07. Januar 2007 um 23:26 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Ich hab gehofft, dass dieses Stöckchen an mir vorbei gehen würde, da ich es mit der Ordnung ja nicht so wirklich habe, aber der jovelstefan hat es mir dann doch vor die Füße geschmettert und nun präsentiere ich euch also meinen Schreibtisch (zumindest in der Version von vorgestern, heute sieht er wieder etwas anders aus, ich bin da sehr kreativ…):

Und da ich euch nicht so überfordert mit dem Foto alleine lassen kann, hab ich noch ein paar Nümmerchen angebracht.
Die Erklärung sprengt aber etwas den Rahmen, darum müsst ihr auf den “Mehr”-Link klicken, um genau das zu bekommen:
(1) Mein Zeitschriften- und Unterlagenstapel. Obenauf momentan “Der Wecker”, die Mitgliedszeitschrift der Deutschen Narkolepsie-Gesellschaft e.V. Nein, ich bin da kein Mitglied, aber in dieser Ausgabe ist dieses Foto drin und darum habe ich dankenswerterweise ein Belegexemplar bekommen.

Hatte von Narkolepsie vorher noch nichts gehört und bin echt erschrocken, was es doch für Krankheiten gibt. Ich zitiere mal die beiden (meiner Meinung nach) krassesten Symptome dieser Schlafkrankheit:
Ähnlich ausgelöst, meist durch starke Emotionen (Freude, Lachen, Verlegenheit, Begeisterung, Ärger…) oder Schreck, sind Kataplexien. Darunter versteht man vorübergehende Muskelerschlaffungen bei wachem Bewusstsein, je nach individueller Ausprägung am gesamten Körper oder nur lokal. Der Patient fällt beispielsweise in sich zusammen oder kann Dinge für einige Sekunden nicht mit der Hand festhalten, lässt den Kopf hängen, spricht undeutlich oder fängt an zu schielen. Im extremen Fall fällt der Narkoleptiker ganz einfach hin, ohne dass er den Fall lenken kann. Dies ist mit der Gefahr von schweren Verletzungen und Folgeunfällen verbunden.
und vor allem
Beim Schlafbeginn oder beim Aufwachen tritt plötzlich eine Lähmung der Körpermuskulatur ein. Diese nennt man Schlafparalyse (Schlaflähmung). Der Betroffene nimmt seine Umgebung wahr, kann sich jedoch nicht bewegen. Entgegen Kataplexien können Schlafparalysen durch Berühren des Körpers unterbrochen werden.
Im Traum- bzw. REM-Schlaf und beim Aufwachen unterliegt die Muskulatur des Betroffenen der tiefschlaf- und REM-schlaftypischen Kontrolllosigkeit, obwohl der Betroffene eigentlich nicht schläft (ähnlich wie bei der Kataplexie, nur eben durch Müdigkeit und Schlaf, statt durch Emotionen ausgelöst). Willentliches Aufwachen und Aufstehen ist dadurch extrem erschwert bzw. für die Dauer der Schlaflähmung nicht möglich.
Wer spenden möchte:
Kto.Nr. 209971-603
BLZ 500 100 60 (Postbank Frankfurt)
(2) Die Bescheinigung, dass DonsTag zu den angesagtesten Blogs des abgelaufenen Halbjahres auf Lufee zählte. Hmm…
(3) Die Geburtsagskarte zu meinem nachgereichten Geburtstagsgeschenk
(4) Der Zettelhalter mit lauter tollen Zetteln drin. Zu, Beispiel den Kinokarten aus den letzten Jahren, den Pizzarechnungen (bis es mal wieder 10 sind, dann gibts ne Gratispizza) und Schmierpapier. Davor steht mein persönlicher Superheld “Gerd Volker” (nicht dabei: sein schlaues Verd Golker). Rechts daneben gibts dann noch (kaum zu sehen) eine Blechdose, in der allerlei Gedöns rumliegt, was mich irgendwie an mein ganzes Leben erinnert (sind auch Sachen aus der Grundschule mit drin). Ihr seht: Das ist eine sehr wichtige Ecke.
(5) Mein (relativ neuer) Monitor. Sieht sehr aufgeräumt auf, dabei war der Desktop vor kurzem noch rammelvoll mit lauter Gedöns, das ich dann panisch in einen Ordner verschoben habe, als der Südwestpresse-Reporter nen Hausbesuch gemacht hat. Muss der ja nicht wissen, wie unordentlich mein Desktop ist…
(6) Spongebob und seine Freunde. In der Mitte haben sich noch zwei sehr depressive Vögel dazugesellt. Hatte ein wenig Panik, dass die auf dem Flachbildschirm keinen Stand mehr bekommen, aber wofür gibt es Klebeknete?
(7) Der Zuckersirup-Trinkbecher vom Jungesellenabschied (nein, nicht von meinem, der kommt erst noch) in Walibi-World. Irgendwie zu groß für die Blechkiste, darum steht er jetzt da.
(8) Einer von drei M&M-Spendern, die ich durch Laschensammeln ergattert habe und nun im Wohnzimmer verteilt stehen, damit man auch immer welche griffbereit hat. Nur dumm, dass gerade alle leer sind…
(9) Der Adventskalender von mir und Frau Bü (Dank an die Mutter), der heute fast leer geworden ist.
(10a): Rauhfasertapete, (10b): Klebeband: Damit wurden die Digitalender verschickt, die jovelstefan (ne, nochmal verlinke ich den in diesem Artikel nicht, irgendwann reicht es auch mal…) als Freitagstextergewinner und der Taxi-Blogger (jetzt kann man es ja mal verraten) als Dankeschön-Gewinner (kittyluka hatte sich bei ihm bedankt) bekommen haben. Den DonsTag-Kalender, der an Andi ging (weil sich bei not-yet-found bei ihm bedankt wurde) wurde da eher normal eingepackt. Und da die Rauhfasertapete nicht mehr ausgereicht hat, wurden die Kalender für ein paar Freunde in normalem Paketpapier (10c) eingepackt.
(11) Flugticket nach Berlin. Eigentlich sollte es morgen losgehen, aber das verschiebt sich noch etwas. Ich kann euch aber was verraten: Ich hab euch heimlich schon drauf eingestimmt und denke, dass ihr damit euren Spaß haben werdet…
(12) Zertifizierter PC-Engel, der den Computer vor Abstürzen bewahrt.
(13) Die Postkarte vom Jojo. Hätte einen besseren Platz verdient, das geb ich zu…
(14) Jonglierbälle, um mich zwischendurch fit zu halten. Kommen sogar in etwa einmal im Jahr zum Einsatz. Irgendwie schade.
(15) Eine meiner zwei Dr.Web-Tassen, die ich für die Verlosungsaktion bekommen habe. Diese dient als Stifthalter (und für symbolische Skistöcke), die andere ich so im Einsatz, wie es vom Erfinder wohl gedacht war.
(16) lauter wichtige CDs, die “kurz mal auf dem PC verstaut werden, um etwas Platz zu schaffen und dann dauernd dahinter fallen.
(17) benutztes Taschentuch. Bäh
(18) Diplomarbeitszeug. Ganz viel. Dieser Platz ist normal eher frei, ganz so schlimm ist es dann doch nicht.
(19) Dalí-Mousepad. Leider immer mehr kaputt, muss mal wieder wechseln.
(10) Noch ne Tasse, diesmal von nachgeschaerft und dem zugehörigen Wettbewerb. Hier mit Hustentee gefüllt.
(21) Plätzchenteller. Machen nicht so viel Bauchweh wie die Brause, daher eher in Reichweite aufbewahrbar.
(22) Strom-Massagegerät (kriegt man auch billiger, der Link ist nur zur Information). Rücken und Nacken freuen sich
(23) USB-Festplatte mit dem Backup aller tollen Sachen auf meinem PC
Natürlich gibt es noch viel viel mehr, aber das dürft ihr selbst entdecken.
Und jetzt werfe ich dieses elende Stöckchen natürlich auch weiter. Von Fluffi würde ich gerne mal den Schreibtisch auf der Arbeit sehen (so es denn erlaubt ist) und bei Matthias würde ich gerne wissen, ob der das Buch “Den Schreibtisch im Griff” jetzt gelesen hat und ob es auch Wirkung gezeigt hat. Mehr Leuten will ich das Teil auch nicht aufzwängen, es darf sich aber wieder jeder bedienen. Aber nur, wenn der Schreibtisch noch unordentlicher ist als meiner…
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