Jetzt mal was ganz anderes! (II): Real-Life-Computerspiele

12. Mai 2006 um 12:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nicht wenige Kinder (und solch gebliebene) sitzen täglich stundenlang vor dem Computer und lassen sich in virtuelle Welten ziehen um dort Monster zu bekämpfen oder sonstige Sachen zu tun. Aber Computerspielen ist nicht alles und gerade bei dem schönen Wetter kann man doch wirklich mal raus gehen und sich dort vergnügen, eben mal “was ganz anderes” machen. Aber wie bringt man das einem solchen Problemfall bei? Am Besten fängt man ganz vorsichtig an und versucht halt, an der frischen Luft die geliebten Computerspiele in Natura nachzuspielen, damit der Übergang nicht ganz so extrem ist. Wie das geht? Nun, hier sind ein paar Beispiele (einige schon deutlich älter, aber ich wollte halt mal alles gesammelt haben):
Super Mario
Super MarioBeim “Weblog eines pessimistischen Webdesigners” hab ich dieses Video gefunden, das die Aufführung eines Super-Mario-StückesLevels zeigt. Das ganze ist ziemlich gut gemacht, selbst die Pause-Funktion ist integriert. Es ist aber anzunehmen, dass ein computerverwöntes Kind nicht erst mühsam die ganzen Requisiten aus Pappe nachbauen will, darum schicke ich gleich noch ein zweites Video hinterher, dass gleich in der Natur spielt und mit weniger Requisiten auskommt (man springt halt nicht mehr auf Pappfiguren, sondern auf echte Mitspieler). An dieser Stelle muss aber gleich noch eine Warnung eingeschoben werden: Auf gadgetmania habe ich heute die Theorie gefunden, dass Mario eigentlich ein Kommunist ist. Warum? Das lässt sich ausführlich hier nachlesen. Klingt alles nicht sonderlich spannend und ich erwähne es auch nur, weil der darauf aufbauende Flash-Film vom kommunistischen Mario wirklich klasse ist und unbedingt angesehen werden sollte.
Super Mario ist Kommunist

Pac Man
Pac ManhattanFangen wir erst mal wieder mit der komplizierteren Variante an, die das nerdige Kind diesmal wegen der Einbindung toller Techniken (GPS, Handys etc.) diesmal sogar akzeptieren könnte. Man sucht sich hierfür einfach eine große Stadt mit Karo-Straßenstruktur (New York zum Beispiel) und versorgt die verkleideten Geister und den Pac Man mit einem GPS-Gerät (oder eben doch nur mit einem Handy). Dann wird wild auf dem vorher vereinbarten Spielfeld rumgelaufen und die Geister versuchen Pac Man zu fangen. Der sieht auf seinem Bildschirm aber die Positionen der Geister und ist somit leicht im Vorteil (hey, die anderen sind ja auch eindeutig in der Mehrzahl). Das Projekt nennt sich übrigens “Pac Manhattan” und wurde über SpOn zu mir gebracht.
Pac ManDas man aber auch ohne den ganzen Technik-Kram Spaß haben kann, zeigen die folgenden Videos, in denen ein paar Leute einfach mit Pac Man- und Geister-Kostümen durch laufende Vorlesungen, Bibliotheken oder ähnliches rennen. Aber ob Pac Man nun wirklich das richtige für das Kind ist? Nach diesem Video bin ich mir da nicht mehr so sicher…

Tetris
Tetris in der LuftAlso zu einem Spiel, das weder kommunistisch, noch drogenabhängig ist: Tetris. Und wie bitte soll man das in echt nachspielen? Na für die ganz mutigen: Wie wäre es mit einer größeren Truppe Menschen und dann nem Fallschirmsprung? Sieht wirklich gut aus.
Aber auch hier gibt es wieder zig Varianten, wie man Tetris noch spielen kann. Einfach nur verkleidet durch die Stadt laufen ist ja mittlerweile langweilig. Wie wäre es dann mal mit Tetris aus Ritter-Sport-Schokolade? Oder gleich das bekannte Häuserfront-Tetris? Einfach mal der Fantasie freien Lauf lassen.
Tetris Real-Life-Vielfalt

Quake und Counterstrike
Da Problem wird sein, den Computerspieler von heute mit den Spielen von gestern nach draußen zu locken. Darum wird anfangs wohl kein Weg daran vorbeiführen, doch einfach mal seine Lieblingsspiele nachzuspielen. Das einfachste wäre natürlich, den Kerl einfach zum Bund zu schicken, aber da wird er wohl schnell enttäuscht sein, da die Waffen gar nicht so tolle Effekte haben. Denn wenn man Quake richtig nachspielen würde, dann sähe es wohl so aus, wie in diesem Video. Aber so wird hoffentlich niemand seine Kinder spielen lassen… Dann doch lieber das vergleichsweise harmlose Counterstrike.
Quake und Counterstrike

Also los jetzt: Raus an die frische Luft und weg vom Computer!

 
jafeth:

Hi ich würde gern dein Blog als Blog des Monats nennen in mein ANGELSMAGAZINE (online magazine) ist das in Ordnung wenn ich ein Screen deines Blogs mache? ciao!

antwortenReply to this comment
 
 
 
 
DonsTag » Update-Woche (III): Jetzt mal was ganz anderes! (II): Real-Life-Computerspiele:

[...] Dies ist ein Update zum Beitrag “Jetzt mal was ganz anderes! (II): Real-Life-Computerspiele“. Ein neues Spiel zum selbermachen: Command & Conquer. Beziehungsweise die Tesla-Spule. (via deineip.de) Dons Tags: Computer, Real Life, Spiel     [...]