Produkttest: Die Schneidbox

06. Dezember 2009 um 17:49 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Jan Theofel hab ich es zu verdanken, dass ich die Schneidbox von Jochen Brüning testen durfte, obwohl ich bekanntermaßen kein Food-Blogger bin. Darum geht hier am Anfang gleich mal ein Dank an Jan und natürlich an Jochen, der mir eben eine seiner Boxen zu Testzwecken überlassen hat.

Aber was ist denn nun die Schneidbox? Ganz einfach: Die perfekte Kombination von Schneidebrett, Auffangschalen und Mülleimer.
Man kennt das ja, wenn man mal wieder viel Zeug zu vorzuschneiden hat (sagen wir für ein Fondue an Silvester, oder ein einfaches Wok-Gericht), so muss das alles erstmal in diversen Schüsselchen gesammelt werden, der Weg vom Brett in die Schüssel ist aber ab und an ein Problem, wenn neben dem Schnittgut z.B. auch noch Saft (z.B. von der Tomate) auf dem Brett balanciert werden muss. Hier ist ein ruhiges Händchen gefragt und dann noch etwas Glück beim Umfüllen.

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Die Schneidbox hat das Problem ganz einfach damit gelöst, dass die Auffangschalen unter dem Schneidebrett sitzen und so alles nur noch vom Brett über den Rand (mit praktischer Aussparung, die das Zielen noch einfacher macht) geschoben werden muss. Optionale (das Brett hat zwei verschiedene Seiten) Saftrinnen ermöglichen es dann auch, den Saft mit in die Schale zu retten.
Und da auch gleich noch eine große Schublade für den Müll vorhanden ist (mit offenem Ende, um es leicht in den Mülleimer oder auf den Kompost zu leeren), ist dieses Problem (bei uns wurde dann halt oft das die Abtropffläche vom Spülbacken genutzt, oder eine leere Gemüse-Verpackung genommen, die aber selten gereicht hat und immer mal wieder gerissen ist) dann auch gelöst.

Und da Jochen sein Produkt in einem Video festgehalten hat, brauch ich mir den Mund ja gar nicht so fusselig reden:

Weitere Pluspunkte: Es ergibt sich durch die Schneidbox eine leichte Arbeitsflächenerhöhung, was ich zwar zuerst bei uns für eher unpraktisch erachtete (da die Arbeitsplatte eh schon höher ist), aber beim praktischen Test war es dann doch nochmal angenehmer zu schneiden. Außerdem sind die Schubladen spülmaschinenfest, was ich auch sehr wichtig finde ;-)

Bei den Brettern hat man dann noch die Wahl, ob man Buche oder Eiche vorzieht, oder doch lieber auf Kunststoff schneidet. In meinem Set lagen mit Buche und Kunststoff gleich zwei Bretter dabei, dazu dann noch ein Pflegeset für das Holzbrett und eine Wandaufhängung, so dass sich die Box leicht in der Küche verstauen lässt. Da sie aber genau so gut auf der Seite stehen kann, bleibe ich hier mal noch flexibel. Die Wandaufhängung kommt dann vielleicht in der großen Küche zu, Einsatz,w enn wir irgendwann mal umziehen. Denn da kommt die Schneidbox sicher mit, ich hab sie schon ins Herz geschlossen…

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Kaufen kann man die Box im Online-Shop der Seite (da kann man auch jedes Teil einzeln nachbestellen, falls man z.B. noch mehr Schubladen braucht), individuelle Gravuren auf dem Holzbrett sind übrigens auch möglich, falls jemand noch was ausgefallenes für Weihnachten sucht…

 
Johan Westen:

Ich muss sagen, es sieht zwar echt praktisch aus, aber ich finde es schneller einfach sein schneidebrett zu nehmen und es danach abzuspühlen reicht doch völlig?!

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donvanone:

@Johan Westen: Das darfst du bei der Schneidebox ja auch machen, aber wenn du erstmal in Schüsseln sammeln musst, hast du es hier einfacher. hat mit dem Spülen nix zu tun.

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Babba:

Ich finde die Schneidebox eine sehr saubere, praktische Sache. Gerade für solche Anlässe, die du beschrieben hast.
Könnte mir vorstellen, dass man sich da bei der Arbeit damit gerne über die Schulter schauen lässt.
In Hinsicht seiner soliden Beschaffenheit hat sein Preis bestimmt auch seine Berechtigung.
Da hat sich mal jemand ziemlich Gedanken gemacht!

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Indy:

Ich muss mal eines loswerden: wie geil ist denn das Bild im Kochoutfit? – Klasse!

Dann halt Dich mal dran, wennste bald für 3 kochen wirst ;-)

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Alexander:

Also wenn die noch Tester suchen, machen wir so einen Test bei uns in der Hinterhauskommune bestimmt auch mal. :-)

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Madonha:

Das Brett-Set sieht praktisch und ansprechend aus.

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Jochen:

Ich würde es auch testen. Und dann auch allen brav weitersagen… sieht echt praktisch aus

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FrauBü:

@Indy: Das hab ich gemacht!!! Und ich hab ihm auch die Anweisung gegeben mehr mit dem Kochlöffel vor der Kamera zu spielen. *ich bin immernoch sowas von stolz*

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