Media Monday #85 – Rosenmontags-Special

11. Februar 2013 um 09:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ein krankes Kind und viel zu viel zu tun auf der Arbeit, das sind nicht nur die gründe, warum hier seit dem letzten Media Monday nichts passiert ist, sondern auch dafür, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal in meinem Leben an Karneval nicht in meinem Heimatdorf bin, um dort Karneval zu feiern.
Aber immerhin gibt es beim Media Monday ein Rosenmontags-Special, woran ich jetzt nicht wirklich unschuldig bin. Bis auf die Fragen 2 und 7 stammen alle aus meiner Feder und gingen als Vorschlag an Wulf vom Medienjournal, der dann auch gerne aufgegriffen hat.

Dummerweise hab ich nicht bedacht, dass ich dann ja diese Fragen auch beantworten muss, sind schon selten dämliche dabei (mein Anspruch war es, dass die Fragen auch in eine mormalen Media-Monday hätten auftauchen können, gesammelt aber eben doch ein Oberthema erkennen lassen. Eine der ersten Antworten zeigt aber schon, dass mir das entweder nicht gelungen ist, oder der pawlowsche Effekt der Karnevalshasser auf eben diesen eben doch zu groß ist und alles unter dieser Überschrift “Schwachsinn” gewesen wäre). Aber nun versuche ich dann einfach mal:

1. Andy Serkis als Vorlage einer digitalen Figur gefiel mir am besten als Caesar in “Planet der Affen – Prevolution”, denn der sah mal wirklich nach einem Affen aus und bewegte sich auch so. Bei Gollum kann ich schwer sagen, ob er sich wirklich wie ein Gollum bewegt hat, aber der Affe hat mich überzeugt.
Einschub: Meine Frage war übrigens anders formuliert, bei mir war der Karnevalsbezug noch erkennbarer mit ‘Andy Serkis gefiel mir in seinem “Bällekostüm” am besten in …’.
Dieser Werbespot brachte mich auf die Idee, dass so ein grüner Anzug mit Tischtennisbällen drauf doch auch ein nettes Karnevalskostüm wäre:

Wie viele es dann verstehen würden, ist eine andere Frage, aber immerhin könnte man jedem, der nachfragt, was das denn bitte sein solle, eine andere Antwort geben: Ich bin King Kong, Gollum, Tim, Struppi, eine tanzende Konservendose oder was auch immer.
Warum auf ein Kostüm festlegen?

2. RegisseurIn ???? hat mit ???? den besten Partyfilm abgeliefert, weil ich nicht sicher bin, wie die Frag gemeint ist (puh, es war keine von meinen eigenen…). Geht es um Filme, in denen eine Party eine große Rolle spielt, dann bin ich da tendenziell eher raus, da es dann meist auch viel Alkohol und Drogen gibt und das Niveau der Witze sich der Zielgruppe anpasst (ach, da wären wir also wieder beim Thema Karneval, wah!? Karnevalssitzungen aus dem TV gehen übrigens auch nicht, gerade weil ich nicht so viel trinken kann, um das witzig zu finden. Aber nur deswegen muss man den Karneval an sich ja nicht verteufeln..), da würd ich dann wohl am ehesten noch “Mamma Mia” nehmen, da gabs am Schluss ja auch ne große Party…
Wenn es aber um Filme geht, die man auf Partys zeigt, dann läge bei mir wohl “Koyaanisqatsi” auf Platz 1 der meistgezeigten Filme. Der ist zwar eher ein Stimmungskiller, aber erstens verstehe ich nicht, warum man sich auf einer Party gemeinsam Filme ansehen sollte (wenn, dann wohl noch “Blues Brothers”), daher kam das bei uns fast nie vor, und zum anderen sollte jeder mal “Koyaanisqatsi” gesehen haben (ich hatte sogar das Glück, ihn mal im Kino sehen zu können), daher hab ich das als Bildungsauftrag angesehen, den jedem unter die Nase zu reiben…

3. Die beste Frau hat der männliche Schauspieler Robin Williams in “Mrs. Doubtfire” verkörpert, weil ich als Kind von ihm/ihr ganz begeistert war und das für mich immer noch seine beste Rolle war.

4. Kostümfilme finde ich in 9% 99% der Fälle unfassbar langweilig, weil die einzige Leistung darin besteht, eine langweilige Liebesgeschichte in aufwändige Kostüme und eine andere Zeit zu stecken. So, ich kann auch pauschal Sachen doof finden! Aber hier ist es mehr als berechtigt…

5. Den besten Clown hat Tim Curry in “Es” gespielt, weil der meinen Vorstellungen ziemlich genau entsprach und ich Heath Ledgers “Joker” nicht als “Clown” einstufen würde…

6. Die Maskenbildner in “From Dusk Till Dawn” haben beeindruckende Arbeit geleistet, weil ich mir nach dem Film (und dem Making Of) kurz mal Gedanken drüber machte, ob “Maskenbilder” nicht auch ein toller Job wäre. Dann hab ich aber doch lieber was richtiges gelernt…

7. Zuletzt mit Karneval in Berührung gekommen bin ich an Rosenmontag/Veilchendienstag im letzten Jahr, da Sohnvanone auch das örtliche Karnevalsfasching krankheitsbedingt verpasst hat. Aber Morgen werde ich mir dann mal die alemannische Fasnet geben (wenn nichts dazwischen kommt), vor der ich immer geflohen bin. Wobei das ja streng genommen auch kein “Karneval” ist…

 
bullion:

“Koyaanisqatsi” musste ich damals während meines Studiums neu schneiden und mit einer Tonspur versehen. Ging bei mir damals um den Verfall des städtischen Lebens usw. Achja, good times…

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Dominik:

Bei der 2 ging es mir genau so. Hab einfach auf beide Arten geantwortet. ;)

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Intergalactic Ape-Man:

Ach du warst das. ;)

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fidepus:

9% würde ich jetzt nicht als pauschales Dooffinden bezeichnen. ;-)

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donvanone:

@fidepus: Ups…

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