Familienfotogalerie

09. Januar 2011 um 14:04 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Schon lange hab ich mir überlegt, dass ich gerne ein freies Plätzchen Wand in unserer Wohnung nutzen würde, um dort eine kleine Bildergalerie zu machen. Gut im WC haben wir das schon mit unseren Tauchbildern gemacht, aber ich wollte etwas flexibleres und günstigeres, weil ich nicht für jedes neue Bild auch immer passende Bilderrahmen kaufen wollte. Eine einfache Pinnwand fand ich aber für die Familienbilder auch nicht angemessen. Die Lösung für mein Problem fand ich in diesem Buch. Auch wenn ich es aktuell nicht mehr finde. (Verlegt? Verliehen? Verschluckt?**)
Mit Hilfe eines Weihnachtsgeschenks, nochmal Danke an dieser Stelle, hab ich unseren Flur “weiß” überstrichen und diese Fläche mit einem hübschen, pre-selbst-Geburtstagsgeschenk-Rahmen eingefasst. Da es nicht nur einfach “weiße” Farbe ist, sondern eine, die zufällig magnetisch ist, kann ich nun unsere Familienfotogalerie mit Hilfe von Magneten einrichten. Sieht dank des Rahmens edel aus. War aufgrund der Geschenke sehr günstig ;) und ist sehr flexibel. Und das beste ist, dass sogar unsere Kühlschrankpoesie-Textmagnete auf der Fläche halten. Die Bilder können dann sogar beschriftet werden *gg*.

familienfotogalerie_magnete

*ich freu mich*

**Verschluckt? Ja was kann man nicht alles schlucken. Erst Beitrag zu Ende lesen dann folgende Geschichte:
Wir haben zwischendurch mal getestet, ob die kleinen Magnetwürfel die wir noch vorrätig hatten an der Wand halten. Als wir dann – für das obige Bild – ernst machen und Bilder aufhängen wollten waren die Magnete allesamt verschwunden. Eine aufwendige Suchaktion wurde gestartet. Irgendwann wollte Andi dann ins Krankenhaus fahren. Denn wenn etwas in unserem Haushalt nicht mehr auffindbar ist, dann kann es ja nur vom Erdboden Sohnvanone verschluckt worden sein. Ich fand diese Schuldzuweisung sehr gemein und obendrein unbegründet, da ich den vermeintlichen Täter zur Tatzeit nicht in der Nähe der Opfer gesehen habe. Aber die Dinger waren weg und daher eine gewisses Restrisiko nicht auszuschließen. Also nochmal alles durchsuchen. Ich hab dann irgendwann aufgegeben und bin zu meinem Suchmotto übergangen: “normal weiter machen wie bisher, es wird schon auftauchen”. Keine 5 Minuten nachdem ich das Wohnung putzen wieder aufgenommen habe kam mir dann in der Küche etwas verdächtig vor: Eine neue, volle Rolle Küchenpapier war da über dem Ständer. War die Rolle nicht am morgen noch leer? Hatte ich nicht noch das letzte Blatt im Wohnzimmer abgerissen und dann nicht neu aufgefüllt? *hust, schäm* aber weiter: Der Ständer ist aus Metall wenn also…. hmm Lücke in der Theorie…. – einfach Papierrolle mal angehoben und Tada! Da waren sie, alle 11 ;) in Reih und Glied. Die theoretische Lücke konnte ich im Nachgang noch schließen. Sohnvanone hat in unser Arbeitszimmer gespuckt. Dabei ist die Rolle – frisch aufgefüllt – ins Arbeitszimmer gewandert und auf dem Schreibtisch kurz zwischengeparkt worden und da Magnete nun mal magnetisch sind, haben sie sich wie kleine Parasiten fest gekrallt. Das zeigt aber, das im Nachhinein tatsächlich Sohnvanone an dem ganzen Such-Schlamassel schuld war. Böser Sohnvanone.

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2 Kommentare »
 
Olli:

Hm, hübsche Idee!
Ich habe statt der Familiengallerie eine mit Freunden (oh, da findet sich ja auch ein Bild von Frau Bü! (*)). Die alte rahmenlose Gallerie hat seit meinem letzten Geburtstag auch ein Update bekommen, die Fotos stecken jetzt in von-den-fotografierten-gestalteten Rähmchen.

(*) Naja, das Bild hängt noch in der alten Gallerie, in der neuen mit den Rahmen fehlst/fehlt Du/Ihr noch, aber da bräuchte ich ja nen aktuelles Bild und einen selbstverzierten Rahmen… *wink mit dem Zaunpfahl* (-;

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Babba:

Nie zuvor gehört: Magnetfarbe!? Kann mir gar nicht vorstellen dass da ein solch großer Eisenanteil drinnen ist, dass Magnete halten. Hätte da nicht eine weiße Blechwand bessere Haftung garantiert?
Die Idee mit dem Rahmen und der Gallerie finde ich prima. Wenn du mal kleine Magnete brauchst, ich müsste noch einige auftreiben können.

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