Schmilz mein kleiner Weihnachtsmann!

29. Januar 2015 um 17:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

An Weihnachten und Ostern gibt es ja immer viel zu viel Schokolade (erst Recht, wenn man dann mal Kinder hat), die kein Mensch alleine essen kann (und erst recht nicht die Kinder).

Daher haben wir hier bei unserem Spieleabend seit einigen Jahren die Tradition, nach diesen Feiertagen immer einen Sonderspieleabend zu machen, zu dem jeder seien Schokohasen oder -weihnachtsmänner inkl. Obst mitbringt und dies dann zu einem leckeren Schokofondue verarbeitet wird.

Und seit heute (es gibt immer noch Reste und die Kinder freuen sich auch ab und an über eine Schokobanane) hab ich dann auch ein passendes Symbolbild für diesen Anlass:

weihnachtsmannschokofondue

Dazu noch ein uraltes Video, einfach nur weil es passt:

Auf der Suche nach dem Video hab ich aber dann noch was viel cooleres gefunden, nämlich diese Schoko-Nachtisch-Bombe mit Überraschungseffekt:

Hier ein ausführlicheres Video inkl. Rezeptanleitung:

Rodizio in Köln

27. Januar 2015 um 00:35 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Irgendwie vernachlässige ich DonsTag doch ganz schön, was dann auch auf eure Kosten geht. Denn so fehlen euch ja die ganzen Tipps, wo man auf jeden Fall mal gewesen sein muss. Zum Beispiel im Rodizio in Köln. Mein Bruder hatte davon in höchsten Tönen erzählt, so dass wir uns das im Herbst doch mal mit ihm und seiner Zukünftigen anschauen mussten. Und was soll ich sagen: Er hat nichtübertrieben, denn es war wirklich der Wahnsinn.

Nach einem leckeren Vorspeisenbuffet (Bild kommt gleich weiter unten), von dem man sich aber aufgrund des Hauptganges nicht zu viel holen durfte, gab es dann ein All-you-can-eat-Fleisch-Fressgelage, bei dem dauernd wieder jemand mit einem Fleisch-Spieß am Tisch stand und sein Messer zückte:

06_fleisch

Jeder Spieß hatte eine andere Sorte Fleisch (Roastbeef, Schweinelende, Lammrücken, Hähnchen, Rippchen und so weiter) und alle (bis auf eine Ausnahme) waren unglaublich lecker. Der Messermann fragte dann immer nett, wer denn etwas haben wollte, oft reichte dann aber nur ein “was ist das denn für Fleisch”, um schon 2-3 Scheiben auf dem Teller zu haben.
Von “All you can eat” konnte also nur bedingt die Rede sein, es war mehr ein “more than you can eat”, da bei der Bedienung ein Nachschlag schwerer abzuwimmeln war, als bei der eigenen Oma…
Aber es war ja auch so unglaublich lecker, da hat sich dann immer noch irgendwo eine Lücke gefunden.
Nur die Beilage musste man nahezu immer abwimmeln (was deutlich leichter ging, wobei einem die Frauen (ja, Frauen waren für die Beilage zuständig und Männer für das Fleisch) einem fast schon Leid getan haben. Kaum einer wollte die haben…), denn die nimmt ja nur Platz weg.

Irgendwann hab ich dann mal einen Messermann gefragt, ob die pro leerem Spieß bezahlt werden, was er nur mit einem Lachen beantwortete…

Theoretisch wurde einem aber auch ein Mittel bereitgestellt, mit dem man klar signalisieren könnte, wann man genug hat:

rodizio_ja_nein

Und auch wenn wir alle mehr gegessen hatten, als eigentlich reinpassen kann, ging es danach dann noch zum Nachspeisenbuffet, denn auch das sah sehr lecker aus (und war es dann auch).

Hier mal eine Vorspeisenauswahl und ein Fleischteller (weiß nicht mehr, was das war) mit einer der seltenen Beilagen (neben den Bohnen hatte ich glaub nur noch ein paar Knoblauchpilze):

04_fleisch_auf_teller

Wer also mal in Köln ist und das früh genug weiß, um noch einen Tisch zu reservieren, sollte da also auf jeden Fall mal hin gehen. Ich werds sicher auch nochmal tun.

(Nein, für diesen Beitrag wurde ich nicht bezahlt, ich nehme aber gerne Fleisch entgegen…)

Mein Filmjahr 2014

12. Januar 2015 um 22:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, es wird mal wieder Zeit, einen Blick auf meine gesehenen Filme aus dem letzten Jahr zu werfen.

Erstmal nur auf den reinen Zahlenwert: 2014 habe ich 49 Filme als Erstsichtung gesehen, davon 5 im Kino.

Vergleicht man das mit den Jahren davor (erst Mitte 2007 habe ich angefangen, auch TV-Sichtungen zu protokollieren), sieht das so aus:

filmjahr_2014_uebersicht_jahre

Details zu den vorherigen Jahren finden sich übrigens hier: 2009, 2010, 2011, 2012 und 2013.

5 Kinofilme sind für die Nach-Kinderlose-Zeit wohl der Standardwert (so war es seit einschließlich 2010 jedes Jahr, mit einer Ausnahme: 2013 waren es nur 4 Kinobesuche), da lässt sich wohl nicht dran rütteln. Und immerhin habe ich 3 davon sogar zusammen mit Frau Bü im Kino gesehen, was ja noch viel toller ist…

Aber seit 2014 ist diese Unterscheidung zwischen “Kino” und “Nicht Kino” auch nicht mehr so wichtig, denn seit der WM schauen wir Filme (und Serien) nur noch im Heimkino, was dann doch einen guten Schritt weg vom “TV” hin zum “Kino” macht. Ist nicht wirklich Kino, aber das, was ohne Dauerbabysitter am nächsten da dran kommt.
Mehr zum Heimkino gibt es dann hier, wenn es irgendwann mal annähernd fertig ist. Dieses Wochenende kam dann erstmal ne neue Soundanlage (nachdem bisher noch meine alte Studentenanlage genutzt wurde und die Boxen mit Kabeln lieblos auf dem Boden rumstanden), Morgen kommt ein Teppich und irgendwann werden dann noch die Wandlampenauslässe mit Leben gefüllt und mit Bildern und Vorhängen noch ein wenig mehr Kinoflair geschaffen. Und dann, ja dann bekommt ihr davon hier auch was zu sehen.

Halten wir also fest: Das Merkmal “Kino” ist nicht mehr ganz so relefant, dafür gibt es nun noch die neue Unterscheidung “2D” oder “3D”. Interessanterweise habe ich 2014 keinen 3D-Film im Kino gesehen, sondern nur im Heimkino. Dort allerdings auch nicht so viel, wie ich es gerne wollte, denn außer “Bluray kaufen” gibt es hier aktuell kaum gescheite Wege, an 3D-Filme zu kommen.
Streamingdienste mit 3D sind sehr rar, Videotheken kann ich hier im näheren Umkreis keine mehr finden, Kabel Deutschland sendet kein Sky 3D (und da ist das Angebot auch eher mau, hab ich so den Eindruck). Blieb für uns nur ein Testmonat Lovefilm, wo wir uns dann die 3D-Blurays nach Hause haben schicken lassen. Aber auch da ist das Angebot bei Amazon/Lovefilm sehr sehr mau, was gute 3D-FIlme angeht, so dass wir nach dem Monat dann auch wirklich alles gesehen haben, was zu dem Zeitpunkt interessant erschien (und noch mehr. “Flying Swords of Dragon Gate” haben wir abgebrochen, das war nix…).

Aber was habe ich denn nun gesehen? Hier eine Übersicht (sortiert nach Spontan-Bewertung, nei gleicher Bewertung dann nach Alphabet. “Spontan-Bewertung”, weil das einfach mein Bauchgefühl nach der Sichtung war. Da der Bauch nicht jeden Tag gleich ist, führt das dann dazu, dass man sich bei so einer Liste dann selber wundert, warum Film A schlechter als Film B bewertet ist, obwohl man das eigentlich eher anders sieht).

Und ab diesem Jahr kann man das ganze nun auch nach den 3 Kriterien (Kino, 3D und englischer Originalton) filtern.
Hier also die Filmliste, danach dann noch ein paar weitere interessante Statistiken (ganz neu: Wie alt sind Filme, die ich sehe):

Alle 49 Filme anzeigen
Im Kino gesehen: 5 Filme
In 3D gesehen: 6 Filme
Auf englisch gesehen: 7 Filme

7 Psychos
********** (9/10)

Interstellar
********** (8/10)

Iron Man 3
********** (8/10)

Snowpiercer
********** (8/10)

Austenland
********** (7/10)

The Artist
********** (7/10)

Ca$h
********** (6/10)

Elysium
********** (6/10)

Kick-Ass 2
********** (6/10)

Oblivion
********** (6/10)

Odd Thomas
********** (6/10)

ParaNorman
********** (6/10)

R.I.P.D.
********** (6/10)

Aristocats
********** (5/10)

Die Croods
********** (5/10)

Hugo Cabret
********** (5/10)

Leergut
********** (5/10)

Mullewapp
********** (5/10)

Pacific Rim
********** (5/10)

Pocahontas
********** (5/10)

Upside Down
********** (5/10)

The Grand
********** (4/10)

Filmplakate via TMDb (oder auch: “This product uses the TMDb API but is not endorsed or certified by TMDb.”)

So, nun zu den versprochenen Zusatz-Statistiken.

Alt bekannt ist die Aufschlüsselung nach Monat. Neu in dieser Grafik ist die grüne Linie, die den Monatsschnitt seit 2008 angibt:

filmjahr_2014_uebersicht_monate

Und auch die prozentuale Verteilung der Bewertungen auf die einzelnen Jahre ist hier schon bekannt:

filmjahr_2014_bewertungen

Bei Bullion hab ich dann lauter andere Statistiken gesehen, die ich auch sehr interessant fand. Die Frage war nun: Welche Statistiken kann ich mit wenig Aufwand nachbauen?
Da ich die Filme hier über ein Plugin per IMDB-Link speichere, habe ich über die TMDB-API (über die ich auch die Filmplakate oben bekomme) auch Direktzugriff auf das Erscheinungsjahr des Filmes. Und so kann ich dann tatsächlich den Graphen nachbauen, den ich bei Bullion am interessantesten fand, nämlich: Aus welchem Jahr sind die Filme, die ich 2014 gesehen habe.

Und hier ist die Antwort (inkl. dem Erscheinungsjahr aller anderen Filme aus der DB):

filmjahr_2014_erscheinungsdatum

Man sieht sehr deutlich, dass meine Blog-Datenbank erst seit 2007 gepflegt wurde. Täte ich mal alle anderen gesehenen Filme nachtragen (die ich mal irgendwo versucht habe zusammenzutragen), sähe das natürlich gleich ganz anders aus.

Man kann aber auch mal alle Jahre übereinanderlegen und dann schauen, wie alt ein Film ist, den ich in dem Jahr gesehen habe. Das sieht dann so aus (alte Filme hab ich mal gruppiert, damit man rechts im Ballungszentrum mehr erkennen kann):

filmjahr_2014_filmalter

Wenig überraschend sind die Filme meist relativ aktuell, allerdings auch eher 1-2 Jahre alt, was eben daran liegt, dass ich diese meist erst dann sehen kann, wenn sie auf Sky kommen. Bei “Pixelschatten” stimmt das Jahr in der TMDB nicht, daher gibt es da auch einen Eintrag bei “-1″ (ich hab quasi nen Film aus der Zukunft gesehen). Der gehört eigentlich auch in die 0 mit rein…

Und welche Filme (die so 1-2 Jahre alt sind) muss ich 2015 dann auf jeden Fall sehen?
Und wo bekomme ich 3D-FIlme her?
Und welchen Film hab ich komplett falsch bewertet?

Fragen, die nur ihr beantworten könnt…

Frohes Fest

24. Dezember 2014 um 13:52 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich wünsche allen Lesern ein frohes Fest und (falls man sich nicht mehr liest) einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Und wie jedes Jahr hab ich mal wieder vergessen, meine Weihnachts-2blog-Liste durchzugehen und hier für euch aufzubereiten.

Statt dessen, schließe ich mich einfach mal nur dem Böhmermannschen Outing an:

Und jetzt kann ich es kaum erwarten, endlich strahlende Kinderaugen zu sehen…

Garten-Texturen Vol.13

08. November 2014 um 09:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Farbstudie

06. November 2014 um 09:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie man an der Abnutzung der Farbstifte von Sohnvanone (eigentlich Tochtanone, aber er nutzt sie verstärkt) erkennen kann, dass dieses Jahr WM war:

farbskala

Wir hatten hier tatsächlich über Wochen nur Bilder in diesen 3 Farben…

PS: Um auch mal wieder nen Amazon-Partnerlink unterzubringen: Es handelt sich um die “STABILO woody 3 in 1″-Stifte, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Schön weich, damit auch die Kleinen ohne viel Druck malen können. Zudem decken sie sehr sehr gut, so dass man auch schön mit Gelb auf schwarzes Papier malen kann. Und dann kann man sie auch noch mit Wasser verwischen, was Aquarell-Effekte gibt. Und angeblich kann man damit auch auf Glas malen, was wir aber noch nicht ausprobiert haben (ob dann auch die Badewannenwand geht?). Werbung Ende ;-)

Garten-Texturen Vol.12

04. November 2014 um 09:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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“Sweet Treat Sunday”: Eisenbahn-Geburtstagskuchen

02. November 2014 um 22:50 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, da Tochtanone nun schon rekordverdächtige 2 Jahre alt ist, durfte ich mal wieder einen Geburtstagskuchen basteln und habe somit auch wieder was zu Kerstins “Sweet Treat Sunday” beizusteuern. Wohoo!

Da Tochtanone uns in den Wochen vor ihrem Geburtstag ununterbrochen mit dem Lied “Tuut, tuut, tuut, die Eisenbahn” beglückte, lag es dann auf der Hand, eben dies als Motto aufzugreifen und in einen Kuchen umzuwandeln. Der personalisierte Einladungstext (“Tut tut tut, die Eisenbahn, mich gibt‘s bald schon seit 2 Jahr‘n. Alleine feiern mag ich nicht, drum nehm ich mir den [Namen] mit!” gab die Richtung vor: Eine Eisenbahn, die alle Gäste mitnimmt.

Und so suchte ich dann im Netz verzweifelt nach einem Tortenbild-Druck-Servive, der einen Webauftritt hat, der zumindest etwas Seriosität vorgaukelt.
Ich sage euch, was da für Seiten im Netz rumlungern, da kann ich beim besten Willen nicht bestellen.
Am Ende bin ich dann hier hängen geblieben und habe Tochtanone als Schaffnerin und alle anderen Gäste als weitere Fahrgäste bestellt (bzw. ein großes mit Lebensmittelfarbe bedrucktes Zuckerpapier, wo ich dann mit einer Schere die Fenster ausgeschnitten habe, was absolut ohne Probleme ging). Hier mal Frau Bü und mich:

d2_fotofenster

Und hier nun noch ein paar weitere Impressionen:

d3_zugkuchen

Eigentlich hab ich ja nur Kinder bekommen, um Geburtstagskuchen zu basteln. Ich liebe es, durch die Süßwaren- und Keksregale zu schlendern und nach dem besten “Schornstein”, “Rad” oder sonst was zu suchen (besonders stolz bin ich diesmal auf den Popcorn-Qualm).

So sieht das dann übrigens aus, wenn ich am Werk bin:

d4_verzieren

Abschließend noch kurz ein weiter Grund, warum ich nicht wöchentlich beim Sweet Treat Sunday mitmachen kann. Denn ich habe nicht nur viel zu wenig Zeit (die Wochenenden sind wir meist auf Tour), irgendwas Süßes zu machen. Es ist nämlich auch noch so, dass der Sweet Treat Sunday sich sein eigenes Grab schaufelt. Denn wenn ich dann mal Zeit habe, dann kann es auch vorkommen, dass ich von den Vorstellungen da so den Mund wässrig gemacht bekommen habe, dass ich was davon nachmachen muss. Und das kann ich ja dann nicht einfach nochmal einstellen.

So z.B. bei diesen sehr leckeren Pflaumenknödeln:

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Will Arnett war in einer total abgefahrenen Fernsehshow

30. Oktober 2014 um 23:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Klingt nach eine komplett surrealen Erfahrung. Warum gibt es solche Sendungen nicht auch in Deutschl… ach.. moment…

Dons Spielecheck – Spiel 2014

19. Oktober 2014 um 13:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, die letzten drei Tage habe ich endlich mal wieder mit Frau Bü (vielen Dank an die Schwiegereltern fürs Sitten) auf der Spielemesse in Essen verbracht und am laufenden Band Spiele gespielt.
Und da ich nicht so bin, will ich euch meine Erkenntnisse nicht vorenthalten.
Hier also eine Liste aller von uns gespielten Spiele (nur erklärte Spiele und Kinderspiele ausgenommen), grob von “toll” bis “mies” sortiert.
Bei der Wertung ist die erste Zahl meine Wertung, die zweite Wertung ist die von Frau Bü.
Aufgrund unser Spielgruppen-Vorlieben handelt es sich hier nur um leichtere Kost (mit manchmal leichten Tendenzen nach oben), also keine großen Strategie-Grübelspiele, wo man 2 Stunden stillschweigend am Tisch sitzt.

Irgendwie sind es sehr viele Würfelspiele geworden, warum auch immer.

Aber nun los (bei 4 Spielen fehlt ein selbstgschossenes Foto, die reiche ich evtl. noch von offizieller Seite nach. Ebenso wie weitere Infos und Links zu den Spielen):

El Gaucho (Argentum Verlag)

el_gaucho

Würfelspiel, das aber dadurch glücksunabhängiger wird, da immer der Startspieler mit (Anzahl Spieler)*2+1 Würfeln würfelt und sich dann nacheinander davon jeder zwei Würfel aussucht und mit denen Kühe oder Sonderfähigkeiten erwirbt. Da jeder andere Kühe sammelt, kann meist jeder noch irgendwas brauchbares machen, durch die Sonderfähigkeiten gibts auch noch ein wenig (aber wirklich nur ein wenig) Interaktion. Nach der Schlusswertung waren wir dann aber doch sehr überrascht, hatten wir (Frau Bü, ich und 2 Unbekante) doch einen ganz anderen Ausgang erwartet. Zudem waren die ersten 3 Plätze dann nur jeweils einen Punkt auseinander (bei Punkten rund um 140).
Diese Undurchsichtigkeit ist dann auch mein einziger Minuspunkt, sonst ein ganz gutes Spiel.

Wertung: 8/10 | 8/10

Five Tribes (Days of Wonder)

five_tribes

Ein interessantes “Personen-Verschieb-Spiel”, bei dem man immer sehr viele Möglichkeiten hat (und nicht, wie bei manch anderen Spielen eh kaum eine Wahl hat, was man tut) und verschiedenste Strategien verfolgen kann. Wir hatten den Eindruck, dass ein Spieler im ersten Zug schon das Spiel entschieden hätte, weil er eine sehr starke Spezialfähigkeit erworben hat, dann hat er aber wohl doch zu sehr nur diese Strategie verfolgt, denn zu unserer aller Überraschung habe ich (ohne eine klare Linie) dann mit deutlichem Abstand gewonnen.
Die Regeln erschlagen einen erstmal, dann ist es aber doch sehr leicht gespielt, wirklich interessant wird es aber sicher erst beim zweiten Mal, wenn jeder weiß, was er wirklich tut…
Mit 50€ aber dann doch viel zu teuer für das Gebotene.

Wertung: 7,5 | 7

Dice Brewing (Board & Dice)

dice_brewery

Ein Würfelspiel, in dem man Bier brauen muss. Die Würfel sind dabei Zutaten bzw. Spezialfähigkeiten, mit denen man die Würfel beeinflussen kann (wenn man nicht so ein unglaubliches Würfelpech hat, wie ich es hatte. Das konnte selbst der Autor nicht fassen, der sowas laut eigener Aussage noch nicht gesehen hat. Nun hab ich daher eine Schachtel mit “For the player who only rolls ‘ones’”-Widmung im Deckel…)

Wertung: 7,5 | 9

Loony Quest (Asmodee)

loony_quest

Jump’n'Run-Malspiel, bei dem man ein Bild in der Mitte sieht, in das man Linien oder Punkte malen muss und dabei bestimmte Regeln zu befolgen hat (z.B.: Male eine Linie vom Start zum Ziel, berühre dabei möglichst viele Sterne, treffe aber keine Wände oder Gegner). Wäre natürlich total easy, allerdings malt man nicht direkt auf dem Bild, sondern auf einer transparenten Platte vor sich. Erst wenn man fertig ist, wird die Platte über das Bild gelegt und geschaut, wie gut man nun wirklich getroffen hat.
Ein sehr witziges Spiel. Wir (Frau Bü, ich und 4 andere Fremde zwischen ca. 15 und 50 Jahren) hatten am Ende 3-4 “ach, ein geht noch”-Runden, ich bin mir nur nicht sicher, ob es, wenn man alle Level gespielt hat, nicht irgendwann langweilig wird. Hier könnte ich mir aber auch neue Level zum “aus dem Internet” drucken vorstellen (oder selber machen, womöglich mit Leveleditor), so dass das auch kein Problem mehr wäre. Und der Verlag wird sicher auch für Nachschub sorgen. In Amerika gibt es das Spiel in einer leicht anderen Variante (“Doodle Quest”), da finde ich die “Level” abwechslungsreicher, das gab es aber leider auf der Messe nicht.
Loony Quest kommt erst Ende des Jahres raus, pünktlich zu Weihnachten also, wo es nach unseren Erfahrungen wirklich jede Altersstufe erfreuen kann.

Wertung: 8 | 6,5

Doodle City (Aporta Games)

dice_town

Wie bei “El Gaucho” ein Würfelspiel, bei dem auch die Mitspieler den eigenen Wurf mitbenutzen müssen. Diesmal geht es darum, auf durch eine Würfelkombination bestimmter Koordinaten eine Straße auf den Stadtplan zu malen und so verschiedene Dinge zu verbinden, die dann Punkte bringen. Schnell erklärt, schnell gespielt.

Wertung: 7 | 8

Evolution (North Star Games)

evolution

Ähnlich wie bei Ursuppe versucht man hier seine Spezies (bzw. mehrere davon) möglichst toll zu evolutionieren (langer Hals, Fettreserven, Fleischfresser, Hörner etc.) um am Ende das meiste Futter zu ergattern (gerne auch aus dem Körper der gegnerischen Tiere).
Im Vergleich zu Ursuppe etwas gradliniger, ernster und leichter zu überblicken. Könnte auch weniger lange dauern als Ursuppe, aber das kann ich nicht sicher sagen, wir haben Evolution aus Zeitgründen nicht zu Ende gespielt.

Wertung: 7,5 | 6

Steam Park (Horrible Games)

steampark

Wieder ein Würfelspiel. Hier nutzt man seine Würfel diesmal, um einen Freizeitpark (in sehr schöner Optik) aufzubauen, Besucher anzulocken, den ganzen Dreck (durch Würfel und Besucher) wieder weg zu bekommen und nebenbei noch munter Aufträge zu erfüllen. Der Würfelkniff diesmal: Alle würfeln gleichzeitig, so oft sie wollen (bzw. noch maximal dreimal, wenn der erste fertig ist) und je schneller man zufrieden ist, desto sauberer bleibt der Park.
Hier mischt sich Würfel-Pech mit Zug-Pech (Besucher werden aus einem Würfel gezogen und sollten die passende Farbe haben) und den lästigen Bauverordnungen (kennt jeder, der selber ein Haus gebaut hat), die die Bauvorhaben auf dem eingeschränkten Platz eher schwierig machen.

Wertung: 7 | 6,5

ISpy Original (Game Factory)

ispy

Man hat vor sich ein Wimmelbild liegen, dann wird eine Karte aufgedeckt, auf der 8 Symbole zu sehen sind, von denen genau auf auf der Karte abgebildet ist (welches auch immer), das es zu finden gilt. Mehr ein Kinderspiel (allerdings noch nix für Sohnvanone), das aber trotzdem Spaß gemacht hat…

Wertung: 6,5 |7

Sushi Go! (Zoch)

sushi_go

Kartensammelspiel, bei dem man aus der Kartenhand eine Karte nimmt und den Rest weitergibt. SO geht das ein paar Runden, bis alle Karten weg sind. Man guckt also nicht nur, was man selber sammeln will, sondern auch, was man seinem Nebenmann auf keinen Fall weitergeben will. Und Sushi ist eh toll (wobei die graphische Gestaltung mir nicht so zusagt)

Wertung: 7 | 5

Beasty Bar (Zoch)

beasty_bar

Karten-Ärgerspiel in schöner Optik (lediglich die Punkte, die eine Karte am Ende bringt hätte man noch auf die Karte bringen können, statt eine Extra-Karte dafür zu machen), das zwar auch sehr glücksabhängig ist, aber trotzdem Spaß macht, da man dauernd seine Mitspieler ärgern kann

Wertung: 7 | 5

Machi Koro (Kosmos)

machi_koro

Und noch ein Würfelspiel, diesmal deutlich glückslastiger. Vor allem das Ende (wo es dann um den Gewinner geht) kam es uns wie ein reines Glückspiel vor (und der Startspieler hat gewonnen, weil er eine Runde mehr hatte)

Wertung: 6 | 6

Co-Mix (Horrible Games)

co-mix

Ein reines Fun-Spiel, in dem das Gewinnen Nebensache ist. Die Spieler einigen sich auf den Titel einer Geschichte (bei uns war es “Somewhere in the night” oder so) und versuchen dann zeitgleich aus ihren zahlreichen Hand-Bild-Karten einen passenden Comic aus 6 Bildern zu legen. Wenn alle fertig sind, erzählt jeder seine Geschichte und dann wertet jeder alle Geschichten bzgl. Kreativität, “hat mich berührt” und Technik/Erzählart.

Wertung: 6 |6

Hamsterbacke (Amigo)

Ein Kartensammelspiel, bei dem man aber nicht zu viel auf der Hand hamstern darf, denn sonst freuen sich die Mitspieler. Nette Mechanismen, mit mehr Spielern vermutlich nochmal deutlich besser als zu zweit. Ja, je mehr ich drüber nachdenke, desto besser könnte ich mir da vorstellen…

Wertung: 6 |5

Bite Night (Zoch)

bite_night

Meiner Meinung nach fast wie Lotterie, man hat kam Einfluss und am Ende hat halt irgendwer durch Glück gewonnen. Frau Bü hats gefallen.

Wertung: 5 | 7

Frischfisch (2F-Spiele)

frischfisch

Die Erklärdame hat es (evlt. da auf englisch) nicht wirklich geschafft, uns (Frau Bü mir, und schon wieder 2 neuen Fremden) das Spiel gescheit zu erklären, weswegen wir am Anfang sehr sehr ratlos losgespielt haben. Später wurde es dann klarer und eine zweite Runde wäre sicher ganz anders abgelaufen, aber irgendwie konnte ich trotzdem nicht das “besondere” am Spiel erkennen. So wird es eine zweite Runde also wohl nie geben…

Wertung: 5,5 |6

Sushi Dice (Sit Down)

sushi_dice

Sushi-Würfelspiel. Eher ein Kinderspiel, alle versuchen gleichzeitig bestimmte Würfel-Sets zu erwürfeln. Wer es zuerst schafft, kriegt nen Punkt. Ein Kniff kommt noch dadurch rein, dass es hilfreich sein kann, den anderen mit einem Auge beim Würfeln zuzuschauen, da man denen bei einem bestimmten Würfelergebnis dann durch reinrufen den Wurf versauen kann, so dass sie wieder von vorne anfangen müssen.

Wertung: 5 | 5

Illegal (Lucidally / Asmodee)

illegal

Eine Art “Mörderspiel”, bei dem aber nicht gemordet wird, sondern jeder Spieler ein Händlier ist, der versucht eine Warensorte loszuwerden (davon hat er so 6 auf der Hand, dazu noch eine zufällige andere) und dafür möglichst viele von einer anderen zu bekommen. Alle Spieler handeln und tauschen dazu geheim in verschiedenen Ecken des Raumes (oder in verschiedenen Räumen). Dabei ist aber auch das Ziel, dass am Ende der Tauschphase die Mehrheit der Spieler nicht sagen können, welche deine beiden Waren waren. Wir haben zu viert getestet, da war es nicht wirklich der Brüller und wir wurden auch alle enttarnt. Mit 7-9 Spielern sollte das aber anders aussehen und ich könnte mir vorstellen, dass es da wirklich funktioniert (daher die 6 Punkte)

Wertung: 6 | 2

Shephy (bouken)

Ein Solitär-Spiel, bei dem man versucht, seine Schäfchen zu vermehren. Dabei spielt man jede Runde eine Karte aus der Hand, mit denen man z.b. Schafe erzeugen, verdoppeln oder zusammenziehen kann. Oder aber auch (und das viel zu oft) vernichten muss. Da mir nicht klar war, wie viele negative Karten es doch gibt, ging meine “Strategie” schnell nach hinten los und auf einmal waren alle Schafe verschwunden. Neben mir hat es aber jemand mit den gleichen Voraussetzungen auf Anhieb geschafft…

Wertung: 4 | 6,5

7 Steps (Kosmos)

7_steps

Legespiel, bei dem man wieder eine Portion Glück braucht (richtige Steine ziehen) und wo man dann zu lange über seinen Zug grübeln muss (da man nicht wirklich vorplanen kann), so dass es eher dröge wird. Haben wir dann irgendwann abgebrochen

Wertung: 5 | 4

Concept (Asmodee)

concept

Begriffe erklären, indem man nur Icons nutzt. Klingt witzig, ist aber dann doch irgendwie schwerer als gedacht, so dass es nicht witzig ist, sondern man sich nur gegenseitig vorwirft, zu dumm zum raten oder erklären zu sein…

Wertung: 5 | 4

Absacker (Amigo)

absacker

Tatsächlich ein lupenreines “Absacker-Spiel” (also eins, was man nach einem langen Spieleabend spielt, um noch nicht nach Hause gehen zu müssen, aber sein Gehirn trotzdem schonmal abschalten zu können). Die Regel ist in einem Satz erklärt, dann werfen alle Spieler munter Karten ab (und ziehen nach) und sammeln zwischendurch Punkte ein. Viel Glück, wenig Einfluss, aber darum geht es beim Absacken ja auch nicht…

Wertung: 5,5 |2

Mc Johny’s (Czech Board Games)

mcjohnys

Ein Spiel, in dem jeder Spieler ein anderes Spiel spielt, um gemeinsam Punkte in 4 Kategorien zu sammeln (jeder kann dabei für jede Kategorie Punkte sammeln). Einer spielt nicht mit und kommandiert nur die Spieler, damit die auch in den richtigen Kategorien punkten, damit alle Kriterien erfüllt werden. Ein weiterer Spieler versucht das ganze allerdings zu sabotieren (offen), indem er möglichst viele Minuspunkte sammelt. Die einzelnen Spiele sind dabei alles andere als innovativ und so konnte das Spiel dann auch nicht überzeugen.

Wertung: 5 | 4

Kobayakawa (Iello)

Minimalstes Spielmaterial (so, dass man es auch ganz ohne Kauf sicher daheim spielen kann), minimale Regeln, minimaler Einfluss und hoher Glücksfaktor.

Wertung: 5 | 3

Neptun (Queen)

neptun

Zu Verteidigung des Spiels: Wir haben es nichtmal eine komplette Runde gespielt, da es das letzte Spiel am letzten Tag war und wir noch einen Tisch im Restaurant reserviert hatten. Hier kam es uns aber dann nicht wirklich nach “spielen” vor, sondern nach einer langen “Entscheidungsphase”, wo man in “riskier ich was?”-Manier seinen Zug und die dafür vorhandenen Karten zusammenstellt. Und dann spielt man seine Karten eben nach und nach ab, wo man dann auch nicht mehr wirklich viel überlegen muss.

Wertung: 4 | 4

Crazy Circus (Asmodee)

crazy_circus

Auch hier hatten wir nur eine Mini-Runde gespielt und mussten/wollten abbrechen. Hier handelt es sich um eine Knobelaufgabe, die alle Spieler gleichzeitig lösen wollen (natürlich als erster). 3 Zirkustiere müssen nach Vorgaben angeordnet werden, dafür gibt es 6 Zugmöglichkeiten, die alle einen Namen aus zwei Buchstaben haben (z.B. “Ma” oder “So”). Wer zuerst die Lösungskombination laut sagt (“MaKiNiMaSo”), der bekommt den Punkt.

Wertung: 4 | 4

Schraube locker (Amigo)

schraube_locker

Jawohl, nochmal ein Würfelspiel. Wieder ein neuer Laufmechanismus, bei dem ich mir allerdings relativ “gespielt” vorkam (im Sinne von: Ich habe nicht wirklich viel Entscheidungsspielraum), Einzig ein wenig “gehe ich Risiko?” gibt es noch, aber das reicht nicht.

Wertung: 4 | 3

Cubo (Queen)

cubos

Hatten wir schon ein Würfelspiel? Hier nochmal die Variante, wo man so lange würfeln darf wie man will, zumindest, bis der erste Spieler fertig mit würfeln ist. Dann geht es drum, ein wenig zu knobeln und seine Würfel so anzuordnen (in einem 3×3-Raster), dass man möglichst viele Punkte bekommt. Die Sache mit den doppelten Punkten bei gleicher Farbe finde ich nicht fertig durchdacht, denn so tauscht dann jeder im Laufe des Spiels seine Würfel so, dass er nur Würfel einer Farbe hat. Wer das nicht macht, hat das Nachsehen.

Wertung: 4 | 3

Kwando (Huch! & friends)

Team-Spiel, in dem Personen nach Geburtsjahr sortiert werden muss, wobei jeder im Team nur die Personen auf seiner Hand kennt und deren Namen nicht nennen darf, sondern sie dem Team erst einmal beschreiben muss.

Wertung: 4 | 2

Monster Chef (believeingames)

monster_chef

Kam uns vor wie ein noch nicht fertig durchdachter Prototyp, was aber evtl. an der eher verwirrenden und lückenhaften Erklärung gelegen haben könnte.

Wertung: 3 | 0