Bevor ich das schreibe, was ich hier eigentlich schreiben will, mal kurz was anders:
“Hallo Google-Sucher!”

Sie sind wieder da! Wie die Heuschrecken sind sie heute über meine Blog hergefallen. Ihr erinnert euch: Am 30.03. haben mich auf einmal und ohne erkennbaren Grund kaum noch Leute von Google besucht. Bis dahin waren es täglich etwa 60 Besucher, danach gerade mal 15 (und das war schon gut, es gab Tage ohne Google-Besucher…). Dann habe ich verzweifelt dem neuen Layout die Schuld gegeben und da dran rumgebastelt, ohne eine Wirkung festzustellen. Aber gestern war es dann soweit: Google hatte mich wieder lieb und mir über 100 Suchende vorbeigeschickt (teilweise netterweise sogar auf die richtigen Artikelseiten, oft aber auf die Startseite, was die Leute dann gleich wieder vergrault hat. Nur ein Bruchteil war in der Lage, das Suchfeld auf der linken Seite zu benutzen. Traut euch doch mal!
Und voller Freude kann ich kundtun, dass allein der heutige Tag wieder reicht, um die fast verstorbene Kategorie “Gesucht und nicht gefunden” wiederzubeleben. Dazu aber in den nächsten Tagen mehr.
An dieser Stelle soll es eigentlich um etwas ganz anderes gehen, nämlich darum, dass man etwas nur dann findet, wenn man nicht danach sucht. Ein gutes Beispiel habe ich vor ein paar Tagen erst wieder erlebt, als ich Einwohner für das Antquarium (welches ich Frau Bü und mir zu Weihnachten geschenkt habe) gesucht habe (nachdem die ersten (viel zu kleinen) Ameisen wohl aus zwei verfeindeten Gangs stammten und sich bis auf zwei Überlebende (“Chip und Chap”) fachgerecht zerlegten). Also ich (“mehr Sport machen…”) zu Fuß von der Arbeit nach Hause gegangen, dabei durch den Wald und immer schön abseits der Wege um auch ja Ameisen zu finden. Aber was war? Keine einzige ist mir vor die Augen gelaufen. Echt unglaublich… Gibt es in der heutigen zeit überhaupt noch Ameisenhügel? Ich hab schon ewig keine mehr gesehen…
Statt dessen habe ich diese gruselige Kultstätte gefunden, die mit kleinen Nadelbäumen umsäumt ist und aus einer dicht bewachsenen Mulde mit komischen Ding in der Mitte besteht:

Direkt in der Nähe dann diesen zerfallenen Bunker, in dem man wohl die Reste des Jungfrauenblutes zu sich nehmen kann:

Irgendwann habe ich dann aufgegeben und mich mehr auf Naturaufnahmen spezialisiert (siehe auch in meinem Fotoalbum diese drei neuen Bilder). So zum Beispiel diese kleinen Pilze:

Während ich diese schön ins Bild setzen wollte, wurde ich von einer Ameise gestört, die einfach quer durch meinen Ausschnitt schlenderte. Schnell weggeschnipst und weiter fotografiert. Dann kurz das Gehirn eingeschaltet und panisch nach der Ameise gesucht. Und siehe da: Alles voller Ameisen hier! Also schnell ein paar eingesammelt (7 Stück (Chef, Brumbär, Hatschi, Pimpel, Seppl, Happy und Schlafmütze), da ich dachte es sollten um die 8 sein, es sollen aber um die 18 sein, darum werde ich morgen an der Stelle nochmal mein Glück versuchen) und dann zu Ende fotografiert.
Die neuen (großen) Ameisen haben zwar auch noch keine Tunnel begraben, aber wenigstens graben sie schonmal, vielleicht brauchen die ja wirklich mehr Arbeiter, um gescheit voran zu kommen. Und umbringen tun sie sich auch nicht (oder doch? Heute morgen waren es nur noch sechs lebende, könnte aber auch Altersschwäche gewesen sein…). Momentan sieht es hier so aus, bei mehr Grab-Aktivität kommen mehr Fotos:

Frau Bü:

DonsWunschzettel

