Heute morgen war ich mal wieder bei meinem Lieblingsbäcker um die Ecke (schmeckt einfach am längsten frisch) und wurde an der Theke mit den Worten begrüßt: “Wegen Ihnen hab ich mir gestern schon nen Kopf gemacht” (oder so ähnlich). War natürlich sofort klar, worum es ging: Der Artikel in der Südwestpresse. Aber irgendwie lief es doch anders, als ich gedacht hatte, denn sie hatte sich wohl vorgenommen, sich mich mal richtig vorzuknöpfen. Ob ich denn die ganze Nacht nur vor dem Computer sitzen würde? Nachdem ich sie dann beruhigen konnte (der Punkt, dass ich schon um 8 Uhr morgens da war, wo ich normalerweise erst so gegen 11 zum Brotkauf kam, hat mir wohl zusätzlich in die Karten gespielt) haben wir und noch nett (wie es schon öfter vorkam eigentlich) weiter unterhalten.
Auf der Arbeit ging es dann weiter: “Hey, hab ich dich nicht gestern in der Zeitung gesehen?”. Echt lustig, könnt ich mich dran gewöhnen. Und auch der Direktor des Instituts für Medieninformatik hat laut Elias mein Gesicht entdeckt. An dieser Stelle ein “Hoch!” auf alle Medieninformatiker.

Aber kommen wir doch mal zu dem Artikel an sich: Der erste Satz “Es riecht nach Meerschweinchen” ist schon ganz schön frech, ist aber (wie die Vogelszene in “The Prestige”) durchaus zu verkraften, da er ja die Basis für das fulminante Ende “Im Meerschweinchen-Käfig raschelt es: “Rasputine und Stradivari”, stellt Andreas vor. Mehr sagt er nicht – muss er auch nicht: Steht ja alles in seinem Weblog.” bildet. Und der klingt irgendwie, als wäre ich der total super abgebrühte Typ, was diese Geruchsnummer sofort vergessen lässt…
Habt ihr unter dem Artikel eigentlich auf den “weiterführenden Link: Profi-Tipps für angehende Blogger” geklickt? Nein, dann macht das mal noch schnell, denn der Profi ist niemand anderes als der Don (dabei hab ich extra betont, dass ich weder Experte noch Profi bin…). Was ich nicht ganz verstehe ist, warum von meinen Lieblingsblogs (nicht böse sein, ich musste mir ganz schnell welche aus den Fingern saugen) nur die Hälfte als Link benutzbar sind. Egal, ich liste hier einfach mal alle 4 auf: basicthinking, Jojo, Die fünf Filmfreunde und Gizmodo DE
Und wo ich schon am Links nachreichen bin, hier mal die zugehörigen Links zum Artikel, für alle, die neu sind und es gerne genauer wissen wollen:
PS: Liebe Bäckereifrau: Es ist kurz nach Mitternacht und ich gehe jetzt brav ins Bett. Also keinen Kopf machen: Die Diplomarbeit kommt schon nicht zu kurz…

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