Stadtteiltrinken in der Oststadt

14. Februar 2009 um 18:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nach dem Stadtteiltrinken in Söflingen und dann im im Fischerviertel war gestern die Ulmer Oststadt dran. Stadtteiltrinken? Das war so:

 

Man sucht sich einen Stadtteil aus und besucht dort so viele Kneipen wie möglich. In jeder Kneipe muss jeder ein kleines Bier trinken [...], auf einem Fragebogen die Kneipe anhand diverser Kriterien (Tempo, Geschmack (des Biers), Aussehen (des Personals), Atmosphäre etc.) bewerten und dann auch gleich weiterziehen zur nächsten Kneipe. Sollte dem Anführer das Lokal gar nicht zusagen, so verkündet er dies an Anfang und das Bier muss ex getrunken werden. Eine Kneipe auslassen geht mal gar nicht!

stt_schnapsflaschenInsgesamt haben wir 13 Kneipen geschafft, wirklich umgehauen hat mich davon aber keine, liegen aber eh viel zu weit draußen. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Wirte ganz schön um uns gekämpft haben, denn so viele Schnapsrunden auf Haus hatten wir glaub noch nie. Satte 5 Kneipen spendierten uns eine Runde, der Knaller war das “Zeitblomstüble” relativ am Anfang, in der der Wirt uns einfach mal zwei Schnapsflaschen auf den Tisch stellte. Und zum Weißwurstessen hätte der uns heute auch noch eingeladen, aber irgendwie war das dann doch nicht unser Fall…

Apropos “Fall”: Als einer von unserer Gruppe gegen Ende irgendwie dumm an einen Minikühlschrank auf dem Tresen kam, war ich ziemlich beeindruckt, wie gut der “Slowmotion-Modus” in meinem Kopf funktioniert. Hab selten einen Kühlschrank so langsam runterfallen und dabei ein paar Gläser mitnehmen sehen. Der Geschäftsführer fand das ganze nicht wirklich so lustig, aber wofür ist man denn versichert…

stt_oststadt
(Ja, es gab auch mal wieder Shisha)

Neben einem sehr netten Gespräch mit einem tunesischen Kneipengast und später mit einer Bedienung hab ich mich dann auch noch als Innenraumausstatter versucht. Denn der arme Teppich, der draußen in der Eisekälte auf denn Müllabtransport wartete, hat in die Kneipe einfach viel zu gut reingepasst:

teppich_stt

Würd ja gern mal wissen, ob und wann der Wirt das merkt. Und ob es ihm auch so gut gefällt. Müsste man einfach nochmal stichprobenartig vorbeigucken. Anspi, was ist mit dir, du wohnst doch da um die Ecke…

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Gestern, Heute, Morgen

27. Januar 2008 um 01:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gestern:
Gestern war ich mit Frau Bü und einigen Ihrer Kollegen unterwegs. Das ganze nennt sich “Statteiltrinken” und geht so: Man sucht sich einen Stadtteil aus und besucht dort so viele Kneipen wie möglich. In jeder Kneipe muss jeder ein kleines Bier trinken (ich musste da am Anfang mal kurz gegen die Auflagen verstoßen, da mir nicht sonderlich gut war, konnte dann aber bald wieder voll einsteigen), auf einem Fragebogen die Kneipe anhand diverser Kriterien (Tempo, Geschmack (des Biers), Aussehen (des Personals), Atmosphäre etc.) bewerten und dann auch gleich weiterziehen zur nächsten Kneipe. Sollte dem Anführer das Lokal gar nicht zusagen, so verkündet er dies an Anfang und das Bier muss ex getrunken werden. Eine Kneipe auslassen geht mal gar nicht!
Nachdem die Truppe im letzten Jahr schon die Innenstadt abgehakt hat, ging es gestern nach  Söflingen. Außer dem Schatten (das ist das Restaurant, wo es die Riesenschnitzel gibt), kannte ich da noch nichts und war auch nicht sonderlich optimistisch, da auf was gescheites zu stoßen. Und so waren dann auch ein paar “Kneipen” dabei, die exakt so waren, wie ich mir das da vorgestellt hatte. Dittsche-live sozusagen.
Eindeutiger Sieger und große Überraschung war das  Söflinger Weinstadl, dass an dem Tag eigentlich eine geschlossene Gesellschaft hatte. Wir haben uns an dem “geschlossen”-Schild aber nicht sonderlich gestört (hey, da waren Leute drin, wie kann das also geschlossen sein) und haben dann tatsächlich auch noch einen Platz in einem Weinfass bekommen.

Im Weinfass

Vom Chef haben wir dann erfahren (ja, der hatte da gerade eine Weinprobe, hat es sich aber nicht nehmen lassen, auf nen Plausch bei uns vorbei zu kommen), dass er die Fässer (und das gesamte Stadl, wenn ich mich recht erinnere) alle in Handarbeit angefertigt hat. Echt klasse gemacht und sehr sympatisches Personal. Das Bier war dann zwar meiner Meinung nach das schlechteste am ganzen Abend, aber in nem Weinstadl sollte man ja auch eigentlich kein Bier trinken…

Sonstige Kuriositäten am Abend:

  • In eine Kneipe kamen wir genau rechtzeitig zum Bingo-Spiel. Das Publikum sah entsprechend aus. Sehr gruselig…
  • Ich wurde mal wieder dran erinnert, warum ich so ungerne in Diskotheken gehe: “Darf ich mal deinen Ausweis sehen???”
  • In einer Kneipe gab es im Nebenraum einen Billardtisch, den wir natürlich (entgegen der “Nur ein Bier und dann schnell weiter”-Regel nutzen wollten. Da konnten uns auch die merkwürdigen “Rocker” nicht aufhalten, die im Gang zu eben diesem Raum saßen, den Arm wie eine Grenzschranke hielten und nur ein “Grenze!” verlauten ließen. Während wir dort also spielten (wohoo, ratet mal, wer gewonnen hat…), hat ein Kollege Bü mit denen die Formalitäten ausgehandelt, was uns wohl allen das Leben gerettet hat. Vielen Dank dafür!
  • Und dann war da noch diese leicht zerkratzte Motorhaube:
    leicht zerkratzte Motorhaube
  • Heute:
    Erstmal gemütlich ausgeschlafen (das Bier muss ja verarbeitet werden) und dann das übliche Samstags-Programm: Zeug für die neue Wohnung kaufen. Und jetzt können wir Bodenbeläge, 2 Lampen, total praktische Aufbewahrungskisten (Ja, Kerstin: Kisten!!!) und nen größeres Meerschweinchengehege von der To-Do-Liste streichen. Fehlt also nicht mehr so viel. By the way: Hat jemand Erfahrungen mit ner Hoover-Waschmaschine (wie der HNL 6146) oder nem Siemens-Trockner (wie dem WT44 E100) gemacht? Da stehen nämlich noch Entscheidungen an…
    Abend gab es dann zur (Vor-)Feier der rossigen Schungelkönigswahl lecker Champignons mit Spinat-Champignon-Schafskäse-Sonnenblumenkern-Füllung. Gibts bei uns normalerweise immer mit selbst gepflückten Berennnesseln statt Spinat, aber da haben wir heute mal eine Ausnahme gemacht.

    gefüllte Champignons

    Morgen:
    Morgen werden die ersten Umzugskartons gepackt (hui, es geht jetzt so richtig los…) und Abends gibts dann zur Belohnung nen Videoabend mit RoKe. Bin noch nicht sicher, ob es nur “Hot Fuzz”, oder auch “Shaun of th dead” gibt, irgendwie hab ich von denen noch keine Antwort erhalten. Könnte aber auch daran liegen, dass mein Mailfach irgendwie in den letzten Tagen/Wochen etwas rumzickt, also einfach nochmal melden…

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    Dons Junggesellenabschied

    11. September 2007 um 00:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Fahrt ins Ungewisse

    Am Samstag war es also so weit. Während Frau Bü daheim ausnüchterte, durfte ich meinen Junggesellenabschied feiern. Der Termin war mir durch eine Verkettung diverser Umstände bekannt, wer denn alles kommen würde und was wir dann machen wurden, wusste ich aber nicht (okay, dass Alkohol eine nicht geringe Rolle spielen würde war natürlich klar…). Und so ging es dann auch gleich mal mit verbundenen Augen (schicke Augenbinde, oder nicht?) auf einen kleinen Roadtrip. Als das Navigationsgerät dann endlich ruhig gestellt werden konnte (jeder weiß, wie schwer es ist, einer Frau das Wort zu verbieten), hatte ich dann auch wirklich keine Ahnung mehr, wo wir denn nun waren (außer “auf der Straße”).

    Und nachdem ich dann aus dem Auto navigiert wurde, um dann diverse Schranken und Schilder mitzunehmen, waren wir endlich am Ziel. Augenbinde ab und das erste was ich sehe war ein See und Leute in Badebekleidung. Hallo? bei dem Wetter schwimmen gehen, was ist das denn für ein Quatsch!?!? Dann erblickte ich die Neoprenanzüge an den Wänden und musste gleich mal an meinen Tauchkurs denken. Aber keiner der anderen taucht (meines Wissens), das kann es also eigentlich auch nicht sein. Und dann sind mir diese komischen blauen Dinger im See aufgefallen: Sprungschanzen…
    So langsam wurde die Sache also klarer und mein Blick blieb glaube eine ziemlich lange Zeit so skeptisch, wie auf dem folgenden Bild oben rechts..

    Wasserski

    Denn eins war schnell klar: Ich bin natürlich der Erste von uns, der sich von diesem Ding ins Wasser befördern sollte. Und wer nur ein winziges Mal so eine ulkige Clip-Show im Fernsehen gesehen hat (oder auch YouTube, ist mir egal), der weiß, was Wasserski so alles zu bieten hat. Ich sollte den anderen also zu ihrer ersten Gaudi am Tag verhelfen, aber da haben die die Rechnung ohne den Don gemacht. Denn allein aus Protest hab ich gleich beim ersten Versuch eine komplette Runde geschafft, worauf ich dann doch ein wenig Stolz war…
    Und natürlich gibts da auch nen Videobeweis (O-Ton Fluffi: “Willst du lieber ein Video oder Fotos von deinem ersten Sturz?”):

    Das ganze haben wir dann 2 Stunden gemacht und hatten eine riesen Gaudi. Kann ich echt nur jedem empfehlen und ich war da sicher nicht das letzte Mal. War übrigens die  Wasserki- und Wakeboardseilbahn in Gundelfingen. Praktischerweise ist da gleich ein Kraftwerk nebendran, welches sein Kühlwasser in den See fließen lässt, wodurch wir eine Wassertemperatur von geschätzten 19 Grad hatten. Aber vor allem an den Füßen wurde es irgendwann dann doch ziemlich kalt und nach den zwei Stunden hat man dann auch deutlich gemerkt, dass die kräfte nachlassen und es ließ sich erahnen, dass der Muskelkater kommen würde. Dass er aber wirklich in jedem Körperteil spürbar sein wird, hätte ich nicht gedacht…

    Klotz am Bein

    Bevor es dann weiterging, wurde mir noch schnell ein Klotz ans bein gebunden, der zufälligerweise den gleichen Namen trug wie Frau Bü. Sachen gibts…
    Dieser Klotz baute dann im Laufe des Abends eine ganz besondere Beziehung zu mir (und vor allem meinen Fersen) auf. Er half mir aber auch sehr gut bei der nachfolgenden (das lecker lecker lecker Steak-Essen lasse ich hier einfach mal aus, auch wenn es wirklich sehr sehr lecker war) Aufgabe: In Ulm Schnaps an durstige Passanten verkaufen und munter mit ihnen mittrinken (ich durfte mich dabei dankenswerterweise auf Ouzo beschränken, mit sauren Äpfeln, Pfläumlis und Waldmeister-Wodka-Plörre hätte ich das sicher nicht überstanden). Und so ein Block hilft da ganz schön, die Mitleidsnummer zu fahren. BurgerKing-Krone und DonsTag-Style-Junggesellen-T-Shirt (ohne Scherz in MS Paint zusammengebastelt, ich konnts kaum glauben…) haben dann ihr übriges getan.

    Junggesellenabschied

    Je später der Abend wurde, desto ausgedehnter wurden die Gespräche mit den Passanten. Da waren sehr spendable Schweizer, ein Radiomoderator, gefühlte 7 weitere Junggesellenabschiede und genau die richtige Frau für meinen kleinen Bruder…
    Zur Belustigung meiner (inzwischen von 7 auf 8 Personen angewachsenen) Gruppe wurde ich von etwa 90% aller Passanten gefragt, ob ich denn nicht viel zu jung wäre. Auf die Frage, wie alt ich denn wäre kamen dann auch nur die unverschämtesten Antworten. Selbst mein auch nicht gerade alt-wirkende kleiner Bruder (3 Jahre jünger als ich) wurde von einer unabhängigen Supermarktverkäuferin (ich hatte den Schnaps zu gut verkauft, wir brauchten Nachschub) als älter eingeschätzt. Immerhin bestätigte sie, dass ich größer wäre, alles andere wäre auch ein Desaster gewesen.

    Und was ich auch gelernt habe: Wenn deine “Freunde” frech werden und erzählen, ich würde nicht nur Schnaps verkaufen, sondern würde auch gerne ein Lied vorsingen, dann ist es nicht unbedingt die beste Idee, den Leuten zu erzählen, dass man noch zu nüchtern wäre und man diese Leistung erst in 2 Stunden erbringen könnte. Denn in Ulm nimmt man das wohl sehr genau. Und so haben die uns dann tatsächlich nach zwei Stunden wieder ganz woanders getroffen (ich wette da hat jemand heimlich Handy-Nummern ausgetauscht, das kann kein Zufall gewesen sein) und ich musste tatsächlich singen. Zum Glück war gerade einer der anderen Junggesellengruppen auch bei uns, so dass wir im Duett “We are the champions” trällern konnten. Davon gibts natürlich auch ein Video, aber das wollt ihr gar nicht hören und ohne den anderen Künstler zu fragen, darf ich das ja auch gar nicht veröffentlichen…
    Ihr könnt oben auf dem Bild (ziemlich in der Mitte) aber einen Schnappsschuss bewundern. Den Gesang könnt ihr euch ja einfach vorstellen.

    beinahe ein Gruppenfoto

    Und so ging das dann immer weiter, irgendwann durfte ich dann auch endlich mal erleben, wie es im Irish aussieht, wenn dort keiner rauchen darf (sehr cool). Und dann verlassen mich irgendwann die Erinnerungen, daher endet hier auch mein Erfahrungsbericht…
    Alles in allem ein sehr gelungener Abschied, der nicht besser hätte verlaufen können. Vielen Dank an alle beteiligten, hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Und mittlerweile bin ich glaub auch wieder 100%ig nüchtern…

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    Alles noch kaputter

    10. September 2007 um 13:16 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Ja, es war zwar schon alles kaputt, aber irgendwie kann man das ja immer steigern. Vor allem das “Don kaputt” erreichte gestern ganz neue Ausmaße. “Schuld” war der Junggesellenabschied am Samstag, an den ich mich zum größten Teil auch noch erinnern kann (das letzte Stück will auch trotz Erzählungen, Fotos und Videos nicht mehr in meinen Kopf). Der bekommt natürlich noch einen eigenen Eintrag, jetzt werden erstmal die Wunden geleckt.
    Nachdem ich heute also wieder relativ nüchtern bin (so ganz hat mein Körper den “Normalmodus” immer noch nicht erreicht), kommt der bisher überlagerte Muskelkater (hui, war das ein Spaß!) leider zum Vorschein und ich bin echt verwundert, wo ich überall Muskeln haben soll. Kleinere Wunden an Händen und Füßen komplettieren das Gesamtbild.

    Dazu hats dann noch meine Kamera erwischt, deren Objektivverschluss nicht mehr richtig aufgehen wollte. Den hab ich dann einfach mal komplett rausoperiert und nun kann man immerhin wieder Fotos machen.

    Und mein Semesterticket hat sich während der Sauftour auch verabschiedet, wohin auch immer. Ist aber nicht ganz so schlimm, waren eh nur noch 3 Wochen, die es gegolten hätte, jetzt kauf ich mir die Jahreskarte halt ein wenig früher…

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    Tauchen im Verzasca-Tal

    21. August 2007 um 00:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, hier nun also die versprochene Auflösung, was denn mein letztes Wochenende mit dem Trailer zu James Bond zu tun hatte. Ganz einfach: Frau Bü und ich hatten unseren ersten Freiwassertauchgang (ihr erinnert euch: Wir lernen gerade fleißig Tauchen, um dann auf den Malediven viel Spaß zu haben…). Und den hatten wir nicht in irgendeinem Drecksbaggersee in der Nähe von Ulm (da dürften wir wohl morgen reinspringen), sondern in einem Bergfluss in  Verzasca in der Schweiz (ich Depp hätte mich vorher auch mal genauer informieren können, wo das denn nun liegt (nämlich genau  hier), dann wäre ich auch nicht so verwundert gewesen, dass da alles auf italienisch und nicht auf deutsch ist…). Aber bevor ich nun vollends vom Kurzurlaub anfange, schnell nochmal die Kurve zurück zu James Bond. Denn eben dieser sprang in besagtem Trailer nämlich von der  Staumauer am Ende vom Verzasca-Tal:

    Staumauer

    Wie man sieht, kann man da für reichlich Geld (über 200 Franken, also etwa einen Franken pro Meter) auch heute noch einen auf Bond machen, aber das überlasse ich dann doch anderen (siehe auch  YouTube). Mir hat der  Blick runter vollkommen gereicht…

    Gleich hinter dem Staudamm ist dann natürlich auch ein Stausee (in dem die Flaschen schwammen), in dem es sogar ein versunkenes Dorf gibt. Augenscheinlich ein Paradies für Taucher, nur eben leider verboten. Darum waren wir dann da auch nicht drin, sondern im  Fluss, der im Stausee endet. Fluss? Tauchen? Ja, denn der Fluss hat sich tief in die Felsen eingegraben (richtig schöne Canyons) und so kamen Frau Bü und ich dann auch auf eine Tiefe von 8m (geht wohl noch etwas tiefer). Der Artenreichtum im Fluss konnte uns zwar nicht überzeugen (ich hab einen einzigen Fisch entdeckt, Frau Bü gleich dreimal so viele), dafür waren die Felsformationen aber unglaublich schön. Hier mal ein Panorama von unserem Tauchplatz, ein Klick aus Bild führt zur  Großansicht:

    Verzasca Panorama

    Leider blieb es an dem Wochenende aber bei einem einzigen Tauchgang, da das Wetter nicht wirklich mitgespielt hat. Auf einmal fing es an aus allen erdenklichen Himmelsöffnungen zu schütten. Sollte an sich kein Problem fürs Tauchen sein, aber der Fluss hatte sowieso schon eine recht starke Strömung (gegen die wir erst angeschwommen sind, um uns dann ganz bequem wieder zurück zum Ein- und Ausstiegsplatz treiben zu lassen um dort rechtzeitig vor dem “Wildwasserteil” des Flusses wieder an Land zu gehen), die sich durch die neuen Wassermassen immer weiter verstärkte. War dann auch für Profis nicht mehr schön. Die beiden Bilder unten links verdeutlichen mal, was der Regen so angerichtet hat. Die Bilder zeigen unsere Einstiegsstelle, die anfangs noch schön ruhig war…

    Regen

    Außerdem sieht man oben auch noch Dimi, unseren Tauchlehrer vom  “Auqarius Dive In” (uneingeschränkt empfehlenswert, sehr spaßig) in Neu-Ulm und die “Regenrinne” unseres provisorisch aufgestellten Unterschlupfes. Schließlich wollten wir ja noch grillen und sowas lässt man sich auch vom Dauerregen nicht vermiesen.

    Eindrücke aus Verzasca

    Unter den Fotos der obigen Sammlung werdet ihr übrigens vergebens Fotos von mir oder Frau Bü in Tauchermontur finden, davon hab ich keine Bilder hier, irgendwer sollte aber welche gemacht haben, könnten also evtl. nachgereicht werden. Hab da in der Aufregung nicht dran gedacht, selber welche zu machen…
    Mittig übrigens der Berg-Grappa, von dem ich vorher schon viele Geschichten hören durfte und der tatsächlich überhaupt nicht geschmeckt hat seine Wirkung nicht verfehlt hat und so ab dem dritten Glas sogar einigermaßen erträglich war. Aber was sollte man bei dem Wetter denn auch anderes machen? Zumal in meinem Heimatort ja gerade Kirmes war und mein Körper daher ganz natürlich seine jährliche Überdosis Alkohol einforderte…

    Wobei ich die “Was soll man denn auch anderes machen?”-Frage auch tatsächlich beantworten kann: Man kann sich die Gegend anschauen, denn die Art, wie dort die Häuser gebaut waren war einfach richtig urig, romantisch und wunderschön (nur halt nicht unbedingt vertrauenerweckend):

    Gasse

    Mehr Architekturfotos gibt es in  diesem Flickr-Set, in dem auch einige der obigen Bilder (und mehr) noch in höherer Auflösung zu finden sind.

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    Dons Vollrausch-Simulator

    30. November 2006 um 02:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Seit gestern hab ich meine neue Brille (Fotos, wenn ich mal wieder mehr Zeit habe). Die Stärke und vor allem der Prismaeffekt (nein, nicht  der hier) haben sich geändert und jetzt seh ich erstmal alles doppelt, in sich ineinander verzerrenden Perspektiven und munter schwankend. Hat mir auf dem Weihnachtsmarkt ne Menge Geld gespart, den Glühwein brauchte ich ja nicht mehr…

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