1) Versuchsaufbau
Man braucht einen Balkon, der morgens schon ausreichend Sonne erhascht, um ein Frühstück im Freien bei angenehmen Temperaturen zu ermöglichen. Außerdem Balkonkästen, welche mit diversen Gartenkräutern gefüllt sind. Des Weiteren einen grünen Daumen, der die Gartenkräuter erblühen lässt.
2) Versuchsdurchführung
Brötchen holen, Eier kochen und Frühstückszeug auf dem Balkon, der morgens schon ausreichen Sonne erhascht, um ein Frühstück im Freien bei angenehmen Temperaturen zu ermöglichen, auftischen. Frühstücken. Traurig werden (am besten simulieren – Schmollmund ist fast noch besser). Sich von seinem Mann aus greifbarer Nähe eine Blume schenken lassen. (Hierbei ist es wichtig, dass die Balkonkästen, welche mit diversen Gartenkräutern gefüllt sind, tatsächlich in greifbarer Nähe sind). Sich für die Blume bedanken, lieb gucken, die Blume toll finden und dann essen.
3)Versuchsbeobachtung
4) Versuchserklärung
Männer zwischen 25 und 30 Jahren attackieren Balkonkästen, welche mit diversen Gartenkräutern gefüllt sind, wenn ihre emotionale Verwirrung zu groß ist. Diese emotionale Verwirrung wird jedoch verstärkt, wenn die geschenkten Blumen vom Beschenkten gegessen werden. Mädchenhafte Angstschreie sind das Resultat.
Fazit: Das Phänomen “Blumen und Pralinen” schenken – in eben dieser Reihenfolge – bekommt nach diesem Versuch eine ganz neue Bedeutung und sollte, zum Wohle der Geschmacksnerven des Beschenkten, immer und unbedingt eingehalten werden.
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