Rodizio in Köln

27. Januar 2015 um 00:35 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Irgendwie vernachlässige ich DonsTag doch ganz schön, was dann auch auf eure Kosten geht. Denn so fehlen euch ja die ganzen Tipps, wo man auf jeden Fall mal gewesen sein muss. Zum Beispiel im Rodizio in Köln. Mein Bruder hatte davon in höchsten Tönen erzählt, so dass wir uns das im Herbst doch mal mit ihm und seiner Zukünftigen anschauen mussten. Und was soll ich sagen: Er hat nichtübertrieben, denn es war wirklich der Wahnsinn.

Nach einem leckeren Vorspeisenbuffet (Bild kommt gleich weiter unten), von dem man sich aber aufgrund des Hauptganges nicht zu viel holen durfte, gab es dann ein All-you-can-eat-Fleisch-Fressgelage, bei dem dauernd wieder jemand mit einem Fleisch-Spieß am Tisch stand und sein Messer zückte:

06_fleisch

Jeder Spieß hatte eine andere Sorte Fleisch (Roastbeef, Schweinelende, Lammrücken, Hähnchen, Rippchen und so weiter) und alle (bis auf eine Ausnahme) waren unglaublich lecker. Der Messermann fragte dann immer nett, wer denn etwas haben wollte, oft reichte dann aber nur ein “was ist das denn für Fleisch”, um schon 2-3 Scheiben auf dem Teller zu haben.
Von “All you can eat” konnte also nur bedingt die Rede sein, es war mehr ein “more than you can eat”, da bei der Bedienung ein Nachschlag schwerer abzuwimmeln war, als bei der eigenen Oma…
Aber es war ja auch so unglaublich lecker, da hat sich dann immer noch irgendwo eine Lücke gefunden.
Nur die Beilage musste man nahezu immer abwimmeln (was deutlich leichter ging, wobei einem die Frauen (ja, Frauen waren für die Beilage zuständig und Männer für das Fleisch) einem fast schon Leid getan haben. Kaum einer wollte die haben…), denn die nimmt ja nur Platz weg.

Irgendwann hab ich dann mal einen Messermann gefragt, ob die pro leerem Spieß bezahlt werden, was er nur mit einem Lachen beantwortete…

Theoretisch wurde einem aber auch ein Mittel bereitgestellt, mit dem man klar signalisieren könnte, wann man genug hat:

rodizio_ja_nein

Und auch wenn wir alle mehr gegessen hatten, als eigentlich reinpassen kann, ging es danach dann noch zum Nachspeisenbuffet, denn auch das sah sehr lecker aus (und war es dann auch).

Hier mal eine Vorspeisenauswahl und ein Fleischteller (weiß nicht mehr, was das war) mit einer der seltenen Beilagen (neben den Bohnen hatte ich glaub nur noch ein paar Knoblauchpilze):

04_fleisch_auf_teller

Wer also mal in Köln ist und das früh genug weiß, um noch einen Tisch zu reservieren, sollte da also auf jeden Fall mal hin gehen. Ich werds sicher auch nochmal tun.

(Nein, für diesen Beitrag wurde ich nicht bezahlt, ich nehme aber gerne Fleisch entgegen…)

 
Babba:

… aber mehr als das, was auf den beiden Tellern zu sehen ist, kann man doch gar nicht essen!

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donvanone:

@Babba: Sehr witzig…

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Mal was ganz tolles: Live Room Escape — DonsTag:

[…] Für den eben verlinkten Kölner Raum spricht allerdings, dass er nur 15 Gehminuten vom Rodizio entfernt liegt, was man dann ja sicher irgendwie kombinieren […]

 
 
madonha:

Und wir dürfen schon wieder nicht mit!!!

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