Gute Musik dank Blogs

04. Januar 2008 um 14:16 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Zu Weihnachten hab ich unter anderem zwei CDs geschenkt bekommen, die ich nur über Blogs kennengelernt habe. Und weil es der Musikindustrie ja so schlecht geht, weil das böse Internet so böse ist, bringe ich euch de Musik auch mal näher, schließlich ist ja bald auch schon wieder Weihnachten…

Zum einen gabs da für mich die CD  “Where Have All The Merrymakers Gone”* von “Harvey Danger”. Sind in der Blogosphäre vor allem durch dieses Bürovideo bekannt geworden. Aber hier rate ich euch eher zum Album “Little By Little”, welches nicht nur besser (im Sinne von “guteLauniger”) ist, sondern auch deutlich günstiger (im Sinne von “kostenlos“, wenn man keinen Wert auf die  CD* legt, sondern mit MP3s zufrieden ist). Wenn man das aber nach meinem Ratschlag schon runtergeladen hat, so schadet das andere Album sicher nicht. Man will ja seine Sammlung ergänzen…
Hier an dieser Stelle mal mein Lieblingslied vom “Little By Little”-Album: Happiness Writes White (gibts auf YouTube nur in der Videoversion eines Schulprojektes, also nicht vom Video ablenken lassen…)

Desweiteren hat der Weihnachtsmann das Christkind mein Bruder mir noch  “God Put a Rainbow in the Sky”* von Miss Li unter den Baum gelegt in die Hand gedrückt.
Kennengelernt hab ich die über  Spreeblick, wo es “Oh Boy” zu sehen gab:

Das Lied ist jetzt zwar auf einem anderen Album (welches ihr mir gerne schenken dürft, befindet sich auf meinem  Wunschzettel), aber es gibt da schon ein Lied, dass sich sehr ähnlich anhört. Besonders interessant finde ich den Aufbau der CD. Die fängt nämlich mit richtig guter Laune an und wird dann immer trauriger, bis Miss Li dann am Ende fast heult statt singt. Sehr cool und optimal für meinen iPod und den Auto-CD-Player.

PS: Nein, die Filmindustrie wird nicht vernachlässigt. Denn dank toller Rezensionen in diversen Blogs (vor allem  hier) bin ich vorgestern mit Frau Bü dann doch in  “Keinohrhasen” gegangen, obwohl es ein deutscher Film ist und obwohl Till Schweiger mitspielt. Und ich hab es in keinster Weise bereut. Wirklich ein schöner Film, der überhaupt nicht “deutsch” rüberkommt. Und ich lobe den jetzt nicht nur, weil ich jetzt mit Nora Tschirner die zweite meiner drei Traumfrauen (die anderen sind natürlich Frau Bü und Sarah Kuttner) nackt auf der Toilette habe sitzen sehen…
Etwas peinlich wars dann, dass ich das Casting des jungen Till Schweigers kacke fand, weil der gar nicht wie Till Schweiger aussah, und dann im Abspann feststellen durfte, dass der von einem der vier Kinder vom Schweiger gespielt wurde (die anderen drei haben übrigens auch mitgespielt, eine als junge Nora…). Und Jürgen Vogel war ja wohl einfach göttlich…

* Amazon Partnerlink

 
yhm:

Tut zwar nichts zur Sache, aber mein Lieblingslied von Little by little ist ja Wine, Women and Song (was das mit dem Anime zu tun hat hab ich aber nicht kapiert…)

antwortenReply to this comment
 
 
donvanone:

Ja, das kommt bei mir auch knapp hinter dem Happiness-Lied. Aber wirklich groß ist der Abstand bei keinem Lied, kann man sich alle sehr gut und oft anhören…

antwortenReply to this comment
 
 
Frau Bü:

Es verwundert, dass du nicht rein gehen wolltest, weil deutsch und Til Schweiger, wo dir “Barfuß” ja auch gefallen hat. Der Film war ja schließlich auch deutsch und von und mit Til Schweiger…
Außerdem: war die junge Nora wirklich ein Schweiger Kind oder waren das nur die Kinder im Kinderhort?

antwortenReply to this comment
 
 
donvanone:

Naja, Barfuß war aber auch bisher eher eine Ausnahme. Aber wenn ich mir den Till mal auf imdb genauer angucke, dann kann ich glaub sagen, dass Filme, wo Till Schweiger als Autor mitgewirkt hat, immer gut sind (wäre dann “Keinohrhasen”, “Barfuss” und “Knockin’ on Heaven’s Door”).
Und ja, die “junge Anna” (also Nora) war eine Schweiger. Das hattest du doch selber vorgelesen…
Mal eben gegooglet:
Seine jüngste Tochter (Emma Tiger) hat die Chayenne Blue gespielt, die zweit jüngste (Lili Camille) das Mädel mit der Mütze. Die Älteste (Luna) war die junge Anna und Til Schweigers Sohn (Valentin) hat den jungen Ludo gespielt.

antwortenReply to this comment
 
 
Anja:

So führt man seine Kinder ins Business ein.

Aber was heißt hier eigentlich “obwohl Til Schweiger” mitgespielt hat. Ich find den toll, auch wenn er nicht der Hellste ist. :)

antwortenReply to this comment
 
 
yhm:

Apropos Musik dank Blogs: Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber trotzdem geht mir Chiron Beta Prime auf das Herr Sauer hingewiesen hat nicht mehr aus dem Kopf.
Hab mich dann mal bei Jonathan Coulton umgesehen und nach That spells DNA bzw. Mandelbrot Set beschlossen dass ich mich in nächster Zeit mal durch “Thing a week” hören sollte. Ob das wohl auch als donvanone-auf-Arbeit-Musik taugt?

antwortenReply to this comment
 
 
DonsTag » Li-Musik:

[...] ist Musik, die von einer “Li” gemacht wurde. So zum Beispiel Musik von Miss Li (ich berichtete). Gefestigt hat sich dieser Geschmack, nachdem ich auf  not yet found Lykke Li kennengelernt [...]