Super-GAU: Kratzen im Hals

17. Juli 2008 um 13:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Seit gestern morgen kratzt mein Hals.
Jetzt ist der Countdown in der linken Sidebar also ein doppelter Countdown: Einmal bis zum Start in den Tauchurlaub und dann noch die Zeit, die mir bleibt, um die Erkältung durchzupeitschen und loszuwerden, denn sonst wird aus dem “Tauchurlaub” für mich ganz schnell nur ein “Urlaub”.
Bin mir nur noch nicht sicher, was das richtige Vorgehen ist: Die Erkältung richtig ausbrechen lassen, oder gegen ankämpfen. Und was, wenn ich es rechtzeitig schaffe, aber in der Zwischenzeit Frau Bü angesteckt habe und die dann nicht tauchen kann? Aber Frau Bü hat ja ein viel tolleres Abwehrsystem, da wird schon nichts schief gehen.
Und auch bei mir ist es ja bisher nur ein Kratzen im Hals…

 
donpat:

Also ich kenn da mindestens drei Mittel bzw. Vorgehensweisen – eine hardcore und eine softcore Variante.

1. Man spült, gurgelt und schluckt minimum zwei klare Schnäpse runter. Verweildauer im Mundbereich sollte schon bei mindestens 5 Sekunden liegen

2. Die süßere und angenehmere Variante: Mindestens zwei Gläser Met, der Zimmertemperatur haben sollte, langsam und mit Genuß getrunken

3. Höhle eine halbe Zwiebel aus, gib weißen Kandiszucker rein. Vom entstehenden Saft abends ein Teelöffelchen schlucken.

Wünsche Dir gute Besserung und jetzt schon Euch viel warmes und sauberes Wasser für den kommenden Urlaub

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Ro:

Also ich knall mich in so einem Fall – meist angeordnet durch meine bessere Hälfte und mit Nachdruck (z.B. der Drohung mich zum Arzt zu schicken) dann auch durchgesetzt – mit Grippemittel, Metavirulent und Vitamin C zu. Ob’s hilf? – keine Ahnung, mann weiß ja nie, was ohne wär.

Was aber (zumindest bei mir) auf jeden Fall hilft ist viel viel viel viel Schlaf – und das ganz ohne Nebenwirkungen.

Werd’ ja wieder gesund bis Samstag! Ich warne Dich!
In diesem Sinne: Gute Besserung!

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Babba:

Rezept: Mehrmals am Tage laut Sch… kreischen – zeigt sofortige Wirkung in Hals und Rachen. Der Körper ist danach entspannt, wodurch die Selbstheilung gefördert wird.
Bei Nebenwirkungen frage bitte deinen Arzt oder Apotheker!
Gute Besserung aus der Pfalz!!!

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FrauBü:

@Babba: ich seh schon, zu Hause hat sich die Mama bei der Krankenpflege wohl immer durchgesetzt. Ich musste in solchen Fällen nämlich schreckliches Zeugs gurgeln, ekelhaften Tee noch heiß trinken und irgendwas inhalieren. Zum sch… kreischen war das allerdings auch…

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Babba:

@FrauBü: – Rezept – nur für “stahlharte Männer” und nicht für zarte Mädchen!

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B-Tina:

Also mein Vater schwört in solchen Fällen auf einen Grog aus härtestem Obstler. Schon beim Trinken steigen einem die Tränen in die Augen. Es steht ausser Frage, dass man danach stramm wie zehn nackte Russen ist und schwitzt wie ein Stier, aber am nächsten Tag sind die Halsschmerzen einem Kater gewichen ;o)

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Fluffi:

Zink Brausetabletten, denn Zink unterstützt das körpereigene Abwehrsystem. Hilft bei mir immer. Aber in der noch bleibenden Zeit bekommst du auch eine ausbrechende Erkältung rum, 6 Tage dauert die doch im Schnitt…

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Jochen:

Hallo?? Hallerbachs werden nicht krank… oder hast du etwa wieder einen Pulli angehabt???

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Babba:

@Jochen: Da bin ich ja heilfroh, dass Don nicht auf meinen Rat gehört hat, als er auf die Poolparty ging. Müsste mir ansonsten schwere Vorwürfe machen.
Aber, kann bei einem “Kratzen im Hals” schon von Krankheit gesprochen werden? Es ist eher wahrscheinlich, dass er bei den vielen gutgemeinten Ratschlägen, und dem Gedanken daran, jetzt auch noch das große K… bekommt und erst richtig “Malade” wird “g”!

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donvanone:

@babba: Ne, von “Krankheit” kann wirklich noch nicht gesprochen werden, außer dem Kratzen gibt es bei mir noch keine Anzeichen (wobei es damit immer bei mir anfängt), aber selbst das ist wieder schwächer geworden. Vermutlich haben eure Ratschläge alleine schon geholfen. Den Schnaps muss ich heute Abend aber trotzdem noch trinken, rein zur Sicherheit ;-)
Momentan mache ich mir bei Frau Bü dann doch mehr Sorgen, die schnieft munter rum und ist auf der Arbeit wohl nur so von Erkältungen umgeben…

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Der Aufklärer:

Schneckensirup!
Seine Zubereitung ist ganz einfach. Die bekannten roten Waldschnecken legt man schichtweise in ein Glas. Darueber folgt eine Schicht Zucker, dann wieder eine Schicht Schnecken und abwechselnd eine Schicht Zucker. Die Menge des Zuckers darf das Gewicht der Schnecken nicht unterschreiten, sondern etwas ueberschreiten. Der Zucker, am besten ist der Rohrohrzucker, loest die Schnecken nahezu auf. Man laesst das Ganze bis zum zweiten Tag stehen und gibt es dann durch ein Sieb. Der langsam durchlaufende Sirup wird mit 30 Prozent Alkohol versehen und ist so haltbar und gebrauchsfaehig. Die Rueckstaende im Sieb wirft man weg. Von diesem Sirup, der aehnlich ist wie ein Likoer, nimmt man morgens nuechtern einen Essloeffel voll ein. In schweren Faellen kann ein Likoerglaeschen voll eingenommen werden. Der Erfolg ist derart auffallend, dass selbst Ärzte nach der Einnahme dieses Mittels vor einem Raetsel standen. – Andere Befuerworter dieses Sirups empfehlen ihn auch gegen Keuchhusten, gegen Bronchitis und Krampfhusten. Auf diese Weise kann man schleimloesende, schmerzlindernde Stoffe zu Heilzwecken risikolos verwenden, wobei uns selbst Gartenschaedlinge noch besonders nuetzlich sein koennen.

Musst Du aber nicht selbst machen, gibts auch fertig in der Apotheke :)

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DonsTag » Schneckensirup:

[...] muss mal eben einem Kommentar etwas mehr Aufmerksamkeit schenken, der auf meinen Halskratzbeitrag kam. Denn dort wird das Wunderheilmittel “Schneckensirup” und seine Zubereitung [...]

 
 
Babba:

@Don: Hab isch mers joo glei gedenkt, mit doiner Kronkheit – genau wie moin Quetschebomm im Gaade!

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