Gegen mein persönliches Vergessen

10. April 2008 um 15:47 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Kommen wir mal zur Auflösung, warum ich euch letztens meine alte Website gezeigt habe und was für ein “neues Projekt” mir vorschwebt. Dazu hab ich dann auch noch ein paar Fragen, die die Realisation in WordPress betreffen, aber die heb ich mir für einen späteren Artikel auf, in der Hoffnung, dass das da dann mehr Leute lesen, da dieser Artikel doch eher persönlich wird und dann evtl. der ein oder andere WordPress-Guru abspringt…

Also: Ich bin ein sehr vergesslicher Mensch. Unglaublich vergesslich. Viel zu vergesslich. Reg ich mich selber oft drüber auf und auch Frau Bü treibe ich damit mehr als oft in Verzweiflung.
Ich weiß auch nicht wirklich, warum ich mir Sachen einfach nicht behalten kann. Bei solchen “merken sie sich so viele Gegenstände wie möglich” erreiche ich mit dieser “bau eine Geschichte aus den Sachen”-Strategie überdurchschnittliche Ergebnisse und dann gibt es eine Unmenge an unwichtigen Sachen (Werbejingles, alte Spiele-Cheats wie “IDDQD”, den Euro-DM-Umrechnungskurs, “Frühling” von Eduard Mörike (ok, die Zeilen 5 und 6 hätte ich unterschlagen) oder sonstigen Quatsch), der mir einfach nicht aus dem Kopf geht. Aber wenn ich z.B. mit Frau Bü irgendeinen Film im Kino sehe, bin ich immer wieder schockiert, was die sich auch Jahre danach noch alles für Details gemerkt hat. Bei mir ist da eine Woche nach dem Film schon wieder die Hälfte verschwunden und wenn ich den Film dann irgendwann nochmal im Fernsehn sehe, bin ich doch oft genug überrascht, was da doch alles so passiert ist (okay, das Ende von “Sixth Sense” wird mich nicht mehr überraschen, aber letztens haben wir z.B. nochmal “The Village” gesehen und ich wusste nicht mehr, dass Joaquin Phoenix da mitgespielt hat. Okay, das geht ja noch, Schauspielergesichter kann ich mir eh nicht so merken, aber dass ich dann nichtmal mehr wusste, dass die weibliche Hauptperson blind ist, hat mich dann schon schockiert…).

Dummerweise vergesse aber nicht nur so unwichtige Sachen wie Filminhalte, sondern auch Inhalte aus meinem eigenen Leben. Neben wir z.B. diesen Kommentar meiner Cousine. Den Höllenparcour hatte ich tatsächlich vergessen, konnte mich dann aber wieder dran erinnern. Ab und an gibts aber Sachen, die einem erzählt werden (tatsächlich vorzugsweise von meinen Cousins und Cousinen, die alle irgendwie ein unglaubliches Gedächtnis zu haben scheinen), an die kann ich mich dann beim besten Willen nicht mehr erinnern. Und da hat es andere Gründe, als für meine Erinnerungslücke bzgl. der letzten Stunden meines Junggesellenabschiedes…

Und dann kommt da auch noch die Unsicherheit dazu, ob ich mich nun wirklich erinnere, oder nur die Geschichte im Kopf habe, die ich eben von anderen immer wieder erzählt bekommen habe. Und selbst die kann ich mir dann nichtmal richtig merken
Wie gut, dass es dann auch noch Geschichten gibt, die mir keiner erzählt haben kann, da nur ich sie ganz alleine erlebt habe (z.B. als ich als kleines Kind in Jugoslawien (oder war es Bulgarien, zwei Urlaube, die ich nie auseinanderhalten kann, auch so eine Sache…) auf einem Markt auf einmal von meiner Herde getrennt wurde und schreiend durch die Marktstände lief, von Leuten angehalten wurde, deren Sprache ich nicht verstand, mich aus der Hand einer alten dicken Frau losreißen musste und dann irgendwann meine Herde wiederfand, die mein verschwinden gar nicht bemerkt hatte…). So ganz schlimm ist es also nicht, braucht euch keine Sorgen machen, dass ich an Alzheimer leiden würde, aber überdimensionierte Gedächtnislöcher scheine ich schon zu haben.

Und so habe ich die “Vor einem Jahr”-Funktion auf meinem Blog richtig zu schätzen gelernt. Denn hier kann ich schön präsentiert nachlesen, was ich denn schon so alles erlebt habe. Und es kommt schon das ein oder andere mal vor, dass ich mir ein “Ach ja, das war ja auch mal” denke, obwohl die Einträge ja höchstens mal zwei Jahre alt sind. Dumm nur, dass ich davor nix aufgeschrieben habe.

Und genau darum gehts: Ich will auch die zeit vor DonsTag archiviert haben und in späteren Jahren daran meine Erinnerungen wecken können. Bisher geht das nur mit Erinnerungsstücken, wie sie eben auf meiner alten Seite bei “Mein Schreibtisch” zu finden sind.
Zwei Kisten voll mit Erinnerungsmaterial stehen bei mir im Zimmer rum und werden gerne mal von anderen Personen (ich nenne keine Namen) mit dem Satz abgetan “Was du doch alles für nen Müll aufhebst”. Aber das ist es eben nicht. Also eigentlich schon, alles nutzloses Zeug. Wenn man es nur als das nimmt, was es ist. Aber für mich ist es eben eine Geschichte. Meine Geschichte. Mit diesen beiden Kisten (mit “Andis Erinnerungs-Schatzkiste” beschriftet) ist es mir möglich, mich an Sachen zu erinnern, die ich sonst wohl vergessen hätte.
Doch irgendwann wird auch das nicht mehr gehen. geht ja jetzt schon nur noch Bruchstückhaft. Darum hab ich mir überlegt, dass ich die beiden Kisten mal durcharbeiten muss und die Geschichten zu den Gegenständen aufschreibe. Eben so, wie auf der Schreibtisch-Seite. Denn ich will mein Leben nicht einfach vergessen.
Wie genau ich das mache, weiß ich noch nicht. ich hab auch mal an kurze Videos statt geschriebener texte gedacht, weil die einfach schneller gemacht sind (wenn man einfach nur draufhält und erzählt, ich rede hier nicht von professionell geschnittenen Videos), aber dann würde die Suchfunktion scheitern und irgendwie überzeugt mich das auch noch nicht ganz.
Also wohl doch Text. Nur wer darf den lesen? Das ganze Netz? Eher nicht, denn dann würde ich sicher nicht alles schreiben. Nur ich? Auch doof. Denn wenn mehr Leute mitlesen, die damals dabei waren, können diese ja in den Kommentaren auch meine Lücken schließen und so meine Erinnerungsseite ausbauen. Also wohl eine extra Seite, auf die nur ausgewählte Leute Zugriff haben. Oder doch einen Misch und bei jedem Beitrag entscheiden, ob er öffentlich sein soll, oder nur für den begrenzten Rahmen?

Was meint ihr zu der Idee? Und geht es euch genauso, oder bin ich wirklich überdurchschnittlich vergesslich? Bin nicht sicher, ob das hier eh etwas übertrieben daherkommt, denn Alzheimer hab ich nun wirklich nicht, aber es fällt mir doch relativ oft auf, dass andere Leute scheinbar viel mehr behalten, als ich es tue…

 
Der G-Punkt:

Hi!

Ich fühle mit Dir!
Mir geht es ähnlich.
Auch im Hinblick auf die Tatsache, dass man doch mal seinen “Müll” durchforsten solle.
Da ich in der glücklichen Lage bin, ein paar Erlebnisse und Gegebenheiten mit Dir und Deiner alten Website teilen zu dürfen, finde ich Dein Vorhaben toll!

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donpat:

Sei unbesorgt, zu Weilen ist es ganz angenehm sich hinter einer Vergesslichkeit verstecken zu können – und wenn es nur als Alibi dient. Huch, hab ich zuviel verraten?
Aber um Dir auf die Sprünge zu helfen Dich zu erinnern. Beim Lesen fiel mir folgendes ein. War eine Aktion eben der genannten Cousine (zufällig meine Tochter)und Dir und …?? (erinner mich auch nicht an alles)
Da gig es um einen Weltrekord, der ins Guiness Buch sollte. Habt ihr wohl vergessen abzuschicken :-)
Thema: Wir falten das kleinste Boot (so eins wie man es in groß auf den Kopf setzt, wenn man mal wieder die Decke streichen muß). Kommt die Erinnerung?

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donvanone:

@G-Punkt: Ja huhu! Du bist ja auch noch da!? Lange nix mehr von euch gehört…
@donpat: Ach, daran erinnere ich mich noch gut, hat mein schlechtes Gewissen mich doch ewig geplagt.
Zu Unrecht übrigens, denn schließlich kann man nicht mal einfach so nen Guinnes-Rekord einreichen, denn da muss Presse, Notar, Zeugen etc. anwesend sein. So. Ich bin unschuldig!
Aber die Schiffe gibts auch auf der Schreibtisch-Seite

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Jochen:

Bei mir ham auch immer alle gedacht ich wär faul, dabei bin ich einfach nur vergesslich!!
Ich glaub aber wir ham das von irgendwem geerbt! Mir fällt nur grad nicht mehr in von wem ;-)

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donvanone:

@Jochen: Da zu sag ich mal nix.
Ich für meine Fall bin aber auf jeden Fall vergesslich und faul…

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Frau Bü:

Wie langweilig sich die ganze Zeit nur mit der eignenen Vergangenheit beschäftigen zu wollen! Die kennt man doch schon. Ich bin für neue Erinnerungen schaffen und das heißt für mich automatisch, dass ich jedes Mal ein Objekt dazu brauche, dass ich irgendwo hin tun kann, um diese Erinnerung wieder abrufen zu können. Wenn die Erinnerung nicht einmalig genug war, dass ich sie mir dauerhaft merken konnte, dann war es gut, dass ich sie vergessen habe. Und wenn sie so toll ist, dass ich gerne daran zurückdenke, muss ich mich immernoch fragen, ob ich in der Zeit nicht doch lieber was neues erleben würde. Irgendwie klingt das für mich so, als wolltest du deine Memoriren schreiben, dass einer deiner Ur-Ur-Enkel mal sagen kann: “Mensch war mein Ur-Ur-Opa ein dufter Kerl aber diesen Umweltbelastenden-Kunststoff-Problem-Abfall werde ich der internationalen Behörde zur Beseitigung von umweltbelastenden-Kunststoff-Problemabfall übergeben; ich hoffe die stellen die entsprechenden Sonderabfall-Container noch kostenlos zur Verfügung. Aber mensch, war der ein dufter Kerl.”

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Ro(ke):

Ich glaub’ nicht, dass Du vergesslicher bist, als andere. Dir fallen halt andere Geschichten ein und da denken dann die “anderen” wow, dass er sich das merken konnte.

Und ne Kiste mit Erinnerungsstücke haben wohl viele (ich eingeschlossen). Und das schöne daran ist, dass – wenn man einen Gegenstand aus der Kiste nimmt, jedesmal andere Erinnerungen hochkommen, Gefühle, Gerüche, Bilder, Töne, Sehnsüchte, Tränen, Freude, ein Lachen.

Eine “Niederschrift” wird das wohl bestimmt nicht ersetzen. Und manchmal ist’s sogar schön zu rätseln – “in Erinnerungen schwelgen” – auch zusammen mit anderen (“Weißt Du noch? …”). Und oft hat man dadurch auch wieder neue Blickwinkel.

Schreib’s auf, wenn Du Lust dazu hast. Ganz öffentlich kann ich mir das nicht vorstellen. Aber wo Deine ganz persönliche Grenze ist, das musst Du selbst entscheiden – ich frag’ Dich nur: wenn Du wirklich mit Deinen Gegenständen tiefe tiefe Gefühle verbindest – willst Du dann, dass die ganze Welt das lesen kann? Der Donvanone als ein offenes Buch?

Alles im verborgenen aufzuschreiben wird Dich aber nicht befriedigen. Schließlich willst Du Dich doch mitteilen – mit einem “Weißt Du noch?” oder einem “Wie war das nochmal, damals?”.

Nimm’ sie also mit, Deine Freunde, auf die Reise durch Dein Leben – ein Leben, das ja auch niemand alleine lebt. Und auch dann wirst Du noch ganz private Texte verfassen wollen – nur für Dich.

Deine Welt.

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Gilly:

Mir geht es ganz genauso. Ich streife manchmal durch meine digitale Fotosammlung und wundere mich wo ich schon überall war. Genau so geht es mir wenn ich mich durch mein Blog so durchklicke.

Ich gehöre zu den Menschen, die in einen anderen Raum gehen, weil es irgendwas dort zu erledigen gab, und es dann dort angekommen schon vergessen hat.

In meinem iPhone und in meinem HTC P3600 stapeln sich irgendwelche Notizen, die jeder normale Mensch sicher lächerlich finden würde “heute Abend Zähne putzen!” ist z.b. ein wiederkehrender Termin oder “Nicht vergessen! Mama anrufen”…

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Ro(ke):

@FrauBü: Wie alt muss man denn sein, um Erinnerungen zu haben, die man vergessen hat?
Und das eine oder andere Problemmüllteil hab’ ich schon auch in meiner Kiste – wenn wohl auch nicht so viel, wie der Master-Sammler Donvanone *g*. Hey, und wer weiß, ob die Kiste immer noch so gefüllt ist, wenn der Donvanone da mal durch ist?

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Madonha:

@Don: Wir beide kennen ja den Ursprung und die Zusammenhänge. Aber ich weiß noch, es war nicht Bulgarien, es war nicht Jugoslawien, es war ein Oster-Urlaub und darum Holland. Bei mir hilft jetzt das viel zitierte Langzeit-Gedächtnis, und die Kramkisten und die Fotoalben und die Notizen und und und…

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Pleitegeiger:

Nun, zum einen bin ich alltagsvergesslich. Das kann man ja immer schön bei mir im Blog nachlesen, wenn ich tagelang meine Brille oder wie jetzt meinen USB-Stick suche.

Ich vergesse aber auch sonst unheimlich viel. Vorzugsweise das ENDE von Filmen. So habe ich mal meinen ganzen Freundeskreis mit der Frage genervt, wie denn am Ende von “Face/Off” Travolta sein Gesicht zurück bekommen hat, weil Cage, als es sein Gesicht war, das doch irgendwie zerstört hatte… (Ja, ich weiß, wenn die Ärzte Gesichter transplantieren können, können sie auch kaputte Gesichter heile machen)

Viel peinlicher ist allerdings die Geschichte, daß ich Scream 1 mehrfach mit großer Begeisterung gucken konnte, weil ich jedes mal vergessen habe, wer der Mörder ist….

Zum Projekt: Feine Idee, das. Habe auch den Schreibtisch gern gelesen :-)

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elf19 » Blog Archive » Neue Kisten:

[...] hab ich gerade einen sehr nachdenklichen Beitrag über das Vergessen gelesen. Der Donvanone hat nämlich eine Kiste, wo er all die Dinge aufhebt, [...]

 
 
Anja:

Also ich kann mich über mein Gedächtnis nicht beschweren, aber mit Peter könntest Du Dich mal unterhalten.

@Pleitegeier: Das ist ja praktisch, das hätte ich auch gerne mit dem Filmende vergessen.

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Uli:

“Den davon lebt der Mensch, dass er vergessen kann” …

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass jeder sich halt was anderes merken kann… einige können Liedtexte, andere können Matheformeln, wieder andere können noch genau erzählen, welche Häuser (Architektur) sie sich im Urlaub angesehen haben…

erstaunlich finde ich es auch immer, wenn jemand voller Stolz eine Geschichte erzählt und man selber denkt, “das habe ich aber anders in Erinnerung” … vielleicht gehen die Menschen auch an einigen Stellen einfach anders mit Erinnerungen um.

Alles aufschreiben… ich hab mir das für den kleinen überlegt, dass er mal was hat, aber so richtig bin ich da auch nicht nachgekommen.

Nur mal so paar Gedanken…

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Fluffi:

Ich hätte noch IDKFA und IDCLIP anzubieten ;)
Ich bin grundsätzlich dafür, alles aufzuschreiben und zu speichern. Werde wegen meiner persönlichen Speicherwut (E-Mails, Messenger-Protokolle etc) auch des Öfteren belächelt. Allerdings würd ich vielleicht das Aufschreiben mit dem Trennen verbinden. Also Fotos machen, Geschichte dazu aufschreiben und dann den ausführlich dokumentierten Gegenstand entsorgen. Dann kann ich mich immer noch daran erinnern aber ich brauche nur ein bisschen Speicherplatz (und eine, zwei, nein besser drei Backupplatten und vielleicht auch noch mal im Netz speichern und auf DVDs brennen). Aber das ist auf jeden Fall weniger Platzbedarf als die Gegenstände selbst. Also nur Sachen aufheben, die wirklich einen praktischen Nutzen haben – oder die so wertvoll sind, dass man sie aufheben muss.

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Manu:

Du bist nicht allein …

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Co:

Ich hab den Schreibtisch auch gern gelesen! :)
Und eine Erinnerungskiste, oder mehrere…, hab ich auch, bei mir sind da aber hauptsächlich Briefe, Karten und sowas drin.

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Ke:

Bin auch ein Schreibtischfan :-)

Hm,… mir hilft es, über Personen / Erlebnisse zu reden. So bleibt die Erinnerung wach, auch wenn am Schluss nur noch die “Essenz” übrig bleibt.

Aber den Vorschlag von Fluffi find ich echt toll: mach doch Fotos von den Sachen, schreib nen Text dazu und kleb die Fotos in ein Album, wo noch vieeeel Platz übrig bleibt!

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Schnitzel:

Hey, IDDQD kenn ich auch noch. Mit IDCLIP konnte man in dem Spiel, dessen Name nicht genannt werden darf, durch Wände gehen. Du hast das auch gespielt und aus Dir ist auch kein Amokläufer geworden?! Ist ja merkwürdig…

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Josie:

@Schnitzel: sagt Dir denn auch GABBAGABBAHEY was? :-)

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Fluffi:

@Schnitzel: Iddqd war doch das wichtigste überhaupt, der god-mode. Wie hast du denn sonst überlebt? :)

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Schnitzel:

GABBABLABLABLA kenn ich gar nicht, aber IDDQD hat ja auch schon gereicht. Bei IDCLIP war immer das Problem dass man auch durch die WÄnde an der Aussenseite der Map gehen konnte und dann qualvoll verendet ist. :D So coole Spiele gibts heut gar nicht mehr, oder?
Was mir grad noch eingefallen ist, was ich persönlich nie vergesse: Die Hauptstadt von Burkina Faso ist Ougadougou. Dadurch hab ich mal bei einem Marktschreier eine Riesentüte Wurst gewonnen, weil er der Meinung war, dass das eh keiner wüsste. Sein großkotziger Blick ist dann aber ganz schnell einem Ausdruck gewichen, den man aufsetzt wenn man wegfliegenden Geldscheinen hinterherschaut… Die Wurst war aber dann gar nicht so lecker.

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Josie:

@Schnitzel: GABBAGABBAHEY war für das andere Spiel mit D (De****t)

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donvanone:

Hui, so viele Kommentare. War in letzter Zeit etwas im Stress und dann in Müdigkeit verfallen, darum kam hier so wenig von mir. Vielen Dank für eure Meinungen und Anregungen.
Was ich auf jeden Fall nicht machen werde, ist das ganze Zeug wegzuwerfen, wenn ich es abfotografiert habe. Das geht nicht. Bringe ich nicht übers Herz. Ein wenig aussortieren könnte möglich sein, mal schauen…
Und voll-öffentlich wird es auch nicht sein, das ist auch klar. Hab da so eine ganz abstruse Idee im Hinterkopf: dreispaltig, die linke ist öffentlich, die ganz rechte für einen ganz engen Kreis und die mittlere für die dazwischen. Je nach Level sieht man halt entsprechend viele Spalten. Und unter jeder Spalte gibt es die Möglichkeit zu kommentieren (natürlich auch nur für die entsprechenden Gruppen sichtbar), so dass auch da die Privatsphäre eingehalten werden kann. Wie das technisch funktionieren soll, ist mir noch ein Rätsel. Außerdem klingt es nach einer menge Arbeit. Also wird die Idee wohl doch verworfen und was einfacheres überlegt.

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Frau Bü:

So sparst du dir auch das Problem die Leute in Gruppen einzuteilen…

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donvanone:

@Frau Bü: Vermutlich…
Erste Überlegungen zum “ganz engen Kreis” gingen dahin, dass nur ich diesem Kreis angehöre. Ich wollte schon immer mal Elite sein ;-)

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Ro(ke):

Na, als Alpha-Blogger und Edelnutte bist Du doch schon “Elite”, oder?

Interessant dürfte dann für diejenigen, die nicht nur in der linken Spalte lesen dürfen auch sein, was Du denn in der öffentlichen Darstellung so auslässt.
Willst Du die Leute dann jeweils auch nur für die Artikel “freischalten”, die sie betreffen, oder eher die allgemeine 3-Klassen-Gemeinschaft einführen?

Bzgl. der technischen Realisierung – wie wär’s als Alternative für nen Blog mit einem Wiki – die bringen meist sehr mächtige Nutzeraccount und Gruppenschnittstellen schon von Haus aus mit und sind ja auch beliebig erweiterbar ….

@Ke: Gib’s zu, Du könntest – trotz Foto – doch auch nix wegschmeissen, oder?

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Fluffi:

Na das sollte doch auch mit WordPress machbar sein. Du fragst auf einer Eingangsseite ein Passwort ab, ermittelst dadurch die Zugriffsrechte, schreibst das in die Session und leitest auf’s Blog weiter. Als benutzerdefiniertes Inhaltsfeld ordnest du jeden Beitrag der Nutzergruppe zu, anhand dieses Feldes sortierst du auch die drei Spalten und überprüfst natürlich auf jeder Detailseite, ob der aktuelle User die Beitrag überhaupt sehen darf. Fertig. Außer einer kleinen Abfrage auf der index-Seite und einer kleinen check-Funktion auf den anderen Seiten braucht’s doch nicht viel…

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donvanone:

@Fluffi: Naja, ein wenig mehr ist es schon (z.B. muss ja auch sichergestellt sein, dass im Feed nur der öffentliche Teil zu lesen ist und auch das mit den unterschiedlichen Kommentaren kommt nach dazu), aber ich hab mir das jetzt auch schonmal ein wenig überlegt und auch ein paar Plugins gefunden, die mir helfen könnten. Außerdem wollte ich schon immer mal ein Plugin selber schreiben. Denn diesen ganzen Quatsch im Core zu machen ist Quatsch, das macht beim Updaten von WordPress nur riesen Aufwand…

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Fluffi:

Du musst es ja nur in deinem Theme machen, der Core bleibt davon unberührt. Das mit den Kommentaren sollte sich von alleine regeln (wenn ich einen Beitrag nicht sehen kann, kann ich ja auch automatisch nicht kommentieren). Nur das mit dem Feed hatte ich nicht bedacht. Dafür braucht’s dann wirklich ein Plugin…

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donvanone:

“wenn ich einen Beitrag nicht sehen kann, kann ich ja auch automatisch nicht kommentieren”
Das ist so ja nicht richtig.
Du siehst ja auf jeden Fall die linke Spalte und die sollst du auch kommentieren können. Und wenn du die mittlere Spalte auch sehen darfst, dann sollst du auch die mittlere Spalte kommentieren können, die Kommentare sollen dann aber nur die sehen, die auch die mittlere Spalte sehen dürfen.

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Fluffi:

Aber doch, genau das funktioniert dann ja so… Vielleicht erklär ich’s noch mal anders, wie ich das gemeint hab. Aber nicht mehr heute :)

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