Gibt es was schöneres, als eine Anfrage in seinem Postfach zu finden, ob man nicht mal wieder ein Fotoprodukt testen will und auf dem Blog darüber zu berichten? Nein, erst Recht nicht als HSV-Fan, wo man gerade sehr wenig zu lachen hat.
Fotoleinwand, Poster und Foto unter Acrylglas hatte ich ja schon mal ausprobiert und da mit unsere Wohnung voll gehangen. Wie praktisch, dass wir jetzt ein Häusle bauen, wo es noch viel mehr Wände gibt, die gefüllt werden wollen. Da kam die Anfrage von Prentu genau richtig.
Das Problem war dann aber erst einmal, eine Entscheidung zu fällen, was wir überhaupt haben wollen, denn das Angebot von Prentu ist dann doch recht ausgefallen. Eine Fototapete fürs Haus? Ein Fotopuzzle für Sohnvanone? (Für den Babybody ist er ja jetzt zu groß…) Platzdeckchen oder Bierdeckel für die Einzugsparty? Stutzig wurde ich bei “Foto auf Acrylglas”, da ich bisher nur “Foto unter Acrylglas” kannte. Und als wir dann mal wieder eine Runde in einem Baumarkt drehten, um uns Fliesen und anderes Zeug anzuschauen, entdeckten wir dann auch eben solche Bilder an der Wand. Und waren sofort begeistert.
Der Clou an diesen Bildern auf Acrylglas ist, dass diese eben nicht auf Papier gedruckt werden, welches dann unter das Glas kommt, sondern direkt auf (bzw. doch “unter”, da es von hinten passiert) das Glas gedruckt werden. Dadurch sind die Bilder lichtdurchlässig und erhalten so richtig schön strahlende Farben, als wären sie von hinten beleuchtet (als ich meiner Familie die fertigen Bilder zeigte, hielten die diese direkt mal vors Licht und meinten, ich solle eine Lampe draus basteln. Will ich aber nicht die strahlen auch schon von alleine ganz gut).
Und so war klar, dass wir das mal testen mussten. Nach reiflicher Überlegung (im Baumarkt hatten uns vor allem die hellen Quallen auf dunklem Grund gut gefallen, da da der Knall-Effekt besonders gut raus kam, nochmal Unterwasserfotos wollten wir dann aber doch nicht machen, zumal wir keines mit dieser Charakteristik auf Lager haben) entschieden wir uns dann für mehrere Bilder, nämlich ein Portrait von jedem Familienmitglied, welche dann (vermutlich) das Treppenhaus schmücken sollen (die Reihe darf dann noch wachsen, durch die begrenzte Länge der Treppe ist dann der Familienplanung aber auch irgendwann mal ein definitives Ende gesetzt). Damit das ganze aber nicht zu spießig und langweilig wird, haben wir uns für eher ungewöhnlichere Motive entschieden und diese in Kontrast und Farbgebung ein wenig verstärkt, um den Acrylglas-Faktor noch zu verstärken.
Mittwoch Abends haben wir dann bestellt (dazu gleich mehr), Donnerstag Mittag kam die Versandbestätigung (aus den Niederlanden) und am Freitag waren die Acrylbilder auch schon da, inklusive Aufhängung (welches das Bild dann quasi an die Wand drückt, einfach mal hier anschauen. Wie gut das funktioniert, kann ich dann erst sagen, wenn das Treppenhaus fertig ist).
Und so sehen zwei der drei Bilder aus:

Kommt auf dem Foto jetzt nicht wirklich gut rüber, aber mir gefallen sie sehr gut!
Die Acrylglasbilder waren aber nicht das einzige, das ich bestellt habe. Meine Gutschrift war zwar aufgebraucht, aber als neu registrierter Kunde bekommt man momentan noch 50% Rabatt auf die erste Bestellung (dazu auch gleich noch mehr), was uns dann auch sehr gut in den Kram passte, denn zu Ostern wollten wir mal wieder eine Runde Sohnvanone-Fotobücher für die Familie schmeißen. Die ersten zwei Ausgaben habe ich bei einem anderen Anbieter machen lassen und war beide Male sehr enttäuscht. Der Beschnitt war eine Katastrophe (teilweise musste ich reklamieren, weil es überhaupt nicht ging), die Software ein Graus und die Wartezeit auf das Produkt ewig lang. Warum ich beim zweiten Mal doch da bestellt habe: Der Preis. Der war nämlich sehr gut. Und unser bevorzugtes Handtaschenformat (10×15) gibt es auch eher selten als Fotobuch.
Und eben solche gibt es auch bei Prentu. Anders als bei unseren bisherigen Büchern sind die Seiten hier schön dickes Papier, was das Blättern angenehmer macht, aber halt auch mehr Platz in der Handtasche wegnimmt. Geschmackssache…
Und da das Fotobuch sehr schnell fertig werden musste (man denkt an sowas ja immer viel zu spät), war ich dann auch von dem Erstellprozess sehr angetan: Die einzelnen Seiten hab ich mir selber in Photoshop zusammengebastelt (diese Online-Lösungen finde ich immer sehr krampfig und in Photoshop bin ich sehr schnell) und dann diese nur noch als einzelne Bilder hochgeladen. Dann auf “Buch erstellen” klicken und fertig. Also fast. Dummerweise hatte der die Seiten nicht nach Dateinamen, sondern nach Erstellungsdatum sortiert, mit der neuesten Datei vorne, also komplett falsch rum. War aber auch schnell korrigiert.
Man hätte da dann nachträglich auch noch mit einem Online-Tool rangehen können, aber ich hatte ja alles schon perfekt vorbereitet, also war das Buch tatsächlich in wenigen Minuten bestellfertig. Auch das: Ein Traum. Und der Preis ist selbst ohne die 50% Rabatt nicht übertrieben, so dass ich mir gut vorstellen kann, dass die nächsten Bücher der Sohnvanone-Reihe auch von Prentu kommen. Denn qualitativ gab es bei denen auch nichts zu meckern. Einziger Wermutstropfen: Den Buchrücken kann man nur mit Text versehen, da gibt es kein Bild. Eigentlich hatte ich aber “immer” ein Bild von vorne bis hinten über den Rücken fortlaufend als Stilelement gewählt. Naja, ist es halt kurz unterbrochen, ist zu verkraften.
Nach all der Lobhudelei nun aber noch ein wenig Kritik:
Als Elterngeldempfänger, der zugleich auf Angestelltenbasis als auch Selbständig arbeitet, kenne ich mich ja mit hochkomplizierten Berechnungsprozessen sehr gut aus. Warum das aber bei der Versandkostenberechnung bei Online-Foto-Bestellseiten auch so sein muss (und damit beziehe ich mich nicht nur auf Prentu, das ist eine allgemeine Seuche) ist mir vollkommen unverständlich. Zumal es bei Prentu eigentlich eine einfache Lösung gäbe, denn die machen das alles noch komplizierter.
Bestellt habe ich bei Prentu ja drei Acrylglasbilder und einige Fotobücher (10, um genau zu sein). Die 50% Rabatt konnte ich aber nur auf die Fotobücher anwenden, da man bei Prentu immer nur ein Produkt einzeln bestellen kann. Jedes Acrylglasfoto war also eine eigene Bestellung, eine weitere beinhaltete die 10 Fotobücher. Das bedeutet dann auch, dass ich vier mal die Bearbeitungsgebühr von 0.99€ zahlen musste (wobei.. ich sehe gerade, dass ich das merkwürdigerweise nicht musste. Bei Bestellungen, die ich komplett über die Gutschrift bezahlen konnte (bei der dritten musste ich noch draufzahlen, die vierte dann komplett selber) fehlt die Bearbeitungsgebühr. Merkwürdig…).
Die Versandkosten fielen dann pro Produkt an (die Höhe ist dann wieder abhängig von dem Produkt an sich, siehe diese lange Liste), also bei den 10 Fotobüchern dann auch zehn Mal. Was nur folgerichtig ist, denn diese 10 Fotobücher wurden jeweils einzeln verschickt (ich musste also meine 13 Artikel, die ich auf einmal bestellen wollte, in 3 Bestellungen packen und bekam sie am Ende verteilt über mehrere Tage in 13 Päckchen (zugestellt von 2 verschiedenen Versendern) zugeschickt).
Prentu begründet das damit, dass es für sie günstiger ist, die Dinger direkt zu verschicken, statt manuell die Produkte zu einem Paket zusammenzustellen. Dadurch wären dann die günstigeren Produktpreise möglich.
Ob das nun aus ökologischer Sicht der Bringer ist, ist zu bezweifeln, in so einem Wettbewerb zählt aber nunmal nur der Preis.
Wenn man aber eh für jedes Produkt die Versandkosten extra zahlen muss, warum sagt man dann nicht einfach “ohne Versandkosten” und schlägt den Preis beim Produkt auf. Klar, weil das für den Kunden dann wieder teurer aussieht, aber wie wäre es mit dem “transparente Kosten, hier brauchen sie kein Studium um ihren Endpreis zu ermitteln”-Weg? Ich persönlich fände es deutlich besser, denn gerade bei dieser Bestellung mit Gutschrift, 50%-Rabatt und verschiedenen Produkten hatte ich nur eine vage Ahnung, was da am Ende preislich bei rauskommt.
Der Versand eines jeden Päckchens wurde übrigens auch per Mail bestätigt, weswegen mein Postfach dann so aussah:

Die ersten 10 Bestellbestätigungen sind übrigens die Bücher, dann kommen die Acrylglasbilder. Hier finde ich es wieder lobenswert, dass nach der ersten Bestätigung eine gute Viertelstunde Pause ist, bevor die weiteren 9 Bestätigungen in rascher Folge eintreffen. Das zeigt nämlich, dass der erste Druck erst einmal einer Qualitätskontrolle unterzogen wurde, bevor die anderen Bücher in den Druck gingen.
Halten wir fest: Verdandkostenwirrwarr verbesserungswürdig, Angebot, Qualität und Preis stimmen aber und haben mich überzeugt. Werde hier sicher auch in Zukunft noch bestellen.
Und das könnt ihr auch. Denn neben der Gutschrift für meine Testbestellung habe ich auch noch einen 30€ Rabattcode für einen meiner Leser rausgehandelt.
Wenn ihr diesen gewinnen wollt, schreibt mir einfach, für was ihr ein Produkt von Prentu ihr euch entscheiden würdet und am liebsten noch, was für ein Foto da dann drauf käme. Der Gewinner wird dann per Los ermittelt. Ich gebe euch genau etwa (da war auf einmal das Internet weg, als ich den Beitrag veröffentlichen wollte…) eine Woche Zeit, alle Kommentare, die bis zum 18.04. um 23:59 eingehen, nehmen an der Verlosung teil.







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