Tach, Post!

18. März 2006 um 19:42 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Tach, Post! TitelblattVor 7 Jahren sah die Welt beim mir noch ganz anders aus: Kein Blog, kaum Internet, bloß auf der Schulbank nicht einschlafen und bitte bitte irgendwie das Abitur schaffen. Und diese drei Faktoren sorgten dafür, dass ich einen Haufen Briefe an diverse Firmen schrieb. Warum? Klar, der Schreibdrang muss ja irgendwie raus (kein Blog), Mails schreiben tun nur die Freaks (kaum Internet) und irgendwie muss ich mich während dem Unterricht ja wach halten (Abi). Auslöser waren übrigens die superlustigen Bücher von Jürgen Sprenzinger, die ich nur empfehlen kann.
Nun soll die Welt (Wunschdenken) auch mal was von meinen Briefen erfahren und so werde ich sie hier regelmäßig (geplant ich wöchentlich, wodurch der geneigte Leser dann ca. 35 Wochen (hoffentlich) gut unterhalten wäre.
Und bevor ich mir hier unnötigerweise noch mehr Worte aus den Fingern sauge, kopiere ich doch einfach mal den “Klappentext” aus meinem vor Jahren für die Verwandschaft angefertigten Buch:

 

Der Autor:
Auf die Welt gepresst am 4.11.80, wenige Jahre später in den Kindergarten abgeschoben, von da in die Wülfersberger Grundschule Gladbach strafversetzt. Nach 4 Jahren schlechter Führung mit satten 9 Jahren Werner-Heisenberg-Gymnasium bestraft. Dann wegen befriedigender(,0) RehABIlitation zurück ins Leben gelassen. Ein großer Fehler. Prompt verweigerte er den Dienst an der Waffe und fuhr den Dienstwagen seiner Zivildienststelle gegen einen Bus. Dann musste sie Konkurs anmelden (Die letzten beiden Sätze stehen in keinerlei Kausalzusammenhang, sondern sollen nur den Platz dieser Seite füllen).

Der Autor: DonVanone

Das Buch:
Angeregt wurde ich (Andreas Hallerbach) durch 2 sehr gute Bücher von Jürgen Sprenzinger („Sehr geehrter Herr Maggi“ und „Lieber Meister Proper“)(sehr zu empfehlen), allerdings war die Verrücktheit und überaus befremdende Sinnlosigkeit, die in den Briefen zu finden ist auch vorher schon in meinem Kopf vorhanden. Allerdings habe ich immer versucht, diese vor meinen Mitmenschen zu verbergen, was mir aber immer schwerer fiel.
Nun mal kurz zu zwei Fragen, die mir immer wieder von Lesern meiner Briefe gestellt wurden:
1)„Haben die dir echt geantwortet?“ – Natürlich. Wär ja noch schöner, wenn ich auf meine eigenen Briefe antworten würde. Mir ist zwar einiges an Schwachsinn zuzutrauen, aber DAS nun wirklich nicht. Alle Briefe stammen wirklich von den Absendern.
2)„Sag mal, hast Du vielleicht zu viel Zeit?“ – Jein. Eigentlich nicht, aber was soll man denn machen, wenn man stundenlang in langweiligen Deutschstunden und für mich wenig interessanten (was nicht an der Lehrerin lag) Geschichtsstunden machen? Ich hatte dort immer viel Zeit, meine Gedanken in die entferntesten Gegenden schweifen zu lassen und diese Ergüsse dann zu Papier zu bringen. Vielen Dank dafür noch einmal an Frau Berresheim und Frau Fischer. Aber auch danke an Herrn Heym und Herrn Müller, ihr habt auch viel zu diesem Buch beigetragen.

1. Auflage, Dezember 2000
Veröffentlichungen oder Vervielfältigungen des Buches oder
eines Teiles des Buches nur mit Genehmigung des Autors

Und jetzt viel Spaß beim Lesen des ersten Briefes!

 
Basic Thinking Blog » DonsTag:

[...] hehe, heute ist mit der Blogvorstellungsrunde DonsTag dran und ich muss schon sagen, so ein ungewöhnliches Blog-Hallo habe ich schon lange nicht mehr gesehen :-) Und die Idee mit den Tach-Post Briefen ist köstlich! Ich denke, auf dem Blog kann man einige Schmankerl entdecken. Ich bin schon wieder über was gestolpert, die Gartenzwerge >>. Von allen bisherigen Blogs finde ich – wenn ich das mal so wertend sagen darf – Dons Blog bisher am reichhaltigsten, weil so herrlich abgedreht. [...]

 
 
DonsTag » “Tach, Post!” weltweit:

[...] Nicht nur ich schreibe so Briefe, wie ihr in der “Tach, Post!“-Kategorie nachlesen könnt. Einen anderen guten Brief habe ich soeben gefunden und möchte ihn euch natürlich nicht vorenthalten. John Boileau bewirbt sich beim Middlesbrough FC um den Manager-Posten. Als Referenzen gibt er seine langjährigen überaus erfolgreichen Erfahrungen als Manager bei diversen anderen Clubs an. Der Haken an der Sache ist, dass er diese Tätigkeit nur am Computer mit dem “Football Manager 2005″ ausführte. Den Brief (inklusive einer humorvollen Antwort des Vereins) könnt ihr in englischer Sprache auf seiner Homepage lesen. Wer kein englisch kann, der kann auch einen sehr ähnlichen Brief auf deutsch (mit Antwort) an den DfB nachlesen (schon 5 Jahre älter), der aber nicht ganz so gut ist. Dons Tags: Computer, DfB, fußball, Manager, Spiel, Tach Post!     [...]

 
 
MARS_3-142:

Auch in unserem Blog gibt es Briefe an Firma (inkl. Antworten). Diese Kategorie nennt sich “der verrückter Briefkasten” und ist auch sehr beliebt.

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DonsTag » Coming soon:

[...] Das erste Gespräch ging nicht von mir aus, sondern von einer großen Firma, die einen “ Tach,Post!“-Brief von mir erhalten hat. Irgendwie haben die meinen Brief ziemlich ernst genommen (Ironiedetektor für normale Papierbriefe gibt es ja leider noch nicht) und so drohte man mir mit einer Anzeige bei der Polizei. Konnte das ganze dann doch noch abwenden und glaubhaft als Spaß darstellen. Wundert euch aber nicht, wenn ich demnächst aus dem Knast blogge, den gleichen Brief haben noch 4-5 ähnliche Firmen bekommen (leider außer dem Anruf heute noch keine Antwort erhalten). Mehr Details gibt es erst bei der Veröffentlichung des Briefes, die am 25.9. stattfindet. [...]

 
 
Basic Thinking Blog » Firmen auf Humorentzug:

[...] donvanone verschickt gerne immer wieder mal Briefe an Firmen (er nennt das “Tach, Post“). Mit ziemlich interessanten Vorschlägen. Manche Firmen verstehen den Spaß und machen ihn auch mit. Andere Firmen finden das überhaupt nicht witzig und denken sogar über eine Anzeige nach :) Am 25.09. wird der Stein des Anstoßes veröffentlicht. Man darf gespannt sein, wer denn mit einem Stock an einer Stelle eingeklemmt herumläuft, wo die Sonne nie hinscheint. [...]

 
 
Hife:

MEIN FEEDBACK ZU DEN BRIEFEN:

Also am besten fand ich von den Antworten her, den Brief “Theo Waigel – Der Euro Teil 1″.

Und völlig ohne Humor war der Brief wo es um den Einkaufswagen ging, wobei das humorlose auf den Geschäftsführer – also sozusagen die Antwort – bezogen ist.

An sich jedoch fand ich irgendwie alle Briefe klasse, wobei du dir wirklich den schlechtesten für den Schluss aufgehoben hast (aber dennoch nett) *G* Wenn ich mich nun für wirklich einen einzigen entscheiden soll und dabei nicht auf eventuelle Antwortschreiben/-Reaktionen eingehe, dann ist es für mich der ZEITANSAGEN-Brief :)

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Fluffi:

Briefe mit Politikern sind generell gut, da die antworten müssen, um keinen Wähler zu verlieren. Hier sollte die Rückbriefquote höher liegen.

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Roke:

Also auf Platz 1 steht für mich der Ravensburger-Brief (wobei ich hier immer noch auf das versprochene Foto warte …). Dicht gefolgt von “Theo Waigel – Der Euro Teil 1″, da der Antwortbrief einfach klasse ist.
Ja und natürlich der Einkaufswagen – auch, wenn’s beinahe schief ging (oder vielleicht gerade deshalb?).

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donvanone:

@Eoke: Das Foto ist doch schon lange nachgereicht, wie man an dem gelben Trackback-Zettel bei den Kommentaren erkennen kann. Zu finden ist das Foto hier.

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Roke:

… hat ich übersehen … aber Danke fürs nochmal nachreichen :-)

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DonsTag » Tach, Post! 2.0:

[...] genau einem Jahr hab ich hier auf DonsTag angefangen, unter dem Namen “Tach, Post!” ungewöhnliche Briefe zu veröffentlichen, die ich an Firmen geschickt hatte. Pünktlich zu diesem [...]

 
 
planetwic.de » Blog Archiv » Tach, Post! (XXXII): Carcassonne:

[...] abstrus sind. Und dann antworten die Firmen hoffentlich.Länger erklärt ist das ganze hier, wo auch die vorherigen Briefe (man erkennt es an der römischen Zahl oben: Es gibt schon 31) [...]

 
 
bornemann:

hallöchen,

wer spaß an juxbriefen hat, sollte einmal den briefmacker besuchen. das ist in deutschland das original.

http://www.briefmacker.de

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