Meine Quellen (I)

24. März 2009 um 00:13 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, wie schon angedroht, lege ich nun mal meine Quellen offen, die mir bisher geholfen haben, meine Weltkarte mit Markern zu versehen.

Am weitesten zurück geht mein Taschengeld-Buch, das mit den ersten 2 Mark Fünfzig am 6.9.1987 beginnt und erst beim Abitur endet. Dummerweise steht da aber öfter nur sowas wie “Urlaub” statt dem tatsächlichen Ort und bei den frühen Urlauben waren es ja auch eh die Eltern, die gezahlt haben (oder man hat extra Urlaubs-Geld bekommen, was dann nicht unbedingt extra vermerkt wurde). Aber z.B. den Phantasialandbesuch 1988 hätte ich über meine anderen Quellen sicher nicht rausbekommen (siehe zweiter Eintrag oben links):

quelle_taschengeld

Unten rechts sieht man dann auch noch einen typischen “Urlaub 89″ Eintrag. Andere Merkwürdigkeiten: Ich habe mir sowohl “Cowboy-Zeug” als auch “farbl. Haarspray” gekauft. Was bitte was das für ein Karnevalskostüm? Und für Jochens Geburtstagsgeschenk hab ich satte 2,94 Mark ausgegeben, das ist fast dreimal so viel, wie ich den “a(r)men Kindern” gespendet habe. Jochen muss wohl sehr sehr arm gewesen sein…
(Über dieses Büchlein wollte ich schon länger mal nen eigenen Eintrag machen, ist zum Beispiel schön zu sehen, wo die Inflation überall zuschlägt. Der Preis für ein “nicht gemachtes Bett” hat sich z.B. innerhalb weniger Monate verdreifacht…)

Etwas detaillierter als das Taschengeld-Buch waren gelegentlich meine Taschenkalender. Da fängt meine Sammlung aber erst zum Schuljahr 96/97 an.

quelle_kalender

Aber immerhin hab ich so z.B. erfahren, wann ich in Düsseldorf die Max-Ernst-Ausstellung gesehen habe (26.11.1998):

quelle_kalender_innen

Trotz stressiger Wochen (Informatik- und Geschichts-Klassenarbeit, theoretische Führerscheinprüfung, Fahrt nach Düsseldorf und zu David Copperfield, dann noch das schwere Fußballspiel gegen DJK ST. Katharinen, der/die/das “2. ÜF”, eine (nicht meine) Firmung, ne Mallorca-Party und die komplizierte Englisch-Hausaufgabe “What does the arrival of the chair (?) boys enthüllen”) hatte ich aber noch genug Zeit, die beiden Seiten auf künstlerisch hochwertigste Art zu verzieren.

Ein sehr hilfreicher Punkt (da hier in der Regel sowohl das “Was”, “Wo” und “Wann” anzutreffen ist, was bei den anderen Punkten gerne mal nur unvollständig daherkommt) sind gesammelte Eintrittskarten (die ich theoretisch alle noch einscannen und in die Karte einbinden will):

quelle_eintrittskarten

Gleiches gilt für Flyer und so Zeug, hier ist es halt nur mit dem Datum so eine Sache. Aber ein Flyer kommt ja selten allein…

quelle_flyer

Hier scheint mir aber eine Kiste zu fehlen hab ich das Gefühl, denn es geht irgendwie erst 1999 los, dabei hab ich zumindest 95 und 97 in Amerika ein Haufen Zeug angeschleppt (und in einem Urlaub sogar Tagebuch geführt). Muss noch irgendwo rumliegen (ich weiß auch wo: Im Weg. Denn mein altes Kinderzimmer wird gerade in was neues transformiert und eigentlich hätte ich mein Zeug da schon lange rausgeräumt haben sollen. Sorry!)

Da liegt auch noch eine dicke Mappe mit Unterlagen von Kindergarten bis keine Ahnung wann rum, die ich hier dann in Teil 2 der Quellensammlung vorstelle. Schließlich finde ich da dann raus, was für ein Reiterhof das war, wo wir zum Kindergartenabschluss hingefahren sind.

Momentan nur sporadisch genutzte Quellen (dazu dann auch im zweiten Teil mehr) sind dann noch meine ganzen Digitalfotos (angefangen 2001), die Analogfotos (total unsortiert) und Mails (ab 2000). An dieser Stelle: Hey! Ich hab kein einziges Foto von Silvester 04. 05 und 06. Wer kann mir helfen? Fluffi? Du warst doch bei allen drei dabei…
Ach, DonsTag ist dann natürlich auch noch eine gute Quelle, aber mehr zum Nachschlagen, alle Artikel durchgehen will ich nicht unbedingt…

 
Alexander:

… da merkt man erst mal, wie alt man ist … als du noch ’98 in dein Büchlein gemalt hast, war ich glatt im 1. Staatsexamen …

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FrauBü:

krank, sehr krank. mehr fällt mir dazu nicht ein.

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donvanone:

@Alexander: Von den Malereien auf das Alter zu schließen geht nicht wirklich, da ist das Alter egal, die Langeweile muss nur groß genug sein. Aber ich glaub im Alter hat man weniger Farben zur Auswahl…
@FrauBü: Dann hätte ich heute gar nicht zur Arbeit gehen müssen?

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Schnitzel:

Deine “2. ÜF” ist deine zweite Überlandfahrt mit dem Fahrschulwagen? Wäre das möglich? Analog dazu oben links die “1. NF”, also die erste Nachtfahrt.

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donvanone:

@Schnitzel: Oh, das macht Sinn, ja, super, perfekt!

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Ro:

Was ich nicht verstehe: Sind “Firmungen” nicht immer im Frühjahr?
Und: hast Du Deinen Führerschein wirklich erst nach Deinem Geburtstag gemacht?

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donvanone:

@Ro: Offensichtlich sind sie das nicht immer.. Was die Regel ist, kann ich dir aber nicht sagen.
Und ja, meinen Führerschein hatte ich erst nach meinem Geburtstag, weiß auch nicht mehr warum…

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Madonha:

Hast du ein Glück, dass ich nicht alles ungesehen, weil abgesegnet, wegschmeiße!!! Einiges hat unser Haus allerdings schon auf Nimmerwiedersehen verlassen. Glaub, es waren schweren Herzens auch USA Hefte und Flyer dabei. Kann dir aber vielleicht ja noch ein wenig mit meinem Sammelsurium aushelfen, wenn es ja sowieso nur um’s einscannen geht.
Kannes sein, dass Alexander sein Alter meinte, (schon 1. Staatsexamen) und nicht deines!

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donvanone:

@Madonha: Ja, er meinte sein Alter, aber ich meinte das Alter allgemein. Rumzeichnen hat nix mit Alter zu tun, zumindest nicht mit dem auf dem Papier…

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Fluffi:

Sehr coole Idee, dass alles – und meiner Meinung nach gar nicht krank. Meine Kalender aus der Schulzeit habe ich auch noch in Neustadt eingelagert, inkl. aller Schulhefte seit der ersten Klasse, alle Klassenarbeiten, unzählige Kino- und Eintrittskaten, Flugtickets, noch gut 150 druckfrische Abizeitungen, alle Ausgaben vom Digitalender und und und. Dummerweise kann man solche Sachen nur aufheben, solange man sie nicht in den eigenen vier Wänden lagern muss. Ich hätte die Kisten niemals bei den letzten Umzügen mitgeschleppt und beim letzten Aufräumen im alten Kinderzimmer sind auch einige Sachen eigenhändig durch mich in der Tonne gelandet. Ich hab ja schon mal irgendwann in einem Kommentar geschrieben, dass ich den Ansatz der digitalisierten Erinnerung super finde (auch wenn du damals geschrieben hast, dass du die Sachen trotz Einscannen nicht wegschmeißt). Das erinnert mich daran, dass ich erst vier von geschätzt zehn dicken Leitz-Ordnern voller Kindheits- und Jugendfotos eingescannt habe…
Ach ja, Silvesterfotos sollte kein Problem sein.

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