Suche Lesetipp für den Urlaub

18. Juli 2008 um 13:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wer mag mir mal ein total tolles Buch für den Urlaub empfehlen?
Erstmal muss ich natürlich das Buch zuende lesen, dass ich in den Flitterwochen angefangen habe (fands auch total toll, aber “im echten Leben” komm ich einfach nicht dazu, mal ein Buch zu lesen, da ziehe ich viele andere Sachen einfach vor).
Bedingungen: Es soll leicht zu lesen sein (auf Shakespeare, Fontane oder sonst wen hab ich im Urlaub einfach keine Lust. Außerdem werde ich noch Teile von Frau Büs (unfertiger) Doktorarbeit und evtl. 1-2 Fachbücher mitnehmen, d.h. ich brauch was seichtes für nebenher), spannend sein, dazu noch lustig und nicht zu dick.
Mehr Einschränkungen mach ich dann in den Kommentaren, wenn ich eure Vorschläge bekomme…

PS: Letztens hab ich im Radio ne Buchbesprechung gehört, wo es um einen Serienmörder geht, der sich irgendwie verstellt (hab leider gar keine Ahnung mehr, was das war, ich war noch im Halbschlaf) und irgendwann von nem anderen Serienkiller die Morde in die Schuhe geschoben bekommt. “Ähnlich zu Dexter” war auch was, was sie gesagt haben, die Bücher zu Dexter kann ich also schonmal ausschließen. Es klang sehr skurril und lustig, leider hab ich alle Details vergessen, die mir helfen könnten, das Buch wiederzufinden…

 
Anton:

Hast Du »Fool on the Hill« von Matt Ruff schon gelesen? Sehr skuril, sehr lustig und auch sehr spannend. Für mich genau die richtige Urlaubs-Literatur: kurzweilig, intelligent und dabei aber trotzdem nicht allzu fordernd.

Davon abgesehen – schönen Urlaub!

http://www.amazon.de/Fool-Hill.....038;sr=8-1

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donvanone:

@Anton: Klingt perfekt. Die Bücherei hats auch vorrätig, d.h. ich werd heute gleich mal vorbeigehen. Weiter Tipps nehme ich aber natürlich gerne an.

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bullion:

@ Anton: Du wirst lachen, aber das wollte ich auch gerade empfehlen. Also Don, mal ran! Mit “Fool on the Hill” kannst nix falsch machen… :)

“Im Abgrund” von Jeff Long fand ich auch noch richtig klasse (erinnert etwas an den Horrorstreifen “The Descent”) – und wenn du sonst noch empfehlungen brauchst, schau einfach einmal hier… ;)

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Andre:

Also ich habe gerade die “Millenium-Trilogie” (Verblendung/Verdammnis/Vergebung) von Stieg Larsson durch, sehr spannend. Wenn Du mit Verblendung anfängst willst Du allerdings sicher auch die letzten beiden Teile lesen…

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Anja:

Leider lese ich momentan soviel blutrünstiges, aber ein echt gutes Buch, wenn Du auf lustig, seicht und nicht zu dick verzichten kannst, ist “Der Schatten des Windes” von Carlos Ruiz Zafon. Sehr, sehr zu empfehlen, absolut spannend und unvorhersehbar bei düsterer Stimmung.

Was ganz anderes ist “Die Vermessung der Welt” von Daniel Kehlmann. Nicht so dick, nicht so sehr anspruchsvoll, hin und wieder ganz witzig und geeignet für Naturwissenschaftler. Da geht es um Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß.

Peter würde Dir sicherlich eines seiner 100 000 000 Terry Pratchett Bücher ans Herz legen. :)

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yhm:

Kennst Du diesen Walter Moers?

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donvanone:

@bullion: Jaja, “das wollte ich auch sagen” hab ich in der Schule auch immer probiert ;-)
“Im Abgrund” sagt mir jetzt nicht so zu, Bauchgefühl…
@Andre: “Verblendung” klingt nicht schlecht, ist momentan in der Bücherei aber komplett entliehen. Mal schauen, obs noch kommt, oder ich noch was besseres finde.
@Anja: Ich soll auf alle meine Kriterien verzichten? Nix da! und “Die Vermessung der Welt” hab ich schon gelesen (wars ein Skiurlaub? Glaub schon, bin ja nur ein Urlaubsleser), hatte da aber mehr erwartet. mehr Naturwissenschaften und so…
@yhm: Ja, das ist der einzige Moers, den ich halb gelesen habe. Der war mir irgendwie zu abgedreht und konnte mich nicht fesseln.

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Ro:

Also, wenn Dir der Blaubär schon zu schräg war, dann solltest Du nicht Ensel und Krete lesen. Das ist nämlich irgendwann nur noch krank. Das Beste von Walter Moers für mich sind immer noch Stadt der lebenden Bücher und natürlich Rumo.

Als Urlaubslektüre fand ich übrigens den Kluftinger ganz gut. Bin zwar sonst nicht so der Krimi-Fan, aber der Kluftinger ist schon so ein Orginal. Wenn man dann auch noch hier in der Gegend wohnt muss man den fast gelesen haben ….

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Co:

Ich weiß nicht ob es für dich geeignet ist, aber Alena wollte ich eh schon lange “Food of Love” von Anthony Capella empfehlen. Außerdem habe ich letztens “Love&Punishment” von Wendy Harmer quasi ohne Unterbrechung verschlungen. “Das Lexikon des Unwissens” hattest du ja glaub ich selbst schon auf deinem Wunschzettel stehen, jedenfalls auch sehr lustig, unterhaltsam und für die Thematik eigentlich nicht anstrengend. Manu empfiehlt “The sheep look up” von John Brunner.

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Ke:

@donvanone: Also, “Milchgeld” – bereits von Ro emfpfohlen ist eine gute Urlaubslektüre. Dünn genug, um ein zweites Buch mitzunehmen ;-) , lustig, unterhaltsam, nett.
Alternativ würde ich “Erdanziehung – die große Reise” von Susi Bemsel und Dani Snaider in den Koffer packen (und das nicht nur, weil ich mit den beiden verwandt bin *fünfzentimeterwachs* *g*). Die beiden haben mit dem Rad und einem Tuk Tuk über 4 Jahre lang die Welt beradelt und ihre Erlebnisse in einem Buch festgehalten. Da die beiden Goldschmied und Krankenschwester gelernt haben (und deshalb beim Bücher schreiben absolute Anfänger sind), ist der Reisebericht recht einfach geschrieben. Aber das macht es nur “echter”. Am liebsten würde man sofort seine Sache packen und losziehen!

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Ro:

@Ke: jetzt wollt’ ich Dich schon schimpfen und sagen “Moment mal, nicht Du bist mit denen verwandt, sondern ich.” – bis mir dann eingefallen ist, dass Du ja mit mir verwandt bist … ejeje

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Ke:

@Ro: Da siehst Du mal, wie schnell sich Dinge ändern können… *feix*

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Madonha:

@ Ro& Ke: ich muss euch da korrigieren, durch eine Heirat ist man nicht miteinander verwandt!!!, sondern nur in die Verwandtschaft eingeheiratet. Wäret ihr miteinander verwandt, dann dürftet ihr nicht heiraten!
@ Don: Ich lese gerade von John Katzenbach “Das Opfer”, sehr spannend. Hab es zwar kaum gelesen aus dem Urlaub wieder mit nach Hause gebracht, das lag aber nicht an dem Buch, sondern an unserer ausgefüllten Urlaubsgestaltung.

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Seb:

Hi,

sehr seichte Literatur findest du mit
“Resturlaub”
http://www.amazon.de/Resturlau.....038;sr=8-1

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Ro:

@Madonha: naja. Das stimmt schon. Trotzdem ist der Sprachgebrauch der, “den Schwager” oder “die Schwägerin” als “Verwandte” zu bezeichnen. Wikipedia spricht in diesem Fall von “affinaler Verwandtschaft”. Im biologischen Sinne sind Ke und ich natürlich ganz und gar nicht verwandt.

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