe. Kurze Seitenanekdote: Als meine Mutter sich mal darüber beschwerte, dass ich (oder war es einer meiner Brüder? Herrje, ich kann mir sowas nie merken. Aber gehen wir einfach mal davon aus, dass ich das war) sie als “alt” bezeichnet hatte (sie wird vermutlich unter 40 gewesen sein), habe ich versucht das ganze zu kitten, indem ich sagte: “Mama, du bist gar nicht alt, du siehst nur so aus”).
Meine Oma ist alt. Aber das war sie auch schon immer. Also auch, als sie so alt war, wie meine Eltern jetzt sind.
Aber zurück zur Frage: Ich würd mal sagen, dass man ab 70 alt ist. Aber das sieht in 10 Jahren schon wieder ganz anders aus…

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Woran man merkt, dass man alt wird

03. November 2009 um 00:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

panini-bilder

In weniger als 24 Stunden ist es wieder so weit: Ich werde wieder ein Jahr älter. Einen Beweis für mein stetig steigendes Alter (herrjeh, nächstes Jahr verschwindet dann die führende “2″ für immer) bekomme ich auch immer öfter, wenn ich Fußball gucke.
Denn mittlerweile kommt es immer öfter vor (ja, ich hab erst recht spät angefangen, mich für Fußball zu interessieren), dass Stars meiner Jugend auf der Trainerbank Platz nehmen. Vorher waren Trainer immer nur Trainer und Spieler waren Spieler. Das war eine Trennung, an der nicht gerüttelt wurde. Da mögen die alten Leute von den fußballerischen Leistungen von Franz Beckenbauer oder Erich Ribbeck erzählt haben, für mich waren das immer nur Trainer.
Und jetzt (letzte Woche erst wieder durch Heiko Herrlich) diese jungen Spieler auf der Bank zu sehen find ich immer wieder komisch.
Das, gepaart mit Frau Büs Frage, was eigentlich Fußballspieler so nach ihrer Karriere machen würden, brachte mich dazu, einfach mal einen alten (1993-95) Stapel von Panini-Sammelkarten (nein, keine Aufkleber) durchzugehen und Namen für Namen in Google bzw. Wikipedia einzugeben um zu prüfen, was denn aus denen geworden ist.

Von den 57 zufällig gezogenen Spielern konnte ich von 7 nicht ermitteln, was sie bisher tun. Nur ein einziger spielt noch aktiv Profifußball (Wladimir Bestschastnich).
Der Rest verteilt sich so:

“nur” Fußball-Manager: 3
Manager und Trainer (gerne nacheinander): 8
“nur” Trainer: 24

Wer es da nicht reingeschafft hat, nahm halt den einfacheren Weg: Rumlabern.

TV-Experte, Spielerberater, Berater für Sportfirmen etc: 12

Wer nachzählt: Da fehlen noch 2. Und das sind genau die beiden, die nach ihrer Karriere nichts mehr mit Profi-Fußball zu tun hatten.

Der eine (Thomas Ritter) absolvierte eine Ausbildung zum Erzieher für verhaltensauffällige Kinder und der andere überraschte mich noch mehr. Es handelt sich nämlich um niemand anderen als den Ex-HSVer und Deutschland aus der WM-Köpfer Yordan Letschkov, der seit 2003 Bürgermeister von Sliwen ist.

Ich war doch ziemlich überrascht, wie viele Ex-Spieler nun andere Funktionen im Fußballgeschäft haben, irgendwie kommen da doch viel mehr nach als aufhören, oder nicht? Wobei die ja auch gerne mal Trainer für unterstklassige oder ausländische Mannschaften wurden.

Ein weiterer Kandidat für die “nix mehr mit Fußball”-Kategorie könnte übrigens Ze Roberto werden, der letztens im Sportstudio davon sprach, evtl. nach seiner Karriere (die er beim HSV hoffentlich mit einigen Titeln beenden wird) Priester zu werden.

PS: Was mich noch überrascht hat, war bei der Panini-Durchgehaktion auf “Trainer” wie Slaven Bilic oder Holger Fach zu stoßen. Die hab ich als Spieler überhaupt nicht in Erinnerung, bin also entweder noch viel älter als ich dachte, oder einfach nur zu vergesslich…

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nochmal kurz zur vierten Dimension

08. Dezember 2006 um 01:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

eben ganz passend dieses Video bei  pl0g.de gefunden:

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die vierte Dimension in Fotos

07. Dezember 2006 um 02:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ok, gerade aufgrund meiner aktuellen Diplomarbeit sollte ich wissen, dass Bilder nur zwei Dimensionen haben, aber da lässt sich das Gehirn ja schon gerne mal was vortäuschen und so solltet ihr mir das mal durchgehen lassen. Aber was passiert nun, wenn man die vierte Dimension, also die Zeit noch mit in ein Bild packt (meinetwegen auch nur als dritte Dimension)?
Zu dieser Frage habe ich kürzlich erst zwei Links gefunden, die ich hier einfach noch mit einem dritten verbinde, der schon etwas älter ist und evtl. auch hier schon im Blog erwähnt wurde (kanns nicht finden).

Aber fangen wir vorne an. Zum einen gibt es da ja die Möglichkeit, einfach lauter Fotos, die an einem Ort, aber zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommen wurden, ineinander zu kopieren und so ein Bild draus zu machen. Je nach Ort kann das dann auch spannend werden, wie dieses Bild von einer Startbahn auf dem Flughafen zeigt:

startende Flugzeuge

Hab leider meine Urquelle verschlampt, zu finden ist das Bild aber im  Betablog. Da hab ich dann in den Kommentaren auch  weirdweirdworld kennengelernt. Gleich mal gebookmarkt (herrje, wie schreibt man das denn?),  sieht  sehr  interessant  aus

Den  zweiten Link hab ich bei  René gefunden und die Bilder verfolgen einen ähnlichen Ansatz. Hier ist der zeitliche Abstand zwischen den Bildern allerdings deutlich größer (so um die 40-90 Jahre) und die Bilder lassen sich interaktiv ineinander überblenden (nur mit Internet Explorer 5/6/7 oder Firefox). Die Idee finde ich klasse, allerdings ist die Umsetzung größtenteils nicht so umwerfend, da die Veränderung des Ortes in den Bildern entweder zu groß ist, oder dank eines Baumes direkt vor der Kamera nicht zu erkennen (da soll mal einer sagen, dass heutzutage zu wenig “grün” in den Städten wäre).

ghostphotos

Aber  Bild 14 und  Bild 15 gefallen mir dann mal recht gut und ich muss doch mal schauen, ob ich sowas nicht auch hinbekomme. Muss ich an Weihnachten mal in Omas Photoalben stöbern.

Abschließend noch die alte Geschichte, die wohl schon jeder kennt, hier der Vollständigkeit halber auch noch genannt werden sollte: Es gibt da so ein paar Leute / Familien, die jedes Jahr ein Foto von sich machen und so über einen langen Zeitraum eine extrem coole Entwicklungsreihe bekommen. Ich verlinke einfach mal  diesen Artikel, in dem alle mir bekannten Serien auch verlinkt sind. Wie gesagt: Das könnte hier irgendwann schon einmal verlinkt worden sein (ich hab nur das Video gefunden, wo ich meinen Alterungsprozess gemorpht habe), evtl. wars aber auch nur beim  Fluffi, aber da bin ich jetzt auch zu faul zum suchen…

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Das war ich

15. Februar 2006 um 20:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Auf besonderen Wunsch von Fluffi und Caro, hier das Morph-Video (entstanden vor gut 5 Jahren), wegen dem ich noch die Bilder für den Header hier irgendwo (man, was hab ich gesucht. Wann erfindet Google endlich was, um Sachen in der Wohnung zu finden) rumliegen hatte. Ist auch direkt mal ein guter Anlass um YouTube zu testen. Mal schauen, wies so klappt, dann kann ich ja evtl. auch mal mein Playmobil-Ritterburg-Video hochladen, ohne Angst vor zu viel Traffic zu haben (sondern nur vor Urheberrechtsklagen wegen der Musik…).

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