Ich bin nicht mal kurz nicht weg

13. Dezember 2006 um 22:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Für alle, die doppelte Verneinung drauf haben: Das bedeutet, dass ich mal kurz weg bin, genauer gesagt für einen Tag. Wo? Warum? Fragen die irgendwann bestimmt beantwortet werden…
Aber darum geht es gerade nicht, nein, es geht um die doppelte Verneinung. Eigentlich auch nicht, aber sie ist ein guter Aufhänger. Den hab ich jetzt zwar eh versaut, aber davon lass ich mich mal nicht ablenken. Als ich eben die ganze Blog-Datenbank mal schnell gesichert hab, hat mir das dafür zuständige Plugin die folgende Nachricht angezeigt:

Auf keinen Fall nicht beenden

Und da steh ich also vor dem Dilemma: Soll ich jetzt auf keinen Fall den Browser schließen, oder ihn doch lieber auf keinen Fall nicht beenden. Das “nicht” ist fett gedruckt, also besonders wichtig? Also Browser beenden? verdammt, zu lange überlegt, jetzt ist die Datensicherung zu Ende. Hoffentlich hab ich es nicht geschafft habe, den Browser auf keinen Fall nicht zu beenden.
Und jetzt fragt ihr euch: Datensicherung von Hand? Warum das denn?
Und ich frage euch: Ja, warum denn? Ich versteh es auch nicht. Seit längerem (seit WordPress 2.0.5?) funktioniert der Cronjob (siehe hier) nicht mehr, der mir die Datenbank per Mail zuschicken soll. Jemand ne Ahnung warum? Ich würde das auf keinen Fall nicht korrigieren wollen.

Und wo ich so in Fragelaune bin: Welchen kostenlosen Virenscanner könnt ihr empfehlen? Mein Probe-NOD32 (kam damals von Heise glaub ich) läuft morgen aus, brauche dringend Ersatz… (da fällt mir ein: Ich hab ja auch noch den hier ungenutzt rumliegen)
Bis ich wieder da bin, wäre es auf keinen Fall schön, wenn ihr mir nicht helfen könntet.

 
David:

Wie vieles in WordPress wurde das einfach 1 zu1 aus dem Englischen übesetzt, und da gilt, wie auch damals im Deutschen, die doppelte Verneinung als Mittel, um etwas zu verstärken. Mit dem Fett gedruckten verstärkt das also extrem. Hast aber recht, heutzutage gilt das als umgangsprachlich und wird selten in dem Sinne verwendet.
Ich kann alle beruhigen: Nichts explodiert und niemand stirbt, wenn (oder: weil) man den Browser doch geschloßen hat. Man muss die Sicherung halt nochmal ausführen, nichts weiter.

Lieber Don, für Dich eine Denkaufgabe. Neulich im Fernsehen, neue Werbung für Fruchtzwerge.
“Keinen Zucker, keine Farbstoffe und keine künstlichen Aromen. Fruchtzwerge hat nichts davon”

Was heißt das jetzt genau?

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Maggi:

Erinnert mich an den alten Witz aus DOS-Zeiten:
“Partition C: nicht löschen? (J/N)”

Als Virenscanner unter Windows nutze ich den AntiVir, die Personal Classic Edition funktioniert ganz prima und ist ausreichend, zumal ich Windows ohnehin nur noch für die Spiele meiner Kinder anschmeiße.

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Jean Pierre:

Antivir kann ich auch wärmstens empfehlen, der läuft auf der Windose wunderbar.

Sind vielleicht beim Cron-Job die Umgebungsvariablen nicht in dem von Dir bzw. Deinem Skript erwarteten Umfang verfügbar? Daran haperte es bei mir beim letzten Mal ;)

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Henning:

Noch eine Stimme für AntiVir.

P.S.: Ich mach meine DB-Sicherung auch immer (immerhin schon zwei Mal) von Hand. Sollte ich mal automatisieren.

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Daniel:

Ich habe unter Windoze immer Avast! benutzt, da ist nicht nur der Name cooler als AntiVir, die Datenbankupdates sind auch deutlich kleiner. Die Virenmeldungen, so sie denn vorkommen, sind zwar zugegebener Maßen etwas melodramatisch, aber ansonsten hat es das Teil wunderbar getan. Lizenz ist kostenlos, muss aber jährlich erneuert werden.

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jovelstefan:

Avast! ist auch mein Virenkiller der Wahl, läuft rund (=ohne 2 Gig RAM-Verbrauch) und fand bis jetzt alles, was er finden sollte.
Falls du eine Lösung für das Cronjob-Problem hast (das ich auch habe), bitte ich um Meldung!

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Daniel Weigelt:

Ich schlage auch AntiVir vor. Gibts übrigens für Windows und Linux.

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Elias:

ja, antivir ist okay… ich bezahl lieber jedes jahr 40 euro und habe was gescheites: bitdefender!

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Maggi:

Eigentlich bezahle ich noch nicht mal was für’s Betriebssystem und bin dann auch virenfrei: Linux.

SCNR

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DonsTag » Berlin 2.0 - es bahnt sich was an:

[...] Am Donnerstag war ich ja bekanntermaßen nicht in Ulm, sondern (und hier beginnt nun der unbekannte Teil) in Berlin. Und der geneigte DonsTag-Leser wird bemerken, dass das nicht das erste Mal für dieses Jahr war, denn dank der Hustle-The-Sluff-Aktion (da tut sich übrigens wieder  was) hatte ich im Sommer ja schonmal einen bezahlten Kurzurlaub in der deutschen Hauptstadt. (an dieser Stelle mal kurz ein “Argh!”. Denn am Ende des Tages bin ich zeitvertreibenderweise durch Berlin getrottet (ganz  random walk-mäßig, ohne Ziel und Zweck) und hätte ja eigentlich nach dem eben in der Klammer verlinkten Sache suchen können. Zu spät… [...]