Katze spielt “Wie viel Uhr ist es Herr Wolf” (oder so…)

15. September 2008 um 13:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Kennt ihr dieses Spiel, wo man sich nur bewegen darf, wenn einem der “Fänger” den Rücken zudreht und man raus ist, wenn er doch eine Bewegung mitbekommt? Gewonnen hat der, der zuerst beim “Fänger” angekommen ist. Wie hieß das Spiel denn noch?  Hier heißt es “Wie viel Uhr ist es Herr Wolf”, aber unter dem Namen kenne ich es sicher nicht (und die Regel mit der Uhrzeit und der Anzahl Schritte war bei uns auch nicht dabei, da hat der “Fänger” mit dem Rücken zu den anderen einfach bis zu ner bestimmten Zahl gezählt, oder so) . Egal, haben wir auf jeden Fall in der Grundschule immer gespielt (und “Wer hat Angst vorm schwarzen Mann”).
Wenn eine Katze das macht, sieht es irgendwie gruselig aus:

[via  Neatorama]

Und weil wir schon beim Thema sind: Hier ein bunter Zusammenschnitt aus lauter lustigen Katzenvideos. Einige uralt, einige aber auch mir noch unbekannt und teilweise sehr lustig. Einfach mal angucken:


via videosift.com

Ab jetzt dann aber wieder Schildkrötencontent…

 
Schnitzel:

Ich kenne das Spiel nur aus diversen Mario-Teilen, wo die Gespenster nur auf einen losgehen, wenn man sie nicht ansieht.

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Frau Bü:

Sehr gruselig – wirklich!! Aber mit Happy End!

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Babba:

Jetzt, wo du es ansprichst, kann ich mich an dieses Spiel auch noch erinnern. Den genauen Vorgang und Namen weiß ich nicht mehr, aber die Diskussionen, ob nun einer/eine ganz still stand, waren oft ziemlich heftig! Da wurde schon einmal aus Protest nicht mehr mitgemacht; und auch das eine oder andere Tränchen war geflossen. Ich meine es wurde eine Zahl (7?) vereinbart bis zu der, schnell, langsam oder auch stockend, gezählt wurde. War die Zahl erreicht, drehte sich der Zählende ganz schnell um und wer dann nicht ganz ruhig stand musste zählen oder ausscheiden.

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Madonha:

Das Spiel hieß bei uns: Ochs am Berge…

Man benötigt eine Start und eine Ziellinie.
Die Kinder stellen sich an der Startlinie auf.
Ein Kind wird zum Ochsen gemacht und stellt sich hinter die Ziellinie.
Der Ochse dreht sich um und ruft laut:”Ochs am Berge – Eins, zwei, drei!”
Während der Ochse ruft, dürfen alle anderen Kinder in Richtung Ziel laufen.
Wenn der Ochse seinen Spruch aufgesagt hat, dreht er sich schnell um und schaut die laufenden Kinder an. In diesem Moment müssen alle Kinder wie versteinert stehen bleiben.
Wer sich dennoch bewegt, wird vom Ochsen wieder zur Startlinie geschickt.
Der Ochse dreht sich wieder um und ruft. Die anderen Kinder laufen wieder, bis sich der Ochse wieder zu ihnen dreht, u.s.w.
Gewonnen hat, wer als erstes den Ochsen berühren kann.
Der Gewinner darf der nächste Ochse sein.
Es ist Sinnvoll einen Schiedsrichter zu haben, da es Ochsen geben kann, die oft ungerechter Weise Kinder zurück schicken.
Spielanleitung hier gefunden:
http://www.kikisweb.de/spielun.....mberge.htm
Aber Recht hast du, wenn eine Katze dieses Spiel spielen kann, ist das sehr befremdlich.

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Babba:

@ Madonha: Hast meinem Gedächtnis wieder etwas auf die Sprünge geholfen! In einigen Punkten verlief das Spiel bei uns ähnlich. Aber Ochse hieß der Zählende bei uns nicht. Das kam bestimmt daher, dass wir zu der Zeit noch nicht zur Stadt Worms eingemeindet und somit noch echte Vollblut-Landratten waren. Obwohl es da Ochsen gab, wollte niemand einer sein.:)
Da gab es im rheinhessischen die Bezeichnung: ,,Wass bischd du vielleischd en bleedsinnischer Hornochs”. Welche Personen damit gemeint waren kannst du dir ja sicher vorstellen?!

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