Häh?
Ok, fange ich mal ganz von vorne an: Heute war ja das Finale von den Popstars und merkwürdigerweise habe ich nicht gewonnen, obwohl ich doch schon auf dem Cover war. Vielleicht hat mir Frau Büs Mütze wirklich nicht so gut gestanden, aber der Vergleich mit einem gewissen Herrn Kübelböck war doch arg unter der Gürtellinie. Dafür hatte ich der Verfasserin dieses Vergleiches, einer gewissen Kittyluka, auch mit einem DonsTag-Hausverbot gedroht, was dann auch mehr oder weniger erfolgreich war.
Gestern war dann so ein orangener Zettel im Briefkasten, dass ich doch bitte mal auf der Post ein Paket (bzw. gleich drei Pakete, aber die anderen beiden spielen hier gerade keine Rolle) abholen solle.
Und zu meiner unbändigen Überraschung, fand ich in dem (einen) Päckchen das Spiel “Bohnkick” (gehört zwar zur Bohnanza-Reihe, hat damit aber eigentlich gar nix zu tun) vor, welches auf meinem Amazon-Wunschzettel stand. Der Begleitzettel teilte mir dann mit, dass man mit diesem Einschleimgeschenk das Hausverbot abwenden wolle. Kann ich nur sagen: Geglückt! Als Zeichen meiner Dankbarkeit, solltet ihr jetzt alle mal den Blog von der “verrückten aus Berlin” besuchen. Ihr kennt ihn schon von einer Blogerkenner-Runde, aber seit dem stehen da wieder einige neue Texte, die man sich ruhig mal anschauen könnte. Aber vorsicht: “verrückt” trifft es ziemlich gut…
An dieser Stelle noch ein Hinweis an alle, die sich auch bei mir einschleimen wollen (nur zu): Wenn ihr bei Amazon einen Begleittext schreibt, so umgeht bitte Umlaute, denn die werden einfach nicht angezeigt. Wobei das auch ein lustiges Rätsel war (allein die Begrüßung: “Hallle”. Erst dachte ich, dass das wohl eine Verballhornung meines Nachnamen sein sollte, dann kam ich aber irgendwann auf “Hallöle”).
So, damit wäre dann schonmal das “Bohnen” im Titel erklärt. Aber Sinn macht es immer noch nicht, oder? Ok, dann gehts weiter (wobei die ganze Sache nicht viel mehr Sinn bekommen wird, also erwartet nicht zu viel): Ich hab mir dann abends natürlich sofort die Frau Bü geschnappt, um die Neuheit gleich mal anzuspielen. Kurzfazit: Sehr glückslastig und taktikfern, aber auch kurzweilig und nett für zwischendurch. Darum hab ich der Frau Bü auch gleich vorgeschlagen, dass wir das jetzt jede Woche spielen und so schon einmal die Ergebnisse des HSV ermitteln (sie hat zwar nicht reagiert, aber ich deute das einfach mal als ein “Ja”). Ich spiele natürlich den HSV und heute ging es dann also um das Top-Spiel am Samstag: HSV gegen Bayern.
Zum Spielverlauf: Meine Hamburger Bohnen haben überhaupt nichts auf die Reihe gebracht. Oft wurde munter zugesehen, wie die Bayern sich den Ball in den eigenen Reihen rumschieben und auch der Torwart machte keine gute Figur (etwa jeder zweite Schuss ging rein). War der HSV mal im Ballbesitz (was sehr selten der Fall war), so hagelte es extrem viele Fehlpässe und die Chancenauswertung war eine Katastrophe. Wurde mal ein Zweikampf gewonnen, war der Ball oft sofort wieder weg, “nachsetzen” war ein Fremdwort. Auch aus Standardsituationen war nichts zu holen und so lautete das Ergebnis dann am Ende 2:5 für die Bayern. Zum einen sehr blamabel und zum anderen hocherschreckend, wie sehr das Spiel doch die aktuelle Lage beim HSV einfangen konnte.
PS: Noch nicht bei Kittyluka vorbeigeschaut? Jetzt aber schnell!

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