Kati von Sonic Grape hat mich vor einigen Wochen mal wieder per Mail kontaktiert und das heißt dann meistens: Es gibt was neues zum Ausprobieren, das ich testen und dann drüber bloggen kann. Diesmal war es ein Gutschein für den Online-Gourmet-Shop gourmantis.de.
Frau Bü und ich kochen ja sehr gerne (wenn auch nur am Wochenende, da das unter der Woche die Kantine erledigt) und auch sehr lecker und da ist so ein Schritt in Richtung “ausgefallenere Kost” doch mal eine nette Abwechslung. Aufgrund fehlender freier Wochenenden, musste der Verzehr allerdings etwas auf sich warten lassen, am Pfingstmontag hatten wir es dann aber endlich geschafft und so gibt es hier nun die Nachbetrachtung.
Tendenziell lief der Einkauf unproblematisch ab, lediglich ein Fehler im System war ziemlich ärgerlich und sollte schnell behoben werden: Wenn man nämlich den Gutscheincode beim Kauf eingibt und mit dem Klick auf die Kaufbestätigung zu lange wartet (weil man z.B. mit der Frau nochmal per Mail die Bestellung abchecken muss, da das ganze aufgrund der 6 Euro Versandkosten doch teurer wurde als gedacht), dann läuft irgendwann die Session ab und der Warenkorb ist leer. So weit so normal. Dummerweise war dann aber auch mein Gutschein danach ungültig,. obwohl er nicht eingelöst wurde. Das ist weniger gut. Aber da ich schnell wieder einen neuen Gutschein bekam, war das für mich dann doch kein Problem.
Nun ging es also an die Auswahl der gewünschten Speisen. Mit dem 20 Euro-Gutschein (von dem ja noch 6 Euro Versand abgehen) kann man sich nicht wirklich die wahren Feinkost-Artikel leisten, aber da wir ja eh Gorumet-Anfänger sind, tun es auch die billigeren Sachen. Überzogen hatten wir das Budget dann trotzdem, aber was solls, wir wollten halt ein richtiges Menü.
Zur Vorspeise gab es einen Algensalat auf japanische Art (es gibt auch unbearbeitete Algen, aber da muss man ja erst mal wissen, wie man die dann zubereitet, das ist dann Schritt 2…).

Eigentlich als Beilage gedacht, diente es bei uns als Vorspeise. Und es war lecker. Vielleicht etwas zu ölig, aber lecker.
Weiter ging es mit dem Hauptgang, bei dem wir uns für Risotto mit Trüffeln (frischen Trüffel gibt es auch, hätte dann aber den Preisrahmen gesprengt) entschieden, den wir zusätzlich noch mit schwedischen Wildchips (aus geräuchertem Fleisch von Rentier, Elch und Hirsch) garnierten:

Auch wieder sehr lecker (vor allem die Wildchips, die ich mir allerdings anders vorgestellt hatte. Auf einer von mir besuchten Hochzeit gabs mal zum Salat Wildschwein-Kartoffelchips, die sehr sehr lecker waren. Die Wildchips hier, waren aber wirklich nur geräuchertes Fleisch, also auch nicht so knusprig wie Chips. Trotzdem: Sehr lecker). Der Trüffel kam mir allerdings etwas wenig vor und schmeckte für meinen Gorumet-ungeübten Gaumen relativ ähnlich zu Pilzen. Konsistenz war auch ähnlich.
Abgeschlossen wurde das ganze dann mit einem normalen Vanille-Mousse aus dem Supermarkt, der mit Papaya Creme serviert wurde.

Fand ich auch wieder sehr lecker, Frau Bü allerdings nicht so, aber die hatte ihre Kombo auch (statt wie ich mit Zartbitterschokolade) mit Erdbeerdrops garniert. Und ob Erdbeer und Papaya nun die perfekte Kombi ist, muss uns wohl ein echter Gourmet verraten, ich glaubs ja eher nicht…
Von der Menge hats übrigens sehr gut gepasst (die Portionen auf den Fotos sind Foto-Portionen, außer beim Algensalat gabs immer noch was zum Nachholen), vom Risotto war dann auch noch genug übrig, dass ich mir das später mit Grillfleischresten auf der Arbeit nochmal warm machen konnte.
Alle Beiträge der Reihe 'Küchentipps von Don und Frau Bü'
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- Asia-Kochkurs (II): Hähnchenbrust mit Gemüse und grünem Curry
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Madonha:

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