Kanufahren auf der Isar

24. Juni 2011 um 13:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Letztes Wochenende ging es mit CoMa, Ro und Fluffi auf die Isar. Eigentlich war eine Rafting-Tour geplant, wegen zu wenig Wasser hat es aber nur für Kanu gereicht. Was ich im Nachhinein aber eigentlich besser fand, war schließlich die selbe Tour (12km “normale” Isar und dann wenige Meter Isartrakt mit Wildwasserstufe 3). Im Kanu war man halt in der Regel zu zweit und hatte ordentlich zu tun, Im Rafting-Boot hätte man sich auch mal (heimlich) zurücklehnen können und hätte weniger Entscheidungsgewalt gehabt, wo man denn langfahren will (und man hätte andere Teilnehmer schwieriger in eine Wasserschlacht verwickeln können).

Die 12km seichte Fahrt hab ich mit Fluffi in einem Boot bestritten (der als Lenker bis auf kurze Aussetzer auch sehr brauchbar war, die CoMaRo-Truppe stand da deutlich öfter rückwärts im Fluss), für den Wildwasserteil musste dann aber ein Guide im Boot sein. Dafür durfte man die Strecke auch öfter fahren, was auch gut so war. Denn die erste Fahrt nahm der Guide noch die eher unspektakuläre Route am Rand, die mich dann doch etwas enttäuscht zurückließ. Darum bei der nächsten Fahrt ein “können wir mal weiter mittig runter?” vorangestellt und schon wars gleich viel lustiger:

Hätte mir von dem Wildwasserteil aber trotzdem noch etwas mehr erwartet, dafür waren die 12km Fahrt dann aber lustiger als erwartet. Kann es also ales in allem shcon weiterempfehlen.

Nachdem alle dann den Wildwasserteil ausgiebig befahren und teilweise auch “besprungen” hatten, ging es gut erholt weiter Richtung Zielpunkt.

Und jetzt kommt der peinliche Teil: Ich mache ja nicht wirklich viel Sport. Also um genau zu sein: Ich mache gar keinen Sport. Nur Fußball gucken. Und Sohnvanone hintergerlaufen. Aber das war es auch schon.
Mache ich dann doch mal Sport, sind meine Muskeln so davon überrascht, dass sie erstmal im Handbuch nachschlagen müssen, was sie denn nun zu tun haben. Bis sie sich dann bis zu “M wie Muskelkater” vorgearbeitet haben, sind schon die ersten beiden Tage vergangen, so dass ich immer sehr überrascht war, wenn der Muskelkater dann doch noch einsetzte und ich mich kaum erinnern konnte, wovon der jetzt eigentlich nochmal kam.
Nach dem Kanufahren war das anders. Schon beim Abendessen fingen die Arme an, sich zu melden. Bei der Rückfahrt von Bad Tölz nach Ulm wurde es unerträglicher und Nachts (6 Stunden nach der Fahrt) war es dann nicht mehr auszuhalten. War auch nicht wirklich ein Muskelkater, wie man ihn kennt, wo es zieht, wenn man den Arm irgendwie bewegt, sondern ein dauerhafter dumpfer Schmerz. Als hätte mir jemand mit nem fetten Hammer auf den Oberarm geschlagen.
Am nächsten Tag war dann aber alles zum Glück wieder vorbei. Mir reichts jetzt aber erstmal an Sport…

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2 Kommentare »
 
bullion:

Yeah, Kanufahren! Steht bei uns seit einer halben Ewigkeit auch schon wieder auf dem Plan, doch seit unser Zappelinchen da ist, sind wir nicht mehr so recht dazu gekommen.

Sieht auf jeden Fall nach Spaß aus. Ich glaube von so Wildwassereinlagen erwartet man ich immer mehr. Ich hatte meine bisher einzige Kanutour 2006 erlebt und hatte ähnliche Erfahrungen mit Muskelkater… ;)

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