Heute haben Frau Bü und ich es dann doch endlich mal geschafft in den Film zu gehen und waren beide begeistert. Eigentlich gibt es ja nur zwei Meinungen zu dem Film: “Geil!” oder “Schrott!”. Was nur davon abhängt, was man denn von dem Film erwartet. Und dank der Vorberichterstattung wussten wir genau, was uns erwartet: Geile Bilder. Mehr nicht. Reicht mir aber auch vollkommen. Ich finde auch “The Cell” sehr sehr schön und gucke ihn mir immer wieder gerne an, da er einfach fantastische Bilder hat. Meine Lieblings-Szene ist da übrigens die mit den drei Frauen in der Wüste, die (wenn ich mich richtig erinnere) nacheinander den Kopf zur Kamera wenden und glaub auch was sagen/brabbeln. Praktischerweise in dem Musikvideo hier genau in der Mitte, so dass ihr direkt seht, was ich meine:
Und so ist “300″ eben auch: Man kann die ganze Zeit nur über die Bilder staunen, so dass einem gar nicht auffällt, dass da nebenbei noch ne eher unvorhandene Story abläuft. Daumen hoch!
Bald ist es soweit, ich bin ja so gespannt (auch wenn sich meine Erwartungen nach einigen Kritiken deutlich geändert haben, aber tolle Bilder reichen mir durchaus aus (siehe “The Cell”)). Bei den fünf Filmfreunden hab ich neben diesem “It’s raining 300 men”-Video (sehr schön gemacht)
auch dieses Video gefunden, das zeigt, mit was für Computer-Effekten die die Waschbrettbäuche so hinbekommen haben:
Oder auch nicht, denn man kriegt im Leben ja nix geschenkt…
Gerade bei den Fünf Filmfreunden nen 300-Trailer gesehen, bei dem bei 1:52 Minuten ein Easter Egg eingebaut ist. Das ganze wurde netterweise gleich mit nem Screenshot belegt, aber der Don will ja alles selber sehen, bevor er es glaubt und so versucht er also, zur Minute 1:52 zu kommen. Aber das ist irgenwie gar nicht so leicht, denn der neue YouTube-Controller zählt (zumindest bei mir) die Zeit jetzt runter, d.h. man sieht nur noch die Zeit bis zum Ende des Videos. Ist als Rechenarbeit angesagt.
Dafür ist dieser unsinnige “Share”-Button wieder aufgetaucht. Vollbildmodus ist dafür verschwunden. Ich raffs nicht.
Und nachdem mich dann das Gefühl überkam, dass die andauernd ihren Controller ändern, hab ich mal ein wenig in der Google Bildersuche gestöbert (da ich auf anderem Wege keine Hinweise finden konnte) und hab da diese 7 Versionen gefunden (Reihenfolge grob geschätzt, Vollständigkeit muss nicht gegeben sein):
Ich persönlich hätte gerne die aktuelle (also unterste) Variante, allerdings mit der Zeitanzeige von obendrüber (ich kann ja selber rechnen, wie lange es noch geht) und statt dem Share- den Vollbild-Button.
PS: Wer jetzt zu faul zum Rechnen ist und das F5-Easter-Egg sehen will: Die unteren beiden Controller geben das gleiche Bild wieder, jetzt ist es also bei 3:38 zu finden.
Ok, die Überschrift ist jetzt arg konstruiert, aber irgendwie musste ich doch das Wort “Eklat” unterbringen, welches die Medien heute wohl als treffendste Bezeichnung für die Mitgliederversammlung des HSV auserkoren haben. Wann meldet sich endlich der erste Blogger zu Wort, der da anwesend war? Würde mich ja schon interessieren…
Naja, soviel also zum Eklat, jetzt weiter zum Rest der Überschrift.
Also: Weihnachten. Ein Blick auf den Kalender zeigt, dass in in weniger als 2 Wochen schon so weit ist, was wohl nicht nur mir die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Was da noch alles zu tun ist…
Aber zum Glück habt ihr ja den Don, der euch bei der Hand nimmt und das ganze mal in Ruhe mit euch durchgeht, damit beim fest der Feste auch nichts schief geht. Also, was brauchen wir denn noch so? Ganz wichtig ist der Weihnachtsbaum. Einfach im Wald einen fällen ist ja nicht wirklich erlaubt, aber einen Baum zu kaufen kann es ja auch nicht sein. Das kann ja jeder. Außerdem ist man doch ein umweltfreundlicher Mensch und fällt nicht einfach so mal einen Baum, nur um damit ein paar Wochen (oder auch Monate) die Wohnung zu schmücken. Nein, der umweltfreundliche Mensch nimmt sich den Problemen der Welt an und bastelt sich einen Weihnachtsbaum aus Getränkedosen. Und mal ehrlich: Sieht doch klasse aus, oder nicht? (Ich befolge mal den Hinweis auf de Seite und binde hier kein Foto ein, ihr müsst jetzt also auf diesen Link klicken, um Bilder (und ein Video) zu sehen. Also husch! Aber bleibt nicht zu lange weg!)
Aber nur ein Baum reicht noch nicht, um Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, da braucht es schon auch noch Musik für. Da hab ich für euch eine Weihnachts-Mashup-CD (bzw. zwei, wenn man die vom letzten Jahr noch dazu nimmt) bei René gefunden. Größtenteils sagen mir die Stücke nicht wirklich zu, aber das von René hervorgehobene “Imagine Santa” ist wirklich klasse.
Hätten wir also schonmal eine solide Grundstimmung. Nur wo sollen die Gäste sitzen? Am Tisch. Gute Wahl. Und was, wenn jetzt auf einmal mehr Gäste kommen als erwartet? Tisch vergrößern. Sehr gute Entscheidung. Vor allem darum gut, weil ich jetzt einen Tisch vorstellen kann, der nicht wirklich was mit Weihnachten zu tun hat, den ich euch aber nicht vorenthalten darf:
Sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch einfach zu bedienen und ideal als Spieltisch geeignet. Wenn ich also mal ein Haus gebaut habe wisst ihr dann ja, was ihr mir zu schenken habt, gell?
Apropos schenken. Das ist ja noch so eine Sache, die in den nächsten Tagen gemeistert werden sollte. Aber auch hier kann ich euch schonmal in einem Punkt entlasten. Ihr braucht nicht lange überlegen, was ihr dem Don denn schenken sollt, denn das hat der für euch fein säuberlich bei Amazon hinterlegt. Ist doch nett, oder?
Und was schenkt ihr den anderen so? Wie wäre es mit einer ausgefallenen Tasse? Zum Beispiel einer Tasse, die genau anzeigen kann, was sich in ihr denn befindet?
Man sollte diese Tasse aber nicht mit auf die Arbeit nehmen, da sie dann sicher schnell weg ist. Schöne Tassen werden ja gerne mal von Kollegen “geborgt”. Aber auch da gibt es jetzt Abhilfe: Die Tasse, die nur für den Besitzer zu gebrauchen ist, da er den passenden Stöpsel an seinem Schlüsselbund hat. Evtl. etwas nervig auf Dauer, aber sicher effektiv…
Wer lieber etwas anderes als Tassen verschenkt, kann sich ja mal die CD-Rohlinge im Vinyl-Stil oder die Kissen im Stein-Stil (passend zu diesen Möbeln) anschauen.
Wer seine Kinder nicht mit Killerspielen verziehen will, sondern da lieber auf die Kraft der Kuscheltiere setzt, der ist mit diesem Hasen wohl gut bedient, der mir wirklich gefällt (was sagt das nur über mich aus?):
Und wenn der Bub dann so ordentlich verzogen ist, wird er sich wohl auch über dieses Pappbuch freuen, in dessen Loch man gewisse Körperteile stecken kann und dann wohl belustigt werden soll. Aha… irgendwie… also… nee… So sehr kann man die Kinder doch gar nicht verziehen, oder?
Sollte trotz dieser ganzen Tipps dann doch was schief gelaufen sein und es kommt zum Eklat unterm Weihnachtsbaum, so hoffe ich, dass die Fäuste nur so ästhetisch fliegen, wie in diesem genialen Stop-Motion-Video:
Und wem Weihnachten total am Arsch vorbeigeht, dem biete ich hier einfach etwas anderes, auf das er sich freuen kann. Dauert zwar noch deutlich länger etwa ein Jahr), scheint sich aber wirklich zu lohnen: Die Comic-Verfilmung “300″, die von Handlung und Epoche wohl absolut nichts für mich wäre, aber (zumindest in den beidenTrailern) so unglaublich geniale Bilder liefert, dass ich gar nicht anders kann, als sofort ins Kino zu stürmen, sobald der Film anläuft. Echt fantastisch.
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...