Hörbuch “Der Patient” kostenlos bei audible.de

26. Februar 2009 um 16:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Kati von sonic grape hat mich mal wieder mit Gutscheinen überhäuft und diesmal bekommt ihr auch was ab: Wer hier den Gutschein-Code VJRLA63I eingibt, bekommt den Thriller “Der Patient” von John Katzenbach kostenlos als Hörbuch-Download, ganz ohne weitere Verpflichtungen und Kleingedrucktes.

Ich selber hab als Kind sehr sehr viel gelesen, eigentlich ständig nur, bis ich dann irgendwann den Computer für mich entdeckt habe und für Bücher auf einmal keine Zeit mehr hatte. Ab und an schaffe ich es mal, ein paar Seiten auf der Fahrt zwischen zuhause und der Arbeit zu lesen, aber da das gerade die Zeit ist, wo ich viel zu faul bin, meine Augen mit Buchstaben zu belasten, greife ich da doch lieber auf meinen iPod zurück und höre handelsübliche Podcasts (in letzter Zeit geht es da fast nur noch um “Lost”, dazu aber einem anderen Beitrag demnächst mehr). Aber warum keine Hörbücher? Keine Ahnung, irgendwie kam mir das nie in den Sinn. Hab Hörbücher unterbewusst glaub immer auf eine Ebene mit den Hörspielkassetten (Die drei Fragezeichen, TKKG, Benjamin Blümchen etc.) gesetzt, die man als Kind so gehört hat. Keine Ahnung warum.

Aber als mir Kati jetzt ein audible-Guthaben von “10 Büchern” (Preis ganz egal) geschenkt hat, hab ich diese innere Schranke dann auch schnell überwunden und mich auf das audible-Angebot gestürzt. Das war allerdings nicht ganz so einfach, wie es sich anhört, denn leider sind auf der Seite ziemlich viele Links keine “richtigen Links”, sondern javascript-Aufrufe, so dass ich meine übliche Seitendurchstöberung in zigtausend Tabs nicht durchführen könnte. Bin nicht so der Typ, der ständig wieder zurücknavigieren will. Naja, dafür war das Angebot dann um so größer. Nachdem ich letztens erst “Alice’s Adventures in Wonderland and Through the Looking Glass” (kann man bestimmt auch brauchen, um Lost (und viele andere Filme und Serien) besser zu verstehen) auf meinen Amazon-Wunschzettel gelegt hatte), wollte ich doch mal schauen, ob die das auch da haben (natürlich im englischen Original). Und dann war ich gleich ganz verstört, denn irgendwie gab es da ja viel zu viele Treffer, da gibts dann die bekannte Qual der Wahl. Zum Glück kann man in die Bücher überall reinhören, so dass man sich den angenehmsten Vorleser aussuchen kann. Hätte ich echt nicht gedacht, dass es da so eine große Auswahl gibt. Aber wie gesagt. Hatte mit der Hörbuchwelt auch bisher nichts zu tun.

Darum hab ich mich dann auch nicht nur für “normale” Bücher entschieden (wie z.B. “Fleisch ist mein Gemüse“, von dem ich schon so viel gutes gehört hatte (und welches ich dann auch gerade am hören bin) oder “Wahn” von Stephen King, von dem ich “damals” jedes Buch gelesen hatte), sondern auch für solche, die mehr in meine bishereige Podcast-Hörgewohnheiten gehen. Z.B. “Ein Abend mit Ephraim Kishon” oder “Ein Abend mit Peter Ustinov“.

Und um mich vollkommen in die Hörbuchwelt und die tiefen der klassischen Literatur einzuleben, dann auch noch den 32-Stunden-Marathon “Die Klassiker Hörbibliothek“.

Der “Audiowalk Wien” rundet dann das Bandbreitenspektrum ab und wird uns Ende Mai dann sicherlich gute Dienste leisten, wenn wir durch Wien wandern.

Noch kurz was zur Technik: Bis auf diese wirklich nervige Javascript-Navigation ist audible wirklich sehr gut aufgebaut und kinderleicht zu bedienen. Beim Download gibt es eine Schritt-für-Schritt-Prozedur, damit dann am Ende auch alles mit dem vorhandenen Wiedergabegerät funktioniert. Mit der bereitgestellten Software kann man das Hörbuch dann auch direkt in iTunes laden, einfacher geht es echt nicht. Hier gibts dann aber doch noch einen kleinen Fallstrick: Ich hatte erst ein Sonderzeichen in meinem audible-Zugangs-Passwort, was dann dazu geführt hat, dass ich mich mit iTunes nicht bei audible anmelden konnte, um das Hörbuch dann auch freizuschalten (oder wofür auch immer ich mich da anmelden musste).
Die Hörbücher kommen übrigens nicht im mp3-Format, sondern in einem eigenen Format, welches sich aber wohl als Standard für Hörbücher entwickelt hat und auf fast allen Geräten abspielbar ist. Der Vorteil ist, dass z.B. die Kapitel des Buches übernommen werden können. Dies hilft einem dann nicht nur bei der Navigation auf dem iPod, sondern auch, wenn man das Hörbuch über iTunes auf Audio-CDs brennt (vollkommen legal). Denn da werden die einzelnen Kapitel dann als einzelne Tracks abgelegt.

Fazit: Die Hörbuchfraktion hat einen neuen Anhänger…

 
Olli_S:

Der Link zum kranken Patienten benötigt einen Arzt.
Herr Doktor Link-Bieger bitte in den OP, Herr Link-Bieger bitte.

ARgh, was ist das denn? Wenn ich den Link editiere mutieren meine Leerzeichen zu Prozent-Zwanzigern… …ich liebe meinen Opera! (-;

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donvanone:

@Olli_S: Patient gerettet, dankeschön

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Olli_S:

Hm – Firefox stellt zumindest auch alles richtig dar. Sorry, dass ich hier rummülle, aber das muss ich noch testen.

EDIT: du bist ganz schön schnell mit antworten!

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donvanone:

@Olli_S: Das mit den Prozentzeichen ist mir bekannt, das passiert in jedem Browser, immer direkt nach dem Editieren. Ist jetzt schon das dritte oder vierte Mal, dass das jemand bemängelt, aber irgendwie bin ich noch zu faul, mich da selber drum zu kümmern…

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bullion:

Wunderbar! Da wird sich Frau bullion aber freuen, da sie den gesprochenen Büchern sowieso komplett verfallen is. Ich hoffe mal, dass es auch für schon angemeldete Besucher funktioniert.

Danke auf jeden Fall für den Hinweis! :)

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Ludwig:

Hm, aber eintragen muss man sich trotzdem. Ist halt Aquise, aber besser was umsonst als gar nichts. Danke für den Link.

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